Ein diverses Team klettert in einem Kletterpark. Die vorderste Frau blickt in die Kamera. © wob
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Mitarbeitermotivation steigern: Für mehr Spaß bei der Arbeit sorgen

Du beobachtest es bestimmt an dir selbst: Je motivierter du ins Büro gehst, desto höher ist deine Produktivität bei der Arbeit. Als Führungskraft in einem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) solltest du aber nicht nur die Eigenmotivation hochhalten, sondern auch deinen Mitarbeitenden eine positive Arbeitsmoral vermitteln – und diese durch Mitarbeitermotivation kontinuierlich fördern. Wie du die Arbeitsmoral deiner Belegschaft stärkst, warum Mitarbeitermotivation wichtig ist und wie du innerhalb deines Teams für mehr Spaß bei der Arbeit sorgst, erfährst du hier.

Das Wichtigste aus diesem Artikel

  • Motivation & Arbeitsmoral: Definition und Zusammenhang beider Begriffe
  • Warum ist Mitarbeitermotivation wichtig?
  • Mitarbeiter:innen motivieren: Mit 6 Tipps förderst du die Arbeitsmoral deines Teams
  • Mitarbeitermotivation steigern: dank mehr Spaß bei der Arbeit zu höherer Produktivität

Motivation & Arbeitsmoral: Definition und Zusammenhang beider Begriffe

Die Begriffe Mitarbeitermotivation und Arbeitsmoral werden häufig gleichgesetzt, bedeuten aber nicht dasselbe. Unter Arbeitsmoral versteht man die Einstellungen und Werte von Menschen hinsichtlich ihrer Arbeit, während die Mitarbeitermotivation Maßnahmen beschreibt, mit denen di deine Mitarbeiter:innen dazu anregst, ihr Bestes zu geben.

Im Hinblick auf Motivation unterscheidet man zwischen zwei übergeordneten Bereichen, nämlich der intrinsischen und extrinsischen Motivation. Intrinsisch motivierte Mitarbeitende sorgen sozusagen von sich aus für eine gute Arbeitsmoral, da sie Freude und Bestätigung empfinden, wenn sie ihre Arbeit gut machen und persönliche Ziele erreichen. Extrinsische Motivation wiederum beschreibt Faktoren von außen wie beispielsweise Lob, Gehaltserhöhungen oder Beförderungen, die sich positiv auf die Arbeitsmoral von Mitarbeiter:innen auswirken.

Warum ist Mitarbeitermotivation wichtig?

Idealerweise treten extrinsische und intrinsische Motivation in Kombination auf. Als Führungskraft kannst du aber speziell durch extrinsische Techniken deine Mitarbeiter:innen motivieren, um die Arbeitsmoral aller Teammitglieder zu verbessern und Potenziale voll auszuschöpfen. Hier ein paar Gründe, warum Mitarbeitermotivation wichtig ist:

Höhere Produktivität im Arbeitsalltag

Ein motiviertes Team legt sich mehr ins Zeug und arbeitet engagierter als Menschen, die ihren Beruf lediglich als Notwendigkeit ansehen. Erfolgreiches Motivieren der Mitarbeiter:innen führt dementsprechend zu erhöhter Produktivität, wodurch du deine Unternehmensziele effizienter erreichst.
 

Bessere Qualität für die Kundschaft

Verfügt dein Team über eine positive Arbeitsmoral, wirkt sich dies positiv nach außen bzw. auf deine Kund:innen aus. Deine Mitarbeitenden lassen bei Projekten mehr Sorgfalt walten, wodurch sich die Qualität Ihrer Produkte und Dienstleistungen erhöht. Damit geht einher, dass dein Unternehmen für mehr Kundenzufriedenheit sorgt und du deine Umsätze steigern kannst.

Stärkere Bindung zum Unternehmen

Mehr Spaß bei der Arbeit geht einher mit einer höheren Zufriedenheitder gesamten Belegschaft. Dies wiederum führt dazu, dass sich die Mitglieder deines Teams stärker mit deinem Unternehmen identifizieren und du Abgänge bzw. hohe Fluktuation vermeiden kannst. Dadurch reduzieren sich deine Aufwände beim Recruiting.

Mehr Innovation auf Unternehmensebene

Motivierte Mitarbeitende machen nicht nur Dienst nach Vorschrift, sondern gehen sozusagen die Extrameile. Das äußert sich beispielsweise darin, dass deine Angestellten konstruktive Verbesserungsvorschläge und innovative Ideen einbringen, die dir helfen, insgesamt effektiver zu arbeiten oder dein Produktsortiment zu erweitern.

Mitarbeiter:innen motivieren: Mit 6 Tipps förderst du die Arbeitsmoral deines Teams

Warum Mitarbeitermotivation wichtig ist, wissen weißt du nun. Welche Strategien und Maßnahmen du anwenden kannst, um die Arbeitsmoral deiner Belegschaft zu verbessern, erfährst du hier:

1. Äußere Wertschätzung und Lob

Das Motivieren der Mitarbeiter:innen geht nicht ohne die richtige Kommunikation. Dazu gehört, dass du die Leistungen deiner Angestellten explizit würdigst – sei es in öffentlichen Teammeetings oder in persönlichen Einzelgesprächen, die du regelmäßig führen solltest. Natürlich kann ein Lob auch mit einer Gehaltserhöhung verknüpft sein, um die Wertschätzung zusätzlich zu unterstreichen.

2. Fördere die individuelle Entwicklung

Wertschätzung kannst du zusätzlich ausdrücken, wenn du in die individuelle Entwicklung deiner Mitarbeitenden investierst. Biete deinem Team die Teilnahme an Workshops, Schulungen und Coachings an. Dadurch erweiterst du nicht nur die Fähigkeiten jedes Einzelnen, sondern zeigst deiner Belegschaft, dass du aufrichtig an ihrer persönlichen Weiterentwicklung interessiert bist.

3. Sorge für eine ausgewogene Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist für die positive Arbeitsmoral deines Teams essenziell. Schaffe durch flexible Arbeitszeiten oder die Option auf Arbeit im Homeoffice deinen Mitarbeitenden den Raum, Beruf und Privates optimal miteinander vereinen zu können.

Ein motiviertes Team legt sich mehr ins Zeug und arbeitet engagierter als Menschen, die ihren Beruf lediglich als Notwendigkeit ansehen.

4. Veranstalte Teambuilding-Events

Deine Angestellten arbeiten miteinander und sollten sich dementsprechend sehr gut verstehen – schließlich fällt die Arbeit leichter, wenn man die Kolleg:innen sympathisch findet. Eine positive Team-Chemie und Arbeitsatmosphäre kannst du durch Teambuilding erreichen. Ausflüge, Grillfeste oder ein Bowlingabend sind hier passende Möglichkeiten. Oder führe ohne größeren Aufwand virtuelles Teambuilding durch.

5. Treffe Entscheidungen gemeinschaftlich

Um Mitarbeitermotivation zu fördern, ist auch die Beteiligung der Mitarbeitenden an Entscheidungsprozessen wichtig. Grundlage hierfür ist eine offene Diskussionskultur in Ihrem Unternehmen: Höre auf die Meinungen deiner Angestellten und fälle wichtige Unternehmensentscheidungen nicht über deren Köpfe hinweg. Diese zukunftsorientierte Art des Unternehmensmanagements wird übrigens als laterale Führung bezeichnet.

6. Biete zusätzliche Benefits

Neben den bereits genannten Punkten können KMUs auch durch das Anbieten zusätzlicher Benefits ihre Wertschätzung zum Ausdruck bringen und dadurch die Mitarbeitermotivation steigern. Ein paar Vorschläge in Kurzform:

  • Biete in deiner Kantine kostenlose Mahlzeiten
  • Stelle deinen Angestellten einen gemütlichen Ruheraum für Auszeiten zur Verfügung.
  • Gewähre Rabatte auf die eigenen Produkte.
  • Ermögliche zusätzliche Urlaubstage über die gesetzliche Mindestvorgabe hinaus.
  • Kooperiere mit Wellness- und Fitnesseinrichtungen und handle vergünstigte Konditionen für Mitgliedschaften

Mitarbeitermotivation steigern: dank mehr Spaß bei der Arbeit zu höherer Produktivität

Für mehr Spaß bei der zu Arbeit sorgen und dafür Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation durchzuführen, ist gerade für KMUs mit etwas kleineren Belegschaften eine große Chance, um bislang unerschlossenes Potenzial abzurufen. Denn neben einer harmonischeren Arbeitsatmosphäre und höheren Mitarbeiterzufriedenheit rechnet sich hier ein Invest auch durch eine stärkere Produktivität und die Chance auf steigende Umsätze im Unternehmen. Insgesamt also ein Win-win, den du mit unseren Tipps erreichen kannst.

Das Wichtigste zum Thema hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  • Arbeitsmoral bezeichnet die Werte und Einstellungen von Menschen bezüglich ihrer Arbeit, während unter Mitarbeitermotivation Maßnahmen der Führungskraft verstanden werden, um die Mitarbeiterzufriedenheit und damit die Leistungsbereitschaft zu erhöhen.
  • Höhere Produktivität, engere Bindung an das Unternehmen und innovative Impulse sind Vorteile, die das Motivieren von Mitarbeiter:innen mit sich bringt.
  • Lob und Wertschätzung bei der Kommunikation, Angebote zur Work-Life-Balance sowie zu individueller Förderung sind geeignete Maßnahmen, mit denen das Motivieren von Mitarbeiter:innen gelingen kann.
*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen.
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