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Teurer geht’s nicht: 5 High-End-Plattenspieler

Der Plattenspieler Reference II
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Du liebst das warme Knistern von Vinyl auf dem Plattenteller? Vielleicht bei einem guten Glas Chardonnay? Dann wirst du deine wertvolle Schallplattensammlung sicher auch keinem herkömmlichen Abspielgerät aus dem Hi-Fi-Markt anvertrauen. Diese fünf exklusiven High-End-Plattenspieler gehören zum Besten und Teuersten, was die Phonowelt für Kenner:innen und Klangenthusiast:innen zu bieten hat.
  1. Transrotor Artus FMD: Heiliger Gral der Phonotechnik
  2. Dereneville VPM-2010: Der Teuerste von allen
  3. Goldmund Reference II: Unterkühlter Eidgenosse
  4. Basis Audio The Work of Art: Zieht jede Falte glatt
  5. Audio Consulting R-evolution Meteor: Himmlischer Stammhalter
  6. Bleibt die Frage, was auf den Teller kommt

Transrotor Artus FMD: Heiliger Gral der Phonotechnik

Nicht nur der Name ist beim Transrotor Artus FMD wahrhaft königlich. Das Topmodell des 1976 gegründeten deutschen Kleinserienherstellers greift tief in die Techniktrickkiste für ungestörten Klanggenuss. Das gesamte Laufwerk ist kardanisch gelagert und kann frei in jede Richtung schwingen, um störende Umwelteinflüsse auszugleichen.

Dank seines stattlichen Eigengewichts von 220 Kilogramm – allein der Plattenteller wiegt 14 Kilogramm – lässt sich der Artus ohnehin nur schwer aus der Ruhe bringen. Den Vortrieb übernehmen drei Motoren mittels eines sich drehenden Magnetfeldes. Für Transrotor typisch wurden reichlich Chrom, Acryl und handpoliertes, massives Aluminium verbaut. Der Preis des High-End-Plattenspielers liegt bei circa 120.000 Euro.

Nice to know: Mit dem Transrotor AC trug Transrotor 1976 zum Erfolg der Acrylglas-Plattenspielers bei.

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Vorderansicht des Plattenspielers Transrotor Artus FMD

Dereneville VPM-2010: Der Teuerste von allen

Die Lippstädter High-End-Manufaktur von Rainer Horstmann ist bekannt für edelste Hi-Fi-Komponenten der Marke Dereneville, darunter außergewöhnlich leise Laufwerke und meisterhaft konstruierte Antriebe. Als Komplettsystem und Synthese seines gesamten fachlichen Könnens kündigte Horstmann vor über einem Jahrzehnt den Dereneville VPM-2010 an.

Trotz eines Verkaufspreises von rund 500.000 Euro fanden sich schnell Kaufinteressierte für den Dereneville VPM-2010. Der trägt somit bis auf Weiteres den Titel „teuerster Plattenspieler der Welt“. Natürlich nur so lange, bis Horstmann beschließt, noch tiefer in die technische Ausstattungskiste zu greifen und eine noch exklusivere Klangbox zu erdenken.

Nice to know: Ausgeliefert hat Horstmann allerdings noch kein einziges Exemplar, er arbeitet noch immer an der weiteren Optimierung seines Opus magnum. Potenzielle Kund:innen müssen also neben einer gut gefüllten Brieftasche ausreichend Geduld mitbringen.

Nerdpedia

Im Jahr 1887 meldete der Erfinder Emil Berliner die Schallplatte zum Patent an. Ein großer Vorteil gegenüber dem Vorläufer Grammophon: Tonträger konnten kostengünstig in Massenfertigung gepresst werden.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Goldmund Reference II: Unterkühlter Eidgenosse

Schweizer Handwerkskunst steht landläufig für Präzision in der Herstellung von Chronometern und Taschenmessern. Mit der Firma Goldmund ist außerdem einer der angesehensten Hersteller hochwertiger Klangtechnik im Land der Eidgenoss:innen zu finden. Deren limitierter High-End-Plattenspieler Reference II wartet mit technischen Finessen auf, wie man sie sonst eher in der Raumfahrt erwarten würde, zum Beispiel die Kühlung mittels flüssigem Stickstoff.

Mit einem Gewichtsäquivalent von 2,5 Laiben Emmentaler (umgerechnet 250 Kilogramm) soll der Reference II Umgebungsschwingungen durch schiere Masse ausgleichen. Beim Bau kommen Acryl, Messing und Titan zum Einsatz. Für etwa 235.000 Euro ist das Gerät wahrlich kein Schnäppchen, aber dafür bereits ein moderner Klassiker.

Nice to know: Die einmalige Auflage des Reference II wurde auf 25 Exemplare limitiert. Trotzdem lohnt die Anfrage beim Hersteller, ob Nachfertigungen denkbar sind.

Teilansicht des Plattenspielers Reference II

Basis Audio The Work of Art: Zieht jede Falte glatt

Ganz unbescheiden The Work of Art nennt der US-Hersteller Basis Audio sein Topmodell. Die Specs lesen sich beeindruckend: Allein die Tragarme sind so stabil ausgelegt, dass sie laut Eigenwerbung das Gewicht eines voll beladenen Trucks halten könnten. Das integrierte Vakuumsystem fixiert Tonträger spielfrei auf dem Plattenteller und soll nebenbei auch feinste Unebenheiten im Vinyl-Grundkörper glattziehen – für noch besseren Klang.

Mit rund 115.000 Euro ist The Work of Art gewiss kein günstiger Player im herkömmlichen Sinne. Aber dessen Besitz gibt immerhin die Gewissheit, zur audiophilen Oberklasse zu gehören.

Nice to know: Das großzügig dimensionierte Gehäuse soll zugleich als Kühlkörper für den Elektromotor dienen und so geringste temperaturbedingte Schwankungen ausgleichen.

Teilansicht des Plattenspielers The Work of Art.

Nerdpedia

Der günstigste Plattenspieler der Welt lässt sich aus einem Stück Pappe, einer Nadel und einem Stift fertigen. Im Internet finden sich zahlreiche Anleitungen für den „Paper Record Player“ mit Handbetrieb.

Audio Consulting R-evolution Meteor: Himmlischer Stammhalter

Warum ein in großen Teilen aus Holz gefertigter High-End-Plattenspieler ausgerechnet Meteor heißt, wird wohl das Geheimnis seiner Macher:innen bei Audio Consulting in der Schweiz bleiben. Immerhin besteht so ein Himmelskörper doch eher aus Mineralien und Erzen. Vielleicht ist es der überirdische Klang dieses Meisterstückes, der sich im sphärischen Namen widerspiegelt?

Größten Wert wurde nicht nur auf technische Brillanz gelegt, sondern auch auf das Äußere des Meteor. Rund 20 Jahre Trocknungszeit gestehen sie dem aus einem Baumstamm gefrästen Korpus zu. In mühevoller Handarbeit entsteht daraus ein Meisterstück, dessen Äußeres jeder Designausstellung zur Zierde gereichen würde. Vor allem aber erhebt der Meteor den Anspruch, aus deinem Vinyl vollkommene Klänge hervorzuzaubern.

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Genug Nachfrage scheint es zu geben: Der Verkaufspreis, den die Eidgenoss:innen aufrufen, ist zuletzt von 176.000 auf mittlerweile über 214.000 Schweizer Franken angestiegen – umgerechnet etwas mehr als 200.000 Euro.

Nice to have: Das im Inneren verbaute aktive Anti-Vibrationssystem von Accurion filtert jegliche Frequenzen unter 200 Hz heraus.

Frontansicht des Plattenspielers Audio Consulting R-evolution Meteor.

Bleibt die Frage, was auf den Teller kommt

Wahre Schallplattenfans dürfen sich freuen: Ein erlauchter Kreis aus technikbegeisterten Kleinmanufakturen rund um den Globus treibt auch mehr als 130 Jahre nach der Erfindung des beliebten Tonträgers aus Vinyl (früher: Schellack) die Klangkunst auf immer neue Höhen.

Wer bereit ist, mehr als 100.000 Euro für ein Abspielgerät auszugeben und sein Wohnzimmer hierfür von Raumakustiker:innen passend gestalten zu lassen, begibt sich in den Olymp der Audiophilie. Und wird mit einzigartigem Hörgenuss belohnt – sei es mit wegweisenden Pressungen wie Miles Davis’ „Kind of blue“ von 1959, Gustav Mahlers dritter Sinfonie oder doch mit leichter Kost wie dem jüngsten Abba-Album. Das bleibt allein dir überlassen.

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