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Schritt für Schritt die Mark Brandenburg erkunden auf dem 66-Seen-Wanderweg

Blick vom Tiefer See auf das Schloss Babelsberg in Potsdam
Maike Schade
Unberührte Natur, soweit das Auge reicht. Stille Seen, muntere Bächlein, Wiesen und Wälder. Störche picken im morastigen Grund nach Fröschen. Kraniche ziehen ihre Bahn, und in der Ferne: ein Weißkopfseeadler. Der 66-Seen-Wanderweg lädt ein, die vielfältige Natur und Kultur Brandenburgs zu Fuß zu erkunden. Infos, Highlights und Tipps zur Wandertour durch mehrere Regionalparks rund um Berlin.

Der 66-Seen-Wanderweg ist der Hauptwanderweg durch die Mark Brandenburg. Gut 400 Kilometer lang, führt er einmal rund um Berlin – und zwar weitgehend durch unberührte Natur und Regionalparks. Die Landschaft ist durchzogen von Flüssen, Seen, Tümpeln und auch Feucht- und Sumpfgebieten. Hier gedeihen seltene Pflanzen, und viele Tiere, gerade Vögel, nutzen die stillen Gegenden zum Brüten und Ruhen. Sogar Weißkopfseeadler drehen hier gelegentlich ihre Runden.

Routenverlauf

Potsdam → Marquardt → Brieselang → Henningsdorf → Wensickendorf → Melchow → Leuenberg → Strausberg → Rüdersdorf → Hangelsberg → Saarow → Rietz → Leibsch → Halbe → Wünsdorf → Trebbin → Seddin → Potsdam

Natur und Kultur Brandenburgs entdecken auf flachen Wegen

Generell ist der 66-Seen-Wanderweg gut und leicht zu laufen – Steigungen gibt es auf diesem Flachlandwanderweg nur wenige. Doch die Region ist vergleichsweise dünn besiedelt, und die einzelnen Etappen zwischen den Orten entsprechend lang: von 20 bis 30 Kilometer. Wer den 66-Seen-Wanderweg komplett ablaufen möchte, sollte um die drei Wochen dafür einplanen. Besser sogar ein paar Tage mehr, denn unterwegs gibt es auch in den teils sehr pittoresken Dörfern und Städten an der Strecke viel zu entdecken: Schlösser, verfallene Burgen, alte märkische Bauernhäuser, Museen. Viele der Orte sind per ÖPNV von Berlin aus zu erreichen, sodass die Etappen sich ebenso gut als einzelne Tagestouren eignen.

Wichtigste Infos zum 66-Seen-Weg im Überblick:

Zwei junge Leute laufen über einen Holzsteg in sumpfigem, waldigem Gelände

Drei Highlights rund um den 66-Seen-Wanderweg

  • Die Wanderung führt durch acht Regionalparks, drei Naturparks und vorbei an über 66 Seen und Teichen.
  • Vielfältige Flora und Fauna, vor allem seltene Vögel sind zu beobachten.
  • Eine Kombination mit anderen Wanderwegen wie dem Oderlandweg ist möglich.

Die wohl schönste Etappe: von Wensickendorf nach Melchow

Jeder Abschnitt des 66-Seen-Wanderwegs hat seine eigenen Reize. Während der östliche Teil mit unberührten Landschaften und Auwäldern besticht, herrschen im Norden weitläufige Laubwälder vor. Im Westen gibt es prunkvolle Schlösser und Parks zu bestaunen, im Süden führt die Wanderung vornehmlich durch Nadelwälder.

Eine besonders schöne Etappe ist die von Wensickendorf nach Melchow (Etappe 5): Die 30 Kilometer lange Strecke passiert gleich acht zauberhafte Seen, die auch zu einem erfrischenden Bad einladen – besonders gut schwimmen lässt es sich im Obersee, dem Wukensee und dem Strandbad Wandlitzsee. Der alte, verwilderte Park des ehemaligen Schlosses von Lanke lädt zum Träumen ein, und es gilt die beliebten Urlaubsorte Wandlitz, Lanke, Biesenthal und Melchow zu entdecken.

Besonders praktisch: Die einzelnen Etappen können als Tagesausflüge von Berlin geplant werden.

Besonders spektakulär: Die teilweise absolut unberührte Natur – manche Seen haben noch nicht einmal einen Namen.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Informationen zu Covid-19

Reisen und die Freizeit genießen – wir alle freuen uns darauf, wenn das wieder ohne Corona-Einschränkungen möglich ist. Bis dahin können sich die Regelungen jederzeit kurzfristig ändern. Bitte informiere dich vor einer Reise oder einem Ausflug über die aktuellen Auflagen vor Ort.

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