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Glossar

Abgelaufene Karte
Eine Karte, bei der das eingeprägte, codierte oder aufgedruckte Gültigkeitsdatum überschritten wurde.

Abschreibung
Als Abschreibung bezeichnet man eine Wertminderung. Im Sinne der Buchhaltung eine Verringerung des Ertrags, um die Kosten eines Wirtschaftsguts über den zeitlichen Verlauf seiner Nutzung abzuschreiben.

Affinity Karte
Affinity Karten sind Kreditkarten, die mit Organisationen wie zum Beispiel Wohltätigkeitsorganisationen, politischen Parteien oder Sportvereinen verbunden sind. Mit diesen Karten können leicht Spenden eingeworben werden, weil die Organisation vom ausgebenden Kartenunternehmen für jede ausgegebene Karte eine Spende sowie zusätzlich einen kleinen Prozentsatz der Beträge erhält, die Sie jeden Monat über die Karte abrechnen.

Außenstände
Als Außenstände bezeichnet man Geld, das einer Firma für auf Kredit gekaufte Waren oder Dienstleistungen geschuldet wird.

Autorisierung
Jedem Einzelhändler ist ein maximaler Kaufbetrag zugeordnet; bei darüber hinaus gehenden Beträgen muss er beim ausgebenden Kreditkartenunternehmen um Autorisierung nachsuchen, bevor der Verkauf abgeschlossen werden kann. Dies kann telefonisch oder auf elektronischem Wege an der Kasse erfolgen. Die Autorisierung soll Kreditkartenmissbrauch eindämmen. Der verfügbare Kreditrahmen des Karteninhabers wird um den autorisierten Betrag reduziert.

Autorisierung anfordern
Vorlage einer Transaktion als "nur mit Autorisierung" (vgl. Autorisierung).

Autorisierungs-Code
Ein Code, den ein ausgebendes Kreditkartenunternehmen oder ein von ihm autorisiertes Bearbeitungsunternehmen zur Verfügung stellt, um die Genehmigung oder Ablehnung einer Autorisierungsanfrage zu kennzeichnen.

Autorisierungs-Datum
Datum und Uhrzeit, zu der die Transaktion autorisiert wurde.

Nur mit Autorisierung
Eine Transaktion mit dem Ziel, einen Betrag für beabsichtigte Käufe gegenüber dem verfügbaren Kreditkartenlimit zu reservieren; die Zahlung kann je nach Kartentyp innerhalb von drei bis fünf Tagen erfolgen.
 


Autorisierter Betrag
Genehmigter Geldbetrag.

Autorisierte Transaktion
Transaktion, die genehmigt worden ist.

Bestellnummer
Ein alphanumerisches Feld mit 17 Stellen, das zwischen Karteninhaber und Händler für Zwecke der Buchhaltung oder Nachverfolgung genutzt werden kann.

Bonität
Ein ausschnittsweiser Überblick über Ihre Finanzen in einem bestimmten Zeitraum (üblicherweise mehrere Jahre). Dieses Profil zeigt auf, inwieweit Sie Ihre Rechnungen pünktlich bezahlt haben und wieviel Sie wem schulden. Kreditkarten ausgebende Unternehmen benutzen diese Informationen, um zu entscheiden, welche Konsumenten sie mit Kreditkarten ausstatten.  
Chiffrierung 
  Die Umwandlung von direkt lesbaren Daten in verschlüsselte Daten (Klartext in chiffrierten Text).

Cobrand Karte
Eine Cobrand-Kreditkarte wird von der ausgebenden Bank und einen Handelsunternehmen (z.B. ein Warenhaus oder ein Fluggesellschaft) gemeinsam gesponsert. Die Karteninhaber können je nach Verwendung und Konditionen vom sponsernden Unternehmen Zusatzvorteile erhalten, z.B. Rabatte oder Gratisangebote.
Data Capture
Auch bekannt als  "Electronic Draft Capture (EDC)" oder "Draft Capture". Dieser Ausdruck der Datenverarbeitung bezeichnet die Erhebung, Formatierung und Speicherung von Daten in einem Computerspeicher anhand vordefinierter Felder, z.B. Kundenname, Kontonummer und Kaufbetrag in der jeweiligen Währung. Wenn diese Informationen am Terminal von einer Plastikkarte abgelesen oder eingegeben werden, werden die Informationen im Computer gespeichert, um später auf Papier ausgedruckt oder auf einem Bildschirm angezeigt zu werden. Vgl. auch "Electronic Draft Capture".

Data Encryption Standard (DES)
Ein Verschlüsselungsalgorithmus, der vom National Bureau of Standards (NBS) [Nationale Normierungsbehörde] der USA zur Datensicherung übernommen wurde. Der Algorithmus ver- oder entschlüsselt Datenblöcke von 64 Bits mithilfe eines 56-Bit-Schlüssels. Vgl. auch "Triple DES".

Datenintegrität
Maßnahmen, um die nichtautorisierte Veränderung von Daten zu verhindern.
EDC
Vgl. "Electronic Draft Capture".

EDI
Elektronischer Datenaustausch [Electronic Data Interchange]: Der Prozess der elektronischen Geschäftsabwicklung unter Verwendung standardisierter Formulare und Datenformatierung.

Effektiver Jahreszins
Der Zinssatz, den Kreditnehmer auf einen Kredit zahlen. Die meisten vorab entstehenden Kreditgebühren werden in den effektiven Jahreszins eingerechnet.

Einzelhändler
Ein Händler, der Waren und/oder Dienstleistungen in der Einzelhandelsbranche erbringt aber kein Versandhändler, kein Händler für wiederholte Dienstleistungen und kein Händler aus dem Bereich Reise und Bewirtung ist.

Elektronische Autorisierung
Das Einholen der Autorisierung für die Benutzung einer Kreditkarte auf elektronischem Wege, z.B. per Computer und Telefon.

Electronic Commerce, e-Commerce
Elektronischer Handel: Ein System integrierter Dienstleistungen zu Kommunikation, Datenmanagement und Sicherheit, mit dem Geschäftsanwendungen innerhalb unterschiedlicher Organisationen automatisch Informationen austauschen können.

Electronic Draft Capture (EDC)
EDC ist ein Terminal am Point-of-Sales, das die im Magnetstreifen von Bankkarten gespeicherten Informationen ausliest. Solche Terminals autorisieren und erfassen Transaktionsdaten elektronisch und machen damit Papierbelege überflüssig.

End-to-end Security
Durchgehende Sicherheit: Die Anwendung von durchgängigen Sicherheitsmaßnahmen über ein gesamtes Datensystem oder einen Prozess hinweg, wobei keine Schwachstellen außer Acht gelassen werden
 
Händlervertrag
Eine schriftliche Vereinbarung zwischen einem Händler und einer Bank, die ihre jeweiligen Rechte, Pflichten und Gewährleistungen hinsichtlich der Akzeptanz einer Bankkarte sowie zu Angelegenheiten in Verbindung mit Aktivitäten rund um die Bankkarte enthält.

Händlerbank
Eine Bank, die über einen Händlervertrag mit einem Händler verfügt, um die Einzahlungen, die über Bankkarten-Transaktionen generiert werden, zu akzeptieren bzw. zu akquirieren.

HTTP (Hypertext Transfer Protocol )
HTTP ist ein Client-Server-Protokoll zur Übermittlung von Hypertextmaterial über das Internet. HTTP ist zustandslos: Wenn ein Client mehrere Anfragen an einen einzelnen HTTP-Server schickt, wird jede Anfrage individuell bearbeitet. HTTP-Server erinnern sich nicht an vorangegangene Anfragen. Das zustandslose Protokoll erlaubt es HTTP-Servern, Anfragen schnell zu beantworten.

HTTPS (Hypertext Transfer Protocol - Secure)
Eine Variante von HTTP zur Bearbeitung sicherer Transkationen. Browser, die die URL-Zugangsmethode "https" unterstützen, erstellen eine Verbindung zu HTTP-Servern mithilfe von SSL. "https" ist ein unverwechselbares Protokoll, das einfach aus HTTP besteht, das mit SSL unterlegt ist. Verwenden Sie "https://" bei HTTP-URLs mit SSL und "http://" bei HTTP-URLs ohne SSL. Die Standard-Port-Nummer für "https" ist 443.  

Hyperlink
Ein aktiver Querverweis von einer Ressource zu einer anderen. Der Querverweis wird aktiv genannt, weil er in einem Medium dargestellt wird, das es dem Leser erlaubt, ihm zu folgen, zum Beispiel indem er es mit der Maus anklickt. Ein Leser kann Hyperlinks in einem HTML-Dokument mit einem Web-Browser folgen oder durch eine Online-Hilfe navigieren oder Hyperlinks zwischen Ausdrücken folgen, die in einem Glossar erklärt werden.  
Independent Service Organization (ISO)
[Unabhängige Service Organisation] Im Bereich der Zahlungssysteme: eine unabhängige Drittorganisation, die die Registrierung von Händlern zur Akzeptanz von Kunden- oder Kreditkarten erleichtert.

ISO, Independent Service Organization
[Unabhängige Service-Organisation] Im Bereich der Zahlungssysteme: eine unabhängige Drittorganisation, die die Registrierung von Händlern zur Akzeptanz von Kunden- oder Kreditkarten erleichtert.

ISP, Internet Service Provider
Internet-Dienste-Anbieter.
Karteninhaber
Eine Person, an die eine Karte ausgegeben wurde, oder die berechtigt ist, eine ausgegebene Karte zu benutzen.

Kontoauszug
Ein schriftlicher Bericht, der durch ein Finanzinsitut üblicherweise einmal pro Monat erstellt wird und der sämtliche Transaktionen eines Kontos auflistet, einschließlich Einzahlungen, Auszahlungen, Schecks, elektronischen Überweisungen, Kosten und sonstigen Spesen sowie gutgeschriebenen oder verdienten Zinsen. Der Kontoauszug wird dem Kunden in der Regel per Post zugeschickt.

Kontonummer
Eine eindeutige Nummer, die einem Kunden von einem Finanzinstitut zugewiesen wird. Bei einer Kreditkarte ist diese Nummer auf der Plastikarte eingeprägt und codiert.
Magnetstreifen
Ein Streifen mit magnetisch gespeicherten Informationen, der auf der Rückseite einer Plastik-Kredit- oder Lastschriftkarte angebracht ist. Er enthält Kunden- und Konto-Informationen, die erforderlich sind, um elektronische Finanztransaktionen durchzuführen. Die physikalischen und magnetischen Eigenschaften dieses Streifens sind in den Normen 7810, 7811 und 7813 der International Organization for Standardization [Internationale Organisation für Normung] festgelegt.

Magnetstreifenleser
Ein Gerät, das die Informationen aus dem Magnetstreifen ausliest und diese Informationen an einen Transaktionsprozessor oder ein Computerterminal übermittelt. Wird auch als Kartenleser oder Kartenlesegerät bezeichnet.

Magnetstreifenterminal
Ein Terminal, das den Magnetstreifen von Plastikkarten auslesen kann.

Missbräuchliche Transaktion
Eine Transaktion, die vom Inhaber einer Bankkarte nicht autorisiert wurde. Derartige Transaktionen fallen in die Kategorien verloren, gestohlen, nicht erhalten, aufgrund einer betrügerischen Anmeldung ausgegeben, gefälscht, betrügerische Verarbeitung von Transaktionen, Kontoübernahme oder sonstige missbräuchliche Umstände gemäß den Definitionen des Karten- oder Mitglieds¬unternehmens.

Missbräuchlicher Nutzer
Eine Person, die nicht der Karteninhaber oder eine von ihm benannte Person ist und trotzdem die Karte (oder die Kontonummer – im Falle einer Bestellung per Post oder Telefon oder einer Wiederholungstransaktion) benutzt, um Waren oder Dienstleistungen ohne Einverständnis des Karteninhabers zu erhalten.  
Nutzer-Authentifizierung
Der Prozess der Bestätigung, dass ein Nutzer auch tatsächlich die Person ist, für die er/sie sich ausgibt.

Nutzer-ID
Die Identität einer Person, die dazu berechtigt ist, sich in das System einzuloggen.
Online-Finanztransaktion
Eine Transaktion, die in einer einzigen Online-Nachricht autorisiert, freigegeben und erledigt wird.
PIN (Persönliche Identifizierungs-Nummer)
Eine Ziffernfolge zur Feststellung der Identität des Inhabers einer elektronischen Karte. Eine Art Passwort.

Point-of-Sales (PoS)
Die Stelle in einem Geschäft, an der der Verkauf durch die Zahlung der erhaltenen Waren oder Dienstleistungen abgeschlossen wird.
Quittung
Ein Papierdokument, das eine Transaktion aufzeichnet, die am Point-of-Sales stattgefunden hat, einschließlich einer Beschreibung, die üblicherweise Folgendes umfasst: Datum, Name/Ort des Händlers, Hauptkontonummer, Betrag und Referenznummer.
Referenznummer
Nummer, die jeder Geldtransaktion in einem beschreibenden Rechnungssystem zugeteilt wird. Jede Referenznummer wird auf der Monatsabrechnung ausgedruckt, um das entsprechende Dokument leichter wiederzufinden, falls der Karteninhaber die Transaktion in Frage stellen sollte.

Rückerstattung
Erstellt eine Gutschrift auf dem Konto des Karteninhabers, üblicherweise infolge einer Warenretoure, oder um einen Fehler zu korrigieren.

Rückbelastung
Eine Online-Finanztransaktion, die dazu dient, eine Transaktion zu negieren oder zu stornieren, die irrtümlich übertragen wurde.
Suchanfrage
Die Anfrage eines ausgebenden Unternehmens nach einem Transaktionsbeleg; das kann das Original sein oder eine Papierkopie, ein Fax oder jeweils eine elektronische Version davon.

Service-Kosten
Ein Bestandteil mancher Finanzkosten, z.B. die Gebühr, die anfällt, wenn bei einem Girokonto mit Überziehungskredit dieser erstmals aktiviert wird.

Schlüssel
Im Zusammenhang mit Verschlüsselung: eine Reihe von Zahlen, die vom Verschlüsselungs¬algorithmus verwendet werden, um Klartext-Daten in verschlüsselte Daten (chiffrierten Text) umzuwandeln, und umgekehrt.
Terminal-ID
Im Bereich der bargeldlosen Zahlungsmittel ist dies die Nummer, die dem Händler von einem Kreditkarten bearbeitenden Unternehmen zugeteilt wird, wenn der Händler die Dienste dieses Kreditkarten bearbeitenden Unternehmens in Anspruch nimmt, und mit deren Hilfe ein Terminal eindeutig identifiziert wird. Wird manchmal auch als Terminal-Nummer bezeichnet. Ein Kreditkarten bearbeitendes Unternehmen kann den Terminals eines Händlers mehrere Terminal-IDs zuordnen, selbst wenn dieser Händler bei diesem Kreditkarten bearbeitenden Unternehmen nur eine einzige Händler-ID hat.
Variabler Zinssatz
Bei Karten mit variablem Zinssatz verändert sich der effektive Jahreszins, wenn die Zinssätze am Markt oder andere gesamtwirtschaftliche Indikatoren sich verändern.

Verbindlichkeiten
Geld, das eine Firma Dritten für auf Kredit gekaufte Waren oder Dienstleistungen schuldet.
 

Versandhändler
Ein Händler, der sein Geschäft per Post oder Telefon betreibt.

Versand-Transaktion
Eine Transaktion, bei der ein Karteninhaber Güter oder Dienstleistungen von einem Händler per Telefon, Post oder anderen Telekommunikations¬mitteln bestellt und weder die Karte noch der Karteninhaber im Laden des Händler physisch präsent sind.

Verschlüsselung
Prozess, bei dem eine Nachricht mithilfe mathematischer Formeln (so genannte Algorithmen) so verschleiert wird, dass ihr Inhalt versteckt wird; ein Prozess, mit dem Geheimschrift erzeugt wird.

Vorgehensweise
Eine informelle, meist in normal verständlicher Sprache formulierte Beschreibung einer gewünschten Verhaltensweise in einem System. Vorgehensweisen können für spezielle Erfordernisse definiert werden, z.B. für Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Sicherheit etc.
Währung
Die offizielle tauschbare monetäre Zahlungseinheit eines Landes.

Wiederholte Berechnung
Transaktionen, für die ein Karteninhaber einem Händler die Erlaubnis erteilt, seine Kontonummer regelmäßig für wiederholt bestellte Waren oder Dienstleistungen zu belasten.
Zahlungsbilanz
Eine Aufstellung über die Handels- und Finanztransaktionen eines Landes mit dem Rest der Welt während eines bestimmten Zeitraums.

Zusatzkarte
Kreditkarteninhaber können für ihr Konto eine Zusatzkarte erhalten, die von einer anderen Person benutzt wird. Der Inhaber der Hauptkarte ist dafür verantwortlich, dass die Zahlungsverpflichtungen der Zusatzkarte erfüllt werden. Die Einkaufsbeträge werden auf der monatlich versandten Kreditkartenabrechnung ausgewiesen.

Fragen und Antworten

Wie lange dauert es, bis ich meine American Express Card bekommen?  
Die Antworten und weitere Fragen

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