
Functional Food: Gesunde Ernährung mit Mehrwert für deinen Alltag
Du möchtest durch deine Ernährung nicht nur satt, sondern auch gesünder werden? Dann könnte Functional Food mit zusätzlichen gesundheitsfördernden Eigenschaften das Richtige für dich sein. Aber wie seriös sind die Versprechen? Welche funktionellen Lebensmittel tatsächlich Mehrwert liefern und was du beim Kauf beachten solltest, erfährst du hier.
Alles Wichtige auf einen Blick
Functional Food bezeichnet Lebensmittel, die über ihre Grundnährstoffe hinaus einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen bieten, etwa für Verdauung, Immunabwehr oder Leistungsfähigkeit. Typische Beispiele sind probiotischer Joghurt, präbiotische Ballaststoffe, Kollagenkaffee oder adaptogene Drinks.
Wichtig: Nicht alle beworbenen Effekte sind wissenschaftlich belegt, daher lohnt sich ein kritischer Blick auf Zutaten, Dosierung und zugelassene Health Claims. Functional Food kann deine Ernährung sinnvoll ergänzen, ersetzt aber keine ausgewogene Kost.
Functional Food oder funktionelle Lebensmittel sind natürliche oder verarbeitete Nahrungsmittel, die über ihre Ernährungsfunktion hinaus einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen bieten können. Zum Beispiel für die Immunabwehr oder Leistungsfähigkeit.
Sie sind oft reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Probiotika, Proteinen oder pflanzlichen Extrakten wie Ashwagandha. Im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln ist Functional Food Teil der normalen Ernährung. Zudem kannst du das Konzept für dich anpassen, egal ob du vegetarisch, vegan oder wie bei der Paleo-Ernährung viel Fleisch isst.

In Europa gibt es keine einheitliche gesetzliche Definition für funktionelle Lebensmittel. Das führt dazu, dass eine große Bandbreite an Lebensmitteln als Functional Food bezeichnet wird. Ein Detox-Saft oder Detox-Lebensmittel kann genauso dazugehören wie der Joghurt zum Frühstück oder das Kräuterelixier für die Inner Beauty.
Hersteller müssen die Health-Claims-Verordnung der Europäischen Union beachten, wenn sie mit gesundheitsbezogenen Aussagen werben. Das soll dafür sorgen, dass nur wissenschaftlich belegte Wirkungen angepriesen werden.
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Wie der generelle Trend einer gesunden Ernährung und von Konzepten wie Clean Eating oder Longevity ist auch das Angebot an funktionellen Lebensmitteln in den vergangenen Jahren stark gewachsen.
Wir nennen dir einige der wichtigsten Kategorien. Beachte aber, dass aufgrund fehlender wissenschaftlicher Nachweise von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit nicht alle Health Claims zugelassen sind:
- Probiotische Lebensmittel wie Joghurt und Kefir enthalten lebende Mikroorganismen, die die Darmgesundheit fördern können. Auch fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut, Wasserkefir und Kombucha wird eine solche Wirkung nachgesagt.
- Präbiotika sind Ballaststoffe wie Inulin, die das Wachstum guter Darmbakterien unterstützen sollen und somit die Verdauung verbessern.
- Synbiotika kombinieren pro- und präbiotische Effekte und können bei der Verdauung unterstützen sowie das Immunsystem und Hautbild verbessern.
- Adaptogene sind pflanzliche Substanzen wie Ashwagandha oder Rhodiola, die den Ruf haben, dem Körper bei der Verarbeitung von Stress zu helfen.
- Kollagenpräparate sollen die Hautelastizität, die Gelenkgesundheit und das Bindegewebe unterstützen, indem sie dem Körper die Bausteine für die eigene Kollagenproduktion liefern.
- Eiweißreiche Drinks oder Energieriegel liefern Protein für den Muskelaufbau und die Regeneration, sind oft angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen.
- Antioxidantienreiche Lebensmittel wie Beeren, grüner Tee oder dunkle Schokolade sollen Entzündungsprozesse im Körper reduzieren.
- Omega-3-reiche Lebensmittel, das sind Fettsäuren in Fisch, etwa Lachs, sie sind gesund für Herz, Augen und Gehirn.

Nerdpedia
Das Konzept von Functional Food stammt aus Japan, wo 1991 Lebensmittel mit nachweislich gesundheitsfördernder Wirkung als „Foods for Specified Health Use“ zertifiziert wurden.
Stelle dir zuerst folgende Frage: Welche konkreten Benefits möchtest du durch Functional Food erreichen? Willst du vor allem für eine gesunde Verdauung sorgen? Oder Stress reduzieren? Oder Fitness und Muskelaufbau fördern? So kommst du schnell darauf, welche funktionellen Lebensmittel sich gut für dich eignen.
Zudem gelingt der Einstieg in Functional Food am besten über tägliche Routinen. Ein Joghurt oder Kollagenkaffee am Morgen, der präbiotische Inulin-Smoothie zum Mittagessen im Büro oder ein Regenerationsshake nach dem Sport: Starte mit konkreten Ritualen, statt mit einem Mal deine gesamte Ernährung umzustellen.
Wenn du funktionelle Lebensmittel kaufst, solltest du kritisch auf die Zutatenliste blicken. Vermeide Produkte mit viel Zucker oder ungesunden Zusatzstoffen, die für deine Gesundheit mehr Nachteile als Vorteile bringen. Achte auch darauf, wie hoch die Dosierung des funktionellen Inhaltsstoffs eigentlich ist.
Speziell bei Probiotika ist der spezifische Bakterienstamm sowie ein hoher CFU-Wert wichtig, der die Anzahl der lebensfähigen Mikroorganismen angibt. Zudem musst du nicht unbedingt teure Spezialprodukte kaufen, denn auch natürlicher Joghurt oder proteinreiche Linsen sind Functional Food.
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Aufgrund der Vielzahl an Lebensmitteln, die als funktionell beworben werden, musst du aufpassen, wie realistisch die Versprechen sind. Die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit hat nur wenige Health Claims zugelassen, zum Beispiel dass Vitamin C gut für das Immunsystem ist oder Calcium wichtig für den Knochenaufbau.
Manchmal werben Hersteller irreführend nur mit dem bestätigten Benefit eines bestimmten Nährstoffs, zum Beispiel wenn der Kollagenkaffee mit Vitamin C oder Calcium gesund sein soll. In Wirklichkeit gibt es für die versprochene Wirkung von Kollagen oder Adaptogenen derzeit keine oder nur unzureichende wissenschaftliche Belege.
Zudem gelten für subjektive Erfahrungsberichte und Blogs im Internet weniger strenge gesetzliche Regeln als im Verkauf. Hier solltest du also nicht alles direkt glauben. Darüber hinaus sind für einen sicheren Umgang mit Functional Food folgende Dinge zu beachten:
- Bestimmte Wirkstoffe wie Ashwagandha können Wechselwirkungen mit Medikamenten, Autoimmunerkrankungen oder Schwangerschaft haben. Hol dir also gegebenenfalls ärztlichen Rat.
- Achte auf die richtige Dosierung. Zum Beispiel kann ein Präbiotikum wie Inulin Blähungen verursachen. Und wenn du häufiger am Tag Kollagenkaffee trinkst, nimmst du auch mehr Koffein zu dir.
- Funktionelle Lebensmittel ersetzen keine gesunde und ausgewogene Ernährung.

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Bestimmte Functional Foods können deine Ernährung gezielt optimieren. Achte aber auf die wissenschaftliche Seriosität. Und bedenke, dass natürliche Lebensmittel oft bereits einen großen Mehrwert bieten. Möchtest du auch funktionell Sport treiben? Dafür ist Functional Fitness genau das Richtige.
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Was ist Functional Food?Als Functional Food werden natürliche oder verarbeitete Lebensmittel bezeichnet, die dank ihrer Inhaltsstoffe über die reine Ernährung hinaus einen gesundheitlichen Nutzen haben.
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Wirken funktionelle Lebensmittel wirklich?Nur für einen Teil funktioneller Lebensmittel ist die Wirkung wissenschaftlich belegt. Einige Bereiche wie Probiotika, Vitamine und Mineralstoffe sind gut erforscht, bei anderen Produkten wie Kollagen oder Adaptogenen fehlen aussagekräftige Studien.
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Wie unterscheiden sich Probiotika, Präbiotika und Synbiotika?Probiotika sind lebende Mikroorganismen, Präbiotika sind Ballaststoffe, die als Nahrung für nützliche Darmbakterien dienen, und Synbiotika kombinieren beide Ansätze in einem Produkt.
