
Onlineshopping mit Cashback: Portale, Karten, Apps und Tipps
Online zu shoppen ist nicht nur bequemer, als im Laden vor Ort einzukaufen, sondern oft auch günstiger – vor allem, wenn du das Cashback-System nutzt. Mit Cashback bekommst du beim Onlineshopping einen Teil des Kaufbetrags zurück – oft als Guthaben, Punkte oder Auszahlung aufs Konto. Wer ohnehin online einkauft, kann so je nach Shop und Aktion zusätzlich sparen.
Das Wichtigste aus diesem Artikel
- Bedeutung von Cashback: Cashback ist ein Bonusmodell, bei dem du nach einem Einkauf einen Teil des Kaufpreises als Geld, Guthaben oder Punkte zurückbekommst.
- Cashback-Arten: Cashback gibt es je nach Anbieter über Kundenkarte, App oder Cashback-Portal.
- Bedingungen beim Onlineshopping mit Cashback: Cashback-Dienste sind meist kostenlos, aber an Bedingungen geknüpft: Bestimmte Artikel können ausgeschlossen sein, und häufig ist Cashback nicht mit externen Gutscheincodes oder anderen Bonus-Trackings kombinierbar.
- Fristen: Cashback wird oft erst nach Ablauf der Widerrufsfrist bestätigt – die Auszahlung kann daher mehrere Wochen dauern.
Cashback bedeutet übersetzt so viel wie Bargeld zurück. Cashback ist also ein Belohnungssystem, bei dem die Verbraucher:innen nach dem Einkauf einen Teil des Preises zurückerstattet oder direkt als Rabatt bekommen. Vor allem beim Onlineshopping ist Cashback ein etabliertes Bonusprogramm.
In der Regel erhalten die Kund:innen einen Prozentsatz des Kaufbetrags zurück. Der Rabatt wird zunächst auf ein virtuelles Cashback-Konto gutgeschrieben. Die Höhe kann je nach Anbieter und Angebot variieren und liegt häufig zwischen ein und zehn Prozent des Kaufbetrags. Viele Cashback-Dienste bieten zudem zusätzliche Angebote und Rabatte auf bestimmte Produkte oder Kategorien.
Wenn die Nutzer:innen eine bestimmte Mindestsumme angesammelt haben, können sie den Betrag auf ihr Girokonto überweisen lassen. Meistens gilt aber für diese Transaktion eine bestimmte Frist.
Es gibt sehr viele Cashback-Dienste, die unterschiedlich funktionieren: per Kundenkarte, per App oder über eine Website.
Bei Anbietern wie zum Beispiel der DeutschlandCard wird mit einer Karte oder über die App beim Einkaufen Punkte gesammelt. Solche Anbieter haben eine Vielzahl an Partnershops, etwa MediaMarktSaturn, dm oder Booking.com. Die Punkte können dann gegen unterschiedliche Sachprämien eingetauscht werden oder gegen Gutscheine oder Spenden.
Andere Anbieter wiederum bieten Kundenkarten speziell für ihren Shop an, wie zum Beispiel die IKEA Family Karte und die GALERIA-Kundenkarte. Die Karteninhaber:innen erhalten beim Einkaufen Rabatte für bestimmte Produkte und Kategorien oder Punkte, die sie gegen Geld- und Sachprämien einlösen können.
Diese beiden Arten von Kundenkarten sind meistens kostenlos. Gebührenpflichtig sind sie nur, wenn sie eine zusätzliche Bezahlfunktion haben. Die PAYBACK American Express Karte bietet sogar beides: keine dauerhaften Kosten und zusätzliche Bezahlfunktion – plus die Möglichkeit, °Punkte pro Einkauf zu sammeln.
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Viele Onlineshops haben eigene Cashback-Systeme, bei denen registrierte Kund:innen Prozente und andere Prämien erhalten, zum Beispiel bei Zooplus und Nike. Außerdem gibt es spezielle Cashback-Websites, die mit mehreren Onlineshops kooperieren, wie etwa Shoop, Mycashbacks und iGraal.
Auch Banken, Versicherungen und andere Unternehmen haben Cashback-Websites speziell für ihre Kund:innen, etwa einige Sparkassen und der ADAC.
Die meisten großen Geschäfte und Ladenketten haben zudem eigene Cashback-Systeme, mit denen die Kund:innen über eine App Vergünstigungen erhalten, auch in deren Onlineshop. In Apps ist Cashback häufig als Coupon, Sofortrabatt oder Bonusguthaben umgesetzt. Viele der Apps haben gleichzeitig eine Bezahlfunktion.
Quick-Info
Wenn die Cashback-Anbieter persönlichen Daten ihrer Nutzer:innen verwenden möchten, zum Beispiel Familienstand, Hobbys und Einkommen, müssen sie die Verbraucher:innen darüber informieren und eine separate Einverständniserklärung vorlegen können.
Der Prozess, um Cashback zu erhalten, variiert je nach Anbieter, ist jedoch meistens unkompliziert. Die meisten Cashback-Dienste sind kostenlos. Denn die Anbieter versprechen sich mit den Prämienprogrammen die Kundenbindung und dadurch mehr Umsätze.
Die Kund:innen sollten dennoch wissen, dass sie bei der Teilnahme an einem Cashback-Programm sensible Daten preisgeben. Außerdem sind einige Produkte vom Cashback-Programm ausgenommen und es können nicht mehrere Cashback-Angebote kombiniert werden.
So erhältst du dein Cashback:
- Beim Cashback-Anbieter anmelden
- Shop auf dem Portal suchen
- Zum Shop weiterklicken (Tracking aktiv)
- Einkauf ohne Unterbrechung abschließen
- Cashback-Status prüfen und nach Bestätigung auszahlen lassen
- Zuerst müssen sich die Kund:innen bei einem entsprechenden Cashback-Portal anmelden. Diese Portale arbeiten mit unterschiedlichen Einzelhändlern zusammen. Eine kurze Recherche vorher ist also ratsam.
- Nach der Registrierung können die Kund:innen nach dem gewünschten Onlineshop auf der Cashback-Plattform suchen.
Wichtig: Kund:innen müssen über die Website des Cashback-Anbieters zum Onlineshop klicken. Nur so wird die Transaktion verfolgt und werden die Cashback-Beträge gutgeschrieben.
Wer eine Cashback-Karte hat, bezahlt mit dieser in den Partnershops oder gibt beim Einkaufen im Onlineshop die Kundennummer an, um vom Cashback zu profitieren. Im Onlineshop muss die Karte/Kundennummer oft im Kundenkonto verknüpft sein oder beim Check-out eingegeben werden.
Nach dem Download und der Registrierung können die Kund:innen über die App des Cashback-Anbieters oder über die Website online shoppen. Je nach Geschäft gibt es Cashback direkt in Form von Rabatten oder ab einer bestimmten Einkaufssumme Gutschriften aufs Konto.
Mit diesen Tipps erhöhst du die Chance, dass Cashback korrekt getrackt und später ausgezahlt wird:
- Angebote vergleichen: Verschiedene Cashback-Plattformen bieten unterschiedliche Raten und Angebote an. Verbraucher:innen sollten Cashback-Dienste mit Partnergeschäften wählen, in denen sie häufig einkaufen. Zudem sollten sie nicht nur die Cashback-Programme vergleichen, sondern auch die Produkte. Denn das Produkt kann trotz Cashback woanders günstiger angeboten werden.
- Aktionen und Rabatte nutzen: Einige Cashback-Plattformen bieten zusätzliche Aktionen und Rabatte an, die die Ersparnisse der Nutzer:innen weiter steigern können.
- Bedingungen prüfen: Manchmal gibt es bestimmte Bedingungen, um Cashback zu erhalten, wie Mindestausgaben, der Ausschluss spezifischer Produkte oder Fristen, in denen die Gutschriften eingelöst werden muss. Diese sollten abgewogen werden.
Onlineshopping ist seit der Einführung von Cashback-Programmen noch attraktiver geworden: Es ist eine einfache Möglichkeit, beim Einkaufen im Internet Geld zu sparen und Prämien in verschiedenen Formen zu sichern.
Dafür müssen die Kund:innen bei Partnershops des Cashback-Anbieters entweder mit ihrer Cashback-Karte bezahlen, beim Bezahlen die Cashback-Karte einscannen oder sich von der registrierten Cashback-Website oder -App zum Partnershop weiterleiten lassen. Vorsicht ist dabei aber bei der Preisgabe der persönlichen Daten geboten.
