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Revision: der professionelle Uhrenservice für deinen Zeitmesser

Ein Mann in Anzug schaut auf seine Armbanduhr
Nina Nestler
Auf dem Weg zum Termin fällt dein Blick wie gewohnt auf die Uhr am Handgelenk. „Huch, etwa in der Zeit geirrt? Müsste es nicht schon später sein?“ Das Display des Handys bestätigt dann auch die Vermutung: Die Armbanduhr geht nach, zumindest ein paar Minuten. Auch wenn du es noch pünktlich zum Meeting schaffst – dein Zeitmesser sollte anschließend zur Revision gebracht werden.
  1. Was passiert bei einer Uhrenrevision?
  2. Kosten: Wie teuer ist eine Revision?
  3. Wie oft sollten Rolex, Breitling, Omega und Co. gewartet werden?
  4. Wie lange ist die Uhr weg?
  5. Wo sollte eine Revision stattfinden?
  6. Das Rad der Zeit geht auch an Uhren nicht vorbei

Hochwertige, mechanische Chronometer bestehen aus vielen kleinen komplexen Einzelteilen, die rund um die Uhr synchron und präzise zusammenarbeiten. Damit das so bleibt, sollten sie – ähnlich wie Autos beim TÜV – periodisch gewartet werden. Dieser Uhrenservice wird Revision genannt. Auch wenn Luxusuhren langlebig konzipiert wurden, unterliegt ihre Technik, wie jedes andere mechanische System auch, einem Verschleiß. Eine regelmäßige Wartung hilft, diesen Prozess frühzeitig zu erkennen und beheben, um so eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Kleine Einzelteile einer mechanischen Uhr liegen in einem Sieb zur Reinigung

Was passiert bei einer Uhrenrevision?

Tickt sie eigentlich noch richtig? Um das herauszufinden, umfasst die Wartung einer Uhr mehrere Arbeitsschritte. Zuerst wird sie in ihre Einzelteile zerlegt, sodass das Uhrwerk ausgebaut und geprüft werden kann. Die einzelnen Komponenten werden dann in einem Ultraschallbad gereinigt, bei Bedarf repariert oder ausgetauscht und mit viel Fingerspitzengefühl wieder zusammengesetzt, während alle Kontaktpunkte, je nach Notwendigkeit, mit Öl geschmiert werden. Anschließend wird das Uhrwerk wieder in Gang gesetzt und präzise eingestellt.

Auch die äußeren Werte zählen

Auch das Gehäuse wird in seine Einzelteile zerlegt: Mittelteil, Lünette (die Umrandung des Ziffernblattes), Gehäuseboden sowie Armband werden kontrolliert, gereinigt und aufgefrischt, also poliert oder satiniert. Beim Zusammensetzen werden in der Regel auch sämtliche Dichtungen ersetzt.

Nachdem das Uhrwerk wieder im Gehäuse sitzt, erfolgt eine Feinanpassung, bei der die Ganggenauigkeit kontrolliert wird. Ebenso wird die Wasserdichtigkeit mit einem speziellen Drucktest überprüft. Eine Endkontrolle testet final noch einmal alle Funktionen und die Optik, damit etwaige Kratzer oder Dellen noch behoben werden können.

Nerdpedia

1810 kreierte die Uhrenmanufaktur Breguet die erste Armbanduhr der Welt für die Königin von Neapel, Caroline Murat. Damals wurde diese – sicherlich bahnbrechende – Erfindung von Breguets Zeitgenoss:innen noch völlig ignoriert.
Ein Uhrmacher setzt ein Uhrwerk wieder zusammen

Kosten: Wie teuer ist eine Revision?

Die Kosten für eine Uhrenrevision variieren je nach Modell und Hersteller. In der Regel gilt: Je komplexer eine Uhr ist, desto teurer ist auch ihre Wartung. Richtwerte sind folgende:

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Wie oft sollten Rolex, Breitling, Omega und Co. gewartet werden?

Ein regelmäßiger Komplettservice wird etwa alle vier bis sechs Jahre empfohlen. In bestimmten Fällen, wie etwa bei Taucheruhren, bei denen die Wasserdichtigkeit eine große Rolle spielt, sollten kürzere Intervalle in Betracht gezogen werden, beispielsweise alle drei Jahre.

Außerdem kann eine Revision sinnvoll sein, wenn die Uhr länger nicht getragen wurde. Ist ihre Funktion bereits gestört – läuft sie langsamer oder ist gar stehen geblieben – sollte sie allerdings umgehend einer Wartung unterzogen werden. Im Idealfall funktioniert der Zeitmesser zum Zeitpunkt der Kontrolle aber noch wie gewohnt.

Das Uhrwerk wird in einem speziellen Gerät in unterschiedlichen Positionen getestet

Wie lange ist die Uhr weg?

Was viele nicht ahnen: Eine Revision ist eine aufwendige Angelegenheit und kann durchaus eine ganze Weile in Anspruch nehmen. Je komplexer das Uhrwerk, desto länger wird es dauern. In der Regel solltest du mit vier bis acht Wochen rechnen, in einigen Fällen kann es aber auch bis zu 16 Wochen dauern. Plane also ausreichend Zeit ein, um deinen Zeitmesser überholen zu lassen.

Eine Person mit einem weißen Handschuh zieht eine Armbanduhr auf

Wo sollte eine Revision stattfinden?

Theoretisch kannst du deine Uhr zu allen qualifizierten Uhrmacher:innen bringen. Hochwertige mechanische Uhren sollten allerdings vom jeweiligen Hersteller beziehungsweise vom Uhrmacher oder der Uhrmacherin mit einer entsprechenden Konzession gewartet werden. Eine Revision ist dort zwar meist etwas teurer, dafür aber fachkundiger – und es wird gewährleistet, dass ausgetauschte Teile durch Originale, und nicht durch günstigere Fälschungen, ersetzt werden. Außerdem: Sobald ein Eingriff durch eine nicht autorisierte Person durchgeführt wird, verfallen auch jegliche Garantieansprüche.

Das Rad der Zeit geht auch an Uhren nicht vorbei

Ganz klar: Revisionen sind nicht zu unterschätzende Unterhaltungskosten von Luxusuhren, die je nach Modell und Arbeitsaufwand stark variieren und eventuell mehr als tausend Euro kosten können. Je mehr Komplikationen eine Uhr besitzt, desto höher fallen die Wartungskosten aus. Damit hier am Ende keine Überraschung wartet, bieten viele Hersteller auch einen Kostenvoranschlag an. Allerdings sichert ein Uhrenservice die Funktionstüchtigkeit und beugt Verschleißerscheinungen vor. Eine Revision ist also nicht nur eine gute Investition, um immer pünktlich ins Meeting zu kommen, sondern trägt auch zum Werterhalt deines Lieblingsstücks bei.

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