
Mullet-Frisur oder Wolf-Cut: Das verbirgt sich hinter dem Trendhaarschnitt
Ist es Zeit bei dir für eine Typveränderung, insbesondere einen neuen Haarschnitt? Zwei extravagante Retrolooks aus den 1980ern sind derzeit wieder angesagt: Mullet und Wolf-Cut. Was die Unterschiede zwischen den beiden Trendhaarschnitten sind, was sie auszeichnet, wem sie besonders gut stehen und was du beim Styling beachten solltest, erfährst du hier.
Alles Wichtige auf einen Blick
Mullet-Frisur und Wolf-Cut sind moderne Updates des legendären 80er‑Vokuhilas und feiern durch den Retrotrend und prominente Träger:innen ihr Comeback. Der Mullet ist die klarere, klassischere Variante: kurze, gestufte Seiten und Front, dazu eine längere Nackenpartie – heute meist mit weicheren Übergängen und maximal bis Schulterlänge.
Der Wolf-Cut wirkt sanfter und wilder zugleich, weil viele Stufen, mehr Volumen am Oberkopf und oft Curtain Bangs den Kontrast fließender machen. Grundsätzlich ist der Look unisex und für viele Haarstrukturen geeignet. Entscheidend sind saubere Stufen und ein Styling, das Volumen und Textur betont.
Vorne kurz, hinten lang, kurz Vo-ku-hi-la, das ist das Kennzeichen des Trendhaarschnitts der 1980er-Jahre, den Stars wie Paul McCartney, Rod Stewart, Jane Fonda, Billy Ray Cyrus, David Bowie, Lionel Richie, Bono oder Andre Agassi berühmt machten.
Der klassische Vokuhila ist an einem deutlichen Längenunterschied erkennbar: kurz an Front und an den Seiten, länger im Nacken. Nach ihrer Blütezeit galt die Frisur lange als No-Go, und nur die Wenigsten hätten wohl mit einem Comeback gerechnet.
Doch dank des Retrotrends – durch den auch Trainingsanzüge in Vintage-Optik wieder in sind – und prominenter Träger:innen wie Miley Cyrus, Dua Lipa, Rihanna, Billie Eilish und Troye Sivan ist die Kombination aus Kurzhaarfrisur und längeren Haaren im Nacken wieder da – in einer modernen Version.
Die Mullet-Frisur und der Wolf-Cut sind zwei stylishe Updates des legendären Vokuhila-Schnitts. Sie unterscheiden sich aber in Härte der Übergänge, Stufung und Styling-Finish.
Mullet ist eigentlich die englische Bezeichnung für den Vokuhila. Mittlerweile gibt es den klassischen Schnitt in zahlreichen modernen Variationen. Mal mit kurzem Pony und glatt gestylt, mal fransig oder in sanften Wellen. Der Schnitt ist damals wie heute gleich: Beim Mullet bleiben die Haare im Nacken bewusst länger, während Deckhaar und Seiten stufig und kürzer geschnitten werden.
Der moderne Vokuhila-Haarschnitt fällt aber weniger extrem aus als das Original. Während die Kanten ursprünglich ziemlich hart geschnitten waren, sind die Übergänge beim Retrolook sanfter. Die Haare werden in der Regel zudem nicht länger als bis zur Schulter getragen.
Moderne Mullets sind damit meist weicher verblendet und enden häufig zwischen Nacken und Schulter, statt extrem lang im Rücken zu werden.
Beim Wolf-Cut handelt es sich um eine weiche Variante des Mullets. Der Grundschnitt ist ähnlich. Die vielen welligen Stufen sorgen allerdings für einen fließenden Übergang und lassen das eigentlich starke Gefälle zwischen kurzen und langen Haaren sanfter erscheinen. Gleichzeitig verleihen sie den Haaren den wilden Look, dem die Frisur ihren Namen verdankt.
Der Wolf Cut ist also ein Mullet-naher Stufenschnitt mit mehr Textur, mehr Volumen am Oberkopf und weicheren Übergängen.
Weitere Erkennungsmerkmale sind das Haarvolumen am Oberkopf und die Strähnen, die nach unten hin dünner werden. Curtain Bangs, also ein in der Mitte geteilter Pony, sind beim Wolf Cut beliebt, aber nicht zwingend. Entscheidend sind Volumen am Oberkopf und auslaufende Längen.

Trendfrisur Mixie
Der Mixie ist eine Mischung aus Mullet und Pixie-Cut. Die Mullet-Frisur wird bei dieser Variante mit den typischen Merkmalen des Pixies kombiniert – also einer sehr kurzen Seiten- und Nackenpartie und längerem Deckhaar. Der Mixie wirkt besonders modern, wenn du das Deckhaar texturiert stylst, also zum Beispiel mit matter Paste.
Grundsätzlich steht der Vokuhila jedem. Sowohl Männer als auch Frauen können den Look tragen, schließlich handelt es sich um eine einfache Kurzhaarfrisur mit längerer Nackenpartie. Stufenhöhe, Pony und Nackenlänge bestimmen die Wirkung der Trendfrisur.
- Der Mullet passt besonders gut zu ovalen Gesichtsformen. Bei Träger:innen mit dickem oder lockigem Haar wirkt der Stufenschnitt besonders voluminös. Wenn du dünnes Haar hast, solltest du beim Styling mehr Volumen reinbringen.
- Der Wolf-Cut ist eigentlich für alle Gesichtsformen geeignet und passt gleich gut zu glattem, welligem und lockigem Haar.
- Die Haare reichen beim modernen Mullet in der Regel maximal bis zur Schulter.
- Die Wolfsmähne sieht bei allen Haarlängen gut aus.
Nerdpedia
In Italien wird der Vokuhila auch als „capelli alla tedesca“ bezeichnet, also „Haare nach deutscher Art“. Der Grund dürften deutsche Fußballer wie Rudi Völler oder Pierre Littbarski sein, die früher Vokuhila trugen.
Die Mullet-Frisur hat einen großen Vorteil: Sie verleiht dir ohne viel Aufwand einen extravaganten Look. Das richtige Styling hängt von der Haarstruktur ab. Wenn du lockiges oder dickes Haar hast, föhnst du nur etwas den Ansatz und lässt das Haar dann an der Luft trocknen.
Mit etwas mattem Wachs, Gel oder Lockencreme definierst du am Ende einzelne Strähnen. Bei feinem Haar kannst du die Frisur mit Salzspray stylen.
Der Wolf-Cut ist ebenfalls relativ unkompliziert herzustellen. Die Wellen kommen besonders gut zur Geltung, wenn du die Haare an der Luft trocknest und mit Wachs stylst.
Möchtest du die Stufen betonen, kannst du sie mit einem Glätteisen behandeln. Bei feinem Haar empfiehlt sich ein Lockenstab, da die Strähnen sonst schnell platt nach unten hängen. Lockiges Haar kannst du mit Lockenmousse oder Haarspray formen.
Good to know: Glattes Haar bekommt den typischen Wolf-Cut-Look meist erst durch leichte Wellen plus Texturspray, während Naturwellen oder Locken oft nur Mousse oder Creme brauchen.

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Die moderne Vokuhila-Frisur kommt in vielen verschiedenen Varianten daher, ist einfach zu stylen und eignet sich grundsätzlich für jede Gesichtsform und Haarstruktur. Die einzigen Voraussetzungen: Du hast mindestens nackenlange Haare, scheust keine Experimente und liebst es extravagant.
Wenn du dich nicht gleich an den auffälligen Mullet herantraust, könnte der sanftere Wolf-Cut die richtige Frisur für dich sein. Oder du greifst zunächst zu einer Perücke und schaust, ob der Vorne-kurz-hinten-lang-Schnitt zu dir passt. Möchtest du deinen Haarschnitt noch mit einem trendigen Bart krönen, können dir die Tipps für die perfekte Gesichtsbehaarung helfen.
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Was ist eine Mullet-Frisur?Eine Mullet-Frisur ist ein moderner Vokuhila: vorn und seitlich kürzer und gestuft, im Nacken länger. Heute sind die Übergänge meist weicher und die Längen oft bis Nacken oder Schulter.
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Warum heißt die Frisur Mullet?Mullet ist die im Englischen gebräuchliche Bezeichnung für den Vokuhila und wird heute oft als Oberbegriff für moderne Varianten des Schnitts genutzt.
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Wer kann einen Mullet tragen?Einen Mullet können viele tragen, wenn er an Gesichtsform und Haarstruktur angepasst wird. Bei runderen Gesichtern wirkt ein softes Face-Framing vorteilhaft, bei länglichen Gesichtern balanciert ein Pony den Look. Feines Haar braucht eher leichte Stufen statt starkes Ausdünnen.
