- Der Ursprung der Teezeremonie in Japan
- Die Arten der japanische Teezeremonie
- Was du über eine japanische Teezeremonie wissen solltest
- Mit der japanischen Teezeremonie: Die Kultur des Landes erleben
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
Besucher:innen erleben die Zeremonie traditionell in Teehäusern in japanischen Gärten. Auch in Deutschland, etwa im Japanischen Garten in Hamburg, werden japanische Teezeremonien angeboten, die einen authentischen Einblick in die Teekultur Japans vermitteln.
Der Ursprung der Teezeremonie in Japan
Die japanische Teezeremonie, auch Chado (Weg des Tees) oder Chanoyu (heißes Wasser für Tee) genannt, ist tief im kulturellen Erbe Japans verwurzelt. Ihren Ursprung findet die Zeremonie bei den Zen-Mönchen, deren zentraler Glaube die Erlangung von Erleuchtung durch Meditation ist.
Die Mönche verknüpften das Teetrinken mit buddhistischen Prinzipien und schufen ein Ritual, das der inneren Gelassenheit dienen sollte. Im 15. Jahrhundert formalisierte der Teemeister Sen-no Rikyū das Ritual und schuf die japanische Teezeremonie, wie sie noch heute ausgeübt wird.
Durch einen stillen und choreografierten Ablauf schafft die Zeremonie ein Gefühl von Harmonie und Balance und eine meditative Wirkung. So soll sich der Geist öffnen und das Schöne sehen – das Ritual ist der Weg (mit dem Tee) zum Einklang mit sich und der Natur.
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Die buddhistischen Prinzipen als Grundpfeiler der Teezeremonie in Japan
Das Ritual der japanischen Teezeremonie ist nach vier buddhistischen Prinzipien aufgebaut, die den Geist der Teezeremonie bestimmen:
- Harmonie (Wa): In der Zeremonie steht das harmonische Zusammenspiel von Menschen, Natur und Utensilien im Vordergrund. Alles ist aufeinander abgestimmt für ein ausgeglichenes Umfeld.
- Respekt (Kei): Ein hochachtungsvoller Umgang zeigt sich sowohl im Verhalten als auch in der Haltung gegenüber Menschen und Gegenständen.
- Reinheit (Sei): Die Utensilien werden sorgfältig gereinigt und die Gäst:innen waschen sich vor Beginn der Zeremonie die Hände und den Mund, um den „Staub des Alltags“ symbolisch abzulegen.
- Stille (Jaku): Innere Ruhe und Einkehr prägen die Atmosphäre der Zeremonie. Die Stille schafft Raum für Bewusstsein und Achtsamkeit.
Matcha: Das japanische Teegewächs
Seinen Ursprung hat Matcha-Tee in der traditionellen ostasiatischen Medizin. Die Teepflanze galt als Heilpflanze und wurde zu feinem Pulver gemahlen. Die Zubereitung dieser Medizin fand traditionell in buddhistischen Klöstern statt und etablierte sich so in der japanischen Teezeremonie.
Noch heute liegen die besten Anbauregionen für Matcha in Japan. Dazu zählen Uji, Nishio oder Fukuoka.
Die Arten der japanische Teezeremonie
In Japan wird zwischen der informellen und der formellen Teezeremonie unterschieden. Die formelle japanische Teezeremonie (Chaji) dauert mehrere Stunden und wird traditionell in einem Teehaus mit Garten in traditioneller Kleidung, etwa dem Kimono, abgehalten. Aufgrund des hohen Aufwands ist eine Chaji heutzutage eine Seltenheit – eine Einladung gilt als große Ehre.
Die informellere Teezeremonie (Chakai) ist eine reduzierte Version der formellen Zeremonie und dauert 30 Minuten bis zu einer Stunde. Sie wird in öffentlichen Teehäusern in Japan angeboten und jede:r kann mit Voranmeldung daran teilnehmen. Das ist vor allem für Tourist:innen auf Reisen in Japan eine schöne Alternative.
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Good to know: Auch in Deutschland kannst du an einer japanischen Teezeremonie teilnehmen. Sie wird zum Beispiel in Museen oder japanischen Vereinen angeboten, aber auch in angelegten japanischen Gärten wie in Hamburg oder Düsseldorf.
Der Ablauf einer Chakai
Die informelle japanische Teezeremonie fokussiert sich auf die Zubereitung und den Genuss des Matcha-Tees. Meist wird aufgrund der stark anregenden Wirkung nur dünner Tee serviert und die Regeln werden nicht so streng verfolgt. So läuft die informellere Zeremonie Chakai ab:
- Eintritt in den Garten: Der Weg durch den Garten symbolisiert das Loslassen des Alltags und stimmt auf die Ruhe ein.
- Reinigung am Wasserbecken: Bevor du das Teehaus betrittst, wäschst du deine Hände und deinen Mund als Symbol der Reinigung von Körper und Geist.
- Vorbereitung der Utensilien: Beginnt die Zeremonie, werden zuerst alle Gegenstände durch die Teemeister:innen gereinigt.
- Vorbereitung auf den Tee: Der Tee wird nach festen Regeln zubereitet. Bevor du den Tee trinken darfst, wird dir ein Wagashi gereicht. Die Süßigkeit soll den Mund auf den bitteren Teegeschmack vorbereiten.
- Verbeugung vor dem Genuss: Bevor du die Teeschale aufnimmst, verbeugst du dich kurz, um die Teemeister:innen und das Ritual zu würdigen.
- Richtige Haltung der Teeschale: Die Teeschale legst du auf deine flache linke Hand, umfasst diese mit rechts und drehst die Teeschale mit der schönen Seite zu den Gastgeber:innen. Du trinkst den Tee in ruhigen, bewussten Schlucken. Nach dem Trinken drehst du die Schale wieder mit der schönen Seite zu dir und stellst die Schale ab.
- Abschluss: Die Teezeremonie endet mit einem kurzen Austausch über den Tee, die Utensilien oder die Besonderheiten der Durchführung.
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Was du über eine japanische Teezeremonie wissen solltest
Die Etikette bei der formellen Teezeremonie in Japan ist sehr streng und das Erlernen kann Jahre dauern. Bei der informellen Zeremonie ist das anders, trotzdem solltest du dich angemessen verhalten. Dazu gehört:
- Trage ansehnliche, also saubere und lochfreie Socken, da in den Teehäusern keine Schuhe gestattet sind.
- Trage zurückhaltende, lange Kleidung und keine grellen Farben.
- Verwende kein starkes Parfüm oder Deo, dessen Geruch die Zeremonie stören könnte.
- Verbeuge dich zu Beginn und zum Ende.
- Handhabe die Teeschale mit Bedacht.
- Halte die Stille während der Teezubereitung und des Genusses des Tees ein.
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Mit der japanischen Teezeremonie: Die Kultur des Landes erleben
Die japanische Teezeremonie ist noch heute ein wichtiger Bestandteil der japanischen Kultur, deren Tradition schon mehrere Jahrhunderte überdauert hat. Durch die Entwicklung einer reduzierten, informelleren Version kannst du dabei auch mit wenig Zeit der japanischen Kultur näherkommen.
Falls du von der japanischen Kultur nicht genug bekommen kannst, sind japanische Tempel ein empfehlenswerter Stopp auf deiner Reise. Und wenn du vorzügliches japanisches Sushi probieren möchtest, hilft dir dabei American Express: Mit der Platinum Card profitierst du von jährlich 150 Euro Restaurantguthaben.*