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Welcher Ski passt zu mir? Von Allmountainski bis Slalomcarver

Ein Paar in Skikleidung fährt mit dem Skilift
Redaktion AMEXcited
Redaktion AMEXcited
Langsam steigt der Lift in die Höhe, oben glitzert der Schnee in der Sonne: Was könnte mehr (Vor)freude bereiten als der erste Tag eines Skiurlaubs? Doch damit dir auch die Abfahrten gelingen, solltest du dir vorab Gedanken um den passenden Ski machen: Je nach Erfahrung, Fahrstil und Abfahrtsart sind andere Skisorten geeignet. Hier erfährst du, was du bei der Wahl beachten musst, welche modernen Arten von Ski es gibt und was bei der Skipflege wichtig ist.
  1. Präzise durch die Kurve: Carvingski sind en vogue
  2. Welche Skitypen gibt es?
  3. Was sind die Auswahlkriterien für Ski?
  4. Was bedeuten Rocker, Camber und Flex?
  5. Für Spezialisten: Freerider und Tourenski
  6. So wachst du deine Ski
  7. Vor dem Spaß steht kompetente Beratung

Präzise durch die Kurve: Carvingski sind en vogue

Sagt dir der Name Bode Miller etwas? Der US-Amerikaner war zwischen 2003 und 2014 der erfolgreichste Skiprofi der Welt. Seine Siege hatten entscheidenden Einfluss auf das, was heute auf Abfahrtspisten angesagt ist. Denn Miller machte den Carvingstil populär. Einfach gesagt: Beim Richtungswechsel musst du dabei weniger „driften“ (rutschen), weil die Ski auf der Kante greifen und dich wie auf Schienen in die Kurve führen.

Carvingski dominieren heute den Markt in zahlreichen Varianten. Diese haben ganz unterschiedliche Eigenschaften. Das macht die Auswahl schwerer als früher, erhöht aber letztlich den Spaß.

Ein Mann auf Skiern fährt einen verschneiten Berg hinunter.

Carvingski: Was ist das eigentlich?


Carving (von Engl. „to carve“ = schnitzen, schneiden) hat den alpinen Skisport verändert, zuerst bei den Snowboarder:innen. Tüftelnde fanden heraus, dass sich der Griff bei Kurvenfahrten mit taillierten Ski verbessert: Diese sind vorn und hinten breiter, unter der Bindung schmaler und insgesamt kürzer als klassische Alpinski.

Mit Carvingski lassen sich präzise Kurvenradien fahren (in den Schnee „schneiden“). Zugleich erhöhen sich die Kräfte, die der Körper abfangen muss, denn es gibt praktisch kein Rutschen (Schlittern) mehr. Die Faustformel: Je stärker tailliert der Ski ist, desto „sportlicher“ ist er auch – desto höher sind also die Ansprüche an Technik und Athletik des Skifahrenden.

Welche Skitypen gibt es?

Du möchtest ein aktuelles Skimodell kaufen, das mehr Vergnügen verspricht, oder brauchst nach ein paar Jahren Pause neue Ski? Die Auswahl ist gar nicht so einfach, am besten holst du dir fachkundige Beratung im Geschäft. Eine erste Orientierung:

Unterschiedliche Ski lehnen an einem Skigeländer.

Was sind die Auswahlkriterien für Ski?

Der Deutsche Skiverband (DSV) veröffentlicht jeweils zur Wintersaison aktuelle Skitests und eine dazugehörige Kaufberatung. Natürlich gibt es auch Tests von Fachmagazinen, aber der DSV ist eine guter Startpunkt.

Sehr aufschlussreich sind die Kategorien, mit denen die Tester:innen die Modelle auf Skalen einordnen. Einer der wichtigsten Testpunkte heißt „Ski-Charakter“, die Einordnung reicht von „anspruchsvoll“ bis „fehlerverzeihend“. Anfänger:innen bevorzugen natürlich Letzteres, weil die Ski nicht so aggressiv auf leichte Gewichtsverlagerungen oder Steuerbewegungen reagieren: Sie setzen also nicht jeden kleinen Steuerimpuls sofort und energisch um. Je weniger geübt der Fahrende ist und je entspannter er fahren möchte, desto weniger aggressiv sollten die Ski ausgelegt sein.

Ein Modell wie der HEAD V-Shape V4 (ca. 450 Euro mit Bindung), der für etwas Geübtere empfohlen wird, liegt zum Beispiel bei den Merkmalen „Beweglichkeit“ („spielerisch“ statt „träge“) und „Laufruhe“ („hoch“) auf der freundlichen Seite. Ambitionierte Sportler und Sportlerinnen werden also nicht zugreifen. Hier zeigt sich übrigens das Problem der mitunter verwirrenden Bezeichnungen: Der DSV ordnet ihn als Genusscarver ein, andere Tests bei Allmountain oder Allround, der Hersteller verwendet solche Einordnungen gar nicht.

Ein Skifahrer fährt über eine sonnige Piste.

Nerdpedia

Seit Abfahrtsski wie auf Schienen durch die Kurven gehen (also ohne Rutschen), lässt sich jedem Modell ein Kurvenradius zuordnen. Kleiner Radius: enge Kurve, wie beim Slalom. Großer Radius: weite Kurve (wie beim Super-G). Abfahrtsski haben den größten Radius.

 

Was bedeuten Rocker, Camber und Flex?

Diese Begriffe werden dir auf deiner Suche nach Ski oft begegnen. Sie beziehen sich auf die Vorspannung und Wölbung der Ski: „Rocker“ nach oben, „Camber“ nach unten gebogen. „Flex“ bezeichnet die Steifigkeit. Bei der Kombination dieser Elemente ist wie bei Rennwagen von „Abstimmung“ die Rede. Tatsächlich können sie den Charakter der Ski unterschiedlich beeinflussen.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Eine sehr verbreitete Bauart ist zum Beispiel „Camber mit Tip & Tail Rocker“. Das bedeutet: Es gibt eine Vorspannung unter der Bindung (der Ski steht dort ein wenig vom Boden ab), während Spitze und Ende etwas nach oben gebogen sind. Diese oft bei Einsteigercarvern zu findende Konstruktion bewirkt, dass der Kantengriff nicht so extrem ausfällt.

Übrigens: Erfahrene Techniker:innen können die Eigenschaften der Ski über den Schliff der Stahlkanten stark beeinflussen. Deshalb solltest du deine Ski dort nicht einfach abgeben wie früher, sondern genau sagen, was du dir wünscht (zum Beispiel einen weniger aggressiven Kantengriff, dann wird etwas gerundet).

Für Spezialisten: Freerider und Tourenski

Die ersten Spuren im frischen Schnee zu ziehen, ist für viele fortgeschrittene Fahrer:innen das Höchste. Also auf ins Gelände, wo keine Planierraupen gewütet haben und unverfälschte Winternatur herrscht! Dafür geeignete Ski (auch „Backcountry“ genannt) sind etwas breiter, um dich im Tiefschnee oben zu halten (Auftrieb). Freerideski sind speziell für Abfahrten gebaut, während mit Tourenski auch Aufstiege im Gelände, also richtige Skiwanderungen möglich sind.

Good to know: Willst du dich der faszinierenden Spielart „Tiefschnee“ annähern? Manche Skigebiete, zum Beispiel in Norwegen und Italien, bieten solche Hänge neben ihrem regulären Pistennetz an – nicht gewalzt, aber im gesicherten Bereich.

Ein Mensch fährt durch den Tiefschnee.

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So wachst du deine Ski

Damit deine Ski geschmeidig durch den Schnee gleiten, musst du sie regelmäßig wachsen. Kaufe am besten ein Skipflegeset. Meist enthält es ein Universal-Heißwachs, Wachsentferner, zwei Bürsten (eine grobe zum Reinigen und eine weiche zum Polieren), ein spezielles Bügeleisen für Ski, eine Abziehklinge aus Kunststoff und ein weiches Tuch.

So funktioniert das Wachsen:

Übrigens: Achte beim Kauf neuer Ski darauf, dass sie zu deinem Fahrstil und deiner Erfahrung passen – zwischen den verschiedenen Varianten gibt es erhebliche Unterschiede.

Ein Mann in einer Werkstatt schleift einen Ski.

Vor dem Spaß steht kompetente Beratung

Die Entwicklung der Alpinski seit etwa 2010 lässt sich durchaus als revolutionär bezeichnen, Gerät und Fahrstil haben sich gemeinsam verändert. Kompetente Verkäufer:innen können dir helfen, dein Können und deine Erwartungen zu ermitteln und mit dem passenden Ski zu kombinieren. Aber wenn du den richtigen Ski und die passende Ausrüstung gefunden hast, ist das Vergnügen größer denn je – egal, ob in Südtirol, Verbier, der Schweiz oder anderen traumhaften Skigebieten.

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