Bitte Suchbegriff eingeben…

Jetzt erst recht: Warum du auch im Winter joggen gehen solltest

Ein Mann joggt im verschneiten Wald.
Florian Heil
Florian Heil
Rekordzeit! Anfangs fühltest du dich gar nicht besonders fit, doch deine Sportuhr zeigt dir nun auf die Sekunde genau an, dass du deine Laufrunde noch nie so schnell absolviert hast. Das ist die Belohnung für den erfolgreichen Kampf gegen deinen inneren Schweinehund – denn ursprünglich hattest du bei diesen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt überhaupt nicht loslaufen wollen. Warum du beim Joggen im Winter oft schneller bist und welche Vorteile die Kälte noch mit sich bringt, erfährst du hier.
  1. Joggen im Winter härtet ab
  2. Vorteile der Kälte: schneller laufen, schneller abnehmen
  3. Joggen bei extremen Minusgraden
  4. Erst aufwärmen, dann ab die Post!

Joggen im Winter härtet ab

Kaum werden die Temperaturen ein wenig ungemütlicher, sind die schönsten Laufstrecken wie leergefegt. Vermeintlich Sportbegeisterte lümmeln sich lieber auf dem Sofa und beschränken ihren Bewegungsradius auf den Weg vom Wohnzimmer zur Küche. Dabei gibt es an normalen Wintertagen in Deutschland keinen Grund, auf das Joggen zu verzichten – ganz im Gegenteil: Es härtet ab, denn durch die Reizsetzung wird die Widerstandsfähigkeit gegenüber Erregern erhöht. Und das ist in der Jahreszeit, in der Erkältungen und andere virale Erkrankungen Hochkonjunktur haben, doch schon Grund genug.

Vorteile der Kälte: schneller laufen, schneller abnehmen

Wichtig ist natürlich, lokalen Erfrierungen mit Mütze, Handschuhen und am besten einem Sportschal vorzubeugen. Wie sich Läufer: innen optimal vor der Kälte schützen, verrät der Ratgeber „Gut eingepackt für die Joggingrunde: Die beste Laufbekleidung im Winter".

Zudem sollte der Körper die Gelegenheit haben, sich durch eine Aufwärmrunde an die Kälte zu gewöhnen. Dann sind bei geringen Temperaturen, die noch über dem Gefrierpunkt liegen, sogar Rekordzeiten möglich. Denn wenn der Körper weniger schwitzt, kann das Blut die Muskeln und das Herz besser versorgen.

Und noch ein Grund spricht für das Laufen im Winter: Der Energieumsatz ist bei kalten Temperaturen um zehn bis zwanzig Prozent höher. Wem es dabei also ums Abnehmen geht, wird schneller Erfolge verbuchen.

Ein sportlich gekleideter Mensch macht Stretchingübungen im Schnee.

Land der Jogger:innen

Im Jahr 2020 gingen rund 12 Millionen Männer in Deutschland häufig oder ab und zu joggen, was einem Anteil von knapp 35 Prozent der männlichen deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren entspricht. Bei Frauen war der Anteil mit 27,8 Prozent nicht ganz so hoch.

Joggen bei extremen Minusgraden

Bei etwa minus fünf Grad Celsius, spätestens aber bei zweistelligen Minusgraden, ist die Grenze erreicht, bei der Bewegungswillige nicht mehr rasant im Freien joggen sollten. Denn bei großer Anstrengung atmet der Läufer oder die Läuferin schneller und tiefer ein, was zu Reizungen der Atemwege oder einem brennenden Gefühl in der Lunge führen kann. Wer nach dem Joggen husten muss, war zu schnell unterwegs.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Die richtige Atmung beugt diesem Problem allerdings vor: Durch die Nase einatmen und über Mund und Nase ausatmen. Und gerade zu Beginn einer Einheit sollten es Jogger: innen langsam angehen lassen, damit sich der Körper an die Kälte gewöhnen kann. Weitere Ratschläge für das Joggen im Winter findest du im Artikel „Joggen im Winter: Tipps und Tricks für den Lauf durch die Kälte“.

Gegen einen langsamen Lauf, Nordic Walking oder einfach einen flotten Spaziergang ist aus medizinischer Sicht aber auch bei extremen Minusgraden nichts einzuwenden, sofern die Kleidung angemessen ausgewählt wurde.

Good to know: Wenn du deine neue Laufbekleidung mit American Express bezahlst, ist sie automatisch 90 Tage gegen Beschädigungen, Raub und Einbruchdiebstahl versichert.

Eine Frau mit Wanderstöcken geht durch einen verschneiten Wald.

Erst aufwärmen, dann ab die Post!

Unangenehme Kälte dient oft als Ausrede, die Joggingrunde im Freien ausfallen zu lassen. Dabei ist die Bewegung gerade im Winter gut für das Immunsystem und beugt Erkrankungen vor. Allerdings ist ausgiebiges Aufwärmen sehr wichtig, sonst kann die Kälte gerade ungeübten Läufer:innen die Atmung erschweren. Auch Muskelverletzungen treten ohne Aufwärmphase leichter auf.

Mehr zu dem Thema