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Einfach erklärt: Stop-Loss-Order

Kursschwankungen müssen von Anleger:innen nicht einfach hingenommen werden. Mit der Stop-Loss-Order steuerst du dagegen.
Blickwinkel einer Person, die beim Kaffeetrinken einen Aktienkurs auf ihrem Smartphone überprüft
Redaktion AMEXcited Guide
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Das Wichtigste in Kürze
Um auf Kursschwankungen ihrer Aktien reagieren zu können, gibt es für Anleger:innen verschiedene Auftragstypen, etwa die Stop-Loss-Order. Dabei handelt es sich um einen Auftragszusatz, mit dem Verkaufsverluste bei fallenden Kursen begrenzt werden können. Fällt der Aktienkurs auf oder unter eine gesetzte Marke, wird ein Verkaufsauftrag zum nächsten handelbaren Aktienkurs ausgelöst. Wie eine Stop-Loss-Order genau funktioniert und was du darüber noch wissen solltest, erfährst du hier.
  1. Was ist eine Stop-Loss-Order?
  2. Platzierung der Order
  3. So lange ist die Order gültig
  4. Vorteile und Nachteile
  5. Stop-Loss-Order als smartes Tool für Anleger:innen
  6. FAQ: Häufige Fragen und Antworten
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Was ist eine Stop-Loss-Order?

Bei einer Stop-Loss-Order legen die Anleger:innen zunächst eine Kursuntergrenze fest: die Stop-Loss-Marke. Fällt der Aktienkurs auf oder unter diese Marke, wird eine sogenannte Market-Order ausgelöst, also eine Anweisung an den Broker, die Aktie sofort zum bestverfügbaren Preis zu verkaufen. Dadurch können die Anleger:innen Verluste begrenzen und bereits erzielte Gewinne sichern.


*Ihr Kapital ist im Risiko

Platzierung der Order

Beim Setzen der Stop-Loss-Marke sind zwei Punkte relevant:

Bei der Platzierung der Stop-Loss-Order können folgende Hinweise helfen:

Wann und wo eine Stop-Loss-Order platziert werden kann

Eine Stop-Loss-Order kannst du in der Regel an allen Börsen platzieren. Dort wird der Verkauf der Aktie zur festgelegten Stop-Loss-Marke mittels Market-Order an den jeweiligen Handelsplatz gesendet und zum nächsten handelbaren Aktienkurs ausgeführt.

Bei Aktien von sehr kleinen Unternehmen, die nicht im DAX oder einem Index der DAX-Familie vertreten sind und nur in geringem Umfang an der Börse gehandelt werden, wird die Stop-Loss-Order möglicherweise nicht sofort ausgeführt, weil sich keine Käufer:innen finden. Sinkt der Aktienkurs in der Wartezeit bis zum Verkauf noch weiter, kommt es zu Verlusten.

Dieses Verlustrisiko ist bei sogenannten liquiden, also häufig gehandelten Aktien meist bekannter Unternehmen deutlich geringer.

Kurz erklärt: Die Trailing-Stop-Order

Die Trailing-Stop-Order passt sich dynamisch an Aktienkursentwicklungen an – und zwar nach oben und unten. Dafür wird im Vorfeld eine fixe oder prozentuale Ober- beziehungsweise Untergrenze definiert, in Euro oder Prozent. Der Verkauf der Aktien wird beispielsweise ausgelöst, wenn der Kurs um 15 Euro oder um 10 Prozent steigt oder fällt. Anleger:innen können so von einem plötzlichen Aufwärtstrend der Aktie profitieren, da die gesetzte Stoppmarke mit ansteigt.

*Ihr Kapital ist im Risiko

So lange ist die Order gültig

Wenn du eine Stop-Loss-Order platzieren willst, musst du auswählen, ob sie einen Tag lang gelten soll – das wird als tagesgültig bezeichnet – oder bis zum letzten Tag eines Monats – ultimo.

Good to know: Stop-Loss vs. Stop-Limit

Zwar funktioniert eine Stop-Limit- ähnlich wie eine Stop-Loss-Order, jedoch mit dem Auftrag, die Aktien zu einem Mindestkurs verkaufen. Bei einer Stop-Limit-Order wird, wenn die festgelegte Kursuntergrenze erreicht ist, statt der Market-Order eine sogenannte Limit-Order ausgelöst. Diese gibt eine Preisgrenze vor, die beim Verkauf nicht unterschritten werden darf. So kann die Durchführung des Verkaufs bei einer Stop-Limit-Order länger dauern, weil sich erst Käufer:innen finden müssen, aber ein Mindestverkaufspreis wird nicht unterschritten.

*Ihr Kapital ist im Risiko

Vorteile und Nachteile

Mit einer Stop-Loss-Order können Anleger:innen, ohne ihr Depot täglich zu überprüfen, ihre Verluste durch Aktienkursabstürze verringern. Sie legen eine Untergrenze für den Kurs fest, bei deren Erreichung die Aktie automatisch verkauft wird – sofern sich Käufer:innen finden, was bei Aktien bekannten Indizes die Regel ist. Zudem kann die gesetzte Kursuntergrenze jederzeit angepasst werden.

Ein Nachteil der Stop-Loss-Order liegt darin, dass sich mit der gesetzten Marke normale Aktienkursschwankungen nur schwer berücksichtigen lassen. Eine zu nah am Kurs gesetzte Untergrenze kann dazu führen, dass die Verkaufsorder zu schnell ausgelöst wird. Umgekehrt drohen bei einem zu weit unten gewählten Stoppkurs entsprechend hohe Verluste.

And the winner is …


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Stop-Loss-Order als smartes Tool für Anleger:innen

Anleger:innen können sich mit einer Stop-Loss-Order ein gutes Stück weit dagegen absichern, dass die Wertpapiere im Depot verkauft werden, bevor ihre Kurse ins Bodenlose stürzen. Und das, ohne das Aktiendepot täglich im Blick zu haben. Dieser Ordertyp eignet sich gut dazu, Verluste bei Aktienverkäufen zu begrenzen und bereits eingefahrene Gewinne zu sichern.

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Wie funktioniert eine Stop-Loss-Order?
Eine Stop-Loss-Order ist ein Auftrag, mit dem Verkaufsverluste bei fallenden Aktienkursen begrenzt und bereits gemachte Gewinne gesichert werden können. Es wird eine Untergrenze festgelegt, die sogenannt Stop-Loss-Marke. Fällt der Kurs einer Aktie auf oder unter diese Marke, wird ein Verkaufsauftrag zum nächsten handelbaren Aktienkurs ausgeführt.
Wann sollte eine Stop-Loss-Order gesetzt werden?
Eine Stop-Loss-Order wird gesetzt, wenn Anleger:innen vermeiden möchten, dass Aktien unterhalb eines Kurses verkauft werden. Den Aktienkurs, zu dem die Stop-Loss-Order ausgeführt wird, definieren die Anleger:innen im Vorfeld, genauso den Zeitraum, über den die Order gelten soll.
Wie lange ist eine Stop-Loss-Order gültig?
Bei der Gültigkeit einer Stop-Loss-Order wählen die Anleger:innen zwischen tagesaktuell und ultimo. Eine tagesgültige Stop-Loss-Order bleibt so lange offen, bis sie am selben Handelstag ausgeführt wird oder der Börsentag vorbei ist, dann verfällt sie. Eine als ultimo platzierte Order bezieht sich auf den letzten Tag eines frei ausgewählten Monats.

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