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Fit werden mit Stil: 5 edle und funktionale Sportgeräte für Zuhause

Nahaufnahme von Füßen auf einem Laufband
Florian Heil
Endlich zu Hause, der Tag war anstrengend. Jetzt noch ins Fitnessstudio? Keine Chance, sagt der innere Schweinehund. Doch dank des kürzlich erworbenen High-Tech-Fitnessgeräts überwindest du deine Willensschwäche und startest dein Work-out im Wohnzimmer. Wir zeigen dir fünf Trainingsgeräte für zu Hause, die alles andere als alltäglich sind.
  1. Peloton Bike: Der interaktive Heimtrainer für alle Muskelgruppen
  2. Designer Kristof Hock: Hanteln aus Gold und Edelhölzern
  3. ICAROS Hometrainer: VR-Ganzkörpertraining im Flugsimulator
  4. WaterRower: Ruderwiderstand durch echtes Wasser
  5. VAHA: Der interaktive Fitnessspiegel
  6. Sport zu Hause: Ganz schön smart!

Der Trend zum Heimtrainer hat deutlich Fahrt aufgenommen. Wem für die Fitness zu Hause ein einfaches Laufband, Trimm-dich-Rad oder die Hantelbank zu langweilig ist, dem stehen auch deutlich spannendere und richtig stylische Sportgeräte zur Verfügung. Lass dich inspirieren.

Peloton Bike: Der interaktive Heimtrainer für alle Muskelgruppen

Fahrrad-Heimtrainer zieren schon seit den 1970er Jahren die Hobbykeller der Deutschen – doch das Peloton Bike hat mit dem traditionellen „Trimm-Dich-Rad“ außer der Tretbewegung nicht mehr viel gemein. Mal ganz abgesehen von seinem futuristisch anmutendem Äußeren, ist der gravierendste Unterschied sicherlich die gesellschaftliche Komponente: Trainiert wird in der Regel in Livekursen zusammen mit Dutzenden Fitness-Fans aus der ganzen Welt, die ein Profi über den angeschlossenen Monitor anleitet und motiviert. Im sogenannten Live-Leaderboard lässt sich dadurch schnell eine Challenge starten.
Wer es nicht zum anvisierten Livekurs schafft, kann sich aber auch jederzeit von archivierten Work-outs inspirieren lassen oder auf dem Videoscreen weltweite Strecken abfahren. Dank der mitgelieferten Kurzhanteln kann während des Work-outs auch der Oberkörper trainiert werden.

Bei der neuesten Peloton-Generation, dem Bike+, stellt sich der Widerstand, den die Trainer:innen vorgeben, sogar automatisch ein. So kannst du dich komplett auf das Cardio-Training konzentrieren. Zudem lässt sich der Bildschirm schwenken, um auch auf einer Yogamatte per Video angeleitet ganzheitlich zu trainieren.
Modelle: Peloton Bike One und Peloton Bike+
Besonderheiten: Das Peloton Bike+ ist kompatibel mit dem GymKit von Apple, sodass beispielsweise eine Apple Watch gekoppelt werden kann.
Preise: Peloton One ab 2.145 Euro, Peloton Bike+ ab 2.690 Euro, zuzüglich 39 Euro monatlich für das Kursangebot

Eine Frau auf einem Heimtrainer-Fahrrad und mit Bildschirm, daneben ein Mann mit einer Hantel in der Hand vor einem Flatscreen, beide machen Sport in einem Wohnzimmer

Designer Kristof Hock: Hanteln aus Gold und Edelhölzern

Hanteln aus Gold und geschliffenem Nussbaum-Vollholz, Expanderseile aus feinen Naturlatexfäden oder Toning-Gewichte aus Alligatorhaut: Der Designer Kristof Hock vertreibt Fitnessgeräte für zu Hause, die ihresgleichen suchen. Sie sind limitiert und individuell nummeriert und eignen sich nicht nur zur körperlichen Ertüchtigung, sondern auch als Designobjekte oder sogar für die Geldanlage.

Die Trainingsgeräte wurden mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem German Brand Award 2017, und haben natürlich ihren Preis. Wer die Trainings-Accessoires bestellt, bekommt allerdings auch in Manufakturarbeit gefertigte Sportgeräte geliefert.

Modelle: Verschiedene Hanteln, Expander, Springseile und Liegestützgriffe
Besonderheit: Die Übergabe erfolgt weltweit persönlich.
Preise: Springseile ab 140 Euro, Hantelsets ab 3.770 Euro, ein Paar Goldhanteln ab 127.000 Euro

Vor einem großen Panoramafenster steht ein Hantelblock mit Hanteln, daneben ein Hocker mit einer Karaffe und einem Glas Wasser sowie zwei edle Holzliegen mit weißer Auflage, im Vordergrund ist eine verspiegelte Fläche zu sehen

Nerdpedia

26,2 Prozent aller privaten Haushalte in Deutschland verfügten 2020 über Heimtrainer wie Ergometer oder Laufbänder.

ICAROS Hometrainer: VR-Ganzkörpertraining im Flugsimulator

Sport im Liegen klingt ja prinzipiell schon mal gut. Doch ganz ohne Anstrengung lässt sich der ICAROS Hometrainer dann doch nicht bedienen. Athlet:innen liegen hier bäuchlings auf dem Sportgerät und halten sich mit den Händen an zwei Griffen fest. Nur Schienbeine und Unterarme liegen an der Konstruktion auf. Die Grundhaltung ähnelt einer Plank, früher Unterarmstütz genannt. Das Gerät ist in alle Richtungen dreh- und neigbar. Dank einer Virtual-Reality-Brille kannst du während deines Workouts über Schneegebirge hinwegfliegen, dir mit virtuellen Gegner:innen Rennen liefern und feindliche Flugobjekte abschießen. Gesteuert wird mit dem gesamten Körper.

Das Ganze soll nicht nur mehr Spaß machen als eintöniges Krafttraining, es soll auch effektiv sein: Neben den Bauchmuskeln werden laut Hersteller der untere Rücken, Schultern, Arme, Brust und Beine beansprucht. Zusätz­lich profitieren Balance und Koordination.

Modell: ICAROS Home
Besonderheit: Möglich ist auch eine Anbindung an kommerzielle VR-Spiele, die beispielsweise vom Wingsuit-Fliegen handeln.
Preis: ab 1.990 Euro, die Pro-Variante ab 8.990 Euro

Eine Frau in fliederfarbenem Sport-Outfit liegt auf einem weißen Heimtrainer, der wie ein Flugsimulator aussieht und trägt eine virtuelle Brille

WaterRower: Ruderwiderstand durch echtes Wasser

Wer die Augen schließt, könnte meinen, er oder sie bewege sich in seinem Ruderboot auf einem seichten Fluss. Doch das leise und angenehme Plätschern wird auf dem WaterRower einzig durch den Trainingswiderstand erzeugt, der durch echtes Wasser entsteht. Das Rudergerät passt mit seinem naturbelassenen Look in fast jeden Wohnraum und beansprucht nahezu alle Muskelgruppen. Kraft, Ausdauer, Koordination, Kreislauf und Herz werden trainiert.

Genau wie beim Rudern auf Gewässern wird der Widerstand automatisch an die Stärke des Ruderzugs angepasst. Wer also mehr Kraft investiert, wird mit einem höheren Widerstand „belohnt“. Dadurch lässt sich die Trainingsintensität optimal selbst bestimmen und jederzeit individuell anpassen.

Modell: WaterRower von Nohrd
Besonderheit: Zusammengeklappt benötigt der WaterRower so wenig Platz wie ein Stuhl.
Preis: ab 1.100 Euro

Ein Mann in Sportkleidung sitzt auf einem Rudergerät aus Holz, das mit einem echten Wassertank ausgestattet ist, im Hintergrund sieht man die dunklen Backsteine einer Loftwohnung

VAHA: Der interaktive Fitnessspiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der oder die Fitteste im ganzen Land? Die Frage wird der Fitnessspiegel von VAHA wohl nicht beantworten, ansonsten hat er aber so einiges drauf. Gepriesen als ein effektives Cyber-Work-out für daheim, bietet der interaktive Spiegel mehr als 200 Trainingssessions mit Personal Trainer:innen aus den Bereichen Yoga, Ausdauer, Krafttraining oder Meditation an. Er ist mit einem riesigen Touchscreen, Lautsprecher und einer Kamera ausgestattet.

Doch der VAHA kann noch mehr: Er misst bei Bedarf die Herzfrequenz, zählt die Anzahl der Wiederholungen und achtet auf die korrekte Ausführung der Übung in Echtzeit. Denn der Spiegel verfolgt deine Bewegung und erkennt, was du besser machen kannst.

Modell: VAHA
Besonderheit: Im Rahmen der Personal Coachings ist auch eine Ernährungsberatung mit wöchentlichen Plänen möglich.
Preis: 2.268 Euro plus 39 Euro im Monat für die optionale Mitgliedschaft

Eine junge Frau in Sportkleidung springt vor einem interaktiven Spiegel in die Luft, neben ihr sitzen auf einem grauen Sofa ein Mann und eine Frau, ebenfalls in Sportkleidung, links im Bild steht noch ein kleiner Tisch mit Obst und Wassergläsern und auf dem Boden liegen schwarze Hanteln

Die Deutschen bewegen sich mehr

Laut einer repräsentativen Umfrage von Freeletics aus dem April 2021 trainieren die Deutschen seit 2020 mehr als zuvor. Im Durchschnitt sind sie nun dreimal wöchentlich sportlich aktiv, das ist ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Joggen ist dabei die klare Nummer eins: Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, regelmäßig zu laufen. Mit 31 Prozent landet Wandern unter den Sportarten auf dem zweiten Platz, dahinter Hanteltraining (26 Prozent) und HIIT-Training (24 Prozent).

Sport zu Hause: Ganz schön smart!

Wer die richtigen Gerätschaften zu Hause hat, kann auch in den eigenen vier Wänden abwechslungsreichen Sport treiben und sich dank diverser virtueller Communities dennoch mit anderen messen oder gegenseitig motivieren. Die häufig smarten Trainer notieren zum Teil sogar deinen Fortschritt und treiben dich so zu neuen Höchstleistungen an. Und selbst in Sachen Optik macht diese neue Sportgeräte-Generation eine gute Figur.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

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