- Das Phänomen Leisure Sickness
- Warnsignale und Symptome
- Wen Leisure Sickness besonders trifft
- Was gegen Leisure Sickness hilft
- Auf den Körper hören
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Das Phänomen Leisure Sickness
Du wirst immer im Urlaub krank? Dieses Phänomen hat einen Namen: Leisure Sickness, auch Freizeitkrankheit genannt.
Leisure Sickness ist keine anerkannte Krankheit im medizinischen Sinne, sondern vielmehr eine Stressreaktion des Körpers, hinter der folgende Systematik steckt:
Während Phasen hoher Belastung, sei es im Job oder im Alltag, schüttet unser Körper Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus. Diese Hormone halten uns leistungsfähig und blenden gleichzeitig unterschwellige Symptome aus. Sobald der Stresspegel sinkt, wie es im Urlaub der Fall ist, können unterdrückte Erschöpfung und latente Infekte durchbrechen.
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Warnsignale und Symptome
Leisure Sickness kann sich auf vielfältige Art und Weise bemerkbar machen. Typische Symptome reichen von Kopfschmerzen und Migräne über Erkältungserscheinungen bis hin zu Halsschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden.
Auch Rückenschmerzen oder Schlafprobleme können Ausdruck der Freizeiterkrankung sein. In schlimmeren Fällen erhöht die im Urlaub auftretende plötzliche Entspannung das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme – gerade in Feiertagsphasen wie Weihnachten.
Auswirkungen auf die Psyche
Psychische Begleiterscheinungen sind ebenfalls typisch für Leisure Sickness. Dazu gehören Reizbarkeit, eine anhaltende innere Anspannung und die Unfähigkeit, wirklich abzuschalten. Manche Betroffene berichten sogar von chronischer Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Andere verspüren eine diffuse Niedergeschlagenheit, die jede Urlaubsfreude im Keim erstickt.
Wen Leisure Sickness besonders trifft
Die Freizeitkrankheit trifft oft ausgerechnet diejenigen, die Erholung am dringendsten bräuchten: die besonders Pflichtbewussten.
Menschen, die Aufgaben ungern abgeben, sich stark mit ihrer Arbeit identifizieren und hohe Erwartungen an sich selbst stellen, sind anfälliger, von Leisure Sickness betroffen zu sein. Ihr Alltag lässt oft kaum Raum für Erholung – so steigt das Risiko, dass ihr Körper beim ersten freien Durchatmen in den Notmodus wechselt und zum Beispiel mit Schnupfen, Migräne oder Erschöpfung reagiert.
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Auch junge Leute der „Always on“-Generation sind potenzielle Kandidat:innen für die Freizeitkrankheit. Bei ihnen macht sich so der Druck bemerkbar, der durch ständige Erreichbarkeit und digitale Dauerbelastung entsteht.
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Was gegen Leisure Sickness hilft
Die gute Nachricht: Du bist der Freizeitkrankheit nicht hoffnungslos ausgeliefert. Prävention ist möglich – und manchmal einfacher als gedacht. Entscheidend ist, deinem Körper im Alltag kleine Entspannungsinseln zu gönnen und nicht immer Vollgas zu geben. So besteht die Chance, eben nicht immer im Urlaub krank zu werden.
Praktische Tipps:
- Pausenkultur etablieren: Versuche regelmäßig aus dem Büroalltag herauszutreten. Eine Mittagspause an der frischen Luft kann entspannen und den Kopf freimachen.
- Nein sagen lernen: Du möchtest es immer allen recht machen? Musst du nicht, jedenfalls nicht um jeden Preis. Versuche Arbeitsüberlastung nicht ständig hinzunehmen und hole dir Unterstützung, wenn du sie brauchst.
- Übergänge gestalten: Plane ein bis zwei Tage Puffer ein, bevor du in den Urlaub fährst und auch, wenn du nach der Auszeit wieder in den Arbeitsalltag startest. So kann sich dein Körper auf die veränderten Bedingungen besser vorbereiten.
- Digital Detox fördern: Du musst nicht ständig erreichbar sein, schalte dein Handy im Urlaub öfter aus. Das schafft Raum zum Durchatmen.
- Entspannungsübungen einbauen: Meditationen und Atemübungen am Abend und Morgen können helfen, den Stresspegel frühzeitig zu regulieren.
- Das Immunsystem stärken: Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf – das alles kann dem Leisure-Sickness-Syndrom entgegenwirken.
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Leistung bei Unfall auf Reisen
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Bargeld bei Diebstahl, Schäden oder Verlust
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Kostenübernahme von Krankenhaus, Medikamenten und Rücktransport
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Such- und Rettungskosten
Vermittlung von ärztlichem Fachpersonal oder Krankenhauses
Ggf. Übernahme der Kosten für Aufenthalt von Familienmitgliedern oder Freunden während der Behandlung
Transport zum Krankenhaus
Wichtige Informationen
Dauer der Absicherung
Wo greift die Versicherung?
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Es gelten folgende Bedingungen
- Reisekomplettschutz: Durchschnittswert für eine erwachsene Person Ende 30 als Jahrespolice, ohne Selbstbehalt, gültig weltweit inklusive USA/Kanada und Reisekosten von bis zu 5.000 Euro. Bei der Jahrespolice bist du für beliebig viele Reisen mit jeweils einer Dauer von bis zu 90 Tagen versichert.
- Reiserücktrittsversicherung: Durchschnittswert für eine erwachsene Person Ende 30 als Jahrespolice, ohne Selbstbehalt und Reisekosten von bis zu 5.000 Euro. Reiserücktritt, Reiseabbruch, Verschiebung oder Nichtantritt deiner Reise bei Krankheit oder einem Unfall von dir, deinen Mitreisenden, der Person, die du besuchen willst oder von Angehörigen der genannten Personen. Bei der Jahrespolice bist du für beliebig viele Reisen unabhängig von der Dauer der Reisen versichert.
- Auslandskrankenversicherung: Durchschnittswert für eine versicherte erwachsene Person Ende 30 und einer Reisedauer pro Reise von bis zu 45 Tagen. Kostenübernahme von Krankenhaus und Medikamenten bis zu insgesamt 20.000.000 Euro. Bei Unfall, Krankheit oder Tod wird der Rücktransport in dein Wohnsitzland zu den tatsächlichen Kosten übernommen. Heimreise mit medizinischer Begleitung (falls erforderlich) sowie für Reisebegleiter und Kinder.
- Die vollständigen Informationen zu den Versicherungsleistungen und Ausschlüssen findest du in den Versicherungsbedingungen.
Auf den Körper hören
Das Leisure-Sickness-Syndrom ist ein Warnsignal des Körpers, das du ernst nehmen solltest. Es zeigt, dass deine Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht geraten ist und du dringend etwas an deinem Lebensstil ändern solltest.
Nur wenn du lernst, die Signale richtig zu deuten und rechtzeitig gegenzusteuern, kannst du entspannt in den wohlverdienten Urlaub starten – ohne ungebetene Krankheit im Gepäck.
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