Von Fusionsküche bis Fermentation: Foodtrends und innovative Zutaten bringen Abwechslung und neue Impulse in deine Küche.
HIGHLIGHTS
SUPERFOODS ENTDECKEN
GÖNN DIR FERMENTIERTES
ERNÄHRUNGSFORMEN IM TREND
Alles Wichtige auf einen Blick
Foodtrends entstehen durch die Gastronomieszene, Blogger:innen und Food-Magazine – und können schnell Teil des Alltags werden. Klassiker wie Streetfood, Superfood oder Low Carb bleiben dabei präsent, verändern aber ständig ihre Spielregeln.
Gleichzeitig setzen neue Foodtrends auffällige Akzente: Pistazien sind plötzlich überall zu finden, asiatische Aromen prägen viele Gerichte, gereifter Fisch gewinnt an Aufmerksamkeit und vegetarische Konzepte werden vielfältiger.Foodtrends sind selten Zufall. Oft schieben Gastronomie, Blogger:innen und Food-Magazine neue Ideen an – und plötzlich steht etwas auf jeder zweiten Speisekarte. Spannend ist dabei weniger „neu um jeden Preis“, sondern wie sich die Esskultur immer wieder neu sortiert. Beispiele sind Wasseryams oder Pandan.
Ein zweiter Treiber ist Neugier: neue Aromen, neue Texturen, neue Kombinationen. Genau deshalb können Trends gleichzeitig bodenständig und experimentell sein – vom Foodtruck um die Ecke bis zum Fine Dining, das mit Techniken und Optik spielt.
Und dann gibt es die „Wellen“, die bleiben: Ernährungsstile wie Low Carb oder Themen wie nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln tauchen nicht nur auf und verschwinden wieder. Sie bleiben, verändern sich und machen Platz für neue Varianten.
Craftbeer hat Bierfans weltweit abgeholt – ursprünglich aus den USA, inzwischen in vielen Ländern und Städten zu Hause, zum Beispiel in Köln, Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf. Der Kern: handwerklich gebraute Biere, die stärker mit Hopfen- und Malzaromen spielen, als du es von klassischen Standards kennst.
Typisch für den Trend sind Experimente: Mal geht es in Richtung Kaffeearomen (etwa als Porter-Variante), mal kommen Früchte ins Spiel. Auch das bewusste Abweichen von traditionellen Regeln gehört zum Selbstverständnis dieser Szene.
Unterm Strich ist Craftbeer weniger ein Bier, sondern eher ein Baukasten: Aromatik, Stil und Herstellungsweise werden zum Thema – und genau das macht den Reiz aus.
Nice to know: Probiere auch mal Craftbeer in der Bioversion.
Streetfood ist längst nicht mehr gleichbedeutend mit Fastfood. Foodtrucks und Streetfood-Märkte stehen für Vielfalt: Burritos, Burger, Sandwiches, Pierogi oder asiatische Nudelgerichte – und das oft mit einem Anspruch, der klar Richtung Genuss geht.
In Deutschland haben sich in immer mehr Städten Märkte etabliert, auf denen mehrere Trucks gleichzeitig unterschiedliche Küchen zeigen. Der Effekt: Du probierst dich quer durch Stile, ohne ein klassisches Restaurantmenü zu brauchen, eine kulinarische Reise in klein.
Als Trend sind Streetfood und das sogenannte Pop-up Dining außerdem ein guter Seismograf. Was hier gut ankommt, landet später oft in der Gastronomie – oder wird zum neuen Signature-Gericht in Cafés und Bars.
Superfood klingt nach Wunderwaffe, ist aber eher ein Sammelbegriff. Eine klare Definition fehlt – häufig werden naturbelassene Lebensmittel so bezeichnet, wenn sie bestimmte Nährstoffe in besonders hoher Menge liefern.
Wichtig: Es geht nicht um hochdosierte Extrakte, sondern um die Lebensmittel selbst. Dazu zählen exotische Optionen wie Goji-Beeren oder Chiasamen, aber ebenso heimische Varianten – etwa bestimmte Kohlsorten, Nüsse, Kerne und verschiedene Früchte.
Der Trend zeigt vor allem eins: Viele möchten funktional essen, ohne auf Genuss zu verzichten. Superfood ist damit weniger ein einzelnes Produkt als eine Art Denkweise.
Detox ist als Trend eng mit Verzichtsideen verbunden. Typisch ist das Meiden bestimmter Nahrungs- und Genussmittel, die als belastend gelten, zum Beispiel Zucker, Alkohol oder Kaffee. Häufig wird in Detox-Phasen außerdem auf tierische Produkte verzichtet.
Stattdessen stehen Gemüse, Obst und (Pseudo-)Getreide im Fokus. Der Trend lebt von klaren Regeln, die sich leicht kommunizieren lassen – und von dem Gefühl, neu zu starten.
Low Carb setzt an einer anderen Stelle an: Kohlenhydrate werden reduziert, während Gerichte stärker auf Protein- und Fettquellen basieren. Getreideprodukte, Kartoffeln, Süßigkeiten und manche Milchprodukte werden dabei gemieden oder deutlich verringert. Oft werden Zuckeralternativen eingesetzt.
Quinoa, Amarant und Buchweizen gelten als Pseudogetreide: Sie lassen sich ähnlich wie Getreide verarbeiten, sind aber botanisch etwas anderes. Beliebt sind sie unter anderem, weil sie glutenfrei sind und in vielen Rezepten flexibel einsetzbar sind.
Dazu kommt der Powerkorn-Hype um Chiasamen. Sie werden als Energielieferant wahrgenommen und spielen gerade in der veganen Küche eine Rolle, weil sie beim Backen als Ersatz für Ei dienen können.
Der Trend verbindet Gesundheit, Alltagstauglichkeit und ein bisschen Experimentierfreude. Genau das macht ihn so dauerhaft: Du kannst ihn in Bowls, Backwaren oder als Beilage leben – ohne deine ganze Küche umzubauen.
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Misfits stehen für ein simples Motto: „Esst die ganze Ernte.“ Gemeint sind Obst und Gemüse, die optisch nicht der Norm entsprechen wie zum Beispiel krumme Gurken, übergroße Kartoffeln oder mehrwurzelige Möhren. Oft werden solche Produkte aussortiert, obwohl sie geschmacklich völlig in Ordnung sind.
Als Foodtrend ist Misfits vor allem ein Perspektivwechsel: Nicht alles muss perfekt aussehen. Und in vielen Gerichten spielt die Form sowieso keine große Rolle – in Suppen, Pürees, Pfannengerichten oder Salaten zählen am Ende Geschmack und Qualität.
Nice to know: Zudem gibt es Arten von Ernährung, die einen, mal länger, mal kürzer anhaltenden Hype erleben, sind bei einigen vielleicht auch bewähren. Dazu gehören Clean Eating, ketogene Ernährung oder ayurvedische Ernährung.
Asiatische Nudeln haben in Europa deutlich an Präsenz gewonnen. Auch, weil sie sich in Konsistenz und Aroma von klassischen Hartweizennudeln unterscheiden. In der Gastro siehst du das zum Beispiel an Ramen-Bars in Städten wie Hamburg, Berlin oder Leipzig.
Bei den Foodtrends fallen besonders Handpulled Noodles aus China auf, darunter die dicken BiángBiáng-Nudeln. Ursprünglich als Arbeiteressen bekannt, sind sie heute sehr beliebt in der Foodie-Szene.
Parallel dazu sind japanische und koreanische Aromen auf vielen Speisekarten präsent. Yuzu, Ponzu, Shoyu oder Dashi tauchen als Grundierung oder Upgrade auf, und Spezialitäten wie Tteokbokki, Gimbap, Kimchi oder Mochi finden neue Bühnen.
Nice to know: Asiatische Gerichte sind auch gern gewählte Teile der Fusionsküche oder beim Foodpairing.
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Was sind Foodtrends – und wer bestimmt sie?Foodtrends sind Strömungen rund ums Essen und Trinken, die sich ständig verändern. Geprägt werden sie vor allem durch Gastronomie, Blogger:innen und Food-Magazine – also durch Menschen und Orte, die neue Ideen sichtbar (und nachkochbar) machen.
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Welche Foodtrends sind besonders präsent?Bei den aktuellen Foodtrends fallen vor allem Pistazien in vielen Formen (etwa Creme, Pesto, Croissants) sowie asiatische Einflüsse aus Japan, Korea und China auf – etwa Handpulled Noodles. Außerdem werden Themen wie Dry-Aged Fish, Trendgemüse wie Cima di Rapa und der wachsende Vegetarismus stärker sichtbar.+
Was bedeutet der Foodtrend Foodpairing und wie funktioniert das?Beim Foodpairing geht es darum, Lebensmittel so zu kombinieren, dass ihre Aromen besonders gut zusammenpassen. Grundlage sind Analysen einzelner Aromennuancen (nicht nur süß und salzig, sondern auch Duft und Gesamtbild), aus denen sich neue, überraschende Kombis ableiten lassen – zum Beispiel Erdbeere mit Schokolade oder Basilikum.






























