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St Andrews Links – die Wiege des Golfsports

Castle Course von St Andrews Links mit Nordseeblick
Nina Nestler
Sanfte Hügel, legendäre Bunker und prachtvolle jahrhundertealte Gebäude. Wer hier steht und den Blick auf die Nordsee genießt, der atmet nicht nur frische Salzluft, sondern auch ein großes Stück Golf-Historie. Denn die erste Erwähnung der St Andrews Links lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Seitdem ist viel passiert – im Golfsport und in St Andrews.

Kaum ein Ort prägte den Golf so sehr wie St Andrews. Die Kleinstadt an der Ostküste Schottlands sowie die gleichnamigen Links werden deshalb auch liebevoll als „Home of Golf“ bezeichnet. Als Anlage umfassen sie insgesamt sieben Plätze: Castle, Balgove, Strathtyrum, Eden, Jubilee, New und den Old Course. Anfangs gab es auf dem Gelände nur einen Platz, den heutigen Old Course. Mittlerweile locken auch eine renommierte Golf Academy, drei Clubhäuser und fünf Shops – darunter der Tom Morris Shop, der älteste Golfshop der Welt – viele Golfbegeisterte von überallher an.

Drei Highlights, die überzeugen

  • Angeschlossene Golf Academy mit Weltklasse-Unterricht für alle Altersgruppen und Fähigkeiten sowie Callaway Performance Center
  • Eine der größten Golfanlagen weltweit, die mit dem Old Course auch den nach eigenen Angaben ältesten noch existierenden Golfplatz beherbergt 
  • Regelmäßiger Austragungsort der “The Open” Championships: Im Juli 2022 werden die 150. Open dort zum 30. Mal stattfinden

Der älteste Platz der Welt und die „Old Course Lotterie”

Der Old Course ist Pilgerstätte für alle Golfenden: Reservierungen für die Tee-Time sind meist mehrere Monate im Voraus vergeben. Kurzentschlossene können trotzdem ihr Glück versuchen, denn fast die Hälfte der Abschlagzeiten wird traditionell per „Ballot“ verlost. Ganz nach dem Motto “Golf für alle”, können sich Spieler:innen zwei Tage vorher anmelden und mit Glück eine spontane Tee-Time ergattern. Oder sie stellen sich früh morgens an den Old Pavillon und hoffen darauf, einen nicht angetretenen Platz zugewiesen zu bekommen. Wem das alles zu riskant ist, ersteht bei einem Veranstalter (auf das „Authorised Provider“-Logo achten) lieber ein Paket, das ein Spiel auf dem legendären Platz garantiert.

Die wichtigsten Infos des Old Courses auf einen Blick:

Swilcan Bridge von St Andrews Links

Der Old Course startet und endet in der Stadt und ist bekannt für seine riesigen Doppelgrüns, auf denen ein 100-Yard-Putt gespielt werden muss, aber auch für seine geteilten Fairways und massiven Bunker: 112 gibt es insgesamt. Das 17. Loch gilt als eines der schwierigsten Par 4 der Welt, da der Abschlag über einen Teil des berühmten Old Course Hotels erfolgt und selbst Profis den Schweiß auf die Stirn treibt. Und was wären die St Andrews Links ohne die ikonische Swilcan Bridge? Die Steinbrücke aus der Römerzeit wurde eigentlich für Schafherden erbaut, ist mittlerweile aber nicht nur Wahrzeichen des Platzes, sondern auch das beliebteste Fotomotiv des Golfsports.

Besonders praktisch: Die St Andrews Links “Home of Golf”-App, mit vielen Infos und Funktionen rund um den Besuch der Anlage (inklusive Old Course Ballot).
Besonders spektakulär: Ein Bild auf der knapp 10 Meter langen Swilcan Brücke knipsen – selbst Profis bleiben dort für ein Erinnerungsfoto stehen.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Informationen zu Covid-19

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