
Thermen in Hamburg: Hier zeigst du dem Winter die kalte Schulter
Du liegst im warmen Wasser, das deinen Körper umspült und die Muskeln entspannt. Das nasskalte „Schietwedder“ vor der Tür ist komplett vergessen. Ob allein oder in Begleitung, ob nach Feierabend oder am Wochenende: Wer Körper und Geist etwas Gutes tun will, ist in den Thermen Hamburgs gut aufgehoben. Tauche hier ein in die Welt der Hamburger Thermalbäder.
Das Kaifu-Freibad im Stadtteil Eimsbüttel ist legendär. Und seit Januar 2016 ist auch die ganz besondere Kaifu-Sole ein Highlight. Warum? Weil du dich in dem 17 x 11 Meter großen Pool im wahrsten Sinne des Wortes treiben lassen kannst. Denn das 32 Grad Celsius warme Thermalwasser hat einen Salzgehalt von sechs Prozent – und lässt dich „schweben“ wie im Toten Meer.
Must-do: Ein Aufguss in der Himalaya-Salzstein-Sauna (60 Grad Celsius).
Das Tote Meer: Das salzigste Gewässer der Erde
Das Tote Meer ist ein 67 Kilometer langer und bis zu 18 Kilometer breiter See zwischen Israel und Jordanien. Er hat einen Salzgehalt von 28 bis 33 Prozent. Gespeist wird der See durch den Fluss Jordan. Aufgrund der ganzjährig hohen Temperaturen verdunstet viel Wasser – seit Jahrtausenden bleiben deshalb Mineralien und Salze in dem stehenden Gewässer zurück, was den hohen Salzgehalt erklärt.
Zum Vergleich: Die Nordsee hat einen Salzgehalt von 3,5 Prozent, das Mittelmeer kommt auf 3,74 Prozent und das Rote Meer auf 4 Prozent.

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Der Aufenthalt in einem Hamburger Thermalbad kann auch optisch ein echtes Erlebnis sein. Das ist zum Beispiel im liebevoll restaurierten und denkmalgeschützten Holthusenbad in Eppendorf der Fall.
Es wurde 1914 eröffnet und hat sich seinen historischen Charme bis heute bewahrt. Die beiden grünlich schimmernden Thermalbecken (Wassertemperatur: 34 Grad Celsius) und die Sprudelliegen dienen der Entspannung. Darüber hinaus gehören neun verschiedene Saunen (inklusive Dampfbad mit 45 Grad Celsius) zum Angebot.
Ein echtes Erlebnis ist die im Stil eines Lichtspielhauses der 1920er-Jahre gestaltete Schwitzkiste mit 90 Grad Celsius.
Must-do: Rückenschwimmen mit Blick zur großartigen Kuppel der Badehalle.

Von Hamburg nach Schweden ist es nicht weit: Zumal der Weg nicht zwingend über die Ostsee führen muss: Wer nicht so weit reisen will, kann einen Ausflug ins MidSommerland am Harburger Außenmühlenteich machen.
Unterteilt ist das Familienbad in drei Zonen: Schwimmbecken, Seeterrasse und Therme. Wer Entspannung sucht, sollte sich abseits der Wildwasserrutsche in die Varmland-Therme zurückziehen. Hier wartet unter anderem ein 85 Quadratmeter großes Thermalbecken (Wassertemperatur: 34 Grad Celsius) mit zahlreichen Massagedüsen und Nackendusche.
Must-do: Das Kneipp-Tretbecken im großen Thermengarten ausprobieren.
Extra-Tipp: Damit du beim Wassertreten vollkommen den Kopf ausschalten kannst, ist es von Vorteil, wenn du deine persönlichen Wertsachen im Spind unterdessen bestens geschützt weißt. Die Taschenversicherung SafetyFirst von Mehrwerk sichert deine wichtigsten Habseligkeiten wie Geldbeutel und Smartphone gegen Diebstahl, Beschädigung und Verlust ab.*

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Schon beim Betreten der Bartholomäus-Therme schlägt das Herz höher: Die Jugendstilarchitektur von 1899 hat nichts von ihrem Reiz verloren. In den beiden historischen Schwimmhallen fällt sofort auf: Es herrscht Ruhe. Das mag auch daran liegen, dass Kinder hier keinen Zutritt haben.
Must-do: Relaxen auf der Außenterrasse mit Aussicht ins Grüne.

Raus aus Hamburg, ab in die Kaltenkirchener Karibik: Seit 1991 zieht die HolstenTherme Besucher:innen aus Norddeutschland an. Rutschen und Palmen prägen den ersten Eindruck – doch in der Thermalsole ist der Trubel vergessen.
33 Grad Celsius Wassertemperatur und sechs Prozent Sülbecker Natursole helfen dir dabei, dich zu 100 Prozent zu erholen. Denn beim Schweben auf dem Wasser kann die Muskulatur optimal entspannen.
Die opulente Saunalandschaft hat unter dem Stichwort „Weltreise“ viel zu bieten. Und wer noch nie eine Klangschalenzeremonie erlebt hat, darf sich auf die Meditationssauna freuen.
Good to know: Ab 20 Uhr wird das Thermalbad jeden Tag zum FKK-Bereich.

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Auch in Hamburg gibt es sie: die wunderbar warmen Thermalbecken, in denen sich der Stress des Alltags einfach abwaschen lässt. Das Wasser hat überall eine Temperatur von über 30 Grad, was vor allem in den kalten Jahreszeiten sehr angenehm ist. Teilweise handelt es sich um sogenannte Solebäder, die einen so hohen Salzgehalt haben, dass du darin „schweben“ kannst. Entspannung für Körper und Geist ist hier garantiert.
Wer auf der Suche nach weiteren Wellnessangeboten in der Hansestadt ist, kann sich zum Beispiel die verschiedenen Spas in Hamburg ansehen. Außerdem hat Hamburg viele Saunen zu bieten, in denen du ausspannen kannst.
Du hast einen Wellnesstrip in die Hansestadt geplant, kannst deine Reise aber wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht antreten? In diesen Fällen hilft dir die Reiserücktrittsversicherung von AXA Partners, vermittelt von American Express, zum Beispiel mit einer Reisekostenerstattung von bis zu 10.000 Euro.*
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Was ist eine Therme?Therme ist die Abkürzung für Thermalbad und bezeichnet meist eine Badeanlage mit natürlichem, oft mineralisiertem Grundwasser.
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Sind Thermen warm?Ja. Die ideale Wassertemperatur einer Therme liegt bei 34 bis 36 Grad Celsius.
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Was gehört alles zu einer Therme?Zu einem Thermalbad gehören Warmwasserbecken mit verschiedenen Temperaturstufen, Schwimmbecken, Solebäder, Saunalandschaften, Dampfbäder und Massageangebote.
