- Vorbereitung: Fitness, Impfungen, Versicherung
- Ausrüstung für den Mount Everest: Das Allerbeste ist gut genug
- Aufstieg: Nur mit Lizenz und Helfer:innen
- Unterwegs: Wie lange dauert die Expedition?
- Warten auf Fenstertage: Geduld ist gefragt
- Beim Besteigern des Mount Everest überlass nichts dem Zufall
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
Die Expedition startet meist am Basislager auf rund 5.000 Metern und dauert inklusive Höhenanpassung etwa 60 Tage, wobei erfahrene Sherpas den Aufstieg absichern und begleiten. Entscheidend für den Gipfelerfolg sind zudem ausreichender Sauerstoff in der sogenannten Todeszone, stabile Wetterbedingungen an wenigen sogenannten Fenstertagen und eine professionelle Organisation der gesamten Everest-Expedition.
Vorbereitung: Fitness, Impfungen, Versicherung
Der Weg zum Basislager ist etwa 130 Kilometer lang und führt auf eine Höhe von über 5.000 Metern. Fitness und absolute Gesundheit sind die Grundvoraussetzung, um diese Strecke zu bewältigen. Wandern oder Joggen (im Winter), Radfahren, Schwimmen: Bei der Vorbereitung für die Besteigung des Mount Everest können dir alle Sportarten helfen.
So gelingt dir der Aufstieg zum Mount Everest
Ebenso wichtig ist jedoch die mentale Stärke: Geh auf jeden Fall mit einer positiven Einstellung an die Expedition heran, und bereite dich intensiv darauf vor, unerwartete und schwierige Situationen zu meistern.
Darüber hinaus solltest du vor dem Start die nötigen Impfungen vornehmen lassen und eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die auch über 5.500 Metern Höhe greift.
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Ausrüstung für den Mount Everest: Das Allerbeste ist gut genug
Bei der Ausrüstung darfst du auf keinen Fall sparen. Schon eine Spezialjacke kann mehrere Tausend Euro kosten. Hinzu kommen Zelte, Schuhe, Steigeisen und Helme. Vor allem die Schuhe sollten die besten sein, die du bekommen kannst. Sie müssen Wärme spenden und möglichst leicht sein. Lass dich auch beim Eis-Equipment fachgerecht beraten.
Besonders hoch sind die Kosten für den Sauerstoff, den 95 Prozent der Kletterer:innen auf den letzten 1.000 Höhenmetern nutzen. Zum Besteigen des Mount Everest braucht ein Team häufig zehn oder mehr Flaschen – je nach Füllmenge wiegen diese alleine jeweils mehrere Kilogramm.
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Ausflug in die Todeszone
Dort ist Leben nur sehr kurze Zeit möglich: Manche berichten, das Gefühl ähnele dem, auf einem Laufband zu rennen und durch einen Strohhalm zu atmen. Deshalb sind Sauerstoffflaschen unerlässlich, um das Dach der Welt zu erreichen – das kleine Plateau des höchsten Gipfels der Erde auf 8.848 Metern.
Aufstieg: Nur mit Lizenz und Helfer:innen
Neben dem Visum für Nepal brauchst du eine Lizenz: Rund 10.000 Euro kostet die Genehmigung zur Besteigung des Mount Everest. Hinzu kommen etwa 40.000 Euro für Inlandsflüge, Spezialessen, Ausrüstung und Transport, Aufbau der Zelte und Bergführer:innen.
Was es noch braucht: dutzende Helfer:innen: Erfahrene Bergsteiger:innen befestigen Seile und Kletterhilfen an den schwierigsten Stellen. Träger:innen schleppen die Ausrüstung immer wieder zwischen dem Basislager und den vier Höhenlagern hin und her. Denn die Bergsteiger:innen müssen sich zunächst durch regelmäßige Auf- und Abstiege an die Höhenluft gewöhnen.
Ohne Sherpas und Sherpanis geht es nicht
Auch Erstbesteiger Edmund Hillary hätte es ohne den Sherpa Tenzing Norgay wohl nicht bis nach oben geschafft. Rekordhalter ist Kami Rita Sherpa, der bereits 25-mal auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt stand.
Unterwegs: Wie lange dauert die Expedition?
Zahlreiche Veranstalter bieten ihre Dienste für Aufstieg und Organisation der Reise an. Dabei ist eine sorgfältige Auswahl wichtig. Vorsichtig solltest du insbesondere bei Angeboten für „Flash-Aufstiege“ sein. Von der Anreise bis zur Rückkehr dauert die Expedition durchschnittlich 60 Tage, manche Organisationen bieten die Tour jedoch in wesentlich kürzerer Zeit an.
Wenn überhaupt, ist das nur Bergsteiger:innen mit umfangreicher Erfahrung zu empfehlen. Denn das Akklimatisieren, also die schrittweise Gewöhnung an die Höhe ist äußerst wichtig, vor allem für Anfänger:innen.
Warten auf Fenstertage: Geduld ist gefragt
Wichtig ist es auch, dass du die richtige Reisezeit für deine Besteigung des Mount Everest auswählst. Zumeist gibt es in der jeweiligen Saison nur wenige Tage mit stabilem Wetter. Das sind die sogenannten Fenstertage, an denen eine Besteigung am ehesten möglich ist.
Der Januar ist der kälteste Monat. Dann herrschen Durchschnittstemperaturen von minus 36 Grad auf dem Gipfel, die bis auf minus 60 Grad fallen können.
Selbst im wärmsten Monat, dem Juli, ist nicht gerade T-Shirt-Wetter: Dann zeigt das Thermometer durchschnittlich minus 19 Grad an. Außerdem bringt der Monsun im Sommer viel Niederschlag und Schneestürme.
Am besten steht es um Wetter im Mai und Oktober. Zu dieser Zeit öffnen sich häufig günstige Klimafenster. Doch auch dann sind plötzliche Temperaturstürze, Stürme und Schneefälle von bis zu drei Metern pro Tag nicht außergewöhnlich und können den Aufstieg hinauszögern.
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Beim Besteigen des Mount Everest überlass nichts dem Zufall
Vorbereitung ist das A und O einer Mount-Everest-Expedition: Du solltest nichts dem Zufall überlassen. Gut vorbereitet gelingt dir dann vielleicht auch das, wovon viele Menschen träumen: Einmal ganz oben stehen, auf dem Dach der Welt, und die magische Aussicht auf das tibetische Hochland und die Acht- und Siebentausender der Himalaya-Hauptkette genießen.
Du suchst nach immer neuen Herausforderungen unter freiem Himmel? Dann dürften ein mehrtägiges Survival-Training oder die Sportart Eisklettern dich ebenfalls reizen. Praktisch: Als Inhaber:in einer Gold Card oder Platinum Card profitierst du von umfangreichen Versicherungsleistungen für dich und deine Liebsten.*
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