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Da interessiert die Bohne: Arabica oder Robusta?

Geröstete Bohnen und frisch gebrühter Kaffee auf einem dunklen Tuch angerichtet
Alexandra Lindenberg
Alexandra Lindenberg
Der Espressokocher blubbert und zischt, der Duft von frisch gemahlenem Kaffee liegt in der Luft: Eine Tasse frisch gebrühter Kaffee ist für viele der perfekte Start in den Tag. Arabica und Robusta landen weltweit am häufigsten in Kaffeefilter, Espressomaschine und Co. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen den Bohnen? Erfahre mehr über Anbau, Geschmack und Inhaltsstoffe der bekanntesten Kaffeesorten.
  1. Arabica und Robusta: Die Verkaufsschlager unter den Bohnen
  2. Arabica versus Robusta: Anbau und Aussehen
  3. Die inneren Werte: Geschmack und Inhaltsstoffe der Bohnen
  4. Arabica oder Robusta: Welche Bohne ist besser?

Arabica und Robusta: Die Verkaufsschlager unter den Bohnen

Kaffee (Coffea) ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Rötegewächse mit etwa 120 bekannten Arten. Arabica (Coffea Arabica) und Robusta (Coffea Canephora) zählen zu den bekanntesten und machen zusammen rund 99 Prozent der weltweiten Kaffeeproduktion aus. Lediglich ein Prozent fällt auf andere Sorten wie Liberica oder Stenophylla.

Auf den ersten Blick mögen die Kaffeebohnen von Arabica und Robusta ähnlich aussehen und schmecken. Doch es gibt deutliche Unterschiede.

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2020 wurden laut Statista weltweit rund 99,4 Millionen Säcke à 60 Kilo Arabica-Kaffee und etwa 70,2 Millionen Säcke Robusta-Kaffee produziert.

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Arabica versus Robusta: Anbau und Aussehen

Die Pflanze der Robusta-Bohne ist, wie der Name verrät, besonders robust. Die Kaffeepflanze ist nicht besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge und verträgt höhere Temperaturen sowie starke Sonneneinstrahlung. Sie wächst auch in flachen Höhenlagen unter 1.000 Meter gut.

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Die Arabica-Pflanze ist im Vergleich zur Robusta-Pflanze empfindlicher. Sie wächst bevorzugt in höheren Anbaugebieten von mehr als 1.000 Metern Höhe und benötigt konstante Temperaturen. Auf extreme Wetterbedingungen wie Frost, Trockenheit oder zu viel Sonne reagiert sie empfindlich. Aufgrund des aufwendigeren Anbaus ist Arabica-Kaffee in der Regel teurer als Robusta.

Optisch ist die Robusta-Bohne kleiner und runder als die Arabica-Bohne, gelblich braun und an der charakteristischen geraden Narbe zu erkennen. Arabica-Bohnen sind eher grünlich, die Narbe ist geschwungen.

Geröstete Kaffeebohnen in einer Tasse und ein Ast mit Kaffeekirschen liegt darauf

Die inneren Werte: Geschmack und Inhaltsstoffe der Bohnen

Neben Anbau und Aussehen unterscheiden sich Arabica und Robusta vor allem anhand ihrer inneren Eigenschaften. Das sind die Unterschiede:

Gut zu wissen: Der niedrigere Ölgehalt, der Robusta geschmacklich weniger vielseitig macht, sorgt auf der anderen Seite für eine dicke und stabile Crema beim Espresso. Neben dem höheren Koffeingehalt ist das ein Grund, weshalb die Sorte gern für Espressomischungen verwendet wird.

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Ein Glas mit Espresso auf einem Holzbrett und einzelnen Bohnen drumherum

Von wegen Bohne!

Kaffeebohnen sind in Wahrheit keine Bohnen, sondern Samen aus der Kaffeekirsche, der Frucht der Kaffeepflanze.

Arabica oder Robusta: Welche Bohne ist besser?

Vielseitiges Aroma, anspruchsvoller Anbau, weniger Säure: Arabica eilt der Ruf voraus, der bessere Kaffee zu sein. Doch es gibt auch gute Gründe, warum Kaffeeliebhaber:innen lieber Robusta verwenden. Viele schätzen den kräftigen, würzigen Geschmack und den höheren Koffeingehalt.

Die Geschmacksnuancen und die Qualität des jeweiligen Kaffees hängen zudem stark vom Anbaugebiet, dem Röstverfahren und dem Röstgrad ab und so gibt es ebenso durchschnittliche Arabica-Bohnen wie richtig gute Robusta-Bohnen. Welche du in Latte macchiato, Cappuccino und Co. bevorzugst, ist letztlich reine Geschmackssache. Im Handel findest du ohnehin meist Mischungen, die das Beste aus beiden Sorten kombinieren.

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