SMARTe Lernziele: So formulierst du klare und messbare Ziele

Nahaufnahme von Mann und Frau hinter einer Glasscheibe mit bunten Klebezetteln in einem Büro.
Redaktion AMEXcited for Business
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Was die Mitarbeitenden am Ende der Weiterbildung eigentlich genau können sollen, diese Frage wird oft vernachlässigt – klare Lernziele fehlen. Sie sind aber die Basis für eine erfolgreiche Mitarbeiterentwicklung. Hier erfährst du, wie du mit der passenden Methode SMARTe Lernziele formulierst und welche Fehler du dabei vermeiden solltest.
  1. Was sind SMARTe Lernziele?
  2. Die fünf SMART-Kriterien im Überblick
  3. Warum und wie SMARTe Lernziele wirken
  4. Beispiele für SMART formulierte Lernziele
  5. So nutzt du SMARTe Lernziele in der Praxis
  6. Fehler beim Formulieren von Lernzielen vermeiden
  7. SMARTe Lernziele: Erfolgsfaktor für dein Unternehmen
  8. FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Alles Wichtige auf einen Blick

SMARTe Lernziele sind klar definierte Lernziele, die nach den fünf SMART-Kriterien formuliert werden: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Sie helfen, Weiterbildungserfolge gezielt zu planen und messbar zu machen. Formulierst du Lernziele nach der SMART-Methode, schaffst du klare Erwartungen, stärkst Motivation und ermöglichst eine objektive Erfolgskontrolle.

Was sind SMARTe Lernziele?

SMARTe Lernziele sind klar definierte, überprüfbare Lernziele, die nach der sogenannten SMART-Methode formuliert werden. Diese Methode stammt aus dem Projektmanagement und hilft, Ziele so zu strukturieren, dass sie spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind.

Warum das so wichtig ist? Schwammig gesetzte Lernziele bleiben unklar und verwirren Mitarbeitende. Sie wissen nicht, was von ihnen erwartet wird und wann sie das Ziel tatsächlich erreicht haben. Die Lernmotivation bleibt dabei gering. Für Unternehmen ist es aber von großer Bedeutung, dass Teams sich weiterentwickeln und neue Kenntnisse erlangen.

Die fünf SMART-Kriterien im Überblick

Damit Lernziele wirklich Wirkung zeigen, sollten sie die fünf SMART-Kriterien erfüllen. Die SMART-Formel hilft dabei, klare, überprüfbare und motivierende Lernziele zu formulieren. Den fünf Buchstaben im Begriff SMART werden diese Bedeutungen zugeschrieben:

Teilweise kursieren andere Erklärungen für die Anfangsbuchstaben: So kann das A zum Beispiel auch für „ausführbar“ stehen und das R für „relevant“. Unternehmen können selbst entscheiden, welche Interpretation für sie am sinnvollsten ist.

Eine Frau und ein Mann in Business-Kleidung schauen lächelnd zusammen auf einen Laptop.

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Warum und wie SMARTe Lernziele wirken

Auf den ersten Blick erscheint es vielleicht aufwendig, Lernziele mit der SMART-Methode zu definieren. Doch dieser Schritt zahlt sich aus: Dieses Konzept sorgt für Klarheit, höhere Motivation und messbare Lernerfolge. Zudem wird dadurch Weiterbildung steuerbar. Wenn Lernziele eindeutig formuliert sind, wissen alle Beteiligten genau, worauf sie hinarbeiten:

Ein SMARTes Lernziel erhöht Eigenverantwortung und Verbindlichkeit und schafft einen konkreten Maßstab für Erfolg. Fortschritte werden sichtbar und Weiterbildungserfolge lassen sich konkret nachweisen. Das ist ein wichtiger Faktor, um Budgets zu rechtfertigen und Entwicklung gezielt zu steuern.

Nerdpedia

Als Erfinder der SMART-Methode gilt der US-amerikanische Berater und Manager George T. Doran, der 1981 den Artikel „There’s a S.M.A.R.T. Way to Write Management’s Goals and Objectives“ in einer Management-Zeitschrift veröffentlichte.

Beispiele für SMART formulierte Lernziele

Am einfachsten lässt sich die SMART-Methode verstehen, wenn du sie an konkreten Lernzielen siehst. Wir geben drei Beispiele für SMART formulierte Lernziele aus unterschiedlichen Weiterbildungsbereichen, inklusive kurzer Erklärung, warum sie SMART sind.

Beispiel 1: IT-Sicherheit

SMARTes Lernziel: Nach der Schulung erkennen 95 Prozent der Teilnehmenden Phishing-E-Mails korrekt in einem Abschlusstest und sind in der Lage, diese zu melden.

Warum ist es SMART?

Beispiel 2: Projektmanagement

SMARTes Lernziel: Teilnehmende der Projektmanagement-Schulung haben bis Jahresende die erlernte Scrum-Methodik in mindestens zwei Projekten angewendet.

Beispiel 3: Führungskräfteentwicklung

SMARTes Lernziel: Innerhalb von sechs Monaten nach dem Führungskräfteseminar haben die Teilnehmenden mit ihren Teams individuelle Entwicklungspläne für alle Teammitglieder erstellt und im HR-System dokumentiert.

Warum ist es SMART?

Ein Tipp: Wenn du selbst ein SMARTes Lernziel formulieren möchtest, frage dich zunächst: „Was sollen die Teilnehmenden konkret tun oder können und wie weiß ich, dass sie es erreicht haben?“ So gelangst du automatisch zu einer spezifischen, überprüfbaren Formulierung.

Eine Frau schreibt mit einem Marker auf ein Whiteboard, dahinter stehen zwei Personen, die ihr dabei zuschauen.

So nutzt du SMARTe Lernziele in der Praxis

Am besten werden SMARTe Lernziele gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitenden definiert. So entsteht Klarheit und Einigkeit darüber, was konkret erreicht werden soll und wie der Erfolg messbar ist. Das stärkt Motivation und Eigenverantwortung.

In der Umsetzung dienen SMARTe Lernziele als Leitfaden für Trainer:innen und HR-Verantwortliche: Inhalte lassen sich gezielt auf die gewünschten Ergebnisse abstimmen, und die Wirksamkeit von Weiterbildungen wird überprüfbar.

Besonders effektiv ist die Verknüpfung mit Learning-Management-Systemen (LMS) oder digitalen Tools, wenn dein Unternehmen sie einsetzt. Mit ihnen können Unternehmen Ziele hinterlegen, Fortschritte dokumentieren und Ergebnisse auswerten. Das ist eine wichtige Grundlage, um das Lernen strategisch zu steuern.

Fehler beim Formulieren von Lernzielen vermeiden

Viele Weiterbildungsmaßnahmen scheitern nicht an der Umsetzung, sondern gleich zu Anfang an schlecht formulierten Zielen. Diese Fehler kommen häufig vor:

Wenn du die SMART-Methode konsequent anwendest, also klare, ergebnisorientierte Ziele formulierst, die realistisch, messbar und mit einer Deadline versehen sind, schaffst du die Basis für eine wirksame Weiterbildung.

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SMARTe Lernziele: Erfolgsfaktor für dein Unternehmen

SMARTe Lernziele sind der Schlüssel, um Weiterbildung gezielt, wirksam und messbar zu gestalten. Wenn du klar definierst, was gelernt werden soll, bis wann und nach welchen Kriterien, schaffst du Orientierung für Lernende, Trainer:innen und Führungskräfte.

Gerade in Unternehmen, in denen Zeit und Ressourcen begrenzt sind, bringen SMARTe Lernziele Struktur und Fokus. Sie machen Lernfortschritte sichtbar, stärken die Motivation und sorgen dafür, dass Weiterbildungen nicht im Alltag verpuffen, sondern konkrete Ergebnisse liefern. So wird aus Weiterbildung ein echter Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Zum Unternehmenserfolg kann außerdem die Business Platinum Card von American Express beitragen. Neben vielen Vorteilen für Geschäftsreisen bietet sie unter anderem ein verlängertes, zinsfreies Zahlungsziel von bis zu 58 Tagen. So sicherst du dir mehr Liquidität, steuerst den Cashflow flexibel und bringst dein Business entspannt voran.*

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FAQ: Häufige Fragen und Antworten

Was bedeutet SMART bei Lernzielen?
SMART steht für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Diese fünf Kriterien helfen, Lernziele klar, nachvollziehbar und überprüfbar zu formulieren, damit Lernfortschritte und Erfolge gezielt messbar werden.
Warum sind SMARTe Lernziele wichtig in der Weiterbildung?
SMARTe Lernziele schaffen Orientierung, Motivation und Transparenz. Lernende wissen genau, was sie erreichen sollen, und Unternehmen können den Erfolg ihrer Weiterbildungsmaßnahmen messbar nachweisen und gezielt steuern.
Wie formuliere ich ein SMARTes Lernziel richtig?
Ein SMARTes Lernziel beschreibt konkret, was gelernt wird, wie der Erfolg gemessen wird, bis wann das Ziel erreicht sein soll und warum es relevant ist. Beispiel: „Nach dem Training erkennen 95 Prozent der Teilnehmenden Phishing-E-Mails korrekt.“
Was sind typische Fehler beim Formulieren von Lernzielen?
Häufige Fehler sind zu vage Formulierungen, unrealistische Erwartungen oder fehlende Messkriterien. Auch wenn keine klare Zeitvorgabe definiert wird, fehlt Verbindlichkeit und die Erfolgskontrolle wird erschwert.

Smartes Leadership, Success Stories und Trends - neben wertvollen Insights zu relevanten Business-Themen findest du hier das Know-how, das dich bei deinen geschäftlichen Entscheidungen weiterbringt.

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*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen: Business Gold Card, Business Platinum Card
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