
Rennrad-Ausrüstung: Die wichtigsten Essentials für deinen Bikespaß
Mit surrenden Reifen flitzt du über die einsame Landstraße, der Fahrtwind streift dir durchs Gesicht. Rennradfahren ist mehr als ein Sport – es ist Bikespaß pur. Neben dem passenden Rad brauchst du dafür natürlich die richtige Rennradausrüstung. Hier liest du mehr über das Bike-Zubehör – vom Helm über die Bekleidung bis hin zu nützlichen Helfern.
Bist du gut geschützt, macht Rennrad fahren noch mehr Spaß. Deshalb sollten dich ein paar sicherheitsrelevante Accessoires auf deinen Touren begleiten. Das Wichtigste: ein passender Fahrradhelm. Was aber zeichnet den perfekten Rennradhelm aus?
Vor allem muss ein Rennradhelm gut passen. Denn Helme gibt es nicht nur in unterschiedlichen Größen. Sie unterscheiden sich auch hinsichtlich ihrer Passform. Die lässt sich nur bedingt mittels Stellrädchen oder Riemen an die individuelle Kopfform anpassen. Eine häufige Folge sind unangenehme Druckstellen. Noch schlimmer: Ein Helm, der schlecht sitzt, kann den Kopf bei einem Sturz oder Unfall nicht genügend schützen.
Fahrradhelme, die speziell fürs Rennradfahren konstruiert sind, zeichnen sich durch eine Reihe von Merkmalen aus:
- Geringes Gewicht
- Gute Belüftung
- Häufig eine aerodynamische Form
- Kein Visier – denn das schränkt bei der gebeugten Sitzhaltung die Sicht nach vorne ein.
Must-do: Einen Fahrradhelm unbedingt vor dem Kauf anprobieren! Das geht nach wie vor am besten bei einem Fachhändler mit großer Auswahl.

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Nach jedem Sturz mit Kopfkontakt solltest du deinen Fahrradhelm ausrangieren. Und auch ein unfallfreier Helm sollte nach drei bis fünf Jahren ausgetauscht werden, denn das Material altert und verliert dadurch an Stoßfestigkeit.
Ein Plus an Sichtbarkeit bedeutet beim Rennradfahren ein Plus an Sicherheit. Mit nützlichem Zubehör und Accessoires kannst du dafür sorgen, dass andere Verkehrsteilnehmer:innen dich besser sehen – und hören:
- Im Gegensatz zu gewöhnlichen Straßenrädern müssen Rennräder per Gesetz keine Beleuchtung haben. Aber: Durch ansteckbare Batterieleuchten machst du dich auch am Tag unübersehbar. Bei Dunkelheit sind sie ohnehin Pflicht.
- Im Gegensatz zur Beleuchtung ist eine Klingel auch für Rennräder vorgeschrieben. Die paar Gramm Zusatzgewicht lohnen sich ohnehin, um Unfälle zu vermeiden.
Must-have: Ein Rennradhelm sowie Rennradbekleidung in auffälligen Farben erhöhen die Sichtbarkeit signifikant.

Bestens geschützt bei Unfällen
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Wenn du ein Rennrad von der Stange kaufst, sind die meisten Anbauteile vorgegeben. Bei zwei Komponenten aber lohnt sich die individuelle Anpassung: beim Sattel und bei den Pedalen.
Die meisten Rennradler:innen fahren mit Klickpedalen. Ähnlich wie bei einer Skibindung schaffen sie nach dem Einklicken eine feste Verbindung zwischen Pedal und Schuh – und ermöglichen dadurch die Kraftübertragung nicht nur beim Herunterdrücken, sondern auch beim Hochziehen des Pedals.
Bei Fahrradklickpedalen gibt es verschiedene Systeme:
- Das am weitesten verbreitete System heißt SPD und stammt von Shimano. Es ist vor allem bei Mountainbikes gebräuchlich und eignet sich wegen der eher kleinen Kontaktfläche nur bedingt fürs Rennradfahren.
- Für Rennräder bietet Shimano deshalb das System SPD-SL an. Es hat eine deutlich größere Standfläche und ermöglicht so eine bessere Kraftübertragung.
- Bei Rennrädern ebenfalls sehr verbreitet und bewährt sind die Klickpedale der französischen Firma LOOK.
Nice to know: Die Systeme sind untereinander nicht kompatibel. Deshalb wird das Gegenstück für die Schuhsohle (Cleat) immer mitgeliefert.

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Bis in die 1980er-Jahre waren Körbchenpedale Standard. 1985 gewann Bernard Hinault mit den damals neuen Klickpedalen von LOOK die Tour de France. Daraufhin setzten sich die „Klickis“ im Radsport rasch durch.
Bevor du dich nun auf dein Rennrad schwingst und in die Pedale trittst, hier ein paar weitere hilfreiche Zubehörteile für dein Rennrad:
- Werkzeugtasche – sie wird klassischerweise unter dem Sattel montiert.
- In die Werkzeugtasche gehören: drei Reifenheber, ein kleines Multitool und ein Ersatzschlauch.
- Ans Fahrrad gehört eine kleine, aber leistungsstarke Pumpe.
- Flaschenhalter nicht vergessen! Auf Tour genügt meist eine Trinkflasche, weil du unterwegs nachfüllen kannst.
- Fahrradcomputer/Tacho: Er liefert dir nicht nur Tourdaten wie Geschwindigkeit und Strecke, viele Modelle unterstützen auch Fitnessfunktionen wie etwa die Pulsmessung. Alternativ: eine Fitness-Uhr mit GPS-Funktion.
- Wenn du die Elektronik in erster Linie zur Orientierung nutzt, genügt dir eine Smartphone-Halterung am Lenker. Apps wie Komoot ermöglichen neben einer GPS-Navigation auch das Aufzeichnen der Tourdaten.
Nice to know: Schneller geht das Aufpumpen mit einer CO2-Kartusche – für Rennen auf jeden Fall die erste Wahl. Mit deiner American Express Gold oder Platinum Card gleichst du den Kauf einfach mit deinen Membership Rewards Punkten aus.*

Rennradbekleidung wird immer schicker. Und mit der Wahl des Rennradtrikots setzen viele Biker:innen ein modisches Statement. Im Vordergrund steht aber die Funktion. Deshalb solltest du bei der Wahl der Garderobe ein paar Dinge beachten:
- Rennradschuhe sind leicht und sollten gut sitzen. Statt Schnürsenkel haben sie Klettriemen, Ratschen- oder Drehverschlüsse. Und anstelle eines Profils hängt an der Sohle meist nur das Verbindungsstück zu den Klickpedalen – was zum Gehen allerdings unpraktisch ist.
- Rennradhosen sind körpernah geschnitten und haben ein anatomisch geformtes Sitzpolster. Es verhindert Druck- und Reibestellen. Im Sommer genügt ein kurzärmeliges Rennradtrikot. Es besteht meist aus synthetischen Fasern wie Polyester, die Schweiß rasch verdunsten lassen. Beliebt sind auch Rennradtrikots aus Merinowolle. Die Vorteile: angenehmes Hautgefühl, guter Klimakomfort und selbst bei starkem Schwitzen geruchsneutral.
- Eine spezielle Rennradbrille schützt die Augen vor UV-Strahlen, dem Fahrtwind sowie vor Staub und Insekten. Die Brille sollte hoch auf der Nase sitzen und möglichst rahmenlos sein – für ein freies Sichtfeld bei gebeugter Sitzhaltung.
- Rennradsocken sind speziell gepolstert, sorgen für gutes Fußklima – und setzen modische Akzente.
- Rennradhandschuhe haben kurze Finger und sind oft an der Handinnenfläche mit kleinen Gelkissen gepolstert.
- Auch in der warmen Jahreszeit sollte ein Windschutz mit auf Tour. Ideal sind dünne Rennradwesten, die passen in jede Trikottasche.
- Bei wechselhaftem Wetter gehört zudem eine wasserdichte und atmungsaktive Jacke mit ins Gepäck. Spezielle Radsportregenjacken sind leicht und haben ein geringes Packmaß.
Nice to know: Für den optimalen Sitz empfehlen sich als Rennradhosen sogenannte Bib Shorts oder Bib Tights. So nennt man Fahrradhosen mit Trägern.

Rennrad fahren bei Kälte
Die Rennradsaison muss nicht unbedingt im September enden. Mit ein paar zusätzlichen Accessoires kommst du gut in den Winter – und zeitig im Frühjahr wieder heraus:
- Ein langärmeliges Trikot und eine lange Fahrradhose schützen die Extremitäten vor Kälte. Alternativ: Armlinge und Beinlinge als Ergänzung zur kurzen Garnitur.
- Eine winddichte und leicht gefütterte Fahrradjacke ermöglicht Touren selbst bei einstelligen Plusgraden.
- Überzieher oder Überschuhe sorgen für warme Füße in Rennradschuhen.
- Für die Finger: lange Rennradhandschuhe.
- Den Kopf wärmt eine spezielle Helmunterziehmütze.

Prinzipiell gilt: Bei jedem Kleidungsstück immer zuerst das Pflegeetikett des Herstellers lesen, zum Beispiel bezüglich der Waschtemperatur. In den meisten Fällen kannst du Rennradbekleidung in der Maschine waschen. Dazu wählst du ein spezielles Sportwaschmittel und – wenn vorhanden – das entsprechende Waschprogramm.
Für Merinowolle empfiehlt sich Wollwaschmittel. In jedem Fall tabu: die Verwendung von Weichspüler. Er verhindert, dass Funktionsbekleidung den Schweiß vom Körper wegtransportiert.
Da Sportwäsche schnell an der Luft trocknet, muss sie nicht unbedingt in den Trockner. Wenn du es mal besonders eilig hast, wähl am Trockner das Synthetik- oder Outdoor-Programm.
Must-do: Die Rennradhose zum Waschen in ein Wäschenetz stecken. So schonst du das empfindliche Sitzpolster.

Zum großen Bikespaß auf schmalen Reifen gehört nicht nur das passende Rennrad. Bewährte Hersteller sind die italienische Kultmarke Bianchi sowie Trek und Cube. Auch mit der richtigen Ausrüstung kannst du beim Rennradfahren dein Radvergnügen genussvoll und sicher gestalten. Und das Beste: Mit der richtigen Pflege hast du lange etwas davon.
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Welche Ausrüstung sollte ich beim Rennradfahren dabei haben?Bestimmtes Zubehör ist beim Rennradfahren unerlässlich. So solltest du auf deine Sicherheit achten und einen passenden Helm tragen. Weitere Accessoires wie auffällige Bekleidung und Lichter können dich sichtbarer machen und ebenfalls für mehr Sicherheit sorgen. Ebenfalls praktisch: Werkzeugtasche, Fahrradpumpe, Flaschenhalter und Co.
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Ist eine Klingel am Rennrad Pflicht?Rennräder müssen mit einer Klingel ausgestattet sein. Eine Beleuchtung hingegen ist bei der Bike-Ausrüstung keine Pflicht.
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Was ziehe ich zum Rennradfahren an?Mit einer bequemen Rennradhose überstehst du auch die längsten Rennrad-Touren. Auch gute Rennradschuhe und eine spezielle Brille sind bei der Ausrüstung unabdingbar. Fährst du gerne im Winter, können dich ein langärmliges Trikot und eine winddichte und leicht gefütterte Fahrradjacke vor Kälte schützen.
