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Thermen in Hamburg: Hier zeigst du dem Winter die kalte Schulter

Innenraumansicht einer Schwimmhalle mit Saunalandschaft und Whirlpool im historischen Gebäude mit Kuppeldach
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Du liegst in wohlig warmem Wasser, das deinen Körper umspült und die Muskeln entspannt. Vielleicht weilst du sogar auf einer Sprudelliege, während du vom Alltag abschaltest. Das nasskalte „Schietwedder“ vor der Tür ist jedenfalls komplett vergessen. Egal ob allein oder in Begleitung, ob nach Feierabend oder am Wochenende – wer Körper und Geist etwas Gutes tun will, der ist in den Thermen Hamburgs bestens aufgehoben. Bist du bereit? Dann tauche jetzt ein: in die wunderbare Wasserwelt der Hamburger Thermalbäder.
  1. Einzigartig in Hamburg: Die Kaifu-Sole
  2. Entspannung mit Stil: Das Holthusenbad
  3. Gruß aus Schweden: Das MidSommerland
  4. Nur für Erwachsene: Die Bartholomäus-Therme
  5. Palmen in Kaltenkirchen: Die HolstenTherme
  6. Therme und Hamburg – das passt!

Einzigartig in Hamburg: Die Kaifu-Sole

Das Kaifu-Freibad im Stadtteil Eimsbüttel ist legendär. Und seit Januar 2016 ist auch die ganz besondere Kaifu-Sole ein Highlight. Warum? Weil du dich in dem 17 x 11 Meter großen Pool im wahrsten Sinne des Wortes treiben lassen kannst. Denn das 32 Grad Celsius warme Thermalwasser hat einen Salzgehalt von sechs Prozent – und lässt dich „schweben“ wie im Toten Meer.

Must-do: Ein Aufguss in der Himalaya-Salzstein-Sauna (60 Grad Celsius).

Drei Personen treiben mit ausgestreckten Armen im Wasser, Vogelperspektive

Das Tote Meer: Das salzigste Gewässer der Erde

Das Tote Meer ist ein 67 Kilometer langer und bis zu 18 Kilometer breiter See zwischen Israel und Jordanien. Er hat einen Salzgehalt von 28 bis 33 Prozent. Gespeist wird der See durch den Fluss Jordan. Aufgrund der ganzjährig hohen Temperaturen verdunstet viel Wasser – seit Jahrtausenden bleiben deshalb Mineralien und Salze in dem stehenden Gewässer zurück, was den hohen Salzgehalt erklärt.

Zum Vergleich: Die Nordsee hat einen Salzgehalt von 3,5 Prozent, das Mittelmeer kommt auf 3,74 Prozent und das Rote Meer auf 4 Prozent.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Entspannung mit Stil: Das Holthusenbad

Der Aufenthalt in einem Hamburger Thermalbad kann auch optisch ein echtes Erlebnis sein. Das ist zum Beispiel im liebevoll restaurierten und denkmalgeschützten Holthusenbad in Eppendorf der Fall.

Es wurde 1914 eröffnet und hat sich seinen historischen Charme bis heute bewahrt. Die beiden grünlich schimmernden Thermalbecken (Wassertemperatur: 34 Grad Celsius) und die Sprudelliegen dienen der Entspannung. Darüber hinaus gehören neun verschiedene Saunen (inklusive Dampfbad mit 45 Grad Celsius) zum Angebot.

Ein echtes Erlebnis ist die im Stil eines Lichtspielhauses der 1920er-Jahre gestaltete Schwitzkiste mit 90 Grad Celsius.

​​Must-do: Rückenschwimmen mit Blick zur großartigen Kuppel der Badehalle.

Innenraumansicht einer Schwimmhalle im Jugendstil mit Kuppel

Gruß aus Schweden: Das MidSommerland

Von Hamburg nach Schweden ist es nicht weit: Zumal der Weg nicht zwingend über die Ostsee führen muss: Wer nicht so weit reisen will, kann einen Ausflug ins MidSommerland am Harburger Außenmühlenteich machen.

Unterteilt ist das Familienbad in drei Zonen: Schwimmbecken, Seeterrasse und Therme. Wer Entspannung sucht, sollte sich abseits der Wildwasserrutsche in die Varmland-Therme zurückziehen. Hier wartet unter anderem ein 85 Quadratmeter großes Thermalbecken (Wassertemperatur: 34 Grad Celsius) mit zahlreichen Massagedüsen und Nackendusche.

Must-do: Das Kneipp-Tretbecken im großen Thermengarten ausprobieren.

Innenraum eines Thermalbades mit Whirlbecken im schwedischen Stil

Nerdpedia

Zu den bekanntesten Badeanstalten der Welt zählen die 216 nach Christus eröffneten Caracalla-Thermen in Rom. 6.000 bis 8.000 Menschen gingen dort täglich ein und aus. Im Juli 1990 waren die Ruinen Schauplatz eines legendären Konzerts der drei Tenöre Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras.

Nur für Erwachsene: Die Bartholomäus-Therme

Schon beim Betreten der Bartholomäus-Therme schlägt das Herz höher: Die Jugendstilarchitektur von 1899 hat nichts von ihrem Reiz verloren. In den beiden historischen Schwimmhallen fällt sofort auf: Es herrscht Ruhe. Das mag auch daran liegen, dass Kinder hier keinen Zutritt haben.

Wichtig: Bis Sommer 2022 ist das Thermalbecken aufgrund von Modernisierungsarbeiten geschlossen. Genutzt werden können aber die Saunen (95, 80 und 60 Grad Celsius) sowie die besonders charmante Kaminsauna. Und nach einer mutigen Eiskübeldusche wartet der Ruheraum im Wintergarten.

Must-do: Relaxen auf der Außenterrasse mit Aussicht ins Grüne.

Innenraum einer Schwimmhalle im Jugendstil

Palmen in Kaltenkirchen: Die HolstenTherme

Raus aus Hamburg, ab in die Kaltenkirchener Karibik: Seit 1991 zieht die HolstenTherme Besucher:innen aus Norddeutschland an. Rutschen und Palmen prägen den ersten Eindruck – doch in der Thermalsole ist der Trubel vergessen.

33 Grad Celsius Wassertemperatur und sechs Prozent Sülbecker Natursole helfen dir dabei, dich zu 100 Prozent zu erholen. Denn beim Schweben auf dem Wasser kann die Muskulatur optimal entspannen.

Die opulente Saunalandschaft hat unter dem Stichwort „Weltreise“ viel zu bieten. Und wer noch nie eine Klangschalenzeremonie erlebt hat, darf sich auf die Meditationssauna freuen.

Good to know: Ab 20 Uhr wird das Thermalbad jeden Tag zum FKK-Bereich.

Ein Paar in Bademänteln entspannt auf einer Terrasse mit Liegen in einem Saunagarten

Nerdpedia

Ein Aufguss mit Klangschalen ist wahrlich kein fauler Zauber: Da der menschliche Körper zu gut 70 Prozent aus Wasser besteht, nehmen die Zellen die Schwingungen des Schalls auf. Wer sich entspannt darauf einlässt, der wird die „Zellmassage“ spüren.

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Therme und Hamburg – das passt!

Auch in Hamburg gibt es sie: die wunderbar warmen Thermalbecken, in denen sich der Stress des Alltags einfach abwaschen lässt. Das Wasser hat überall eine Temperatur von über 30 Grad, was vor allem in den kalten Jahreszeiten sehr angenehm ist. Teilweise handelt es sich um sogenannte Solebäder, die einen so hohen Salzgehalt haben, dass du darin „schweben“ kannst. Entspannung für Körper und Geist ist hier garantiert.

Wer auf der Suche nach weiteren Wellnessangeboten in der Hansestadt ist, kann sich zum Beispiel die verschiedenen Spas in Hamburg ansehen. Außerdem hat Hamburg viele Saunen zu bieten.

Informationen zu Covid-19

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