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Pimp your Bike: 6 praktische Fahrrad-Gadgets

Eine Fahrradfahrerin trägt einen Helm mit Intercom
Redaktion AMEXcited
Es dämmert schon, Regen kommt auf, und du weißt: es wird heikel. Nicht wegen des Wetters – dafür bist du richtig angezogen –, sondern wegen der Sicht. Die besten Gadgets für das Rad sind kein blinkender Schnickschnack, sondern smarte Accessoires, die Sicherheit und Komfort erhöhen. Zum Beispiel, indem sie dich besser erkennbar machen.
  1. Alles im Blick: Radar-Assistenz auf dem Rad
  2. Damit Fahrraddiebe nicht weit kommen: GPS-Tracker
  3. Auf zwei Rädern zum Campingplatz: Fahrrad-Wohnwagen
  4. Satteltasche und Rollkoffer in einem: Der Rad-Trolley
  5. Smarter Helm 1: Mit Blinker
  6. Smarter Helm 2: Mit Intercom
  7. Mit Sicherheit und Komfort: Das Fahrrad erobert die Langstrecke

Wer neuere Autos fährt, gewöhnt sich an viele Annehmlichkeiten: Assistenzsysteme, integrierte Navigation und Kommunikation. Das fürs Fahrrad zu adaptieren, ist nicht immer sinnvoll, oft aber doch: Wir stellen smartes Zubehör für Räder, MTBs und E-Bikes vor.

Alles im Blick: Radar-Assistenz auf dem Rad

Was hinter dir passiert, kann schon am Steuer eines Autos irritierend sein. Umso mehr auf dem Fahrrad, wenn irgendwo da hinten ein Motor aufheult. Umdrehen ist gefährlich, Rückspiegel bieten oft nicht den kompletten Überblick. Moderne Technik schon:

Der Hersteller Garmin, auch bekannt für Sportuhren und Fitness-Tracker, entwickelt Radargeräte, die das rückwärtige Geschehen auf einem Display abbilden. Zum Beispiel mit dem Rücklicht Varia RTL516, das mit einem Radcomputer oder einem Smartphone gekoppelt wird, um akustisch und/oder optisch anzuzeigen, was da kommt.

Good to know: Das Radarlicht arbeitet mit einer Garmin-App (und Garmin-Geräten), aber auch mit Apps von anderen Anbietern.

Vier Fahrradfahrer, die mit einem Radar ausgestattet sind

Nerdpedia

Deutschland soll „Fahrradland" werden – bis 2023 werden laut Bundesverkehrsministerium 1,5 Milliarden Euro in die Infrastruktur (vor allem Radwege) investiert.

Damit Fahrraddiebe nicht weit kommen: GPS-Tracker

Selbstverständlich braucht dein hochwertiges Rad, mit oder ohne „E“, ein sehr gutes Schloss. Der Königsweg ist aber ein GPS-Tracker für die Verfolgung. Solche Tracker sind in vielen E-Bikes schon ab Werk eingebaut, und zwar verbunden mit dem Motor, der auch die Stromversorgung herstellt.

Zum Nachrüsten liefert zum Beispiel powunity aus Österreich Sets, die an die gängigen E-Motoren angepasst sind. Die Datenverbindung (per Mobilfunk) verursacht allerdings laufende Kosten. Ist das Rad weg, übernimmt die Polizei – und hat, anders als bei den meisten Diebstählen, eine echte Chance.

Good to have: Das Echtzeit-Tracking lässt sich am Smartphone verfolgen. Wenn gewünscht, wird ein Bewegungs-Alarm aktiviert.

Ein Mann verfolgt die GPS-Daten seines Fahrrads auf seinem Smartphone

Auf zwei Rädern zum Campingplatz: Fahrrad-Wohnwagen

Eine Idee, die gerade durch Elektromotoren kräftig Schub gewinnt: wenn schon so viel Power über die Muskelkraft hinaus zur Verfügung steht, warum nicht richtiges Comfort-Camping mit dem Fahrrad als Zugmaschine? Tüftler:innen haben schon immer an Wohnwagen fürs Bike gebastelt, doch jetzt wird es ernst. Die Scout-Camper etwa wiegen zwischen 15 und 20 Kilo, aufgebaut sieht das schon komfortabel aus. Noch weiter Richtung Wohnwagen gehen die Kunststoff-Kapseln von Mody-Plast, die ansonsten Tuning-Teile für den Motorsport produzieren.

Good to know: Lasten-Räder und Anhänger jeder Art sind im Kommen – neue Fahrradrouten werden gleich darauf ausgerichtet und breiter gebaut.

Ein Wohnwagen-Anhänger ist an einem Fahrrad befestigt

Satteltasche und Rollkoffer in einem: Der Rad-Trolley

Wenn du deine Packtaschen vom Rad nimmst, siehst du – mit Glück – aus wie ein Cowboy, der mit seinem Pferdesattel in den Saloon geht. Also eventuell cool, aber mit unpraktischem Gepäck. Ein wirklich gelungener Hybrid ist der aus Packtasche und Rollkoffer, zum Beispiel von B&W: beide Hauptfunktionen sind erfüllt und du kannst mit der Fahrradtasche vernünftig einkaufen gehen. Die Taschen sind mit Teleskop-Griff und kleinen Rollen ausgestattet.

​​Good to know: Abnehmbare Packtaschen machen auch ein sportliches Fahrrad zum (zeitweiligen) Lasten-Esel. Bedingung ist nur ein schmaler „Lowrider“-Gepäckträger, in den den die Taschen eingehängt werden.

Übrigens: Viele mit Amex bezahlte Produkte kannst du bis zu 90 Tage nach Einkauf wieder zurückgeben. Voraussetzung: Der Artikel ist noch neuwertig.

Zwei Fahrradfahrer:innen mit einem Rad-Trolley

Smarter Helm 1: Mit Blinker

Smarte Fahrradhelme sind ein Trend: Nichts liegt näher, als die Schutzfunktion mit weiteren Sicherheits-Features zu verbinden. Die Firma Lumos begann mit einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne. Inzwischen produziert sie diverse Serien von Helmen, die Vorder- und Rücklicht mit einer Blinker-Funktion und einer automatisch gesteuerten Bremslicht-Funktion verbinden. Das ersetzt zwar nach der deutschen Straßenverkehrsordnung nicht die „normale“ Beleuchtung (und nicht die vorgeschriebenen Zeichen mit dem Arm), ist aber im Dunkeln sicher bei allen Verkehrsteilnehmer:innen sehr willkommen.

Good to have: Ein Bremslicht. Gibt es am Helm und auch separat, automatisch angesteuert, und auf den neuen „Rad-Autobahnen“ für schnelles Pendeln sehr hilfreich.

Ein Mann auf dem Fahrrad trägt einen Helm mit eingebauter Blinkerfunktion

Smarter Helm 2: Mit Intercom

Eine andere Idee verfolgt der kalifornische Hersteller Sena: Mit dem R1 Evo können sich mehrere Helmträger über ein eigenes Funknetz verbinden. Auch das kann, etwa in einer Trainingsgruppe oder bei einer Familienfahrt, die Sicherheit erhöhen. Alternativ kann der Helm mit seiner integrierten Freisprecheinrichtung aber auch via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden. Dank der Lautsprecher bleiben die Ohren frei, sodass die Umgebungsgeräusche weiterhin wahrgenommen werden. Neben Musikwiedergabe sind auch Ansagen von Navigations- oder Fitness-Apps möglich.

Good to know: Du kannst sogar mehrere Funk-Kanäle einstellen und mit verschiedenen Gruppen (z.B. Familie und Freunde) getrennt kommunizieren.

Eine Fahrradfahrerin trägt einen Helm mit Intercom

Mit Sicherheit und Komfort: Das Fahrrad erobert die Langstrecke

Bei der überall ausgerufenen Mobilitätswende steht das Fahrrad im Mittelpunkt und das Innovationstempo wird sich weiter erhöhen – ein Segen für die Hersteller. Immer interessanter wird das Thema für Pendler:innen, die etwas größere Strecken bewältigen müssen. Dann könnte die Stunde der elektrischen S-Pedelecs schlagen, die auf 45 km/h beschleunigen und den normalen Pedelecs damit einiges an Komfort voraus haben – allerdings ist dafür mindestens die Fahrerlaubnis der Klasse AM („Rollerführerschein”) nötig.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

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