- Wanderung zum Preikestolen: Der Weg ist das Ziel
- Wetter am Preikestolen: Die beste Reisezeit
- Auf nach Norwegen! Anreise zum Preikestolen
- Ausrüstung für die Preikestolen-Wanderung
- Preikestolen-Wanderung: Norwegens Bergwelt von ihrer schönsten Seite erleben
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Alles Wichtige auf einen Blick
Festes Schuhwerk ist unerlässlich, denn besonders die felsigen Abschnitte und der Abstieg verlangen Trittsicherheit – auch wenn Sherpa-gebaute Steintreppen viele Passagen erleichtern. Die beste Zeit für die Tour liegt zwischen April und Oktober; wer ruhige Momente sucht, startet früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Die Anreise gelingt unkompliziert per Auto, Fähre oder Expressbus ab Stavanger.
Wanderung zum Preikestolen: Der Weg ist das Ziel
Acht Kilometer lang ist die Wanderung zum Preikestolen. Für die gesamte Tour solltest du etwa vier Stunden einplanen, wobei sich die tatsächliche Gehzeit natürlich nach Kondition und Pausen richtet.
In Anbetracht des beeindruckenden Felsplateaus könnte man meinen, es ginge bei der Wanderung vor allem um das Ziel. Doch auch der Weg selbst ist wunderschön und sehr abwechslungsreich. Er führt durch Birkenwälder, über glatte Felsflächen, durch sumpfiges Gelände auf Holzbohlenwegen und über Steintreppen.
Himalaya-Know-how am Lysefjord
Die sogenannten Sherpatreppen schonen die Natur und machen Wanderungen deutlich sicherer. Zwischen 2013 und 2016 wurde so auch der Preikestolen-Weg ausgebaut und ist seither breiter und besser begehbar.
Schon zu Beginn der Preikestolen-Wanderung geht es recht steil durch den Wald bergauf, bevor der Weg immer wieder abflacht. Nach etwa 2,5 Kilometern passierst du den idyllischen Bergsee Tjødnane – ein schöner Ort für eine kurze Rast oder für eine Abkühlung im Sommer.
Der aufregendste Teil der Strecke beginnt kurz vor dem Ziel: Über zwei kleine Brücken, die in die Felswand gebaut sind, geht es zur letzten ausgedehnten Felsfläche. Hier kann der Wind deutlich stärker werden – viele Wandernde greifen spätestens jetzt zur Jacke. Die letzten Meter bis zur Felskanzel sind nicht ungefährlich und erfordern besondere Vorsicht. Wer unter Höhenangst leidet, sollte sich langsam herantasten, die Belohnung ist die spektakuläre Aussicht über den Lysefjord aus 604 Metern Höhe.
Du hast die Plattform erreicht und dich beschleicht ein Déjà-vu-Gefühl? Womöglich kennst du den Pulpit Rock aus „Mission: Impossible – Fallout“. Der Blockbuster spielt zwar eigentlich in Kaschmir, die Dreharbeiten dazu fanden aber in Norwegen statt. In einer der spektakulärsten Szenen hängt Tom Cruise an genau dieser Felskante.
Nice to know: In der Hauptsaison tummeln sich teils viele Tourist:innen auf dem Preikestolen. Hast du noch etwas Zeit und Energie übrig, wandere noch etwas weiter. Oberhalb des berühmten Plateaus genießt du eine mindestens ebenso spektakuläre Aussicht und hast den Ort mit etwas Glück ganz für dich allein.
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Wetter am Preikestolen: Die beste Reisezeit
Die Wandersaison am Preikestolen oder Pulpit Rock erstreckt sich von Mai bis Oktober, wobei die Sommermonate Juni bis August als Hauptsaison mit den stabilsten Wetterbedingungen gelten. In dieser Zeit sind die Tage lang und du hast die besten Chancen auf schönes Wetter. Wer es ruhig mag, fasst die Monate Mai oder September ins Auge. In der Nebensaison kann das Wetter wechselhaft sein, es sind aber auch deutlich weniger Menschen unterwegs.
Der Preikestolen ist auch im Winter zugänglich. In der kalten Jahreszeit ist es wichtig, die Empfehlungen der Einheimischen zu beachten und deinen Trip so zu planen, dass du vor Sonnenuntergang zurück am Basecamp bist. Die Winterwanderung kann zudem spezielle Ausrüstung wie Steigeisen oder Lampen – und natürlich extra warme Kleidung erfordern, dafür ist der Blick über die verschneite Landschaft einmalig.
Auf nach Norwegen! Anreise zum Preikestolen
Der Preikestolen liegt im Südwesten von Norwegen, in der Region Rogaland – nur etwa 40 Minuten von Stavanger entfernt. Die berühmte Felskanzel ragt senkrecht über dem türkisgrünen Lysefjord auf und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Entsprechend gut ist die Infrastruktur vor Ort, das Felsplateau selbst kann jedoch nur zu Fuß erreicht werden.
Planst du den Preikestolen nicht ohnehin als Station auf einem Roadtrip durch Norwegen ein, bietet sich Stavanger als Ausgangspunkt an.
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Von Stavanger zum Preikestolen
Der Preikestolen liegt etwa 25 Kilometer östlich von Stavanger und ist auf verschiedenen Wegen gut erreichbar – hier sind deine Optionen:
- Mit dem Mietwagen brauchst du von Stavanger-Zentrum rund 45 Minuten bis zum Hauptparkplatz am Preikestolen.
- In der Hauptsaison zwischen April und September verkehren Shuttlebusse vom Stadtzentrum Stavanger zum Preikestolen. Die Busfahrt dauert ebenfalls etwa 50 Minuten.
- Geführte Touren mit Abholung in Stavanger sind eine bequeme Alternative, wenn du dich nicht selbst um die Organisation kümmern oder bei unsicherem Wetter auf Nummer sicher gehen möchtest.
Tickets solltest du in jedem Fall vorab online kaufen, nutze für eine sichere Buchung deine Kreditkarte. Die Akzeptanz von American Express® in Norwegen ist übrigens sehr hoch.
Der Hauptparkplatz ist ganzjährig rund um die Uhr nutzbar, vor Ort steht ein Servicegebäude mit Toiletten zur Verfügung. An belebten Tagen wird ein zweiter Parkplatz geöffnet, von dort aus erreichst du das Basecamp am Hauptparkplatz in rund zehn Minuten – schon hier beginnt ein recht steiler Anstieg.
Das Basecamp am Preikestolen liegt direkt am Ausgangspunkt der Wanderung und bietet unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten von Camping bis Hotelzimmer. Es stehen außerdem ein Restaurant, ein Café und ein Convenience Store bereit. Etwas vergessen? Im Basecamp werden Wanderausrüstung wie Wanderstöcke und -schuhe sowie Wasserfahrzeuge vermietet.
Must-do im Sommer: Der idyllische Sandstrand des Revsvatnet liegt direkt unterhalb der Berghütte Fjellstuve am Basecamp. Hier kannst du baden, in der schwimmenden Sauna entspannen oder mit Kanu, Kajak oder SUP in See stechen.
Ausrüstung für die Preikestolen-Wanderung
Die Wanderung zum Preikestolen ist bei Reisenden sehr beliebt, dennoch solltest du sie nicht unterschätzen: Du überwindest immerhin 500 Höhenmeter, der Weg ist stellenweise steil, mit felsigem Untergrund. Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit solltest du also in jedem Fall mitbringen.
Unverzichtbar sind außerdem feste Wanderschuhe mit Profil und eine wind- und regenfeste Jacke – das Wetter in den Bergen kann schließlich schnell umschlagen. Was du noch dabeihaben solltest, verrät dir unsere Packliste. Darauf finden sich unter anderem:
- wetterfeste Kleidung, die vor Sonne und Regen schützt
- ausreichend Wasser
- Snacks für unterwegs
- Offline-Karte
- Kleines Erste-Hilfe-Set
- Kleiner Müllbeutel
- Stirn- oder Taschenlampe (bei frühem Start oder später Rückkehr)
Nice to have: eine Sitzunterlage und eine Powerbank für Smartphone oder Kamera – es wäre zu schade, wenn dir ein Fotomotiv entgeht, weil der Akku leer ist. Im Sommer ist auch Badekleidung eine gute Idee, denn du passierst auf der Wanderung einen wunderschönen Bergsee.
Preikestolen-Wanderung: Norwegens Bergwelt von ihrer schönsten Seite erleben
Ein Trip nach Norwegen steht nicht nur wegen der magischen Polarlichter bei vielen Reisenden auf der Bucketlist. Die Wanderung zum Preikestolen zeigt eindrücklich, wie spektakulär und schön die Natur im hohen Norden ist. Der einmalige Blick über den Lysefjord wird dir noch lange in Erinnerung bleiben.
Wer danach mehr entdecken möchte, schlendert durch Norwegens schönste Städte oder wechselt die Perspektive auf einer Fjordkreuzfahrt – es gibt viel zu entdecken. Und noch ein Tipp für dein nächstes Abenteuer: Buchst du deinen Trip über den Online-Reise-Service von American Express, profitierst du mit deiner Platinum Card von besonderen Vorteilen.*