- Historische Kurorte: Wo sich Goethe und Chopin erholten
- Das Böhmische Bäderdreieck erleben: Kurze Entfernungen
- Karlsbad: Der größte und bekannteste Kurort Tschechiens
- Marienbad: Prachtvolle Häuserzeilen und viel Grün
- Franzensbad: Minivulkane und Mutterfreuden
- Im Böhmischen Bäderdreieck kuren und die Region entdecken
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
Die drei Orte liegen nah beieinander und sind sowohl für Tagesausflüge als auch längere Aufenthalte ideal, wobei Karlsbad für seine Thermalquellen, Marienbad für seine grünen Kurparks und Franzensbad für Moorbäder und Mineralquellen besonders geschätzt wird. Ganzjährig bietet das Böhmische Bäderdreieck eine harmonische Verbindung aus Erholung, Wellness und Kultur.
Historische Kurorte: Wo sich Goethe und Chopin erholten
Die Thermalbäder Karlsbad, Franzensbad und Marienbad zählen zu den bekanntesten Kurorten Europas. Wenn du in deinem Urlaub durchschnaufen und Kraft tanken möchtest, viel Wert auf Erholung und Regeneration legst und zusätzlich kulturell etwas geboten bekommen möchtest, solltest du dir diese drei Orte einmal genauer anschauen.
Die tschechischen Kleinstädte bilden das weltberühmte Westböhmische Bäderdreieck. Schon seit Jahrhunderten sind sie als Kurorte bekannt, in die zahlreiche historische Persönlichkeiten reisten, um etwas für ihre Gesundheit zu tun.
Ob Johann Wolfgang von Goethe, Frédéric Chopin, der britische König Eduard VII. oder der russische Zar Peter der Große – sie alle schworen auf die heilenden Kräfte dieser Städte, die auch als „Salons Europas“ bezeichnet wurden.
Heutzutage hat sich an der Beliebtheit des Böhmischen Bäderdreiecks in Tschechien nichts geändert. Das mag auch daran liegen, dass es 2021 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde – zu den „Great Spa Towns of Europe“. Vor allem aber an den warmen, teils salzhaltigen Mineralquellen, denen auch im 21. Jahrhundert noch heilsame Eigenschaften zugeschrieben werden.
In dieser Region gibt es die größte Konzentration von Mineralquellen weltweit. Und auch darüber hinaus haben die drei Thermalbäder einiges zu bieten, etwa beeindruckende Promenaden und Parkanlagen, die zum Flanieren und Entspannen einladen.
Das Böhmische Bäderdreieck erleben: Kurze Entfernungen
Das Böhmische Bäderdreieck liegt im äußersten Westen Tschechiens. Den westlichsten der drei Kurorte, Franzensbad, und die bayerische Kleinstadt Hof trennen nur rund 50 Kilometer. Karlsbad liegt wiederum knapp 50 Kilometer nordöstlich von Franzensbad, Marienbad knapp 50 Kilometer südöstlich.
Entscheidest du dich für eine der Städte als Basis, kannst du von dort auch die anderen Kurorte dank der geringen Entfernung zueinander gut als Tagesausflüge erkunden. Alle Ortschaften sind nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit dem Zug gut erreichbar.
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Karlsbad, Franzensbad oder Marienbad?
Welcher Ort sich als Ausgangspunkt besonders eignet, ist Geschmackssache. An eleganten Kurhäusern, herrschaftlichen Kurparks und niveauvollen Kulturveranstaltungen mangelt es nirgendwo.
Wenn du es trubelig magst, solltest du deine Zelte in Karlsbad aufschlagen. Suchst du Ruhe, bist du in Franzensbad richtig aufgehoben. Und Marienbad gilt weithin als schönster und grünster der drei Kurorte.
Hotels im Böhmischen Bäderdreieck
Ein luxuriöses Haus mit langer Tradition ist beispielsweise das Olympic Palace in Karlsbad, ein Spa- und Wellnesshotel mit umfangreichen Kurbehandlungen. Auch das Grandhotel Pupp, 1701 erbaut, gehört zu den ersten Adressen der Stadt.
Und in Marienbad sticht das Falkensteiner Spa Resort hervor, eine imposante, historische Jugendstilvilla aus dem 19. Jahrhundert. Das Haus punktet mit einem modernen Medical Center und hauseigener Quelle.
Karlsbad: Der größte und bekannteste Kurort Tschechiens
Wenn du Karlsbad zum ersten Mal besuchst, wirst du allein von den vielen Jugendstilbauten und den imposanten Säulengängen fasziniert sein. Doch ihre Berühmtheit erlangte die Stadt wegen ihrer zahlreichen Heilquellen. Schon im 18. Jahrhundert kamen Angehörige vermögender Adelshäuser hierher, um sich an dem heißen Wasser zu laben.
Auch heute sind die Thermalquellen sowie entsprechende Anwendungen der Hauptgrund für eine Reise in den größten und traditionsreichsten Kurort Tschechiens. Das heiße Wasser enthält verschiedene Mineralien, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken sollen.
Entlang der Kolonnaden im Stadtzentrum sind mehrere Quellen öffentlich zugänglich. Alle dürfen sich Mineralwasser aus den Brunnen abfüllen, beispielsweise in einen traditionellen Karlsbader Trinkbecher. Am beeindruckendsten ist die Sprudelkolonnade. Hier schießt das Wasser bis zu zwölf Meter in die Höhe und erreicht eine Temperatur bis zu 73,4 Grad Celsius. Zum Trinken wird es etwas gekühlt, bevor es die Brunnen erreicht.
Wenn du abseits von Thermen und Trinkkuren die Umgebung kennenlernen möchtest: Die 50.000-Einwohner-Stadt hält mit ihrer ganz besonderen Atmosphäre weitere Attraktionen bereit. So gibt es mehrere Wanderwege, die beispielsweise zum Aussichtsturm Diana führen, der einen tollen Blick über die Stadt und die bewaldete Umgebung bietet.
Zudem kannst du bei einem Stadtbummel viele historische Bauten, Museen und Kunstgalerien entdecken. Eindrucksvoll sind die Marien-Magdalenenkirche und die russisch-orthodoxe Kirche St. Peter und Paul. Zudem findet das größte Filmfestival Tschechiens hier jedes Jahr im Sommer statt.
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Marienbad: Prachtvolle Häuserzeilen und viel Grün
Das 1818 zum Kurort erklärte Marienbad ist mit seinem etwa 13.000 Einwohner:innen deutlich kleiner als Karlsbad, gilt aber als der noch schönere Flecken Erde. Marienbad wird aufgrund der weitreichenden Grünanlagen auch „Stadt im Park“ genannt.
Hier fühlst du dich in längst vergangene Zeiten versetzt. Pferdekutschen passieren die prachtvollen Häuserzeilen, die sich in einem architektonisch einmaligen Mix aus Neorenaissance, Neoklassizismus, Neobarock und Jugendstil präsentieren.
Du kannst durch die Kolonnaden der wunderschönen Innenstadt flanieren, Pavillons und Cafés säumen ihren Weg. Dir ab und zu einen Schluck aus einer der 40 Heilquellen gönnen, die auch hier im Zentrum des Geschehens stehen.
Am bekanntesten ist die singende Fontäne, ein Springbrunnen, der in der Hauptsaison tagsüber zu jeder ungeraden Stunde ein Musikstück spielt, in den Abendstunden mit passenden Farbeffekten untermalt. Einige Besucher:innen schwören auch auf das Marienbader Heilgas, ein Kohlensäuregas, das aus Säcken verabreicht wird.
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Zu den Sehenswürdigkeiten in Marienbad zählt zudem der Park Boheminium, in dem zahlreiche tschechische Bauwerke und Denkmäler im Miniaturformat nachgebaut wurden. Und in Marienbad hat das weltbekannte Westböhmische Symphonieorchester seinen Sitz und tritt regelmäßig auf.
Jedes Jahr Ende Juni steigt ein Jazzfestival in der Stadt, und am dritten Wochenende im September erfreut sich der ganze Ort beim Herbstfestival an Tanz und Gesang.
Was ist ein Kurort?
Laut dem Deutschen Heilbäderverband werden sowohl in Kurorten als auch in Heilbädern „natürliche Heilmittel des Bodens, Wassers oder Klimas und traditionelle Heilverfahren angewandt.“
Viele traditionelle Kurorte bestechen darüber hinaus durch ihre opulenten historischen Gebäude und ziehen dadurch auch Menschen an, die neben Heilung und Erholung auch Kultur zu schätzen wissen.
Franzensbad: Minivulkane und Mutterfreuden
Auch in Franzensbad, dem kleinsten der drei böhmischen Kurbäder, kommen seit langer Zeit Menschen aus ganz Europa zusammen, um zu kuren und das Flair des Badeortes zu genießen. Gerade bei deutschen Gäst:innen ist das nahe Franzensbad äußerst beliebt, das mit einigen prachtvollen Grünanlagen aufwartet.
Die Franzensquelle ist die berühmteste der gut 20 Mineralquellen des Ortes, die für ihren hohen Kohlendioxidgehalt bekannt sind. Außerdem kommen Reisende auch gern aufgrund des schwefel- und eisenhaltigen Moores nach Franzensbad.
Eine Besonderheit ist das nahe gelegene Naturschutzgebiet Soos: Auf dem Boden eines ausgetrockneten Sees führt ein Lehrpfad entlang, der den Blick auf zahlreiche Torf- und Niedermoore und sogenannte Mofetten preisgibt, das sind Kohlendioxid speiende Minivulkane.
Und noch ein Tipp für Frauen, die auf Mutterfreuden hoffen: Sie sollten die Franzl-Statue auf dem Platz vor dem Gesellschaftshaus besuchen, ein nackt auf einer Kugel sitzender Junge mit einem Fisch in den Händen. Die Legende besagt, dass jede Frau, die den großen Zeh des linken Fußes berührt, bald Nachwuchs bekommt.
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Im Böhmischen Bäderdreieck kuren und die Region entdecken
Urlaub in Tschechien ist für viele gleichbedeutend mit einer Städtereise nach Prag, etwa zu Silvester – dabei hat dieses Land viel mehr zu bieten. Etwa das Böhmische Bäderdreieck. In den Städten Karlsbad, Marienbad und Franzensbad kannst du es dir vortrefflich gut gehen lassen, sei es bei einem Dampfbad in einem der vielen guten Hotels oder bei einem langen Spaziergang.
Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe weitere Ausflugsziele wie Königswart oder das berühmte Radonwasser-Kurbad Sankt Joachimsthal, die auch über Thermen verfügen. Sehenswert sind zudem das mittelalterliche Städtchen Eger (Cheb) oder in der malerische Ort Loket. Zahlreiche Burgen, Schlösser und andere Sehenswürdigkeiten warten im Westen Tschechiens darauf, besichtigt zu werden.
Und rund 70 Kilometer von Marienbad entfernt liegt die Stadt Pilsen, die nicht nur für das dort gebraute Bier einen Trip wert ist. Und du findest im deutsch-tschechischen Elbsandsteingebirge großartige Gelegenheiten zum Wandern.
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