- Golden Gate Bridge: Die berühmteste Brücke der Welt
- Beklemmend, faszinierend, schaurig schön: Alcatraz
- Eine echte Attraktion: Fisherman’s Wharf mit Pier 39
- Bekannt für ihre scharfen Kurven: Die Lombard Street
- Durchatmen und entspannen: Presidio und Golden Gate Park
- Der Himmel als Grenze: Salesforce Tower und Transamerica Pyramid
- Blumenkinder lassen grüßen: Haight-Ashbury als Heimat der Hippies
- San Francisco: Für einen Kurztrip viel zu schön
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
San Francisco bietet eine Vielzahl berühmter Sehenswürdigkeiten, von der ikonischen Golden Gate Bridge über das ehemalige Gefängnis Alcatraz bis zum lebhaften Fisherman’s Wharf mit Pier 39. Zu den beliebtesten Attraktionen zählen außerdem die kurvenreiche Lombard Street, der weitläufige Golden Gate Park und der historische Presidio Park.
Ergänzt werden die Sehenswürdigkeiten von San Francisco durch moderne Wahrzeichen wie den Salesforce Tower und die Transamerica Pyramid sowie das legendäre Hippie-Viertel Haight-Ashbury. Am besten planst du fürs Sightseeing mindestens zwei bis drei Tage in der Stadt ein.
Golden Gate Bridge: Die berühmteste Brücke der Welt
Das Wahrzeichen San Franciscos ist ähnlich berühmt wie die Pyramiden von Gizeh oder der Eiffelturm: Die Golden Gate Bridge gehört zu den bekanntesten und spektakulärsten Bauwerken der Welt. Und auch wenn du die Brücke schon Hunderte Male auf Fotos oder im Film gesehen hast: Wenn sie das erste Mal direkt vor dir aus dem Nebel auftaucht, läuft dir garantiert ein Schauer über den Rücken.
Die 1937 fertiggestellte, rund 2,7 Kilometer lange Hängebrücke markiert die Grenze zwischen der Bucht von San Francisco und den Weiten des Pazifischen Ozeans und verbindet die Stadt mit dem Marin County im Norden. Den besten Blick auf die Brücke hast du vom Baker Beach sowie vom Aussichtspunkt Battery Spencer auf der Nordseite.
Die Golden Gate Bridge kannst du mit dem Auto, aber auch zu Fuß und auf dem Fahrrad überqueren. Falls du aus mehr als 60 Metern Höhe einen Blick vom Gehweg in die Tiefe riskierst, solltest du aber schwindelfrei sein
Nice to know: Die Meerenge Golden Gate erhielt ihren Namen um 1850, als zahlreiche Goldsucher:innen in die Gegend kamen und hofften, hinter dem „Goldenen Tor“ eine – buchstäblich – goldene Zukunft zu finden.
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Beklemmend, faszinierend, schaurig schön: Alcatraz
„The Rock“, der Felsen: Spätestens seit dem gleichnamigen Hollywoodfilm mit Sean Connery und Nicolas Cage kennst du bestimmt diese Benennung des ehemaligen Gefängnisses auf der Felseninsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco.
In „Flucht von Alcatraz“ (1979) saß Clint Eastwood hier als Filmgefangener ein, ebenso wie einige Jahre zuvor Burt Lancaster in „Der Gefangene von Alcatraz“ (1962). Einen großen Teil seiner Berühmtheit hat Alcatraz sicherlich solchen Blockbustern zu verdanken.
Die beklemmende Atmosphäre, die die Strafgefangenen bis zur Schließung des Gefängnisses 1963 tatsächlich umgab, ist noch heute bei einem Rundgang durch den früheren Hochsicherheitstrakt zu erahnen. Buche am besten vorher online Tickets für eine Alcatraz-Tour.
Nice to know: Auch die Golden Gate Bridge ist von Amerikas schaurigstem Felsen aus gut zu sehen – für die Sträflinge damals sicher kein Trost.
Eine echte Attraktion: Fisherman’s Wharf mit Pier 39
Wenn du mit der Fähre von Alcatraz zurückkommst und an Pier 33 landest, ist es nur ein Katzensprung bis zum bekanntesten Bootsanleger der Stadt: zum Pier 39 in San Francisco, genau genommen im Viertel Fisherman’s Wharf.
Einst als Umschlagplatz für frisch gefangenen Fisch genutzt, ist das Areal heute eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten San Franciscos und ein beliebter Ort für Familien. Straßenkünstler:innen, Fischbuden, Souvenirläden und Geschäfte reihen sich aneinander wie Perlen an der Schnur.
Für das leibliche Wohl sorgen unzählige Seafood-Stände und Fischrestaurants. Krabben, Krebse und Shrimps werden an jeder Ecke feilgeboten. Die meist träge herumliegenden Seelöwen sind ebenfalls sehenswert – wenn auch eine gewisse Herausforderung für die Geruchsnerven.
Authentische Fischmarktatmosphäre kannst du bei all dem Rummel eigentlich nur am frühen Morgen erleben, wenn die frisch gefangene Ware an die Einkäufer:innen von Hotels in San Francisco, Restaurants und Geschäften verkauft werden.
Must-do: Die mit Meereskrebsen gekochte Bread Bowl Clam Chowder probieren, eine Suppe, die aus ausgehöhlten Sauerteigfladen gelöffelt wird.
Warum ist es in San Francisco oft so neblig?
Bekannt für ihre scharfen Kurven: Die Lombard Street
In San Francisco, eigentlich in ganz Kalifornien mit seinen unzähligen Attraktionen, findet sich wohl keine zweite Straße wie diese. Dabei ist die Lombard Street nur für einen kleinen, etwa 150 Meter langen Teil bekannt: den kurvenreichen, blumengesäumten Abschnitt im Osten, der mit acht engen, serpentinenartigen Kehren steil nach unten führt.
Falls du nicht mit den beliebten Cable Cars in der Stadt unterwegs bist, sondern einen Wagen gemietet hast und dich vor kurvenreichen Strecken nicht fürchtest, solltest du dich hier einmal herunterwagen. Macht Spaß – aber ein gemächliches Tempo ist Pflicht.
Nice to know: Die Lombard Street ist die meist fotografierte Straße der USA. Am frühen Vormittag steht die Sonne für Fotos in Aufwärtsrichtung am günstigsten. Außerdem ist der Andrang von Tourist:innen dann noch nicht so groß.
Durchatmen und entspannen: Presidio und Golden Gate Park
Wenn du San Francisco und seine Sehenswürdigkeiten noch nicht kennst, glaubst du meist, dass der bekannte Golden Gate Park gleich an der Golden Gate Bridge liegt – ein Irrtum. Das parkähnliche Areal am Fuße der Brücke heißt Presidio und war ursprünglich ein Militärstützpunkt.
Inzwischen zählen die ehemaligen Offiziershäuser mit Blick auf die Bucht von San Francisco zu den teuersten Wohnlagen einer Stadt, der es an teuren Lagen wahrlich nicht mangelt.
Der Golden Gate Park befindet sich ein Stück südlich von Presidio. Er umfasst mehr als 400 Hektar und ist damit größer als der Central Park, einem der wohl schönsten Parks von New York. Wie dessen kleiner Bruder bildet der Golden Gate Park eine grüne Oase inmitten einer pulsierenden Metropole. Bewaldete Abschnitte, kleine Seen, Grünanlagen und Spazierwege bieten Entspannung pur.
Must-do: Den Japanese Tea Garden besuchen, ein Stück Ostasien an der US-Westküste.
Der Himmel als Grenze: Salesforce Tower und Transamerica Pyramid
Das eine ist das markanteste, das andere seit der Eröffnung im Jahr 2018 das höchste Gebäude in San Francisco: Mit 326 Metern Höhe überragt der Salesforce Tower die bekannte Transamerica Pyramid um 66 Meter.
Auf 61 Etagen beherbergt er hauptsächlich Büros, ist aber dennoch einen Abstecher wert – immerhin handelt es sich auch um das zweithöchste Gebäude an der ganzen amerikanischen Westküste.
Die ebenso spektakuläre Transamerica Pyramid mit ihrer von zwei flügelförmigen Elementen gestützten Spitze ist seit ihrer Eröffnung 1972 ein weiteres Wahrzeichen von San Francisco. Frei zugänglich ist leider nur die Empfangshalle im Erdgeschoss. Allerdings lassen sich dort eindrucksvolle Aufnahmen von vier Kameras betrachten, die an der Spitze des Gebäudes ununterbrochen in alle Richtungen filmen.
Nice to know: Nachts wird die Spitze des Salesforce Tower von 11.000 farbigen LED-Leuchten illuminiert – ein prächtiges Farb- und Lichtspektakel.
Blumenkinder lassen grüßen: Haight-Ashbury als Heimat der Hippies
Zugegeben: Flower Power und Hippies sind hier schon lange nicht mehr prägend. Doch das bunte, alternative Flair dieses Viertels rund um die Kreuzung von Haight und Ashbury Street begeistert noch heute. Secondhand-Shops, Posterläden, Piercingstudios, Schallplatten- und Comicgeschäfte sowie die typischen, farbenfrohen viktorianischen Häuser tragen ihren Teil dazu bei.
Originelle Vintage-Läden rufen die Zeiten ins Gedächtnis, in denen Musikgrößen wie Janis Joplin und Jimi Hendrix hier wohnten. Heute ist „The Haight“ sicher deutlich kommerzieller. Empfehlenswert ist ein Spaziergang durch das Viertel der Blumenkinder bei deinem San-Francisco-Trip.
Must-do: Zum Haus 635 Ashbury Street spazieren, in dem Janis Joplin wohnte.
Praktische Tipps
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San Francisco: Für einen Kurztrip viel zu schön
San Francisco bietet beeindruckende moderne und historische Architektur sowie zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, ist das Tor zur kalifornischen Weinregion – und lohnt sich für einen mehrtägigen Besuch, etwa im Rahmen eines Roadtrips entlang der Westküste der USA oder während eines Kalifornien-Roadtrips, zum Beispiel auf dem legendären Pacific Coast Highway 1.
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