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Pandan: Was das grüne Superfood alles kann

Ein Teller mit einem Dessert aus Reis und einer grünen Puddingschicht
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Morgens erst mal eine Açai-Bowl, auf dem Weg zur Arbeit dann eine Matcha-Latte und zum Lunch einen Avocadosalat mit einem Topping aus Chiasamen und Granatapfelkernen: Sogenannte Superfoods sind bei vielen fester Bestandteil des Speiseplans. Und es wird nicht langweilig, denn es kommen immer mehr Powerfrüchte und -beeren hinzu. Schon von Pandan gehört? Wenn nicht, erfährst du hier mehr über die grüne Pflanze.
  1. Was ist Pandan und wie schmeckt das Superfood?
  2. Wo ist Pandan erhältlich?
  3. Was macht Pandan zum Superfood?
  4. Pancakes, Kekse und mehr: Backen und Kochen mit Pandan
  5. Pandan bringt Farbe ins Essen

Was ist Pandan und wie schmeckt das Superfood?

Pandan (genauer: Pandanus amaryllifolius) kommt aus Südostasien und ist eine Pflanze aus der Familie der Schraubenbaumgewächse. Hierzulande werden die schwertförmigen, dunkelgrünen Blätter der immergrünen Palme als Foodtrend gefeiert. Doch Pandan ist nichts Neues.

In asiatischen Ländern wie Indonesien, Thailand, Japan und Malaysia sind Pandanblätter als Gewürz schon lange fester Bestandteil der Küche und unter anderem in Desserts und Kuchen zu finden. Das liegt vor allem am vanilleähnlichen, leicht nussigen Geschmack, der perfekt zu Süßspeisen passt – und dem Pandan die Bezeichnung „ostasiatische Vanille“ zu verdanken hat.

Wo ist Pandan erhältlich?

Hierzulande gibt es Pandan (noch) nicht überall zu kaufen. In ausgewählten Asialäden und online solltest du allerdings frische oder tiefgefrorene Blätter finden. Alternativ verwendest du das Superfood in Form von Pandanextrakt, das unter anderem in Dosen ab 2 Euro angeboten wird, oder als konzentrierte Paste, von der 100 Milliliter etwa 15 Euro kosten.

Ein kleiner Teller mit einem grünen Dessert, daneben frische Pandanblätter

Was macht Pandan zum Superfood?

Superfoods eilt der Ruf voraus, nicht nur lecker, sondern auch besonders gesund zu sein. Auch Pandan werden verschiedene positive Eigenschaften auf den Körper nachgesagt. So soll die grüne Powerpflanze unter anderem:

Wie bei vielen anderen Superfoods gilt auch bei Pandan: Der gesundheitsfördernde Nutzen ist wissenschaftlich nicht hinreichend belegt.

Pancakes, Kekse und mehr: Backen und Kochen mit Pandan

Pandan verleiht Desserts, Backwaren oder Frühstücksbowls ein leicht süßliches Aroma. Dabei wird vor allem Pandanpaste verwendet, also das Extrakt aus den Blättern der Pflanze. Die Essenz hat noch einen weiteren, optischen Effekt: Sie färbt Kuchen, Waffeln, Eis, Macarons, Pudding, Pancakes, Cookies und Co. leuchtend grün. Eine Spezialität der indonesischen Küche etwa ist Kue Pandan, ein zartgrüner Kuchen mit Pandangeschmack. Und Pandan Coconut Mochi ist eine grüne Variante der beliebten japanischen Süßspeise Mochi.

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In der asiatischen Küche ist das Palmengewächs ebenso Bestandteil vieler herzhafter Gerichte und dient vor allem als Aroma. Heißt: Pandan wird zum Kochen verwendet, aber nicht gegessen. So kannst du die frischen Blätter beispielsweise als Würze mit ins Curry, in die Suppe oder Soße geben und vor dem Servieren wieder herausnehmen. Oder du wickelst Reis, Fisch oder Fleisch in die Blätter ein und garst sie darin.

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In Südostasien werden getrocknete Pandanblätter nicht nur in der Küche verarbeitet, sondern auch als Hausmittel gegen Kakerlaken eingesetzt. Der Grund: Angeblich mögen die Schaben den Geruch nicht.
Ein Teller mit einem zartgrünen Rollkuchen

Pandan bringt Farbe ins Essen

Ob Pandan zu einer gesundheitsbewussten Ernährung gehört, bleibt offen. Fest steht, dass die Blätter der grünen Pflanze auf natürliche Weise Farbe ins kulinarische Spiel bringen – und mit dem typischen vanilleähnlichen Pandanaroma geschmacklich für Abwechslung in der Küche sorgen. Wer gerne Neues ausprobiert, kommt an der exotischen Pflanze kaum vorbei.

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