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Tauchen auf Bali: Das sind die besten Insidertipps

Eine Person am Strand hält eine Taucherbrille und einen Schnorchel
Redaktion AMEXcited
Ein Strand wie aus dem Bilderbuch, du liegst unter einer Palme, Sonne und Sand auf der Haut. Lust zu schnorcheln oder zu tauchen? Wo sonst auf der Welt ist das so kinderleicht und entspannt möglich? Man nennt Bali auch die Insel der Götter und Dämonen, die Insel der Tauchgötter ist sie in jedem Fall. Das zu Indonesien gehörende Eiland liegt zwischen West-Neu-Guinea und den südlichen Philippinen. Es ist geprägt durch Reisfelder und rund 13.000 Tempelanlagen. Die Artenvielfalt unter Wasser ist unvergleichlich. Hier erfährst du alles über die besten Tauchspots, die Must-Sees und Geheimtipps.
  1. Tauchparadies mit Schildkröten: Die Gili Inseln
  2. Historisches Abenteuer: Tulamben
  3. Exotisch: Nusa Penida
  4. Bei Nacht: Padang Bai
  5. Ruhig: Amed, Lipah und Jemeluk
  6. Mehrtägige Tauchsafari offenbart die besten Tauchplätze
  7. Insel Bali: Eine für alles, alles auf einmal

Nerdpedia

Bali ist unabhängig von den Jahreszeiten immer ein perfekter Tauchspot. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm, das Wasser hat auch in der Regenzeit zwischen 25 °C und 28 °C. Wer mit eigenem Equipment anreist: Ein 3mm-Anzug genügt völlig.

Tauchparadies mit Schildkröten: Die Gili Inseln

Die Gili Inseln (Trawangan, Meno und Air) sind das perfekte Tauchparadies für Anfänger:innen. Die Bedingungen sind ideal und der Artenreichtum unter Wasser beeindruckend. Von der Meeresschildkröte über den Riffhai bis zum Mantarochen bekommst du hier alles vor die Taucherbrille. Betaucht werden Korallenriffe, Steilwände und sogar ein Wrack. Kleiner Tipp: Für die Schildkrötenaufzuchtstation auf Trawangan lohnt sich ein separater Besuch.

eine Meeresschildkröte mit einer Fischschule im Hintergrund.

Historisches Abenteuer: Tulamben

Wer dem Touristenrummel entfliehen möchte, sucht sich seine Unterkunft im Dorf Tulamben an der Ostküste Balis. Hauptattraktion dort ist das Wrack des US-Versorgungsschiffs USAT Liberty, das hier im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1942 nach einem Torpedoangriff der Japaner auf den Strand gesetzt wurde, um es vor dem Sinken zu bewahren.

Nach einem Vulkanausbruch rutschte es 1963 ab und liegt heute in fünf bis 30 Metern Wassertiefe direkt vor dem Strand. Vorsicht ist beim Betauchen der Laderäume geboten – es herrscht Einsturzgefahr! Weitere Attraktionen auf Tulamben sind der Coral Garden und ein Steilwand-Drop-Off. Hier haben vor allem Fans des Driftdivings ihren Spaß.

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Das korallenüberwucherte Wrack des amerikanischen Frachters USAT Liberty vor Tulamben.

Tauchen auf Bali ist günstig

Das Reiseziel Bali klingt exotisch und kostspielig, doch das Tauchen auf Bali ist im Vergleich zu manch anderer Urlaubsdestination günstig. Die unzähligen deutschsprachigen Tauchbasen auf Bali berechnen für ihre meist gut gepflegten Leihausrüstungen etwa zehn Euro pro Tag. Für jeden Tauchgang werden rund 40 Euro fällig, eine Ausbildung zum Open Water Diver bzw. Advanced Open Diver ist für 250 Euro bis 400 Euro zu haben. Die Organisationen PADI (Professional Association of Diving Instructors) und SSI (Scuba Schools International) sind standardmäßig auf der Insel vertreten.

Exotisch: Nusa Penida

Korallenriffe und Mangroven lassen sich auf Nusa Penida bequem betauchen. Steilwände und der berühmte Manta Point, die Putzerstation für Mantarochen, sind eher etwas für Fortgeschrittene. Anfänger:innen betrachten das Treiben von oben, auch der Schnorchel bringt hier schon viel Spaß. Unten in 15 Metern Tiefe, wo sich die Mantas von den Putzerfischen reinigen lassen, ist die Strömung zu stark für Ungeübte. In der Crystal Bay sind die Bedingungen ruhiger. Hier faszinieren die riesigen Mondfische, und zwar vor allem zwischen August und Oktober. Mit Sichtweiten von rund 30 Metern ist die Crystal Bay selbst für routinierte Bali-Taucher:innen ein besonderer Lichtblick.

Unterwasser-Blick von schwebenden ozeanischen Riesenmanta auf Bali

Besondere Artenvielfalt

Die Artenvielfalt in der indonesischen Unterwasserwelt ist enorm. Je nach Region kommen die unterschiedlichsten Meeresbewohner vor. Taucher:innen haben die Chance, Adlerrochen zu begegnen, aber auch Barrakudas, Mantas, riesigen Mola Molas (Mondfischen), Muränen und bisweilen sogar Walen. Vor der Küste leben Schildkröten und – meist friedliche – Riffhaie, Schaukelfische, Doktorfische, Fangschreckenkrebse und Geisterpfeifenfische. Von den Seepferdchen, rund 80 Korallenarten und den unzähligen, bunten Kleinfischen gar nicht zu sprechen.

Bei Nacht: Padang Bai

In der Blue Lagoon bei Padang Bai werden ganz besondere Ausflüge angeboten: Nachttauchgänge. Wegen der geringen Strömung ist dies auch für ungeübte Taucher:innen und Anfänger:innen ein ungefährliches Vergnügen. Fortgeschrittene kommen an den drei anderen Spots rund um den Fischerort auf ihre Kosten: Amuk Bai, Gili Biaha und Gili Tepekong sind nur maximal 15 Bootsminuten entfernt. Hier begeistern ein Küstenriff, Steilwände, Abhänge und ein kleines Wrack.

Frau schnorchelt vor einer tropischen Insel

Tauchen auf Bali nur mit Schein

Auf Bali darf nur tauchen, wer ein internationales Tauch-Brevet vorweisen kann. Wer noch keines hat, kann vor Ort einen Anfängerkurs belegen. Der dauert mindestens drei bis vier Tage, der Urlaub sollte also ausreichend lang sein.

Ruhig: Amed, Lipah und Jemeluk

Noch ruhiger als Tulamben geht es in Amed, Lipah und Jemeluk zu. Die drei Dörfer sind bisher nur wenig vom Tourismus berührt worden. Jedes Dorf bietet Buchten mit schönen Tauchspots voller bunter Fischschwärme in den Korallengärten. Auch Wracktauchen ist hier möglich. Das Wasser ist ruhig und auch für Anfänger:innen bestens geeignet. Zu den Tauchspots gelangt man direkt von Land aus.

Versunkener Tempel am Tauchspot „The Pyramids“ in Jemuluk, Bali

Bali für fortgeschrittene Taucher:innen


Action am Tauchspot gefällig? Wenn du über viel Taucherfahrung verfügst, solltest du an folgenden Orten abtauchen:
  • Manta Point (Nusa Penida)
  • Nusa Lembongan
  • Amok Bai, Gili Biaha, Gili Tepekong (Padang Bai)
  • Gili Mimpang

Mehrtägige Tauchsafari offenbart die besten Tauchplätze

Wer mehr als nur die üblichen Tauchplätze sehen möchte, sollte sich unbedingt nach einer Tauchsafari erkundigen. Zwar haben die meisten Tauchhotels ihr eigenes Riff vor der Tür, doch die Fahrt zu den weniger überlaufenen Destinationen kann Stunden dauern. Wer täglich neu startet, verliert dabei viel Zeit. Bei einer mehrtägigen Tauchsafari hingegen folgen die besten Tauchplätze wie Perlen an einer Kette. So lassen sich selbst weitläufige Gebiete sehr komfortabel erkunden.

Taucher neben einem Korallenriff vor einer tropischen Insel

Insel Bali: Eine für alles, alles auf einmal

Kaum eine Tauchdestination ist geografisch so abwechslungsreich, klimatisch so stabil und zugleich so artenreich wie die indonesische Insel Bali. Hier haben Anfänger:innen ihren Spaß, aber auch fortgeschrittene Taucher:innen und Actionfans kommen auf ihre Kosten. Je nach persönlichem Geschmack findest du ruhige Orte mit Riff direkt am Strand oder abgelegene Tauchreviere mit teils spektakulären Unterwasserattraktionen wie Steilwänden, Wracks und dem legendären Manta Point. Eine Tauchsafari kann beide Extreme überdies sehr gut kombinieren.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

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