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Offroad-Trainings: So kommst du sicher durchs Gelände

Geländefahrzeug im hoch spritzenden Wasser
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Du bist Landwirt:in oder Waldbesitzer:in, hast Pferde oder musst bei anderen Gelegenheiten öfter mit dem Auto ins Gelände? Oder du hast einfach Freude daran, ein Allradfahrzeug im Urlaub über schlammige Pisten zu lenken und die Tiefe von Gewässern auszuloten? Es gibt viele gute Gründe, mit einem Offroad-Training die eigenen Fähigkeiten auf Morast, Geröll und Sand zu verbessern. Außerdem dient es der Sicherheit und macht jede Menge Spaß. Erfahre hier, wie und wo du am besten für Geländefahrten trainierst und was du dabei beachten solltest.
  1. Den richtigen Anbieter für das Offroad-Training finden
  2. Kaufkriterien für Offroad-Training-Autos
  3. Die beliebtesten Fahrzeugmodelle für Offroad-Touren
  4. Motorrad-Offroad-Training: Geländespaß auf zwei Rädern
  5. Geländefahrtraining: Sumpf ist Trumpf

Den richtigen Anbieter für das Offroad-Training finden

Es gibt zahlreiche Offroad-Parks in Deutschland. Viele Trainingsgelände sind auf ehemaligen Truppenübungsplätzen entstanden, zum Beispiel in Ostdeutschland. Auf einigen Plätzen liegt der Schwerpunkt beim reinen Spaß am Bergauffahren und Schlammtauchen. Andere Betreiber, zum Beispiel der ADAC, vermitteln im Fahrsicherheitstraining wichtige Grundlagen für alle Fahrsituationen. Oder du lernst, wie du dein Fahrzeug mit Seilwinde, Brett und Schaufel selbst aus einer misslichen Lage befreist.

Gute Outdoor-Parks bieten Rundkurse unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an und auf Wunsch auch Einzeltrainings für Geländeneulinge. So kannst du von der Pike auf das Fahren mit dem Geländewagen lernen.

Adventure-Offroad-Training: Das Abenteuer beginnt

Wer längere Ausfahrten abseits der Zivilisation sucht, findet im Ausland passende Anbieter. Nicht immer muss es gleich der Wüstentrip durch Ténéré oder Gobi sein. Auch in Osteuropa findest du kernige Herausforderungen. Sei es mit einer ordentlichen Schlammpackung in den Wäldern der Karpaten in Rumänien oder auf Schotterstraßen letzter Ordnung abseits lettischer Touristenpfade.

Wie bei Autofahrtrainings im Winter gilt auch für Offroad-Trainings: Absolviere möglichst erst einmal einige Übungstage im Inland, um dich mit den Grundlagen vertraut zu machen und dir im Notfall selbst aus der Patsche helfen zu können. Dann macht die mehrtägige Tour durch die Wildnis erst so richtig Spaß.

Im Schlamm auf Achse: Lkw-Offroad-Training für große Kaliber

Auch für Offroad-Lkws, Expeditionsfahrzeuge und 4x4-Camper gibt es eigene Trainingsangebote, zum Beispiel bei der Offroad-Akademie oder der Geländefahrschule für Unimog-Besitzer:innen.

Extra-Tipp

Besitzer:innen einer American Express Karte sind auf Reisen weltweit gut abgesichert. Eine Verkehrsmittel-Unfallversicherung ist ab der Blue Card inklusive.*
Ein Geländewagen auf einem Felsen

Kaufkriterien für Offroad-Training-Autos

Offroad-Trainings mit Leihfahrzeug: Bei vielen Offroad-Parks kannst du gegen Aufpreis ein geländegängiges Fahrzeug mieten. Möchtest du öfter mit Freund:innen ins Gelände oder auf große Tour, solltest du über ein eigenes „Drecksauto“ für dein G-Klasse-Offroad-Training oder die Land-Cruiser-Tour nachdenken. Dann weißt du auch immer genau, wo die technischen Grenzen deines Fahrzeuges liegen, die bei jedem Geländewagen anders ausfallen.

Zerkratzter Lack ist beim Offroader-Gebrauchtkauf kein Ausschlusskriterium. Aber hierauf solltest du achten:

Tipp: Günstige und unverwüstliche Autos für Einsteiger:innen wie den Lada Niva gibt es gebraucht schon für den Gegenwert eines neuen Land-Rover-Frontschutzbügels.

Offroad-Training beim ADAC

Der ADAC bietet ein Geländefahrtraining für Pkws an. Im Off-Road-Zentrum Bauschheim bei Frankfurt kannst du unter Anleitung erfahrener Instruktor:innen einen Tag lang Übungen mit deinem eigenen Fahrzeug absolvieren.

Die Trainer:innen zeigen dir, wie du in Abhängigkeit von Böschungswinkel, Rampenwinkel und Verschränkung optimal über unwegsame Pisten fährst und was du auf dem Outdoor-Kurs noch alles beachten solltest. Das 8-stündige Fahrsicherheitstraining kostet rund 180 Euro.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Die beliebtesten Fahrzeugmodelle für Offroad-Touren

Geländewagen und SUV bieten meist viel Platz im Innenraum sowie eine Übersicht aus angenehmer Höhe im Straßenverkehr. Doch nicht jedes Fahrzeug mit großem Kühler und viel Bodenfreiheit ist automatisch auch fürs Gelände geeignet. Oft sind es gerade die unscheinbaren Modelle, die abseits des Asphalts so richtig aufdrehen. Zu den Klassikern im Gelände gehören diese Fahrzeuge:

Ein Mercedes G im Gelände

Motorrad-Offroad-Training: Geländespaß auf zwei Rädern

Offroad-Training mit dem Motorrad macht ebenso jede Menge Spaß, entweder auf den Autokursen oder auf speziell dafür gebauten Motocross-Strecken. Dabei hast du meist die Wahl, ob du mit eigenem Fahrzeug oder einer Leihmaschine ins Gelände gehst. Beachte aber, dass es bei Motorrädern viele verschiedene Größenklassen und Fahrzeugkategorien gibt, die unterschiedliche Anforderungen an die Fahrer:innen stellen:

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Erkundige dich vor dem Besuch eines Motorrad-Parcours, welche Motorradtypen überhaupt zugelassen sind, für welche Fahrzeuge die Strecke gebaut ist und ob du dein eigenes Bike mitbringen darfst. Mit Enduros kannst du zudem auf vielen Outdoor-Autopisten prima fahren.

Motorradfahrer bei einem Fahrsicherheitstraining

Geländefahrtraining: Sumpf ist Trumpf

Egal, ob es dir allein ums Abtauchen in Staub und Dreck geht oder du praktisches Wissen für den Umgang mit Hänger, Gespann, Kettenfahrzeug oder Enduro erwerben möchtest: Ein Besuch im Outdoor-Park lohnt sich auf jeden Fall. Frage vorher nach, worauf der jeweilige Park spezialisiert ist, ob du dort gegebenenfalls ein Leihfahrzeug bekommst, und ob es vor Ort Instruktor:innen gibt, die dir nützliche Kniffe fürs Gelände vermitteln. Dann macht das Outdoor-Vergnügen noch mehr Spaß.

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