- Das sind Produktivitätskennzahlen
- Diese Produktivitätskennzahlen gibt es
- Praxisrelevante Beispiele und typische Einsatzfelder
- Nutzen für Steuerung, Transparenz und Effizienz
- 5 Empfehlungen für die Auswahl geeigneter Produktivitätskennzahlen
- Produktivitätskennzahlen: Strategisches Werkzeug für nachhaltigen Erfolg
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
Richtig ausgewählt und einheitlich definiert, unterstützen Produktivitätskennzahlen die Unternehmenssteuerung, schaffen Transparenz und bilden die Grundlage für fundierte, nachhaltige Entscheidungen – unabhängig von Branche und Unternehmensgröße.
Das sind Produktivitätskennzahlen
Produktivitätskennzahlen beschreiben das Verhältnis von Output zu Input. Sie zeigen, wie effizient Ressourcen wie Arbeit, Zeit, Kapital oder Maschinen eingesetzt werden, um Ergebnisse zu erreichen.
Der Output kann Stückzahlen, Umsätze, abgeschlossene Aufträge oder Dienstleistungen umfassen. Der Input bezieht sich auf eingesetzte Arbeitsstunden, Mitarbeiter:innen, Maschinenlaufzeiten oder Kosten. Produktivitätskennzahlen beantworten dir damit zentrale Managementfragen:
- Wie viel Ergebnis erzielen wir mit unseren Ressourcen?
- Wo entstehen Verluste?
- Wo liegen Verbesserungshebel?
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Produktivitätskennzahlen vs. Leistungskennzahlen
Diese Produktivitätskennzahlen gibt es
Du kannst Produktivitätskennzahlen nach dem betrachteten Inputfaktor unterscheiden. Hier haben sich mehrere Kategorien etabliert:
Arbeitsproduktivität
Die Arbeitsproduktivität setzt den Output ins Verhältnis zur eingesetzten Arbeitsleistung. Diese Kennzahlen sind besonders relevant für wissensintensive Bereiche, Dienstleistungen oder den Vertrieb. Typische Kennzahlen sind:
- Output pro Mitarbeiter:in
- Umsatz pro Arbeitsstunde
- Aufträge pro Team
Zeitbezogene Produktivitätskennzahlen
Bei zeitbezogenen Produktivitätskennzahlen steht der Faktor Zeit im Fokus. Sie zeigen, wie schnell Organisationen Leistungen erbringen und wo Verzögerungen entstehen. Beispiele:
- Durchlaufzeit eines Prozesses
- Bearbeitungszeit pro Auftrag
- Time-to-Market bei Produktentwicklungen
Anlagen- und Maschinenproduktivität
Anlagen- und Maschinenproduktivität spielt vor allem in der Industrie mit ihren technischen Ressourcen eine zentrale Rolle. Unter anderem können diese Kennzahlen helfen, Stillstände, Rüstzeiten oder Ausschuss sichtbar zu machen:
- Ausbringungsmenge pro Maschinenstunde
- Anlagenverfügbarkeit
- Overall Equipment Effectiveness (OEE)
Gesamtproduktivität
Die Gesamtproduktivität betrachtet mehrere Inputfaktoren gleichzeitig, etwa Arbeit, Kapital und Material. Sie ist komplexer, liefert aber ein umfassenderes Bild der Leistungsfähigkeit eines Unternehmens.
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Praxisrelevante Beispiele und typische Einsatzfelder
Produktivitätskennzahlen entfalten ihren Wert vor allem im konkreten Anwendungskontext. Wir haben einige typische Beispiele für Produktivitätskennzahlen aus dem Unternehmensalltag zusammengestellt:
- Output pro Mitarbeiter:in im Dienstleistungsunternehmen: Ein Beratungsunternehmen misst den fakturierten Umsatz pro Berater:in und Monat. Sinkt die Kennzahl, kann das auf zu hohe interne Aufwände, unausgelastete Kapazitäten oder ineffiziente Prozesse hinweisen.
- Prozessdurchlaufzeiten im Einkauf: Ein mittelständischer Betrieb analysiert die durchschnittliche Zeit von der Bestellung bis zur Lieferung. Lange Durchlaufzeiten binden Kapital und verzögern die Produktion. Durch klare Produktivitätskennzahlen lassen sich Engpässe identifizieren und gezielt abbauen.
- Anlagenproduktivität in der Fertigung: Ein Produktionsbetrieb misst die produzierte Stückzahl pro Maschinenstunde. Ergänzt um Ausschussquoten entsteht so ein realistisches Bild der tatsächlichen Leistungsfähigkeit. So wird der Effekt von Wartung oder Schulungen messbar.
- Produktivität im Projektmanagement: Im Projektumfeld kann die Anzahl abgeschlossener Arbeitspakete pro Zeiteinheit oder Team als Produktivitätskennzahl dienen. Sie unterstützt die Kapazitätsplanung und macht anschaulich, ob Projekte realistisch aufgesetzt sind.
Diese Beispiele zeigen: Egal, ob du in einem Großkonzern oder in einem kleinen oder mittleren Betrieb arbeitest, dein Unternehmen wird von Produktivitätskennzahlen profitieren. Jedenfalls wenn die Kennzahlen pragmatisch gewählt und regelmäßig genutzt werden.
Nutzen für Steuerung, Transparenz und Effizienz
Setzt dein Unternehmen Produktivitätskennzahlen richtig ein, sind sie ein zentrales und wirksames Instrument der Unternehmenssteuerung. Ihr Nutzen zeigt sich auf mehreren Ebenen:
- Transparenz schaffen: Kennzahlen machen Leistung objektiv sichtbar. Sie ersetzen Bauchgefühle durch Fakten und ermöglichen einen sachlichen Dialog über Effizienz und Ressourceneinsatz.
- Steuerungsimpulse liefern: Abweichungen von Zielwerten weisen frühzeitig auf Handlungsbedarf hin. Führungskräfte können gezielt Maßnahmen ergreifen, statt pauschal Budgets zu verringern oder Druck aufzubauen.
- Vergleiche ermöglichen: Produktivitätskennzahlen erlauben Zeitvergleiche (vorher/nachher), Teamvergleiche oder Standort-Benchmarks. So lassen sich Best Practices identifizieren und skalieren.
- Motivation und Fokus erhöhen: Klar definierte Kennzahlen geben Orientierung. Mitarbeiter:innen verstehen besser, worauf es ankommt, und wie ihr Beitrag zum Gesamterfolg aussieht. Vorausgesetzt, die Kennzahlen sind fair und nachvollziehbar.
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5 Empfehlungen für die Auswahl geeigneter Produktivitätskennzahlen
Nicht jede Produktivitätskennzahl ist für jedes Unternehmen sinnvoll. Entscheidend ist die passgenaue Auswahl. Die folgenden fünf Empfehlungen solltest du berücksichtigen:
- Weniger ist mehr: Konzentriere dich auf wenige, wirklich relevante Kennzahlen. Jede Produktivitätskennzahl sollte eine konkrete Steuerungsfrage beantworten.
- Beeinflussbarkeit sicherstellen: Kennzahlen sollten dort ansetzen, wo Teams und Führungskräfte tatsächlich Einfluss haben, sonst entsteht Frustration statt Verbesserung.
- Kontext berücksichtigen: Produktivität darf nicht isoliert betrachtet werden. Qualität, Kundenzufriedenheit und Nachhaltigkeit sollten immer mitbedacht werden.
- Klar definieren: Jede Produktivitätskennzahl ist nur so gut wie ihre Definition. Einheitliche Berechnungen und transparente Datenquellen sind entscheidend.
- Regelmäßig überprüfen: Unternehmen verändern sich – und mit ihnen die relevanten Kennzahlen. Prüfe regelmäßig, ob deine Produktivitätskennzahlen noch zur Strategie passen.
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Produktivitätskennzahlen: Strategisches Werkzeug für nachhaltigen Erfolg
Produktivitätskennzahlen sind keine trockenen Controlling-Zahlen, sondern ein praktisches Werkzeug für bessere Entscheidungen. Wenn du verstehst, was Produktivitätskennzahlen sind, ihre Aussagekraft realistisch einordnest und sie konsequent nutzt, schaffst du Transparenz, steigerst Effizienz und legst den Grundstein für nachhaltigen Unternehmenserfolg.
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