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Der Wanderweg Geierlayschleife lädt zum spektakulären Drahtseilakt

Bewaldeter Hügel Wald und Menschen, die über eine Hängeseilbrücke laufen
Redaktion AMEXcited
Beim Wandern steht meist die Natur im Vordergrund. Möglichst ursprünglich, unberührt soll sie sein. Doch die Wanderung auf der Geierlayschleife zeigt, dass auch Technik beim Wandern begeistern kann. Die Hängeseilbrücke Geierlay bei Mörsdorf im Hunsrück, die in einiger Höhe über ein Bachtal führt, macht Natur auf neue Art erlebbar.

Hier sollten Wandernde schwindelfrei sein: Wer den Wanderweg Geierlayschleife einschlägt, kommt über die Passage der 360 Meter langen Hängeseilbrücke nicht drumherum – oder muss wieder umkehren. In gut 100 Metern Höhe gerät die Brücke schon mal etwas in Schwung, bietet aber auch eine einzigartige Aussicht über das waldreiche Mörsbachtal. Es ist die Heimat vieler Greifvögel, was verrät, warum die Brücke diesen Namen trägt.

Die Öffnungszeiten der Brücke sind unter anderem abhängig vom Wetter. Deshalb ist es ratsam, sich im Besucherzentrum nach aktuellen Einschränkungen und besonderen Voraussetzungen zu erkundigen.

Routenverlauf

Besucherzentrum Geierlay in Mörsdorf -> durch den Ort in Richtung Tal → Waldweg zum Mörsdorfer Brückenkopf → Geierlay-Hängeseilbrücke -> Sosberger Brückenkopf → Waldweg Richtung Mörsdorfer Bachtal → Anstieg durch den Wald zurück nach Mörsdorf

Über die Geierlay-Brücke wandern nur Mutige

Im Oktober 2015 wurde die Geierlay-Brücke zwischen Mörsdorf und Sosberg eröffnet. Ihre Konstruktion folgt dem Vorbild nepalesischer Hängeseilbrücken, für Planung und Bau sind bergerfahrene Unternehmen aus der Schweiz verantwortlich. Die Geierlay gehört mit rund 360 Metern zu den längsten Brücken ihrer Art in Europa. An den Brückenköpfen ist sie jeweils 1,40 Meter breit, in der Mitte etwa 85 Zentimeter.

Die Traglast der Brücke ist enorm, sie hält mehrere Hundert Besucher:innen gleichzeitig. Zudem wird sie durch Windlastseile seitlich abgesichert, sodass sie nicht zu sehr ins Schwingen gerät. Trotzdem fühlen sich viele offenbar allein aufgrund der Höhe nicht wohl bei dem Gedanken, die Brücke zu überqueren: Kameraaufnahmen vor Ort haben ergeben, dass etwa 20 Prozent aller Besucher:innen bloß zum „Gucken“ kommen und vor der Brücke wieder kehrt machen.

Wichtigste Infos zum Wanderweg Geierlayschleife im Überblick:

Menschen auf einer Hängeseilbrücke, herbstlicher Wald

Drei Highlights, die überzeugen

  • Der Ausblick von der Hängeseilbrücke Geierlay – Kamera oder Smartphone nicht vergessen und gut festhalten!
  • Ein Abstecher zur barocken Pfarrkirche St. Castor zu Mörsdorf, die 1768 fertiggestellt wurde und noch weitgehend ihre Originalausstattung besitzt
  • Je nach Lust und Laune lässt sich der Wanderweg auf rund 3,5 Kilometer abkürzen, ohne auf das Brückenerlebnis verzichten zu müssen

Die perfekte Wanderung für den „Brückentag“

Wer die Geierlay überquert hat und auf dem Rückweg Richtung Mörsdorf ist, hat vom Fünf-Wege-Platz im Tal aus eine gute Gelegenheit, den Schwingungen der Brücke noch einmal von unten zuzusehen.

Die Wanderung zur Geierlaybrücke bietet vieles: Natur, Abenteuer, Herausforderung und das sinnliche Erleben eines technischen Meisterwerkes. Der Hunsrück ist eine beliebte Wandergegend und lohnt sich für einen Aufenthalt über das lange Wochenende. Touristisch bietet die Region viele Angebote für Übernachtungen und Gastronomie, aber auch historische Sehenswürdigkeiten wie die Burg Eltz oder die Felsenkirche in Idar-Oberstein.

Besonders praktisch: Direkt am Start- und Zielpunkt der Tour liegt das Besucherzentrum Geierlay mit allen Infos zu Wanderungen und Übernachtungen und einem schönen Restaurant zur Einkehr.

Besonders spektakulär: Die Geierlay-Hängeseilbrücke: 360 Meter lang, in 100 Metern Höhe – nur für Schwindelfreie!

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Informationen zu Covid-19

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