
Chromjuwelen: Die teuersten Oldtimer der Welt
Alles Wichtige auf einen Blick
Die teuersten Oldtimer der Welt erreichen auf Auktionen Rekordpreise von mehr als 100 Millionen Euro und gelten als begehrte Sammlerobjekte und Wertanlagen. Entscheidend für ihren Wert sind Seltenheit, historische Bedeutung, Originalzustand und die Strahlkraft der Marke. Die 6 teuersten Oldtimer der Welt im Überblick:
- Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé (1955): 135 Millionen Euro
- Ferrari 250 GTO (1962-1964): zwischen 52 und 70 Millionen US-Dollar
- Bugatti Type 57 SC Atlantic (1936-1938): zwischen 30 und 100 Millionen Euro
- Mercedes-Benz W 196 R (1954): 51 Millionen Euro
- Duesenberg SSJ (1935): 22 Millionen US-Dollar
- Ford Mustang GT 390 Fastback (1968): 3,4 Millionen Euro
Im Mai 2022 erlangte der schwäbische Autohersteller einen ungeahnten Rekord, als für satte 135 Millionen Euro das Uhlenhaut Coupé 300 SLR versteigert und damit zum teuersten Auto der Welt wurde.
Lediglich zwei Modelle dieses Formel-1-Rennwagens mit Straßenzulassung gibt es. Bis auf die Farbe der Innenausstattung – eine ist blau und eine rot – unterscheiden sich die Sportwagen nicht. Ursprünglich wurden beide Exemplare für die Rennsaison 1956 gebaut, allerdings zog sich Mercedes ein Jahr zuvor aus dem Motorsport zurück.
So landeten die beiden 302 PS starken Achtzylinder als Dienstwagen bei Rudolf Uhlenhaut, dem damaligen Leiter der Personenwagen-Entwicklung des Unternehmens. An wen der nun versteigerte Oldtimer ging, ist unbekannt. Mercedes soll mit ihm oder ihr aber vereinbart haben, das Coupé zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Nice to know: Wenn du das andere Original des deutschen Oldtimers sehen möchtest, musst du nicht auf den großen Auftritt warten. Du kannst das blau ausgekleidete Zwillingsmodell im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart besichtigen.

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Oldtimer der Marke Ferrari erzielen bei Auktionen regelmäßig Spitzenpreise. Ein Exemplar sticht besonders heraus: Der Ferrari 250 GTO Berlinetta, der 1963 bei den 24 Stunden von Le Mans den vierten Platz errang und im Folgejahr die Tour de France für Automobile gewann, war lange Zeit der teuerste Oldtimer der Welt.
Das Fahrzeug mit der Seriennummer 4153GT wurde 2018 für 70 Millionen US-Dollar verkauft – einer der höchsten Preise, die je für ein Auto gezahlt wurden.
Nice to know: Im Jahr 1962 betrug der Verkaufspreis 18.000 US-Dollar, das Fahrzeug erlebte damit eine der größten Wertsteigerungen für Oldtimer.

Warum sind Oldtimer so teuer?
Die Preise für Oldtimer wirken oft astronomisch – folgen aber klaren Regeln. Entscheidend sind vor allem:
- Seltenheit: Je weniger Exemplare existieren, desto höher wird ihr Wert.
- Historie: Rennsiege, prominente Vorbesitzer:innen oder Filmauftritte steigern die Nachfrage.
- Originalzustand: Unrestaurierte Fahrzeuge erzielen Höchstpreise.
- Marke: Namen wie Ferrari oder Bugatti haben Kultstatus.
Oldtimer sind damit nicht nur emotionale Objekte, sondern auch eine ernstzunehmende Anlageklasse.
Nur vier Exemplare wurden zwischen 1936 und 1938 vom vielleicht schönsten Sport-Oldtimer der Welt gebaut, dem legendären Bugatti Type 57 SC Atlantic. Die 1909 gegründete Elsässer Automobilmanufaktur des Italieners Ettore Bugatti war in den 1920er-Jahren im Rennwagenbau tonangebend, etwa mit Modellen wie dem Type 35.
Bugatti entstammte einer Mailänder Künstlerfamilie. Sein Type 57 SC Atlantic im Stil des Art Déco gilt heute als die Mona Lisa unter den historischen Sportwagen. Zwei der vier Exemplare blieben vollständig erhalten, eines davon steht im kalifornischen Mullin Automotive Museum, ein weiteres gehört dem Modeschöpfer Ralph Lauren.
Ein drittes Exemplar wurde nach einem schweren Unfall wieder aufgebaut, gilt damit aber nicht mehr als Original. Das vierte Auto ist verschollen. Eine Rekonstruktion auf Basis eines anderen Bugatti kann heute in der Wolfsburger Autostadt besichtigt werden.
Nice to know: Das Modell des kalifornischen Mullin-Museums erzielte 2010 bei einer Auktion zwischen 30 und 40 Millionen US-Dollar. Sollte der verschwundene Bugatti Type 57 SC Atlantic je wieder auftauchen, schätzen Expert:innen seinen Wert auf mehr als 100 Millionen US-Dollar – dies wäre eine Weltsensation.
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Mit einem Verkaufspreis von umgerechnet rund 51,1 Millionen Euro zählt der Mercedes-Benz W 196 R Stromlinienwagen von 1954 zu den spektakulärsten Auktionsergebnissen der Automobilgeschichte. Das Fahrzeug wurde 2025 im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart vom Auktionshaus RM Sotheby’s versteigert und ist damit der wertvollste jemals verkaufte Grand-Prix-Rennwagen.
Besonders bemerkenswert: Es handelte sich um das erste Exemplar dieses legendären sogenannten Silberpfeils, das überhaupt in privaten Besitz überging. Zuvor gehörte der Wagen dem Indianapolis Motor Speedway Museum, das ihn bereits 1965 von Daimler-Benz erhalten hatte.
Mit seiner stromlinienförmigen Karosserie und modernster Renntechnik dominierte der W 196 R von Mercedes-Benz in den 1950er-Jahren die Formel 1, gefahren von Ikonen wie Juan Manuel Fangio und Stirling Moss.
Nice to know: Der W 196 R wurde für das 1954 eingeführte neue Reglement der Formel 1 mit Motoren bis zu 2,5 Litern Hubraum entwickelt.

Es gab Zeiten, da hatte der Name Duesenberg keinen guten Klang. Das lag jedoch keinesfalls an den Fahrzeugen der von zwei deutschen Auswanderern 1913 in Indianapolis gegründeten Duesenberg Motors Company. Ganz im Gegenteil, die Autos der Model-J-Reihe waren so exzellente Rennmaschinen, dass die Unterwelt sie schon bald als Fluchtfahrzeuge entdeckte.
Obwohl sich die Kundschaft beim Hersteller bewerben musste, gelangten etliche der insgesamt 481 Exemplare der Reihe in verbrecherische Hände. John Dillinger und Al Capone statteten ihre Duesenbergs vorsorglich mit Panzerplatten und kugelsicheren Scheiben aus.
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Stärker als die Grundvariante war der legendäre SJ von 1932 mit 6,9-Liter-Maschine, der bei Auktionen bis zu rund 4,5 Millionen US-Dollar erzielte. Eine wahre Rarität ist die Kurzversion SSJ: Die zwei einzigen hergestellten Exemplare gehörten den Schauspielern Clark Gable und Gary Cooper – letzteres kam 2018 für 22 Millionen US-Dollar unter den Hammer.
Nice to know: Das Gangster-Duo Bonnie und Clyde wurde in einem Ford V-8 B-400 erschossen. Das europäische Pendant zum „Gangster-Auto“ Duesenberg war der französische Citroën Traction Avant. Auch hier förderte der ambivalente Ruf den Verkauf.

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Nicht jeder der teuersten Oldtimer verdankt seinen Wert ausschließlich Technik oder Seltenheit – manchmal ist es pure Popkultur. Der berühmte Ford Mustang GT 390 Fastback aus dem Film „Bullitt“ von 1968 wurde 2020 für rund 3,4 Millionen Euro versteigert – und ist damit der wertvollste Mustang aller Zeiten.
Gefahren von Steve McQueen in einer der legendärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte, wurde der speziell für die Rennszenen getunte Wagen zum Symbol für Coolness und amerikanische Autokultur.
Nice to know: Im Film schaltet McQueen/Bullit den Wagen bei der Verfolgungsjagd um 16 Gänge aufwärts. Dabei hatte der Mustang GT 390 Fastback lediglich ein Vier-Gang-Getriebe.

Die teuersten Oldtimer der Welt sind Kunstwerke auf Rädern. Jedes Modell erzählt eine eigene Geschichte von Innovation, Geschwindigkeit und kultureller Bedeutung. Gut erhaltene Exemplare aus kleinen Auflagen mit entsprechender Geschichte erzielen nicht nur regelmäßig neue Rekordpreise bei Versteigerungen. Sie sind auch echte Juwelen und Zeitkapseln ihrer Epoche.
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Was ist der teuerste Oldtimer der Welt?Der teuerste Oldtimer der Welt ist das Mercedes-Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé von 1955. Es wurde im Jahr 2022 für rund 135 Millionen Euro verkauft und hält damit den aktuellen Weltrekord für das teuerste jemals versteigerte Auto.
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Warum sind Oldtimer so teuer?Oldtimer erzielen hohe Preise aufgrund mehrerer Faktoren: Seltenheit, historische Bedeutung, Originalzustand und Markenimage. Fahrzeuge mit Rennhistorie, prominenten Vorbesitzer:innen oder extrem geringer Stückzahl – etwa ein Ferrari 250 GTO – erreichen besonders hohe Summen.
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Welche Marke hat die wertvollsten Oldtimer?Zu den wertvollsten Oldtimer-Marken zählen vor allem Mercedes-Benz, Ferrari und Bugatti. Diese Hersteller haben ikonische Modelle mit Rennsportgeschichte und hoher Exklusivität hervorgebracht, die regelmäßig Rekordpreise erzielen.
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Lohnt sich ein Oldtimer als Investment?Ein Oldtimer kann sich als Investment lohnen, insbesondere bei seltenen Modellen mit dokumentierter Historie. Allerdings erfordert der Markt Fachwissen, Geduld und laufende Kosten für Wartung und Lagerung. Nicht jedes Fahrzeug erzielt automatisch Wertsteigerungen.
