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Von Met bis MoMA: Das sind die Big Five unter den Museen in New York

Beleuchteter, moderner Gebäudekomplex des Whitney Museum of Art mit Besuchern auf unterschiedlichen Terrassen in der Abenddämmerung
Redaktion AMEXcited
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New York City – die Stadt, die niemals schläft! Zwischen gefühlt 24-stündiger Rushhour, pulsierendem Nachtleben, Clubs, Theatern, Bars und Menschen aus aller Welt bilden die vielen Museen der Metropole so etwas wie Oasen der Ruhe, einen Rückzugsort für Kunst, Kultur und Geschichte. Einige der bekanntesten Museen der Welt befinden sich hier, und sie sind immer wieder einen Besuch wert. Für deine nächste Reise zum Big Apple stellen wir dir fünf spannende Museen in New York City vor.
  1. Selbst das Gebäude ist ein Star: Das Guggenheim Museum
  2. Super auch für Kinder: Das American Museum of Natural History
  3. Nach Umbau noch besser: Das Museum of Modern Art
  4. „Mega“ ist fast zu wenig: Das Metropolitan Museum of Art
  5. Kunst aus den USA: Das Whitney Museum of American Art
  6. Museen in New York: Immer eine Reise wert

Selbst das Gebäude ist ein Star: Das Guggenheim Museum

Schon das Gebäude ist ein Kunstwerk für sich, in jedem Fall aber ein architektonisches Meisterwerk: Von Frank Lloyd Wright entworfen und 1959 an der Fifth Avenue eröffnet, zählt es heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das älteste und größte von insgesamt fünf Guggenheim-Museen weltweit beherbergt vor allem berühmte Werke der abstrakten Malerei, etwa von Kandinsky, und eine der größten Picasso-Sammlungen der Welt.

Den besonderen Reiz des Guggenheim Museum in New York macht aber die Mischung aus unterschiedlichen modernen Strömungen aus, vom Impressionismus und Expressionismus bis zum Surrealismus. Regelmäßige Sonderausstellungen locken Kunstliebhaber:innen aus aller Welt an.

Verglichen mit anderen berühmten Museen in New York ist das Solomon R. Guggenheim Museum, wie es vollständig heißt, fast klein. Die Ausstellungsfläche umfasst etwa 5.000 Quadratmeter. Mehr als zwei bis drei Stunden musst du für eine Besichtigung nicht einplanen. Tipp: Eine geführte Tour vermittelt viel Wissenswertes und erspart das Schlangestehen am Eingang.

Einen Abstecher wert: Der Museums-Shop auf der zweiten Etage hat unter anderem zahlreiche Drucke berühmter Werke im Angebot und wurde als „Best Museum Store“ ausgezeichnet.

Innenaufnahme des spiralförmigen Baus des Guggenheim Museums aus der Froschperspektive mit Blick auf die Glaskuppel

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In Lower Manhattan (Nähe Canal Street) liegt das nach eigenen Angaben kleinste Museum der Welt, das Mmuseumm. Es ist in einem Lastenaufzug untergebracht und stellt skurrile Alltagsgegenstände aus.

Super auch für Kinder: Das American Museum of Natural History

„Everything is bigger in America“ – in den USA ist alles etwas größer als anderswo. Das American Museum of Natural History bestätigt diese angemessen unbescheidene Behauptung auf eindrucksvolle Weise. Das berühmteste naturgeschichtliche Museum der Welt umfasst 25 ineinander übergehende Gebäude und belegt damit volle vier Blocks am Central Park West. Auf einer 27 Fußballfeldern entsprechenden Gesamtfläche sind 33 Millionen Objekte zu besichtigen.

Manche Besucher:innen verbringen ganze Tage im Museum. Dank seiner Aufteilung in Themenbereiche kannst du zum Glück Prioritäten setzen, wenn du es zeitlich nicht schaffst, dir alles anzusehen. Die Exponate umfassen eine Spanne von der Dinosaurierzeit bis ins Raumzeitalter.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Die Nachbildung des riesigen T-Rex-Skeletts kennen viele Besucher aus dem Film „Nachts im Museum“, wo der Saurier auf unheimliche Weise lebendig wird. Noch weiter in die Vergangenheit führt das Big Bang Theatre, in dem der Urknall nachgestellt wird. Der mit 632 Karat schwerste Saphir der Welt ist in der Hall of Gems zu sehen, etwas weiter wird ein fast 30 Meter langer Blauwal mittels Spezialeffekten scheinbar zum Leben erweckt: ein Museum der Superlative, das auch Kinder fasziniert!

Must-see: Auf einer der größten Leinwände New Yorks zeigt das 3-D-Imax-Kino im Museum faszinierende, vielfach preisgekrönte Naturdokus.

Eine lebensgroße Nachbildung eines Blauwals hängt von der Decke in einem Ausstellungsraum des New Yorker Naturkundemuseums

Nach Umbau noch besser: Das Museum of Modern Art

Auch unter dem Kürzel MoMA bekannt, zählt das Museum of Modern Art in New York zu den bedeutendsten seiner Art. Wobei „modern“ als weit gefasster Begriff zu verstehen ist: Die Exponate reichen von Arbeiten aus dem Jahr 1880 bis zu zeitgenössischer Kunst. Auf fünf Etagen verteilt, umfassen sie unvergängliche Meisterwerke von Künstler:innen wie Andy Warhol, Salvador Dalí, Vincent van Gogh, Frida Kahlo, Wassily Kandinsky und vielen anderen.

Nach zwei umfangreichen Umbauten in diesem Jahrtausend (Gesamtkosten: ca. 1,3 Milliarden US-Dollar) hat das MoMA seit der Wiedereröffnung 2019 seinen Charakter verändert. Zum einen sind nun mehr Werke ausgestellt und afroamerikanischen Maler:innen gilt ein stärkeres Augenmerk, zum anderen wurden neue Räume für Tanz und Performance geschaffen. Höchsten Kunstgenuss bietet eine exklusiv geführte Tour am frühen Morgen, wenn das Museum noch menschenleer ist – mit freier Sicht auf die größten Meisterwerke moderner Kunst.

Nice to know: Ein deutschsprachiger Audio-Guide erklärt die Kunstwerke – in einer Spezialversion auch für Kinder.

Aufsicht eines modernen Dachgartens mit Skulpturen und Besuchern im New Yorker Museum für Moderne Kunst

Wie viele Museen gibt es in New York?

Bei deinem New-York-Besuch kannst du zwischen rund 100 Museen wählen. Ein knappes Dutzend befindet sich allein an der Fifth Avenue, darunter das Guggenheim Museum und das Metropolitan Museum of Art. Aber auch kleinere Häuser wie das Museum for African Art oder das Museum of the City of New York haben hier ihren Sitz. Deshalb wird der Teil der Fifth Avenue zwischen 70th und 110th Street auch „Museum Mile“ genannt.

„Mega“ ist fast zu wenig: Das Metropolitan Museum of Art

Das kurz Met genannte Museum gehört zu den besten Museen – nicht nur in New York, sondern weltweit. Zwei Millionen Kunstwerke aus 5.000 Jahren Menschheitsgeschichte locken jedes Jahr rund sechs Millionen Begeisterte in die riesigen Hallen am Central Park. Angesichts der schieren Menge epochaler Meisterwerke empfehlen Expert:innen, sich die Etappen des Rundgangs vor dem Besuch zu überlegen – die komplette Tour ist an einem einzigen Tag kaum zu schaffen.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Zu den Highlights zählt zweifellos das Egyptian Art Departement, in dem du unter anderem den komplett wiederaufgebauten Originaltempel von Dendur besichtigen kannst. Bemerkenswert ist auch der Flügel mit Werken niederländischer Meister des Goldenen Zeitalters wie Rembrandt und Vermeer. Deutsche Malerei von Dürer bis Klimt wird im Met ebenso ausgestellt wie altgriechische, islamische und fernöstliche Kunst – es ist überwältigend. Auch hier lohnt sich eine geführte VIP-Tour vor der Öffnung des Museums.

Must-do: Ein Drink auf der Terrasse des Roof Garden mit Blick auf den Central Park und die Skyline von Manhattan (geöffnet von Mai bis Oktober).

Imposantes Gebäude und Haupteingang des New Yorker Metropolitan Museum of Art vor der Skyline Manhattans

Kunst aus den USA: Das Whitney Museum of American Art

Zeichnet sich New York als Metropole vor allem durch seine Internationalität aus, besinnt sich das Whitney Museum of American Art auf die landeseigenen Künstler:innen und stellt US-Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts aus. Ob die Kunstmäzenin und Bildhauerin Gertrude Vanderbilt Whitney 1931 bei der Gründung wohl ahnte, welche großen Namen einmal ihr Museum schmücken würden? Werke populärer Schöpfer:innen wie Andy Warhol, Joan Mitchell, Cindy Sherman und William Eggleston begeistern heute Kunstinteressierte und jene, die es noch werden wollen.

Imposant ist jedoch nicht nur die über 25.000 Werke umfassende Sammlung des Museums. 2015 wurde es am neuen Standort im hippen Meatpacking District in Manhattan neu eröffnet. Das von Stararchitekt Renzo Piano entworfene Gebäude verfügt neben einer Dachterrasse mit Restaurant und Blick auf den benachbarten Hudson River auch über einen direkten Anschluss an die berühmte High Line, die stillgelegte und begrünte ehemalige Güterzugtrasse, die seit 2009 kontinuierlich bepflanzt wird und als Parkanlage für Besucher:innen zugänglich ist.

Nice to know: Zur Eröffnung des neuen Standortes im Meatpacking District 2015 hielt Michelle Obama eine Rede und verwies auf das Potenzial des Museums, vor allem junge Menschen zu inspirieren.

Beleuchteter, moderner Gebäudekomplex des Whitney Museum of Art bei Nacht aus der Luftperspektive, im Hintergrund der Hudson River

Museen in New York: Immer eine Reise wert

Wenn du New York bereist, solltest du auf jeden Fall einige Museen in die Liste der Sehenswürdigkeiten aufnehmen, die du besuchen willst. Schon die Art der Präsentation fasziniert. Da sich an den Eingängen der berühmtesten Häuser häufig lange Schlangen bilden, bestellst du die Eintrittskarten am besten vorab über die jeweiligen Websites. Informiere dich auch über die wichtigsten Verhaltensvorschriften. So ist zum Beispiel Fotografieren nicht immer oder nur ohne Blitz erlaubt. Meist sind die Regeln in der Nähe des Eingangs angegeben.

Informationen zu Covid-19

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