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Den Mount Everest besteigen: So gelangst du auf das Dach der Welt

Drei Personen beim Bergsteigen am Mount Everest
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Einmal den höchsten Gipfel der Welt erklimmen: Davon träumen viele. Bis heute folgten mehr als 7.600 Menschen dem Weg von Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die den Mount Everest am 29. Mai 1953 als erste Menschen bezwangen – darunter Reinhold Messner und Peter Habeler, die 1978 als Erste ohne Sauerstoffmaske auf die Spitze gelangten. Mit der richtigen Ausrüstung, Vorbereitung und Kondition können auch Hobby-Bergsteiger:innen den Sagarmatha, wie der Berg in Nepal heißt, bewältigen. Wir zeigen dir, was du dafür brauchst.
  1. Vorbereitung: Fitness, Impfungen, Versicherung
  2. Ausrüstung: Nur das Allerbeste ist gut genug
  3. Aufstieg: Nur mit Lizenz und Helfer:innen
  4. Lieber langsam ankommen als schnell scheitern
  5. Warten auf Fenstertage: Geduld ist gefragt
  6. Nichts dem Zufall überlassen

Vorbereitung: Fitness, Impfungen, Versicherung

Der Weg zum Basislager ist etwa 130 Kilometer lang und führt auf eine Höhe von über 5.000 Metern. Fitness und absolute Gesundheit sind die Grundvoraussetzung, um diese Strecke zu bewältigen. Wandern, Radfahren, Joggen, Schwimmen: Bei der Vorbereitung können dir alle Sportarten helfen. Ebenso wichtig ist jedoch die mentale Stärke: Geh auf jeden Fall mit einer positiven Einstellung an die Expedition heran, und bereite dich intensiv darauf vor, unerwartete und schwierige Situationen zu meistern.

Darüber hinaus solltest du vor dem Start die nötigen Impfungen vornehmen lassen und eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die auch über 5.500 Metern Höhe gültig ist.

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Ein Bergsteiger mit Ausrüstung vor einem schneebedeckten Berg

Nerdpedia

Die erste Frau auf dem Gipfel des Mount Everest war die Japanerin Junko Tabei. Die Expedition, mit der sie 1975 unterwegs war, wurde von einer Lawine überrascht. Alle 16 Teilnehmer:innen überlebten und gelangten auf den Gipfel.

Ausrüstung: Nur das Allerbeste ist gut genug

Bei der Ausrüstung darfst du auf keinen Fall sparen. Schon eine Spezialjacke kann mehrere Tausend Euro kosten. Hinzu kommen Zelte, Schuhe, Steigeisen und Helme. Vor allem die Schuhe sollten die besten sein, die du bekommen kannst. Sie müssen Wärme spenden und möglichst leicht sein. Lass dich auch beim Eis-Equipment fachgerecht beraten.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Besonders hoch sind die Kosten für den Sauerstoff, den 95 Prozent der Kletterer:innen auf den letzten 1.000 Höhenmetern nutzen. Zusammen mit Helfer:innen braucht ein Bergsteiger oder eine Bergsteigerin häufig zehn oder mehr Flaschen.

 

Beine und Füße einer bergsteigenden Person, im Schnee liegend

Ausflug in die Todeszone

Ab einer Höhe von 3.600 Metern wird der Körper gefordert, denn dort ist der Sauerstoffgehalt in der Lunge bereits 40 Prozent geringer als auf Normalnull. Das Basiscamp des Mount Everest liegt in über 5.000 Metern Höhe, und bei etwa 7.500 Metern beginnt die „Todeszone“.

Dort ist Leben nur sehr kurze Zeit möglich: Manche berichten, das Gefühl ähnele dem, auf einem Laufband zu rennen und durch einen Strohhalm zu atmen. Deshalb sind Sauerstoffflaschen unerlässlich, um das Dach der Welt zu erreichen – das kleine Plateau des höchsten Gipfels der Erde auf 8.848 Metern.
Das Basiscamp des Mount Everest mit bunten Zelten und Wimpelfahnen

Aufstieg: Nur mit Lizenz und Helfer:innen

Vor den Aufstieg hat Nepal die Lizenz gesetzt. Wer sich zum höchsten Gipfel der Erde aufmacht, sollte über eine gut gefüllte Kreditkarte verfügen. 10.000 Euro kostet die Genehmigung zur Besteigung des Mount Everests. Hinzu kommen etwa 40.000 Euro für Inlandsflüge, Spezialessen, Ausrüstung und Transport, Aufbau der Zelte und Bergführer:innen. Andere kaufen dafür einen gut ausgestatteten Mittelklassewagen.

Dutzende Helfer:innen kümmern sich die ganze Saison darum, die Aufstiegsbedingungen zu verbessern: Erfahrene Bergsteiger:innen befestigen Seile und Kletterhilfen an den schwierigsten Stellen und sorgen dafür, dass sie halten. Träger:innen schleppen die Ausrüstung immer wieder zwischen dem Basislager und den vier Höhenlagern hin und her. Denn die Bergsteiger:innen müssen sich zunächst durch regelmäßige Auf- und Abstiege an die Höhenluft gewöhnen.

Ein Sherpa mit Rucksack lehnt an einem Felsen, im Hintergrund Berge

 

Ohne Sherpas und Sherpanis geht es nicht

Das Volk der Sherpa ist seit etwa 400 Jahren im Himalaya angesiedelt. Ohne die Sherpas und Sherpanis wären Besteigungen des Mount Everest kaum möglich. Sie tragen das Gepäck ihrer Auftraggeber:innen, kommen in der Höhenluft besser zurecht und kennen sich aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung hervorragend aus. Auch Erstbesteiger Edmund Hillary hätte es ohne den Sherpa Tenzing Norgay wohl nicht bis nach oben geschafft. Rekordhalter ist Kami Rita Sherpa, der bereits 25-mal auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt stand.

Lieber langsam ankommen als schnell scheitern

Zahlreiche Veranstalter bieten ihre Dienste für Aufstieg und Organisation der Reise an. Dabei ist eine sorgfältige Auswahl wichtig. Vorsichtig solltest du insbesondere bei Angeboten für „Flash-Aufstiege“ sein. Von der Anreise bis zur Rückkehr dauert die Expedition durchschnittlich 60 Tage, manche Organisationen bieten die Tour jedoch in wesentlich kürzerer Zeit an. Wenn überhaupt, ist das nur Bergsteiger:innen mit umfangreicher Erfahrung zu empfehlen. Denn die schrittweise Gewöhnung an die Höhe ist äußerst wichtig, vor allem für Anfänger:innen.

Ein Wegweiser zum Mount Everest vor Bergen

Warten auf Fenstertage: Geduld ist gefragt

Wichtig ist es auch, dass du die richtige Reisezeit auswählst. Der Januar ist der kälteste Monat. Dann herrschen Durchschnittstemperaturen von minus 36 Grad auf dem Gipfel, die bis auf minus 60 Grad fallen können. Selbst im wärmsten Monat, dem Juli, ist nicht gerade T-Shirt-Wetter: Dann zeigt das Thermometer durchschnittlich minus 19 Grad an. Außerdem bringt der Monsun im Sommer viel Niederschlag und Schneestürme.

Am besten stehen die Sterne im Mai und Oktober. Zu dieser Zeit öffnen sich häufig günstige Klimafenster. Doch auch dann sind plötzliche Temperaturstürze, Stürme und Schneefälle von bis zu drei Metern pro Tag nicht außergewöhnlich und können den Aufstieg hinauszögern. Zumeist gibt es in der jeweiligen Saison nur wenige Tage mit stabilem Wetter – die „Fenstertage“, an denen eine Besteigung am ehesten möglich ist.

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Ein gelbes Zelt vor der Kulisse des Mount Everest

Nichts dem Zufall überlassen

Vorbereitung ist das A und O einer Mount-Everest-Expedition: Du solltest nichts dem Zufall überlassen. Dann gelingt dir vielleicht auch, was Edmund Hillary und Tenzing Norgay Mitte des vergangenen Jahrhunderts unsterblich machte und wovon viele Menschen träumen: Einmal ganz oben stehen, auf dem Dach der Welt, und die magische Aussicht auf das tibetische Hochland und die Acht- und Siebentausender der Himalaya-Hauptkette genießen.

Informationen zu Covid-19

Reisen und die Freizeit genießen – wir alle freuen uns darauf, wenn das wieder ohne Corona-Einschränkungen möglich ist. Bis dahin können sich die Regelungen jederzeit kurzfristig ändern. Bitte informiere dich vor einer Reise oder einem Ausflug über die aktuellen Auflagen vor Ort.

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