- Die Wiesbadener Altstadt: Historismus at its best
- Kurhaus und Kurpark: Wahrzeichen und Naherholung
- Der Neroberg: Fantastischer Ausblick bei einem Glas Wein
- Das Museum Reinhard Ernst: Neue Sehenswürdigkeit
- Das Bergkirchenviertel: Kiez-Gefühl in Wiesbaden
- Der Rheingau: Nur einen Katzensprung entfernt
- Wiesbaden erleben: Geheimtipp für deine Deutschlandreise
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Die Wiesbadener Altstadt: Historismus at its best
Viele deutsche Innenstädte unterscheiden sich in Architektur und Geschäften kaum noch – Wiesbadens Altstadt hingegen ist einmalig. Das liegt in erster Linie an der gut erhaltenen Architektur vergangener Zeiten, denn als eine der wenigen Städte Deutschlands blieb Wiesbaden vom Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont.
Daher ist die Stadt wie kaum eine andere vom Historismus geprägt, also im weiten Sinne von der Kunst des 19. Jahrhunderts, was vor allem die Bebauung veranschaulicht: Besonders im Zentrum, aber auch in umliegenden Stadtteilen steht ein Prachtbau aus der Gründerzeit neben dem anderen.
Diese einmalige historische Bausubstanz ist etwa an den Kirchen zu bewundern, wie der imposanten Marktkirche mit ihren fünf Türmen, der höchste misst 98 Meter. Oder an der ältesten Kirche in der Wiesbadener Innenstadt, der Bonifatiuskirche. Aber auch weltliche Gebäude wie das 1610 erbaute alte Rathaus, das neue Rathaus oder der Hessische Landtag zeugen von der alten Pracht.
Must-do: Einfach durch die Altstadt schlendern und hier und da in die vielen kleinen Boutiquen abseits der großen Ketten schauen, die Wiesbaden als Shopping-Mekka auszeichnen.
Kurhaus und Kurpark: Wahrzeichen und Naherholung
Das imposante Wiesbadener Kurhaus ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Jahre 1810 wurde das erste Kurhaus feierlich unweit der Innenstadt eröffnet, vor allem, um den Kurgäst:innen der Stadt einen Raum für das Glücksspiel zu bieten.
1907 wurde das noch prunkvollere neue Kurhaus an gleicher Stelle errichtet. Es umfasst zehn Säle und Salons verschiedener Größen und unterschiedlicher Stile, Restaurants und auch heute noch die Spielbank Wiesbaden. Ansonsten finden im Kurhaus hochkarätige Events statt, wie internationale Kongresse, Tagungen, Konferenzen, Ausstellungen, Bankette und Galadiners.
Direkt dahinter schließt der Kurpark an, ein traumhafter Park, der sich in Nord-Süd-Richtung über fünf Kilometer vom Kurhaus bis zum Stadtteil Sonnenberg zieht. Mittendrin liegt der große Weiher mit sechs Meter hoher Fontäne, an den Rändern des Parks findest du prachtvolle Gründerzeitvillen.
Good to know: In der Konzertmuschel gleich am Kurhaus finden regelmäßig Auftritte statt, auch Stars wie Gianna Nannini oder Sting haben hier zuletzt performt.
Vergangenheit als Kurstadt: Wiesbadens heiße Quellen
Obacht: Das Wasser hat hier mehr als 60 Grad, vor dem Trinken des salzig und mineralisch schmeckenden Wassers sollte es im Becher ein wenig abkühlen. Auch die Kaiser-Friedrich-Therme, ein historisches Thermalbad, das 1910 im Jugendstil gebaut wurde, zog Besucher:innen an. Heute gibt es hier eine großzügige Saunalandschaft.
Der Neroberg: Fantastischer Ausblick bei einem Glas Wein
Der Neroberg ist einer der beliebtesten Ausflugsziele der Wiesbadener:innen. Der 245 Meter hohe Hausberg liegt im Stadtgebiet und bietet einen traumhaften Ausblick auf die Metropole und ihre Umgebung, die von Weinbergen gesäumt ist. Oben angekommen kannst du dich in einem Restaurant oder in einer kleinen Open-Air-Weinstube entspannen und den Genüssen hingeben.
Zumindest eine Fahrt solltest du mit der Nerobergbahn machen, der zweitältesten, mit Wasserballast betriebenen Drahtseil-Zahnstangenbahn Europas. Dann bleibt auf jeden Fall genug Kraft für einen Besuch des Klettergartens oder des Freibads, die sich auf dem Neroberg befinden.
Must-do: Mit der THermine, der kleinen Touristikbahn der Stadt, zur Talstation des Nerobergs fahren. Die Bahn passiert zudem die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiesbadens.
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Das Museum Reinhard Ernst: Neue Sehenswürdigkeit
Liebhaber:innen der abstrakten Kunst sollten sich auf jeden Fall das Museum Reinhard Ernst anschauen, das erst im Sommer 2024 eröffnet wurde und sich gleich zu einer der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiesbadens gemausert hat. In dem modernen Neubau des Architekten Fumihiko Maki sind vor allem großflächige Gemälde und Skulpturen aus der Nachkriegszeit zu bewundern.
Die Werke stammen alle aus der umfangreichen Kunstsammlung des Unternehmers Reinhard Ernst, ohne den das Museum nie gebaut worden wäre. Alle zwei Jahre sollen die Sammlungspräsentationen erneuert werden. Zudem gibt es wechselnde Ausstellungen, öffentliche Veranstaltungen sowie kunstpädagogische Angebote für Kinder.
Good to know: Auch das nebenan gelegene Museum Wiesbaden, das Landesmuseum für Kunst und Natur, ist eine Wiesbadener Attraktion.
Hotel und Restauranttipp in Wiesbaden
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Und noch ein Restauranttipp in Wiesbaden: Im ALEX, nur wenige Meter vom Hotel entfernt, kannst du als Inhaber:in der Platinum Card dein jährliches Restaurantguthaben in Höhe von 150 Euro einsetzen.*
Das Bergkirchenviertel: Kiez-Gefühl in Wiesbaden
In vielen Städten sind aus ehemaligen Arbeitervierteln heute Szeneviertel geworden, so auch in Wiesbaden: Dem Bergkirchenviertel hat dieser Wandel zu neuem Charme verholfen. Direkt an die Innenstadt grenzend, findest du rund um die Nerostraße und Taunusstraße viele kleine Läden, darunter Cafés, Galerien, Boutiquen, Bioweinausschänke und Antiquitätengeschäfte.
Hier solltest du dich einfach treiben lassen, am frühen Abend zu einem Aperitif einkehren oder schauen, ob im Bereich Kleinkunst etwas geboten wird. Die Einwohner:innen lieben ihren Kiez, Zusammengehörigkeit wird hier noch gelebt.
Nice to know: Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Wohnungen im Bergkirchenviertel von der sogenannten „besseren“ Gesellschaft abwertend als „Katzelöcher“ bezeichnet: kleine Wohnungen ohne Heizung und Toilette, in denen das Personal für die Herrschaften in den eleganten Villen unterkam.
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Der Rheingau: Nur einen Katzensprung entfernt
Bei gutem Wetter gibt es kaum etwas Schöneres, als am Rhein entlang in den Rheingau zu fahren. Hier spielt der Riesling die Hauptrolle, Dutzende Winzer:innen bauen hier einige der besten Weine Deutschlands an. Die Landschaft ist auch abseits der Weingüter malerisch, Burgen, Schlösser, Klöster und zahlreiche Wanderwege ziehen Tourist:innen und Ausflügler:innen an.
Es gibt Seilbahnen, das Freilichtmuseum in Ransel, Schwimmbäder und pittoreske Ortschaften wie Rüdesheim oder Eltville mit historischen Gassen und Weinbergen im Hintergrund.
Must-do: Besuche die zehntägige Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden: An über 100 Ständen werden jedes Jahr im August mehr als 1.000 unterschiedliche Weine und Sekte rund um Marktkirche, Schlossplatz und Dern'sches Gelände ausgeschenkt. Und das zu sehr zivilen Preisen, da sich die Winzer:innen durch diese Werbung neue Kundschaft erhoffen.
Wiesbaden erleben: Geheimtipp für deine Deutschlandreise
Wiesbaden ist mit seinen historischen Gründerzeit- und Jugendstilbauten, den eleganten Boulevards, dem Villenviertel, dem Kurhaus und den Kurhauskolonnaden, der reizvollen Umgebung des Rheingaus sowie den vielen Veranstaltungen der ideale Ort für einen Kurztrip in eine deutsche Stadt. Hier ist es einfach schön, elegant und aufgeräumt, dazu kannst du vortrefflich shoppen.
Weitere Städte, die du in Deutschland während eines Roadtrips abseits der ganz großen Metropolen unbedingt einmal besucht haben solltest, sind beispielsweise Heidelberg und Dresden.
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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Visit Wiesbaden erstellt.