- Old Montreal oder auch Vieux-Montréal: Belebtes Altstadtviertel
- Notre-Dame de Montréal: Kunstvolle Basilika mit Lichtspektakel
- Mont Royal: Treffpunkt mit Aussicht
- St. Joseph’s Oratory: Pittoreske Wallfahrtskirche
- Place des Festivals: Pulsierendes Kulturzentrum
- Marché Bonsecours: Markthalle mit ereignisreicher Vergangenheit
- Jardin botanique: Montreals grüne Oase
- Bisophère Montreal: Museum unter imposanter Kuppel
- Musée des beaux-arts: Das älteste Kunstmuseum Kanadas
- Marché Jean-Talon: Kulinarische Genüsse in Großmarkt-Atmosphäre
- RÉSO: Montreals unterirdische Stadt
- Montreal: Das perfekte Reiseziel für Weltenbummler:innen
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
Märkte wie der Marché Jean-Talon und der historische Marché Bonsecours zeigen die kulinarische Vielfalt der frankofonen Metropole, während das unterirdische RÉSO-Netz Shopping und Kultur selbst im Winter angenehm macht. Dank Festivals, Museen und spannender Architektur ist Montreal ein ideales Ziel für Städtereisen und Rundreisen durch Ostkanada.
Old Montreal oder auch Vieux-Montréal: Belebtes Altstadtviertel
Old Montreal ist der älteste Teil der kanadischen Stadt. Er wurde 1642 unter dem Namen Fort Ville-Marie gegründet und beherbergt neben vielen Bauten aus der Zeit Neufrankreichs auch einige Sehenswürdigkeiten wie die Basilika Notre-Dame, das Rathaus, den Hafen oder Marché Bonsecours. Das pittoreske Viertel bietet zudem Shopping-Möglichkeiten und Bars, Restaurants und Clubs.
Nicht verpassen solltest du zentrale Hotspots wie die Rue Saint-Paul, den Place Jacques-Cartier und den alten Hafen (Vieux-Port). Besonders stimmungsvoll ist es hier in der blauen Stunde (Fotos machen nicht vergessen!) und abends, wenn die historischen Fassaden beleuchtet sind.
Must-do: Setz dich tagsüber in ein Café mit Blick auf den Fluss und beobachte das bunte Treiben auf den Straßen.
Notre-Dame de Montréal: Kunstvolle Basilika mit Lichtspektakel
Die Basilika Notre-Dame de Montréal, die zwischen 1824 und 1829 im neugotischen Stil erbaut wurde, liegt in Old Montreal und gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Kanadas. Angeblich war Architekt James O’Donnell von ihrem Anblick so gerührt, dass er kurz vor seinem Tod noch zum Katholizismus konvertierte – sein Grab ist das einzige in der dortigen Krypta.
Achte auf die besonderen Highlights im Innenraum wie die blau-goldene Decke, die feinen Holzschnitzereien und die beeindruckende Orgel Casavant Frères.
Bei einem Besuch solltest du dir unbedingt die Lichtshow „Aura“ ansehen. Das immersive Spektakel verleiht dem Gotteshaus besonderen Charme.
Nice to know: Die Orgel der Basilika war weltweit die erste elektrisch betriebene Orgel.
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Mont Royal: Treffpunkt mit Aussicht
Der Mont Royal ist Montreals Hausberg und gleichzeitig auch Namensgeber der Stadt. Hier liegt ein 190 Hektar großer Park, in dem es stets sportlich zugeht – vom Radfahren übers Rudern bis zum Skilaufen im Winter. Das Areal lädt aber auch zum Picknicken und Spazierengehen ein.
Im Chalet du Mont-Royal wärmst du dich bei Kälte mit einer heißen Schokolade auf und erfrischst dich im Sommer mit einem Kaltgetränk.
Must-do: Genieße von der Aussichtsplattform „Belvédère Kondiaronk“ aus den Sonnenuntergang und Ausblick über der Stadt. Besonders beeindruckend ist dieser in der magischen Herbstzeit Indian Summer.
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St. Joseph’s Oratory: Pittoreske Wallfahrtskirche
Das St. Joseph’s Oratory wurde zwischen 1924 und 1967 im Stil der Renaissance erbaut und verfügt über ein schmuckvolles Inneres mit geschnitzten Wandgemälden und einer hohen Kupferkuppel. Die Kirche ist die größte in ganz Kanada und wird jährlich von vielen Pilgernden aufgesucht.
Good to know: Die Basilika liegt erhöht am Mont Royal und ist über eine Treppe mit 279 Stufen zu erreichen. Der Aufstieg lohnt sich vor allem bei schönem Wetter wegen der traumhaften Aussicht. Nimm dir auch Zeit für einen Spaziergang durch die hübschen Gartenanlagen.
Place des Festivals: Pulsierendes Kulturzentrum
Das Quartier des Spectacles ist ein Vergnügungsviertel in Montreals Innenstadt, dessen Herzstück der Place des Festivals ist. Dieser öffentliche Platz bietet rund ums Jahr ein abwechslungsreiches Programm an Open-Air-Veranstaltungen.
Besonders im Sommer ist es hier extrem lebendig ist, im Winter wird das Viertel oft mit Lichtinstallationen illuminiert, zum Beispiel beim jährlichen Festival „Montréal en Lumière“. Auch das Comedy-Festival „Just for Laughs“ und das Montreal Jazz Festival ziehen viele Besucher:innen an. Das Tolle: Für viele Shows ist der Eintritt frei.
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Must-see: Der interaktive Springbrunnen gehört mit seinen 235 Fontänen zu den größten Wasserspielen Kanadas. Besonders für Familien und Kinder ist der Spot ein Hotspot der Stadt.
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Marché Bonsecours: Markthalle mit ereignisreicher Vergangenheit
Die ehemalige Markthalle diente bereits als Rathaus und Parlamentsgebäude und wurde im Laufe der Zeit – nicht zuletzt aufgrund von Bränden – mehrfach umgebaut und renoviert.
Das klassizistische Gebäude mit seiner markanten Kuppel liegt in Vieux-Montréal, in der Nähe des alten Hafens und beherbergt heute Cafés, Restaurants, Bankettsäle sowie kleine Läden für Kunst und Design. Ein toller Spot zum Stöbern und vor allem bei Regenwetter ein guter Ort, um sich umzuschauen und zu shoppen.
Nice to know: Die Markthalle wurde nach der benachbarten Wallfahrtskirche Notre-Dame-de-Bon-Secours benannt.
Jardin botanique: Montreals grüne Oase
Montreals botanischer Garten ist Heimat von über 20.000 Pflanzenarten. Mit einer Größe von knapp 750.000 Quadratmetern und einem großen Arboretum, ist er der zweitgrößte botanische Garten der Welt. Für deinen Besuch solltest du mindestens einen halben Tag einplanen.
Hier findest du nebst einem Schmetterlingshaus und unterschiedlichsten Gewächsen auch 30 Themengärten, zu denen unter anderem der Chinesische Garten, der Japanische Garten und Alpine Gärten gehören. Sie alle bieten eine Auszeit vom quirligen Stadtalltag.
Nice to know: Der Chinesische Garten mit seiner traditionellen Gartenkunst ist der größte außerhalb von China.
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Bisophère Montreal: Museum unter imposanter Kuppel
Die filigran wirkende Stahlkuppel auf der Île Sainte-Hélène im Parc Jean-Drapeau ist wohl das bekannteste Wahrzeichen Montreals. Die Kugel hat einen Durchmesser von etwa 76 Metern und entstand anlässlich der Expo 67 als Pavillon der USA.
Seit 1995 beherbergt das Gebäude ein Wasser- und Umweltmuseum, das sich aktuellen ökologischen Themen und Fragen widmet. Besucher:innen können sich hier auf interaktive Umwelt-Ausstellungen mit den Schwerpunkten Wasser, Klima und Nachhaltigkeit freuen.
Good to know: Die Entwürfe für die geodätische Kuppel stammen aus der Feder des Architekten Richard Buckminster Fuller.
Musée des beaux-arts: Das älteste Kunstmuseum Kanadas
Das Museum wurde bereits 1860 gegründet und präsentiert auf einer Ausstellungsfläche von 13.000 Quadratmetern klassische sowie zeitgenössische Werke nationaler, aber auch internationaler Künstler:innen, darunter Gemälde von Rembrandt, Renoir, Picasso, aber auch englisches Porzellan aus dem 18. Jahrhundert.
Good to know: Das Kunstmuseum liegt an der Sherbrooke Street West im geschäftigen Stadtteil Golden Square Mile. Nimm dir die Zeit, um durch das hübsche Viertel mit seinen eleganten, viktorianischen Bauten zu flanieren.
Must-do: Entdecke in der angeschlossenen Boutique-Buchhandlung originelle Mitbringsel und Geschenke.
Montreal – wichtige Fakten auf einen Blick:
- Montreal liegt im Südwesten der Provinz Quebec, auf der Île de Montréal.
- Mit etwa 1.763.000 Einwohner:innen ist Montreal nach Toronto die zweitgrößte Stadt Kanadas.
- Sie ist bekannt für ihre kalten und schneesicheren Winter, in denen die Temperaturen nachts nicht selten Werte von Minus 15 Grad Celsius erreichen.
- Die Amtssprache ist Französisch.
Marché Jean-Talon: Kulinarische Genüsse in Großmarkt-Atmosphäre
Ob bunte Blumen, frische Pflanzen, traditioneller Käse, Gewürze und Kräuter aus der Region, selbstgemachtes Gebäck oder Pralinen – mehr als 300 Bäuer:innen aus dem Umland präsentieren auf dem Marché Jean-Talon im Stadtteil Little Italy Genüsse sowohl für den Gaumen als auch für das Auge.
Probiere unbedingt frisches Obst aus Quebec, lokale Käsesorten sowie Ahornsirup. Am besten kommst du vormittags, wenn der Markt sich von seiner lebendigsten Seite zeigt. Mit seiner großen In- und Outdoor-Fläche ist der Marché die perfekte Alternative zum kommerziellen Supermarkt.
Nice to know: Den traditionellen Bauernmarkt gibt es bereits seit 1933.
RÉSO: Montreals unterirdische Stadt
Montreals Underground City ist ein knapp 32 Kilometer langes unterirdisches Netz aus etwa 2.000 Geschäften, 17 Museen, Clubs, Restaurants, Hotels, Cafés, einem Kino und sogar einer Eishockeyarena. Vor allem in den sehr kalten Wintermonaten und bei extremem Wetter bietet sich die unterirdische Innenstadt, die du direkt über Metrostationen erreichen kannst, für einen Einkaufsbummel an.
Good to know: Der Name RÉSO leitet sich vom phonetisch ähnlichen Wort „réseau“ ab, was so viel wie „Netzwerk“ bedeutet.
Montreal: Das perfekte Reiseziel für Weltenbummler:innen
Ob für Städtereisende, Kulturfans, Foodies oder Winter-Liebhaber:innen – der bunte Mix aus Tradition und Moderne sowie die vielen kulturellen, landschaftlichen und architektonischen Kontraste machen Montreal zu einem beliebten Urlaubsziel.
Die Stadt bietet sich auch als idealer Ausgangsort für Roadtrips durch das Land an, aber auch für Tagesausflüge zu den Montmorency Falls, nach Quebec City und den vielen umliegenden Weingütern. Wer einen Urlaub in Kanada plant, sollte die frankofone Metropole unbedingt berücksichtigen und das einzigartige multikulturelle Flair auf sich wirken lassen.
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