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Was ist und wie funktioniert eine Kreditkarte eigentlich?


Von rund drei Millionen Österreichern – also jedem Dritten – werden Kreditkarten als Zahlungsmodalität genutzt. Aber was ist eine Kreditkarte eigentlich genau? Kurz gesagt: Bei der Nutzung einer Kreditkarte werden Waren und Dienstleistungen auf Kredit gekauft. Im Gegensatz zur Bankomatkarte findet dabei jedoch keine Prüfung statt, ob ein Guthaben vorhanden oder das Kontolimit gedeckt ist. Bei der Bezahlung stimmt der Karteninhaber mittels Unterschrift der Abbuchung des Geldbetrages von seinem Konto zu. Die erfolgt in der Regel aber nicht sofort. Stattdessen werden sämtliche Transaktionen am Ende des Monats vom Konto des Karteninhabers gesammelt abgebucht.


Für eine jährliche Gebühr – die Höhe ist abhängig von Art der Karte bzw. dem Kartenanbieter selbst – kann eine Kreditkarte von einer Kreditkartengesellschaft bezogen werden. Dafür müssen in der Regel aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Bei American Express umfasst das unter anderem die Volljährigkeit des Antragstellers, das Verfügen über ein österreichisches Bankkonto sowie ein Brutto Jahreseinkommen in bestimmter Höhe. Bei den Kreditkartenarten wird zwischen Debit-Cards, Credit-Cards, Charge-Cards sowie Revolving Cards unterschieden.


Kreditkarten sind als Zahlungsmittel beliebt, da mit ihnen sowohl im Internet als auch in Restaurants, Hotels, etc. Rechnungen bequem bargeldlos beglichen werden. Außerdem kann mit Kreditkarte und PIN an Geldautomaten Bargeld behoben werden.


Kreditkatenunternehmen bieten ihren Kunden aber noch weitere Vorteile. Zu beliebten Zusatzleistungen gehören beispielsweise Reiseversicherungen, die unter anderem auch Gepäckschutz oder medizinische Hilfe im Ausland umfassen. Des Weiteren werden meist Bonusprogramme, Rabatte bei Kooperationspartnern sowie spezielle VIP-Services im Angebot gelistet.


So funktioniert das Bezahlen mit Kreditkarte

Grundsätzlich zeichnet sich die Kreditkarte durch drei Parteien aus: den Kreditkarteninhaber, das Kreditkartenunternehmen sowie das Vertragsunternehmen, also jene Partei, welche die Kreditkarte als Zahlungsmittel akzeptiert. Die wichtigsten Fakten zur Funktionsweise selbst sind folgende:


  • Von Art und Anbieter der Karte abhängig muss der Kreditkarteninhaber eine Jahresgebühr an das Kreditkartenunternehmen entrichten.
  • Gegen Vorlage der Kreditkarte beim Einkauf, kann der Kunde eine Ware oder Dienstleistung in Anspruch nehmen. Dem liegt eine Absprache zwischen Kreditkartenunternehmen und Vertragsunternehmen zugrunde, das zum Verkauf vertraglich verbunden ist.
  • Das Kreditkartenunternehmen garantiert dem Vertragsunternehmen die Bezahlung der in Anspruch genommenen Leistung. Dafür muss das Vertragsunternehmen eine Provision von ein bis sechs Prozent des Kaufpreises entrichten.
  • Um eine Kreditkarte beantragen zu können, muss die Zahlungsfähigkeit des Antragsstellers geprüft werden. Außerdem wird ein vorhandenes Girokonto vorausgesetzt, von dem die getätigten Umsätze automatisch in regelmäßigen Abständen abgebucht werden.
  • Jede Kreditkarte kann nur bis zu einem bestimmten, vorgegebenen Limit genutzt werden.
  • Grundsätzlich werden am Ende des Monats sämtliche Umsätze abgerechnet und mit diesen das Girokonto des Karteninhabers belastet. Bei manchen Kreditkartenunternehmen ist aber auch eine Ratenzahlung möglich.
  • Prinzipiell ist ein Überziehungskredit möglich, für diesen werden aber in der Regel hohe Zinsen fällig.

Und welche Kreditkartenarten gibt es?

Grundsätzlich wird bei Kreditkarten zwischen folgenden Arten unterschieden: Debit-Card, Charge-Card, Daily-Charge-Card, virtuelle Kreditkarte sowie Prepaid-Karte.


Bei der Debit-Card werden sämtliche Rechnungsbeträge zeitnah vom Girokonto des Karteninhabers abgebucht. Die Umsätze sind dabei auf dem Kontoauszug ersichtlich.


Bei Charge-Cards wird die Kartenzahlung auf dem Kreditkartenkonto vermerkt und erst nach Ende des Referenzzeitraumes (etwa vier Wochen) vom Konto abgebucht. Dementsprechend wird dem Kunden ein zinsfreier Kredit über den entsprechenden Zeitraum geboten. Eine Aufstellung aller Transaktionen erhält der Karteninhaber zusätzlich entweder online oder über den Postweg.


Die Daily-Charge-Card ist eine Kombination von Debit-Card und Charge-Card. Die gezahlten Beträge werden dabei über ein Referenzkonto abgebucht. Der Karteninhaber kann auf das Kreditkartenkonto das gewünschte Guthaben selbst einzahlen – steht dieses nicht mehr zu Verfügung, kann er den Kreditrahmen ausnützen.


Die virtuelle Kreditkarte ist eine Karte, die ausschließlich für Einkäufe im Web genutzt wird und physisch nicht präsent ist.


Bei der Prepaid-Karte bekommt nicht der Karteninhaber von der Bank einen Kredit geboten, sondern zahlt selbst den gewünschten Betrag auf die Karte ein. Es ist somit keine Überziehungsmöglichkeit geboten. Sinnvoll ist dieses Kartenmodell vor allem für Jugendliche. Im deutschen Raum findet zudem oft die Revolving-Card Anwendung. Diese ist vergleichbar mit der Charge Card, und bietet den Inhabern zusätzlich die Möglichkeit eines Rahmenkredits.

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