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Die „Kelpies“ bei Falkirk: Zu Besuch bei Schottlands Wassergeistern

Prinzessin Anne eröffnet die Skulptur „The Kelpies“.
Nina Nestler
Nina Nestler
Gewaltig ragen ihre Köpfe in den Himmel und ziehen schon von Weitem alle Blicke auf sich: „The Kelpies“, zwei gigantische Pferdehäupter am Forth and Clyde Canal im schottischen Falkirk, wirken ebenso wild und unbeugsam wie die raue Landschaft, die sie umgibt. Und eine Gänsehaut erzeugen sie nicht nur bei Kenner:innen schottischen Mythologie. Die beiden Stahlkonstruktionen gelten als die größten Pferdeskulpturen weltweit und sind ein überwältigendes Ausflugsziel für Groß und Klein.
  1. Die fabelhafte Welt Schottlands
  2. Zeugnis moderner Baukunst
  3. „The Kelpies“ – ein Besuchermagnet

Die fabelhafte Welt Schottlands

Neben alten Burgen, baumlosen Mooren und sattgrünen Hügeln birgt Schottland eine Vielzahl mythischer Überlieferungen. Dazu gehören die Sagengeschichten der Kelpies: Diese Wassergeister erscheinen meist in Gestalt wunderschöner, kräftiger Pferde, die in den fließenden Gewässern des Hochlandes leben. Heimtückisch versprechen sie allen Vorbeikommenden, sie sicher über das Wasser zu tragen. Doch wer sich auf ihren Rücken wagt, ist verloren, denn die Kelpies reißen die Aufsitzenden in die Tiefe.

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Kelpies gehören zu den mythologischen Wasserpferden, sind aber nicht zu verwechseln mit den Each Uisge. Diese Wasserkreaturen sind zwar ebenfalls wandelbar in ihrer Gestalt, bewohnen jedoch die Lochs und Küstengewässer Schottlands.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Ein Mythos aus Stahl

Im Ökopark The Helix in Falkirk hat der Künstler Andy Scott den Sagenwesen ein Denkmal errichtet: „The Kelpies“, zwei 30 Meter hohe und jeweils etwa 300 Tonnen schwere Edelstahlskulpturen. Und wie es sich für Wassergeister gehört, befinden sie sich am Wasser, genauer: an einem Arm des Forth and Clyde Canal, der sich 56 Kilometer quer durch Schottland zieht und die Nordsee mit dem Atlantik verbindet.

Beide Statuen sind zudem von je einem Ringbecken sowie einem größeren Bassin umgeben. So spiegelt sich ihr Antlitz in der umliegenden Wasseroberfläche. Vor allem in der Dunkelheit, wenn sie beleuchtet werden, ergeben die geheimnisvoll wirkenden Reflexionen wunderbare Fotomotive.

Die beleuchteten „Kelpies“ am Abend

Zeugnis moderner Baukunst

Die Pferdeskulpturen verweisen noch auf eine andere Geschichte, nämlich die der schottischen Zugpferde, die Clydesdales. Diese kraftvollen und unermüdlichen Arbeitstiere zogen hier im 18. Jahrhundert Lastkähne den Kanal entlang und versorgten so die gesamte Region mit wichtigen Gütern. Lebendiges Vorbild für das Kunstwerk von Andy Scott waren die beiden anmutigen und temperamentvollen Kaltblüter Duke und Baron.

Hinter den imposanten Skulpturen steckt zudem eine bemerkenswerte Ingenieurskunst. Die komplexe Struktur im Inneren der beiden Tierköpfe trägt knapp 1.000 Stahlplatten, die an über 10.000 Spezialhalterungen befestigt sind und wie ein glänzendes Fell wirken. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt das Kunstwerk kurz nach seiner Fertigstellung im Jahr 2013 den Structural Design Award und wurde von der BBC zum Wahrzeichen des Jahres ernannt.

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Die „Kelpies“ während des Baus

„The Kelpies“ – ein Besuchermagnet

Die monumentalen Kunstwerke ziehen jedes Jahr zahlreiche Tourist:innen an. Als Teil des öffentlichen Naherholungszentrums The Helix sind sie aber auch bei Einheimischen als Ausflugsziel beliebt. Die Pferdeköpfe lassen sich das ganze Jahr über rund um die Uhr kostenlos besichtigen. Falls du eine Führung buchst, kannst du einen Blick ins Innere einer Skulptur werfen und die Technik, Konstruktion und kreative Baukunst näher bewundern.

Die ausgedehnten Fuß- und Radwege in der Parkanlage laden darüber hinaus zu einem erholsamen Ausflug ein. Und Golfer:innen finden etwa 85 Kilometer entfernt die Heimstätte dieses Sports – die Küstenstadt St. Andrews mit ihrer ausgedehnten Golfanlage.

Informationen zu Covid-19

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