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Wanderung auf den Hirschberg: Münchner Hausberg mit schönster Aussicht

Gleitschirmflieger mit Blick von oben auf den Tegernsee
Redaktion AMEXcited
Auf 1.668 Metern alpine Bergluft schnuppern: Das geht auf dem bayerischen Hirschberg in den Voralpen, südwestlich vom Tegernsee – ein Klassiker unter den Münchner Hausbergen. Zu erreichen ist der Gipfel über eine mittelschwere Bergwanderung ab Kreuth Scharling. Der Vorteil: Die Wandertour ist malerisch, der Aufstieg relativ leicht und die Rundumsicht von oben spektakulär

Rauf auf den Hirschberg: Los geht es am Wanderparkplatz Scharling

Wer mit dem Auto kommt, startet am besten am Wanderparkplatz Hischbergweg Scharling in Kreuth. Achtung: Eine frühe Anreise lohnt sich – die Plätze sind häufig schnell belegt. Direkt daneben halten auch Busse (9550, 9554 oder 9556 von Tegernsee). Vom Parkplatz aus können Wandernde den Schildern folgen, die sie einen geteerten Weg entlang führen. Dieser geht bald in einen Schotterweg über und gewinnt zunehmend an Höhe.
Nach etwa einem Kilometer lässt sich auf diesem Weg die Holzpointalm erreichen. Etwas mehr als ein weiterer Kilometer führt anschließend zur Hirschlacke an der Materialseilbahn, von wo aus der Weg die Wandernden hinauf zum Hirschberghaus (1.511 m) bringt.

Routenverlauf

Wanderparkplatz Hischbergweg Scharling → Hirschbergalm → Gipfel Hirschberg → Wanderparkplatz Hischbergweg Scharling

Hier empfiehlt es sich, eine kleine Pause einzulegen, bevor es in der zweiten Etappe steiler hinauf geht. Ab jetzt wird der Weg auch deutlich schmaler und führt direkt am Hang entlang zum Hirschberghaus. Nach einiger Zeit teilt sich hier der Weg: Rechts geht es zum im Winter gesperrten Sommerweg Richtung Hirschberghaus, links wartet der Winterweg, der über den Kratzer führt.
Unterwegs werden Wandernde belohnt mit einzigartigen Ausblicken auf den Tegernsee, den gegenüberliegenden Fockenstein und ins Söllbachtal. Auf dem Gipfel angekommen, wartet dann die großzügige Graskuppe des Berges, die zu einem Picknick mit Rundumsicht einlädt.
Für den Abstieg bietet sich ein kleiner Abstecher zum Hirschberg-Vorgipfel oder zur Rauheckalm an. Achtung: Der Abstieg ist steil, bei Regen kann er glatt sein – wer unsicher ist, für den empfehlen sich Treckingstöcke.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Wichtigste Infos zur Hirschberg-Wanderung im Überblick:

Mann schaut von einem Gipfel auf die umliegenden Berge

Drei Highlights, die überzeugen

  • Einer der schönsten Aussichtsberge am Tegernsee
  • Bei gutem Wetter zu jeder Jahreszeit machbar
  • Abwechslung aus lichten Bergwäldern, sonnigen Almwiesen und Schotterwegen

Wandern am Tegernsee: 3 Abstecher und Alternativen

Wandern am Tegernsee lohnt sich – das wissen sowohl die Münchner als auch die Touristen. Am Wochenende kann es hier gern einmal voll werden, daher ist es empfehlenswert, erstens zeitig anzureisen und zweitens ein paar Alternativrouten zu den üblichen Tagestouren zu kennen. Der Kratzer (1.545 m) beispielsweise ist der Nebengipfel des Hirschbergs und lohnt sich für einen Abstecher. Zwischen Tegernsee und Isartal liegt neben dem Hirschberg die Aueralm (1.299 m). Über das Zieselbachtal ist die Alm das ganze Jahr über relativ einfach zu erreichen. Ebenfalls möglich ist die Route vom Sonnenbichl aus über die Waxlmoosalm zur Aueralm. Von dort aus geht es optional weiter auf den Fockenstein (1.564 m), für den Aufstieg sollten Wandernde ungefähr eine weitere Stunde einplanen.

Besonders praktisch: Viele Sitzgelegenheiten unterwegs laden zu kleinen Pausen ein.

Besonders spektakulär: Die Aussicht auf Tegernsee, Guffert, Blauberge, Roß- und Buchstein, Tegernseer Hütte bis zur Zugspitze, und ins Karwendel.

Informationen zu Covid-19

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