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Unterwasserparadies: Das Great Barrier Reef in Australien

Unterwasseraufnahme einer schwimmenden Wasserschildkröte in tropischem Gewässer
Florian Heil
Florian Heil
Vor dir schwimmt ein Clownfisch, ein paar Meter neben dir inspiziert dich eine neugierige Wasserschildkröte und plötzlich taucht ein riesiger Mantarochen aus der Tiefe auf und gleitet friedlich über dich hinweg: Am Great Barrier Reef sind solche Begegnungen möglich – noch, denn das Naturparadies ist akut gefährdet. Was diesen faszinierenden Ort ausmacht und was ihn bedroht, erfährst du hier.
  1. Größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Erde
  2. Paradies für Taucher:innen
  3. Erderwärmung zermürbt das Great Barrier Reef
  4. Great Barrier Reef: Die Vielfalt und Einzigartigkeit bewahren

Größte von Lebewesen geschaffene Struktur der Erde

Zu den wenigen Dingen auf der Erde, die vom Mond aus zu sehen sind, gehört das Great Barrier Reef. Es ist nicht nur das größte Korallenriff der Welt, sondern auch die größte von Lebewesen geschaffene Struktur unseres Planeten. Das Riff erstreckt sich über 2.300 Kilometer vor der Ostküste Australiens, bereits 1981 wurde es von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.

Das artenreiche Ökosystem besteht aus knapp 3.000 einzelnen Riffen, einer Vielzahl von Sandbänken sowie aus rund 900 kleinen Inseln, von denen einige bewohnt sind und Tourist:innen empfangen. Allen voran die Whitsunday Islands mit dem Whitehaven Beach, einem der schönsten Strände Australiens. Da das Great Barrier Reef ein lebender Organismus ist, ändert es seine Form und Ausdehnung fortlaufend.

Türkisblaue Wasseroberfläche des Great Barrier Reef mit Booten aus der Luft

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Paradies für Taucher:innen

Für Unterwasserfans gehört das Great Barrier Reef zu den begehrtesten Reisezielen der Welt: Die Farbenpracht ist atemberaubend und beeindruckend ist auch die Unterwasserfraktion Australiens einzigartiger Tierwelt. Dazu zählen zahlreiche Varianten großer Fische und Haie. Zudem liegen zwischen den Riffs mehrere Schiffswracks, die du auf geführten Touren entdecken kannst.

Die Monate von Mai bis Januar versprechen die besten Tauchbedingungen, da die Wirbelstürme dann selten sind. Für Touren, die dich an die schönsten Stellen des Riffs leiten, sowie für Schnorchel- und Tauchausflüge gibt es viele Anbieter. Ein guter Ausgangspunkt ist zum Beispiel die Stadt Cairns.

Bei den meisten Aktivitäten für Tourist:innen wird darauf geachtet, dass diese nur minimale Auswirkungen auf das Riff haben. Zudem tragen alle Besucher:innen des Great Barrier Reefs über eine Umweltgebühr auf Rifftouren dazu bei, dass das Naturwunder seine Einzigartigkeit behält.

Eine Taucherin schwimmt durch einen Fischschwarm an einem bewachsenen Schiffswrack vorbei

Wie Korallenriffe entstehen

Korallenriffe entstehen in erster Linie durch die Vermehrung von Steinkorallen. Der Steinkorallenpolyp bildet ein Skelett aus Kalk, die Grundbausteine dafür finden die Nesseltiere im Meerwasser. Auf dem Skelett können sich weitere Korallenlarven ansiedeln und ihrerseits Kalk ablagern.
Zudem gibt es weitere Lebewesen wie Rotalgen und Moostierchen, die Kalk produzieren. So kann ein Riff über Jahrtausende bis zu solch gigantischen Ausmaßen wachsen wie das Great Barrier Reef.

Erderwärmung zermürbt das Great Barrier Reef

Das Unterwasserparadies ist akut gefährdet. Der Klimawandel mit der verbundenen Erderwärmung stellt für Korallenriffe eine große Gefahr dar. Wird das Wasser zu warm, stoßen die Nesseltiere ihre farbgebenden Algen ab, mit denen sie sonst in Symbiose leben. Einige Korallen erholen sich wieder, andere sterben ab.

Optisch erinnern die weißen Abschnitte des Riffs voller unscheinbarer, ausgebleichter Korallenskelette an einen Unterwasserfriedhof. Im australischen Sommer 2021/22 waren 91 Prozent des Great Barrier Reef aufgrund einer Hitzewelle von der Korallenbleiche betroffen.

Zudem tragen schlechte Wasserqualität, die Schifffahrt und korallenfressende Seesterne zur Gefährdung der Riffe bei. In Australien und weltweit. Allein in den Jahren 2009 bis 2018 wurden 14 Prozent der Korallenriffe durch die Erderwärmung nachhaltig beschädigt oder ganz zerstört.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Ökosystem in Gefahr

Was für Taucher:innen bedauernswert sein mag, ist für die Natur eine Katastrophe: Das Great Barrier Reef ist ein existenzieller Lebensraum für mehrere Hundert Korallenarten, 1.500 Schwamm-, 5.000 Weichtier-, 500 Seetang- und 800 Stachelhäuterarten. Rund 1.600 Fischarten finden im Riff Schutz vor Fressfeinden und es bietet ideale Lebensbedingungen für Meeresschildkröten, Seekühe und Wale. Sterben die Korallen, sterben auch viele andere Lebewesen.

Was schön ist: Die Bemühungen zum Schutz des Riffes tragen offenbar erste Früchte: Mitte 2022 haben Forscher:innen den stärksten Korallenbewuchs seit 36 Jahren festgestellt. Allerdings seien die neuen Korallen sehr anfällig für Umwelteinflüsse.

Nahaufnahme eines Korallenriffs mit Clownfischen und Anemonen

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Great Barrier Reef: Die Vielfalt und Einzigartigkeit bewahren

Bei einem Urlaub in Australien sollte das Great Barrier Reef auf der Liste der zu besuchenden Orte stehen. In der einzigartigen, riesigen, von Lebewesen geschaffenen Struktur kannst du atemberaubende Farbenvielfalt und beeindruckende Tierwelten entdecken. Doch der Fortbestand des Riffs ist durch die Erderwärmung akut gefährdet. Es wird zum Glück immer mehr getan, um dem Korallensterben vorzubeugen, das sollten Urlauber:innen berücksichtigen und bestenfalls unterstützen.

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