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Steuerlast senken im Unternehmen:  Tipps, wie KMUs Steuern sparen

Die Steuerlast in Deutschland ist für viele KMU eine Herausforderung. In diesem Artikel stellen wir vier praxisnahe, legale Ansätze vor – von Abschreibungen über Investitionsabzugsbeträge bis zur Ist-Besteuerung –, die helfen können, die Liquidität zu verbessern und das Unternehmen finanziell besser zu steuern.

Alles Wichtige auf einen Blick

Unternehmen in Deutschland können ihre Steuerbelastung mit legalen Methoden gezielt senken. Mit Instrumenten wie dem Investitionsabzugsbetrag (IAB) lassen sich geplante Investitionskosten vorab steuerlich geltend machen, während geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) direkt im Jahr der Anschaffung abgeschrieben werden können. Solche Maßnahmen helfen, die Liquidität zu schonen und betriebliche Kosten effizient zu steuern.

Das deutsche Steuersystem: Herausforderung für KMUs

Unternehmen in Deutschland stehen im internationalen Vergleich vor vergleichsweise hohen Steuerbelastungen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spüren die Belastung, da sie nicht über die gleichen personellen und finanziellen Ressourcen verfügen wie Großunternehmen.

Mit legalen und anerkannten Methoden lässt sich die Steuerplanung jedoch effizient gestalten und das Working Capital des Unternehmens gezielt optimieren.

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    Steuern sparen im Unternehmen: Diese Möglichkeiten gibt es

    Unternehmen sollten darauf achten, alle steuerrechtlichen Pflichten zu erfüllen und ihre Steuern korrekt abzuführen – nicht nur, weil sie damit zum Gemeinwohl beitragen, sondern auch, um rechtliche Risiken zu vermeiden. Gleichzeitig lohnt es sich, ein Blick auf die legalen Möglichkeiten zur werfen, um die Steuerlast zu senken und den Cashflow im Unternehmen zu stärken.

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    In Deutschland beträgt die Steuer auf Gewinne von Kapitalgesellschaften im Schnitt rund 30 Prozent. Sie setzt sich aus Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und dem Solidaritätszuschlag zusammen.

    1. Geringwertige Wirtschaftsgüter abschreiben

    Die Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern ist steuerrechtlich für alle Investitionen möglich, für die in der Anschaffung Kosten von 250 bis zu 800 Euro angefallen sind. Neben dieser Kostenbegrenzung besteht die Auflage, dass die geringwertigen Wirtschaftsgüter abnutzbar, beweglich und selbstständig nutzbar sein müssen.

    In die Kategorie der geringwertigen Wirtschaftsgüter fallen Gegenstände wie Werkzeug, Telefone, Datenträger, Büromöbel wie Stühle, Schreibtische oder Schreibtischlampen sowie die Kaffeemaschine. Die jeweiligen Anschaffungskosten kannst du vollständig im Jahr der Anschaffung abschreiben

    Alternativ können Wirtschaftsgüter mit Kosten zwischen 250 Euro und bis zu 1.000 Euro netto in einen Sammelposten (Pool) eingestellt werden. Dieser wird über fünf Jahre gleichmäßig (20 Prozent jährlich) abgeschrieben. Alle in demselben Jahr angeschafften GWG müssen dann gemeinsam im Pool berücksichtigt werden.

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    Mit Ist-Besteuerung Cashflow optimieren

    Viele KMU versteuern Umsätze nach der Soll-Besteuerung und zahlen die Umsatzsteuer bereits bei Rechnungsstellung – auch wenn das Geld noch nicht eingegangen ist. Das schränkt die Liquidität ein. Mit der Ist-Besteuerung wird die Steuer erst bei Zahlung fällig, was den Cashflow verbessert. Voraussetzung ist unter anderem ein Jahresumsatz unter 600.000 Euro.


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    2. Steuerlast senken durch Investitionsabzugsbetrag

    Steuern sparen durch Investieren – genau das ermöglicht der Investitionsabzugsbetrag (IAB), von dem speziell KMUs profitieren können. Laut § 7g Einkommensteuergesetz (EstG) dürfen Unternehmen bis zu 50 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer geplanten Investition bereits als Aufwand ansetzen. Dadurch sinkt der zu versteuernde Gewinn und damit die Steuerlast.

    Der IAB ist an vier Voraussetzungen gekoppelt:

    • Nutzen dürfen ihn Selbstständige, deren Gewinn im Jahr der Bildung maximal 200.000 Euro beträgt (Stand 2026).
    • Das geplante Investitionsgut muss ein bewegliches, abnutzbares Wirtschaftsgut sein, zum Beispiel Maschinen, Firmenwagen und Computer.
    • Es muss überwiegend betrieblich genutzt werden (mehr als 90 Prozent).
    • Die tatsächliche Anschaffung muss innerhalb von drei Jahren nach der Bildung des IAB erfolgen.

    Du holst dir also einen Steuervorteil vorzeitig, verbesserst deinen Cashflow – verpflichtest dich aber, später wirklich zu investieren. Wird die geplante Investition nicht innerhalb der dreijährigen Frist getätigt oder fällt sie geringer aus als geplant, muss der IAB rückwirkend aufgehoben werden, du musst Steuern und Zinsen nachzahlen.

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    Steuerliche Abgabenlast senken und Finanzplanung verbessern

    Das deutsche Steuergesetz ist komplex und bietet zahlreiche Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Steuerlast senken können. Unsere Tipps zeigen dir erste Ansatzpunkte, doch um das volle Potenzial auszuschöpfen, lohnt sich eine professionelle Steuerberatung. Fachleute identifizieren individuelle Chancen, um die betriebliche Abgabenlast gezielt zu reduzieren.

      Und noch ein Tipp, wie du deine betrieblichen Kosten senken kannst: Die Business Platinum Card bietet viele Vorteile, etwa bis zu 100 kostenlose Zusatzkarten für dein Team mit inkludierten Reiseversicherungen sowie praktische Guthaben, zum Beispiel für SIXT ride und SIXT+ auto abo.* 

      FAQ: Häufige Fragen und Antworten


      *Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen.
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      **Dell Technologies Guthaben: Je 100 Euro in den Zeiträumen Januar bis Juni sowie Juli bis Dezember. Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen.