
Autos der 90er: 6 spannende Klassiker
Kombis mit Sportwagengenen, Geländefahrzeuge in Überbreite, Hubraummonster mit meterlangen Hauben – in kaum einem Jahrzehnt gab es so viele außergewöhnlichen Modelle wie in den 1990er-Jahren. Das Design wandelte sich von kantig zu abgerundet und die Hersteller tobten sich in Aussehen und Technik aus wie nie zuvor. Wir stellen sechs Modelle vor.
Als Porsche und Audi in den 1990er-Jahren den gemeinsam entwickelten Audi Avant RS2 vorstellen, ist das Staunen groß: 315 PS in einem Pampersbomber – das gab es bis dahin so nicht. Außenspiegel, Blinker, Felgen und Bremsanlagen stammen von Porsche.
Mit dem aufgeladenen Motor sind bis zu 262 Kilometer pro Stunde möglich, aus dem Stand vergehen nur 4,7 Sekunden bis Tempo 100 – wahre Sportwagenwerte, nur eben mit der Option, das gesamte Urlaubsgepäck für fünf Personen im Heck zu verstauen. Heute ist das nach heutigen Maßstäben mit 4,51 Metern recht handliche Auto ein gefragter Youngtimer mit hohem Alltagsnutzen.
Nice to know: Wie fast alle sportlichen Modelle des Herstellers mit den signifikanten Ringen, ist der Avant RS2 mit dem Allradantrieb quattro-Power ausgestattet.
Entspannt den Abflug machen
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Das ist der mit der langen Haube. Und die ist 1992 dringend nötig, denn der von Dodge präsentierte Roadster hat einen Monstermotor: Seine acht Liter Hubraum entsprechen dem von sechs einfachen VW Golf aus dieser Zeit: 408 PS und 664 Newtonmeter Drehmoment – Werte, die bis dahin denen eines Lastwagens entsprechen.
Glasfaserverstärkte Kunststoffteile und Carbon in der Karosserie machen ihn zudem etwa 1.570 Kilogramm leicht. Die überbordende Kraft rechtfertigt die giftige Namensgebung, denn das nur an der Hinterachse angetriebene Kraftpaket verlangt gerade bei Nässe oder unbefestigtem Untergrund einen gefühlvollen Gasfuß, sonst bricht es unbarmherzig aus.
Nice to know: Nach stolzen 25 Jahren lief erst 2017 die letzte Viper vom Band.

Nerdpedia
Mittelmotor, 3,71 Meter kurz und GfK-Karosserie: Die von 1996 bis 2000 hergestellte und 750 Kilogramm leichte Lotus Elise war trotz des 122-PS-Motörchens ein echtes Spaßgerät – und ein unerwarteter Erfolg, auf das Käufer:innen bis zu 1 Jahr warten mussten.
BMW bootet 1995 Aston Martin aus und stellt Autoliebhaber und Geheimagent 007 für seine Suche nach GoldenEye mit dem Z3 einen hübschen, schlanken Roadster engineered in Germany vor die Tür. James Bond verhilft dem 90er-Auto zu weltweiter Bekanntheit. Die Fachwelt lobt den aus heutiger Sicht schönen BMW-Oldtimer für sein leichtes und agiles Handling.
1998 folgt das Z3 Coupé, das wegen des unübersehbaren Hecks mit langem Vorderwagen schnell den Spitznamen Turnschuh bekommt. Das Coupé gibt es erst ausschließlich in stärkeren Varianten mit mindestens 193 und maximal 325 PS in der Version von BMW M, die nun auch für den Roadster zu haben sind.
Nice to know: Von 1995 bis 2002 entstehen etwa 280.000 Roadster und 18.000 Coupés.
Extra-Tipp für BMW-Fahrer*innen: Egal, welches BMW-Modell du fährst, ein abhanden gekommener Autoschlüssel ist ärgerlich. Als Inhaber:in der BMW Premium Card Carbon lassen wir dich nicht im Stich und sichern dich in Höhe von bis zu 1.000 Euro gegen Diebstahl und Verlust ab.*
Mindestens 320 Kilometer pro Stunde – das ist das von Lamborghini erklärte Ziel. Die stromlinienförmige Keilform des 1990 vorgestellten Lamborghini Diablo ermöglicht am Ende gar fünf Kilometer pro Stunde mehr. Das macht aus dem bereits 1985 gestarteten Projekt namens Progetto 132 letztlich ein blitzschnelles 90er-Auto, das mit den schnellsten Oldtimer-Sportwagen mithalten kann.
Insgesamt entstehen fast 3.000 Lamborghini Diablo. Die ersten Serienfahrzeuge des 90er-Autos sind noch ohne Servolenkung, die jüngsten um die Jahrtausendwende mit 549 PS und Allradantrieb in den SV-Versionen.
Nice to know: Der 485 PS starke Motor sitzt den Fahrer:innen regelrecht im Nacken und hat mit 5,7 Litern Hubraum und zwölf Zylindern einen markentypischen Aufbau.

(K)eine Frage des guten Geschmacks
In den 1990ern riefen Kreativität und Mut diverser Hersteller einige Modelle ins Leben, die schnell als automobile Fehlgriffe galten. Dazu gehörten unter anderem:
- Der ab 1999 hergestellte, viele Designkonventionen sprengende Fiat Multipla
- Das fahrende Farbmosaik VW Polo Harlekin, hergestellt von 1995 bis 1997
- Das von 1995 bis 1997 produzierte SUV-Targa-Coupé-Stufenheck Suzuki Vitara X-90
Sie polarisierten von Beginn an, sind heute Dauergäste in Aufzählungen wie „Die hässlichsten Autos aller Zeiten“ – und damit auf ganz besondere Weise Meilensteine der Automobilgeschichte.
Der 1977 von Porsche schlicht als GTS vorgestellte Sportwagen bietet einen großzügigen Innenraum und der Motor mit Wasser- statt Luftkühlung sitzt für eine bessere Gewichtsverteilung vorne. In Türen, Haube und vorderen Kotflügel kommt Aluminium zum Einsatz, um Gewicht zu sparen.
Mit der höchsten und letzten Ausbaustufe GTS ab 1992 steigern die Ingenieur:innen die Motorleistung auf 350 PS. Das reicht für bis zu 275 Kilometer pro Stunde und kostet die Kund:innen mindestens 178.000 D-Mark.
Nice to know: Die verbreiterten Kotflügel hinten und das durchgängige Leuchtenband am Heck des GTS ist Jahrzehnte später wieder als gestaltendes Element beispielsweise beim Cupra Leon zu finden.
Extra-Tipp
Zu deiner BMW Premium Card Carbon erhältst du zusätzlich zur Hauptkarte bis zu vier weitere Zusatzkarten. Auf diese Weise profitieren du und deine Liebsten von den Vorzügen der Karte.*
2,19 Meter breit, mehr als zwei Meter hoch und knapp drei Tonnen schwer: Der technisch mit dem Militärfahrzeug identische Hummer passt in keinen Autozug, keine Pkw-Waschstraße und darf nicht auf dem Gehweg parken.
Das Geländeauto der 90er kann unter anderem bis zu 56 Zentimeter hohe Stufen klettern. Arnold Schwarzenegger soll der erste zivile Käufer des Hummers gewesen sein. Wegen der hohen Nachfrage gibt es zwischenzeitlich fünf Varianten, darunter einen Cabrioverschnitt und eine Art Fließheck.
Nice to know: Die Straßenversion heißt bei der Präsentation 1992 schlicht Hummer, der Zusatz H1 kam zwecks leichterer Unterscheidbarkeit von folgenden Generationen später hinzu.

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Das letzte Jahrzehnt vor dem Millennium ist die Wiege vieler sportlicher Alltagsautos, des Phänomens SUV und eine Blütezeit für Supersportwagen. Gleichzeitig zieht in die Autos in den 90ern mit Airbags, ABS und elektronischer Stabilitätskontrolle die Computertechnik ein. Folge dieses Übergangs von einer reinen mechanischen zu einer Software-Herausforderung ist eine Vielzahl interessanter und faszinierender Modelle, die für jeden Geschmack von Purist:innen bis zu Tech-Nerds etwas zu bieten hat.
Du bist gern on the Road? Mit der BMW Premium Card Carbon bist du bei deinen Roadtrips, egal, ob mit 90er Auto oder modernem Modell, bestens abgesichert dank Fahrzeugrechtsschutzversicherung, Auslandsreisekrankenversicherung und mehr. Darüber hinaus bist du mit der Karte durch den Fahrzeugschutzbrief versichert und BMW- oder MINI-Fahrer:innen profitieren zusätzlich vom Leasing-Rückgabeschutz.
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Wie alt muss ein Youngtimer sein?Es gibt keine eindeutige Definition von Youngtimer. Durchgesetzt hat sich ein Mindestalter von 20 Jahren. Zudem sollte das Auto weitestgehend im originalen oder zeitgenössischen Zustand und gut erhalten sein. Ab 30 Jahren ist von einem Oldtimer die Rede.
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Welche Autos sind Youngtimer?Alle, die noch keine 30 Jahre alt sind und das Zeug dazu haben, noch weitere Jahrzehnte auf Pflege und Liebe durch ihre Besitzer:innen hoffen zu können. Darunter fallen Ikonen wie VWs Neuauflage des VW Käfers namens New Beetle oder der Porsche Boxster, zudem etwas mutig-schrulligere Kandidaten wie die zweite Generation des Ford Scorpio oder der Fiat Multipla.
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Welche Autos kamen 1990 auf den Markt?Die aus heutiger Sicht wichtigsten Modelle vom Anfang der 1990er-Jahre sind der Roadster Mazda MX-5 – gebaut ab 1989, erste Auslieferungen in Europa 1990 –, der in Fachkreisen als letzter echter Schwedenpanzer bezeichnete Volvo 940/960, der Alleskönner VW T4 – der Bulli –, der Audi 100 Baureihe C4 sowie die dritte Generation des BMW 3ers Baureihe E36.
