Ob Sommer oder Winter – perfekte Steaks und BBQ-Klassiker sind zu jeder Jahreszeit ein Genuss. Erfahre hier mehr zum Thema.
BBQ & GRILLEN – REZEPTE, TECHNIKEN UND TIPPS FÜR PERFEKTES GRILLEN
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ALLES RUND UMS STEAK
Alles Wichtige auf einen Blick
Ein BBQ-Steak lebt von zwei Dingen: dem passenden Cut und einer sauberen Hitzeführung. Besonders beliebt sind Steaks vom Rind und Schwein – beim Rind reicht die Bandbreite von Filet über Rump- und Hüftsteak bis zu Rib-Eye, T-Bone oder Porterhouse, die durch Knochen, Marmorierung und Aroma glänzen.
Damit es auf dem Rost entspannt gelingt, hilft dir ein klarer Ablauf: gutes Fleisch auswählen, rechtzeitig temperieren, den Grill richtig vorheizen, kurz über direkter Hitze anrösten und dann in der indirekten Zone fertig garen. So bekommst du Kruste, Saftigkeit und Gargrad in den Griff – egal ob du mit Holzkohle oder Gas grillst.
Für ein klassisches BBQ-Steak greifen viele zu Rind oder Schwein. Beim Schwein eignen sich Teilstücke aus dem Nacken. Zarte Filetstücke brauchen dagegen ein wachsameres Auge, da sie durch wenig Marmorierung schneller austrocknen können.
Beim Rind gibt es besonders viele Schnitte. Wenn du es zart magst, sind Filet, Hüftsteak oder Rumpsteak gängige Optionen. Für kräftigeres Aroma kommen Rib-Eye oder Steaks mit Knochen wie T-Bone oder Porterhouse ins Spiel.
Ein guter Anhaltspunkt für die Qualität ist die Struktur: sichtbare, feine Fettäderchen (Marmorierung) unterstützen die Saftigkeit und den Geschmack. Sehr große Fettinseln können beim Grillen leichter Flammen verursachen, während ein Fettrand das Steak zusätzlich vor zu viel Hitze schützen kann. Das edelste Rindfleisch kommt vom Kobe-Rind wegen seiner sehr feinen Marmorierung.
Eine besonders buttrige Textur mit einem intensiven nussigen Aroma ist gereiftes Fleisch nach dem Dry Aged-Verfahren. Das Fleisch reift am Knochen in Reifekammern und verliert dabei bis zu 40 Prozent seiner Feuchtigkeit. Durch den Feuchtigkeitsverlust entsteht eine dunkle Schutzrinde, die für den einzigartigen Geschmack verantwortlich ist.
Good to know: Richtig gutes Steak bekommst du in ausgewählten Restaurants zum Beispiel in Hamburg, Frankfurt, Berlin oder München.
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Damit dein Steak gleichmäßig gart, nimm es rechtzeitig aus dem Kühlschrank und lass es auf Zimmertemperatur erwärmen. So zieht es sich auf dem Rost weniger stark zusammen und bleibt eher zart und saftig.
Achte außerdem auf die Dicke. Dünne Scheiben sind schneller durch, dickere Steaks geben dir mehr Kontrolle über Kruste und Gargrad. Wichtig ist auch die Oberfläche: Unmariniertes Fleisch kurz abspülen, trocken tupfen und erst dann auf den Grill geben.
Bei mariniertem Fleisch (häufig Schwein oder Geflügel) lohnt es sich, überschüssige Marinade abzutupfen. Das reduziert Tropfen in Glut oder Brenner und hilft, unruhige Flammen zu vermeiden – besonders bei BBQ-Steak auf Holzkohle.
Salz vor dem Grillen kann funktionieren – Pfeffer und viele andere Gewürze sind bei sehr hoher Hitze heikel. Denn sie verbrennen und können einen unangenehmen Beigeschmack entwickeln. Deshalb kommt Pfeffer bei vielen erst ganz zum Schluss aufs Steak.
Beim Rind wird oft empfohlen, auf Marinade zu verzichten, damit der Eigengeschmack nicht überdeckt wird. Bei Wild kann eine passende Marinade oder Beize dagegen Teil des Plans sein.
Für Rost und Fleisch gilt: Ein Hauch Fett kann Ankleben verhindern. Nimm dafür ein Öl oder Fett mit hohem Rauchpunkt und arbeite sparsam, damit nichts in die Glut tropft.
Egal ob Gas, Elektro, Smoker oder Holzkohle: Starte mit einem gut vorgeheizten Grill, damit du das Fleisch sofort auf einen heißen Rost legst. Beim Holzkohlegrill sollten die Kohlen durchgezogen sein, beim Elektro- oder Gasgrill lohnt ein klarer Vorlauf, damit der Rost wirklich Hitze hat.
Grille nicht über offener Flamme, wenn du es vermeiden kannst. Tropft Fett ins Feuer, können sich unerwünschte Stoffe bilden und die Flammen wirbeln sie zusätzlich auf das Fleisch.
Praktisch ist das Arbeiten mit zwei Temperaturzonen: Erst kurz und heiß über direkter Hitze für Kruste und Branding, danach bei indirekter Hitze weitergaren. Bei dickeren Steaks hilft ein Deckel, weil die Hitze dann gleichmäßiger zirkuliert.
Good to know: Je teurer, desto besser grillt es sich, gilt nicht automatisch – vor allem auf die Grilltechnik kommt es an.
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Am zuverlässigsten triffst du den Gargrad mit einem Fleischthermometer. Es misst die Kerntemperatur im Inneren und gibt dir verlässlich Auskunft über den Gargrad, statt dass du dich nur auf Minutenangaben verlässt.
Für Rindersteaks kannst du dich an diesen Kerntemperaturen orientieren:
- Medium Rare: 48 bis 54 Grad Celsius
- Medium: 55 bis 59 Grad Celsius
- Well Done: ab 60 Grad Celsius
Bei anderen Fleischarten gelten andere Zielwerte: Schweinesteaks sollten mindestens 58 Grad Celsius erreichen, Hähnchensteaks etwa 80 Grad Celsius, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
Wenn dein Steak den gewünschten Punkt erreicht hat, lass es ein paar Minuten ruhen. So verteilt sich der Fleischsaft besser, statt beim ersten Schnitt sofort auszutreten – und du bekommst genau die Saftigkeit, wegen der du überhaupt grillst.
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Welche Steak-Cuts eignen sich am besten fürs BBQ?Für BBQ-Steaks sind Rind und Schwein besonders beliebt. Zart werden Filet, Hüft- oder Rumpsteak. Mehr Aroma liefern Rib-Eye sowie Steaks mit Knochen wie T-Bone oder Porterhouse. Achte auf eine feine Marmorierung: Sie hält das Steak saftig und verbessert den Geschmack.
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Warum sollte ich Steak vor dem Grillen auf Zimmertemperatur bringen?Temperiertes Steak gart gleichmäßiger, zieht sich auf dem Rost weniger zusammen und bleibt tendenziell zarter. Nimm es rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit die Hitze später nicht nur außen wirkt. So bekommst du Kruste und Gargrad besser unter Kontrolle, vor allem bei dickeren Steaks.
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Welche Kerntemperaturen gelten für die wichtigsten Gargrade beim Steak?Verlässlich ist ein Fleischthermometer in der Steakmitte. Beim Rind sind die Gargrade: Medium Rare 48 bis 54 Grad Celsius, Medium 55 bis 59 Grad Celsius und Well Done ab 60 Grad Celsius. Schweinesteak sollte mindestens 58 Grad Celsius erreichen. Hähnchensteak liegt zur sicheren Garung meist bei etwa 80 Grad Celsius.




























