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So optimieren Sie Ihr Working Capital

Um das Tagesgeschäft Ihres Unternehmens aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, über ausreichend Working Capital zu verfügen. Working Capital – ein Maß für die Liquidität Ihres Unternehmens – untersucht kurzfristige Vermögenswerte wie Bargeld, Ausrüstung und Vorräte, um zu beurteilen, ob Ihr Unternehmen in der Lage ist, seine aktuellen und bevorstehenden finanziellen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Erfahren Sie jetzt, wie Sie Ihren Bedarf an Working Capital bestimmen und wie die Optimierung des Working Capitals zur Unterstützung Ihres Unternehmens bei der Verwaltung des Finanzbedarfs beitragen kann.

Das Wichtigste aus diesem Artikel

  • Definition von Working Capital: Es beschreibt die Differenz zwischen kurzfristigen Vermögenswerten (z. B. Bargeld, Bestände) und kurzfristigen Verbindlichkeiten (z. B. Rechnungen).
  • Optimale Höhe: Ein hohes Working Capital ist grundsätzlich positiv, aber zu hohe Mittelbindung kann das Wachstum bremsen.
  • Optimierungsmöglichkeiten: Strategien wie verlängerte Zahlungsziele, Lieferanten- oder Debitorenkredite und flexible Kreditrahmen helfen, das Working Capital zu verbessern.
  • Rolle von Finanzierung: Kredite, Kreditkarten und andere Finanzierungsinstrumente verschaffen zusätzliche Liquidität und unterstützen den operativen Bedarf.

Working Capital – was versteht man darunter?

Working Capital – auch bekannt unter der Definition Umlaufvermögen – abzüglich seiner kurzfristigen Verbindlichkeiten. Es umfasst zeitgebundene und hochliquide Vermögenswerte wie Barmittel, Bestände und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind Rechnungen und andere finanzielle Verpflichtungen. In den meisten Fällen handelt es sich um Aufwendungen, die innerhalb eines Jahres fällig werden.

Eine Beispielrechnung:

Hat ein Unternehmen beispielsweise 20.000 € auf dem Konto, 15.000 € als Lagerbestand und 15.000 € aus den letzten Verkäufen, verfügt es über ein Working Capital von 50.000 €.

Das gleiche Unternehmen gibt für eine Kreditlinie 10.000 € aus, 5.000 € für seine Unternehmenskreditkarte und hat ausstehende Rechnungen an Lieferanten und einen Lohnbuchhalter in Höhe von 15.000 €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens betragen in diesem Fall 30.000 €. Das Working Capital von 50.000 € abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten von 30.000 € würde zu einem Nettoumlaufvermögen von 20.000 € führen.

So bestimmen Sie Ihren Bedarf an Working Capital

Oberflächlich betrachtet könnte man annehmen, dass ein hohes Niveau an Working Capital immer gut ist. Bis zu einem gewissen Grad stimmt das auch. Es ist definitiv besser, mehr kurzfristige Vermögenswerte als kurzfristige Verbindlichkeiten zu haben. Aber eine zu hohe Mittelbindung im Working Capital kann ein Unternehmen auch im Wachstum bremsen.

Aus dem obigen Beispiel wissen wir, über was für ein Umlaufvermögen ein Unternehmen verfügt und welche Verbindlichkeiten es hat. Was wir allerdings nicht wissen, sind Details über typische monatliche Ausgaben oder saisonale Trends, und wir haben keine Brancheninformationen.

Einige Unternehmen, wie etwa Bauunternehmen oder Banken, haben im Vergleich zu Online-Medienunternehmen oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften möglicherweise einen höheren Bedarf an Working Capital.

Sie kennen Ihr Unternehmen besser als jeder andere, so dass Sie am besten in der Lage sind, über den richtigen Bedarf an Working Capital für kurzfristige Investitionen zu entscheiden. Es ist wichtig, über genügend Bargeld und liquide Mittel zu verfügen, um Rechnungen bezahlen und wiederum Aufträgen nachkommen zu können.

Working Capital optimieren – so gehts:

Falls Sie befürchten, dass Ihnen die Mittel ausgehen, könnte eine Finanzierung des Working Capital eine kostengünstige Alternative bieten, mehr Geld auf der Bank zu halten. Kreditkarten und ein hoher Kreditrahmen können außerdem einem Unternehmen noch am selben Tag Zugang zu Bargeld gewähren, um den operativen Bedarf zu decken und somit zusätzlich Liquidität verschaffen.

Working Capital: die gängigsten Wege zur Optimierung im Überblick

  • Verlängertes Zahlungsziel: Business Cards und Supply Chain Finance Lösungen von American Express verschaffen Ihnen mehr Zeit, bis Ihre Zahlung fällig wird, z.B. können Sie von einem Liquiditätsvorteil von bis zu 58 Tagen profitieren. Das bedeutet für Sie: eine bessere Steuerung Ihres Cashflows und damit einhergehend eine Optimierung Ihres Working Capitals.
  • Kreditkartenlimit: Bei Firmenkreditkarten von American Express gibt es kein im Vorfeld festgelegtes Bezugslimit, denn die Höhe des Bezugsrahmens orientiert sich neben der Bonitätsprüfung ebenfalls an Ihrem eigenen Bedarf, den Sie uns mitteilen.
  • Lieferantenkredit: Der Lieferantenkredit ist eine Form der Finanzierung durch die Lieferanten Ihres Unternehmens. Wenn Sie beispielsweise die Möglichkeit haben, Ihre Rechnung 30, 60 oder 90 Tage in der Zukunft zu begleichen, gewährt Ihnen der Lieferant effektiv einen kurzfristigen Kredit.
  • Debitorenkredit: Wenn Kunden Ihrem Unternehmen Geld schulden, können Sie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für einen bestimmten Zeitraum als Sicherheit für ein Darlehen verwenden. Dieses Darlehen kann einmalig sein oder sich über mehrere Abrechnungsperioden erstrecken, so dass Sie die Forderungen nutzen können, bevor sie von den Kunden beglichen werden.
  • Ratenkredite: Ratenkredite eignen sich besonders für längerfristige Projekte.  Damit können große Investitionen von Betrieben gestemmt werden, die lange Laufzeiten voraussetzen.

Fazit: Working Capital als Erfolgsfaktor

Als Geschäftsführer eines Unternehmens steht Ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Optimierung Ihres Working Capitals zur Verfügung. Egal ob neue Firmenkreditkarte oder Erhöhung des Kreditrahmens – American Express ist Ihr Partner für eine verbesserte Planungssicherheit.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen.
Erfahre hier mehr zu den Bedingungen.
*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen. Business Platinum Card
Nach Belastungen mit deiner American Express Business Platinum Hauptkarte und den zugehörigen Zusatzkarten von mindestens 15.000 Euro (unter Ausschluss der in Ziffer 3.3 der Teilnahmebedingungen für das Membership Rewards Programm genannten Umsätze und Beiträge) innerhalb der ersten 6 Monate nach Kartenerhalt und einer einwandfreien Kontoführung (u. a. kein Zahlungsverzug) bekommst du eine Gutschrift in Höhe von 200.000 Membership Rewards® Punkten auf dein Kartenkonto. Die Gutschrift erfolgt nach Ablauf der ersten 6 Monate mit der nächstmöglichen Abrechnung. Anspruch auf die Gutschrift haben nur Antragsteller:innen, die innerhalb der letzten 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber:in einer der beantragten Karte entsprechenden deutschen American Express Karte registriert waren. Die Gutschrift kann nicht ausgezahlt werden, sondern kann nur mit weiteren Kartenbelastungen verrechnet werden.

Business Gold Card
Nach Belastungen mit deiner Business Gold Karte und den zugehörigen Zusatzkarten von mindestens 25.000 Euro (unter Ausschluss der in Ziffer 3.3 der Teilnahmebedingungen für das Membership Rewards Programm genannten Umsätze und Beiträge) innerhalb der ersten 6 Monate nach Kartenerhalt und einer einwandfreien Kontoführung (u. a. kein Zahlungsverzug) bekommst du eine Gutschrift in Höhe von 75.000 Membership Rewards® Punkten auf dein Kartenkonto. Die Gutschrift erfolgt nach Ablauf der ersten 6 Monate mit der nächstmöglichen Abrechnung. Anspruch auf die Gutschrift haben nur Antragsteller:innen, die innerhalb der letzten 18 Monate nicht als Hauptkarteninhaber:in einer der beantragten Karte entsprechenden deutschen American Express Karte registriert waren.