
Smarthome-Thermostate: Raumtemperatur per App steuern und Energie sparen
Du möchtest zu Hause immer die passende Raumtemperatur haben, gleichzeitig aber Energiekosten sparen und das Klima schonen? Intelligente Smarthome-Thermostate regeln das für dich. Kommst du mal früher nach Hause, gibst du einfach per App deine Ankunftszeit durch. Dann wärmen die Thermostate die Wohnung für dich auf. Wie das funktioniert, erklären wir hier.
Heizkörper mit gewöhnlichen Thermostaten können echte Energieverschwender sein. Denn sie halten stets die eingestellte Temperatur – es sei denn, du regelst sie von Hand herunter. Das verursacht unnötige Heizkosten und belastet die Umwelt. Besonders ärgerlich ist es in Mietwohnungen. Denn dort hast du meist keinen Zugriff auf die Heizungszentrale des Hauses und kannst deshalb keine individuellen Heizzeiten einstellen.
Mit Smarthome-Thermostaten löst du das Problem: Damit kannst du jedem Heizkörper ein festes Wochenprogramm zuweisen. Dann sorgt die Heizung im Wohnzimmer beispielsweise nur dann für einen kuschelig-warmen Raum, wenn du morgens und abends zu Hause bist. Und wenn du doch mal früher heimkommst, stellst du deine Heizkörper rechtzeitig vorher per App so ein, dass sie die Wohnung schon mal vorheizen.
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Am Wochenende kann die Heizung auch tagsüber eingeschaltet bleiben – es reicht, das vorher zu programmieren. Und im Schlafzimmer regelt das Smarthome-Thermostat nachts die Heizung ein paar Grad herunter, sodass deine ideale Einschlaftemperatur erreicht wird.

Wenn du ein festes Wochenprogramm für die Heizung in deiner Wohnung festlegen möchtest, reicht es, an jedem Heizkörper ein Smarthome-Thermostat anzubringen. Um die Heizkörper auch per App zu steuern und von unterwegs Zugriff auf deine smarte Heizung zu haben, musst du die Thermostate zusätzlich mit dem Internet verbinden.
Um die Geräte ins Netz zu bringen, brauchst du bei den meisten Systemen eine Basisstation. Diese stellst du in deiner Wohnung auf und verbindest sie per LAN oder WLAN mit deinem Internetrouter. Je nach Hersteller heißt diese Basis auch Hub, Bridge oder Router. Sie muss in der Regel vom selben Hersteller sein wie dein Smarthome-Thermostat.
An dieser Basis meldest du dann die Heizkörperthermostate per Funk an und registrierst sie in der App, die es in der Regel kostenlos zur Basis dazugibt. Schon kannst du von unterwegs deine Heizung einstellen.
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Der Einbau eines Smarthome-Thermostats ist bei den meisten Heizkörpern in wenigen Minuten erledigt. Bei einer modernen Heizungsanlage musst du dafür auch nicht das Heizungswasser ablassen oder die Zentralheizung abschalten. Wenn du dir unsicher bist, kannst du dir natürlich Hilfe von einem Profi holen. So gehst du vor:
- Schraube zunächst die große Überwurfmutter des alten Thermostatkopfes mit einer Rohrzange vorsichtig ab. Darunter siehst du den Ventilstift, über den der Thermostat regelt, wie viel heißes Wasser durch den Heizkörper läuft.
- Schraube den beiliegenden Adapter auf das Ventil auf. Für welche Heizungen du welchen Adapter benötigst, entnimmst du der Anleitung deines Smarthome-Thermostates.
- Schraube das neue Smarthome-Thermostat von Hand auf – also nicht mit der Rohrzange. Auch die Überwurfmutter muss nur handfest angeschraubt sein. Schalte das Thermostat ein.
- Das Thermostat kalibriert sich nach Einsetzen der Batterien. Dazu fährt es den Ventilstift einmal per Stellmotor in die beiden Endpositionen für „Ventil schließen“ und „volle Heizleistung“.
- Melde dein Smarthome-Thermostat bei der Basis an. Dieser Schritt entfällt, wenn du das Thermostat immer nur direkt betätigen und nicht per App ansteuern willst.
So verbinden sich smarte Thermostate
Smarthome-Thermostate nutzen unterschiedliche Funkstandards, um sich mit ihrer Basis zu verbinden. Von dort geht es dann weiter per WLAN oder LAN zum Router und über diesen ins Internet.
Besonders energiesparend sind Smarthome-Thermostate mit DECT-ULE. Der DECT-Standard wurde für Funktelefone entwickelt. Die Ergänzung ULE steht für „ultra low energy“, also besonders niedrigen Energieverbrauch. Das freut Akkus oder Batterien.
Sehr verbreitet bei Funkverbindungen in der Hausautomation ist auch das Zigbee-Format. Andere Hersteller nutzen hauseigene Funkprotokolle – bevorzugt im freien Frequenzband 868 MHz. Oder sie setzen auf WLAN. Dafür wird allerdings viel Energie aus den Heizkörper-Akkus gezogen: Bei WLAN-Modellen musst du die Akkus häufiger wechseln.

Ein Smarthome-Thermostat wie das Fritz!Dect 301 oder das Bosch Smart Home Heizkörper-Thermostat II kosten pro Stück etwa 40 bis 75 Euro. Billige Geräte aus China sind zum Teil schon für die Hälfte dieses Preises erhältlich.
Je nach Anbieter kommen für die Basisstation zwischen 60 und 100 Euro hinzu. In der Regel gibt es aber Paketangebote, mit denen du sparen kannst – zum Beispiel eine Basis mit zwei Thermostaten. Das Fritz!Dect 301 kannst du übrigens auch direkt mit einer FritzBox verbinden und per Fritz-App steuern. In diesem Fall entfällt also der Kauf einer Basisstation.
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Die Apps der Hersteller sind in der Regel kostenlos. Je nach Mobilfunktarif können natürlich Kosten für die Datenverbindung anfallen, falls du deine Heizung von unterwegs aus per App kontaktierst.

Fast alle Geräte arbeiten ein zeitgesteuertes Wochenprogramm ab. Falls du sie mit dem Internet verbunden hast, kannst du aus der Ferne per App deine Heizung hochfahren, wenn du mal außerplanmäßig früher nach Hause kommst – oder sie herunterregeln, wenn du länger als erwartet fortbleibst.
Mit innovativen Technologien wie digitalen Stromzählern kannst du im Haus einiges an Energie sparen. Praktisch beim smarten Thermostat ist die meistens integrierte Erkennung für offene Fenster, die ihn abschaltet. So heizt du nicht versehentlich durchs Fenster hinaus.
Außerdem kannst du viele smarte Thermostate mit der Hausautomation im vernetzten Haus verbinden – sowie mit Alexa, Google Assistant oder Apple HomeKit. Dann fährt beispielsweise die Heizung automatisch herunter und alle Lichter gehen aus, sobald du morgens das Haus verlässt. Dafür solltest du allerdings vor dem Kauf prüfen, mit welchen Systemen das smarte Thermostat kompatibel ist.

Je schlechter gedämmt deine Wohnung oder dein Haus ist, desto mehr Geld sparst du mit einem smarten Thermostat. Denn so bringst du deine Wohnung nur dann auf Wohlfühltemperatur, wenn du zu Hause bist, und vergeudest keine Energie.
In einem perfekt gedämmten Neubau mit Fußbodenheizung ist das Einsparpotenzial hingegen minimal. Hier fährst du mit nahezu konstanten Raumtemperaturen am besten. Deswegen gibt es im Handel auch kaum ein Smarthome-Thermostat für Fußbodenheizungen.
Geld sparen, die Umwelt schonen und mehr Komfort: Smarte Thermostate bieten dir besonders in schlecht gedämmten Altbauten einen spürbaren Mehrwert. Praktisch ist auch, dass fast alle Geräte offene Fenster erkennen. Falls du noch weitere Geräte aus der Ferne steuern möchtest, fallen auch die einmaligen Anschaffungskosten für die Basisstation nicht mehr so stark ins Gewicht.
Wie eine smarte Küche mit intelligenten Kühlschränken, eine smarte Beleuchtung, smarte Garagentore und andere Smarthome-Geräte, nimmt dir die Technik viele Handgriffe ab. Falls du eine umfassende Hausautomation planst, solltest du dich aber vorab von Profis beraten lassen. So gehst du sicher, dass die ausgewählten Geräte perfekt miteinander harmonieren.
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