
Martinique: 11 besondere Sehenswürdigkeiten auf der Blumeninsel
Fröhliche Menschen, idyllische Dörfer, atemberaubende Natur – Martinique ist ein Juwel unter den Karibikinseln. Zum vielseitigen Panorama gehören schwarze Strände im Norden und goldgelbe im Süden, Wasserfälle, Felsschluchten und farbige Häuser. Diese Sehenswürdigkeiten solltest du bei einem Urlaub auf Martinique besuchen.
Der Mont Pelé, übersetzt mit kahler Berg, prägt als 1.397 Meter hoher Vulkan im Norden Martiniques mit seiner außergewöhnlichen Vegetation die Kulisse der Insel: In seinem Tal liegt ein grüner, tropischer Urwald, an seinen Hängen stürzen Flüsse in die Tiefe und bilden herrliche Wasserfälle.
Auf ausgewiesenen Wanderwegen, sogenannten Traces, kannst du den Vulkan besteigen und hast unterwegs tolle Aussichten. Zum Beispiel auf einer Plattform, die etwa auf halber Strecke liegt und einen unvergesslichen Blick auf den Nordatlantik ermöglicht.
Good to know: Am Fuße des Montagne Pelée liegt der Ort Saint-Pierre, der beim Vulkanausbruch im Jahr 1902 völlig verwüstetet wurde.
Martiniques Hauptstadt besticht durch ihr lebendiges und kosmopolitisches Flair. Obwohl es sich um eine Bürostadt mit viel Verkehr handelt, bietet sie auch idyllische Ecken. So findest du wunderschöne Architektur aus der Kolonialzeit und kleine bunte Häuser, die sich an den Hang schmiegen und den Ozean zu überblicken scheinen.
Im Stadtzentrum kannst du durch die Fußgängerzone schlendern, Stände örtlicher Händler:innen besuchen oder auf dem Marché aux légumes kreolische Köstlichkeiten probieren.
Nice to know: Die im Norden der Hauptstadt gelegene Baie des Flamands gilt als eine der schönsten Buchten weltweit.

Bunt blühend und vielfältig
Martinique wurde von seinen Ureinwohner:innen Madinina genannt, was Blumeninsel bedeutet. Zu Recht: Auf Martinique gibt es unzählige bunt blühende Pflanzen und tropische Bäume. Darunter mehr als 100 Orchideenarten.
Die von Pierre-Henry Picq entworfene Bibliothèque Schœlcher befindet sich in Fort-de-France und gilt als eins der schönsten Bauwerke der Insel. Sie steht unter Denkmalschutz und hat eine besondere Chronik hinter sich: Sie wurde 1884 in Paris gebaut, fünf Jahre später dort auf der Weltausstellung präsentiert, dann demontiert und mit dem Boot nach Fort-de-France transportiert.
Must-do: Dir die Bücher über Martinique in der oberen Etage anschauen und dich von Architektur und historischem Ambiente in den Bann ziehen lassen.

Unweit der Bibliothek, ebenfalls im Herzen der Hauptstadt, befindet sich die Cathédrale Saint-Louis de Fort-de-France. Auch sie wurde von Pierre-Henry Picq entworfen und ist denkmalgeschützt. Die schlicht wirkende Kirche im romanischen Stil steht im Kontrast zu den anderen Bauwerken der Insel, ist aber keineswegs weniger beeindruckend – innen wie außen.
Nice to know: Um deine Liebsten musst du dir bei deiner Reise zu Martiniques Sehenswürdigkeiten keine Sorgen machen. Mit dem Reisekomplettschutz von AXA Partners sind Familien bis maximal neun Personen (davon maximal zwei Erwachsene) abgesichert.*
Postkartenmotive: Strände auf Martinique
Zauberhaft schöne Strände wie auf Jamaika, Costa Rica oder den Bahamas findest du auch auf Martinique. Als bester Strand gilt der Les Salines im Süden der Insel, wo du feinen weißen Sand, ruhiges, warmes Wasser und gebogene Palmen über türkisfarbenem Wasser findest.
Im Nordwesten liegt der Anse Céron, ein grau-schwarzer und schattiger Vulkanstrand, im Osten bei Tartane der Plage des Surfeurs: ein Hotspot am für Surfer:innen wilden Atlantik. Und möchtest du die Unterwasserwelt erkunden, wirst du am Anse du Carbet fündig, einem naturbelassenen, dunklen Strand, an dem du mit Schildkröten schwimmen kannst.
Etwa zehn Kilometer nördlich von Fort-de-France liegt der Jardin de Balata. In dem Garten gibt es mehr als 3.000 verschiedene Pflanzenarten zu entdecken. Es schwirren schillernde Kolibris zwischen bunten Beeten, tropischen Bäumen, fächerartigen Palmen und auffälligen Blumen. Neben einheimischen Gewächsen kannst du exotische Pflanzen aus anderen Teilen der Welt bestaunen und hervorragend zur Ruhe kommen.
Must-do: Über die in luftiger Höhe zwischen Bäumen aufgespannte Hängebrücke spazieren und die gärtnerische Sehenswürdigkeit Martiniques von oben betrachten.

Bananen gehören auf Martinique zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Produkten. Ein Anwesen, das sich ganz dieser Frucht widmet, ist das Musée de la Banane in Sainte-Marie. In dem Museum, das inmitten einer gründen Plantage liegt, erfährst du alles rund um die Bananenpflanze, von ihrer Geschichte, dem Anbau, den verschiedenen Sorten bis zur Verwendung in der Küche. Ein Bananen-Tasting ist inklusive.
Must-do: Im angeschlossenen Restaurant noch ein Dessert oder einen Cocktail gönnen – selbstverständlich mit viel Banane.
Nerdpedia
Joséphine de Tascher de la Pagerie wurde im Jahr 1736 in Les Trois-Îlets auf Martinique geboren. Bekannt wurde sie als Napoleons erste Ehefrau und Kaiserin. Die Zuckerrohrplantage ihrer Eltern ist heute noch zu besichtigen.
Zwei Kilometer vor der Südwestküste befindet sich ein 290 mal 324 Meter großer Basaltfelsen, der in seiner Form und durch die schillernde Reflexion des Sonnenlichts auf seinen Steinwänden an einen Diamanten erinnert. Da auf der Miniinsel vom Aussterben bedrohte Tierarten leben, darf diese Martinique-Sehenswürdigkeit nicht betreten werden. Stattdessen gibt es informative Bootsausflüge rund um den Felsen.
Good to know: Der Felsen gehört zur Gemeinde Le Diamant und war im 19. Jahrhundert ein wichtiger militärischer Stützpunkt der britischen Marine.
Eine Versicherung, maximaler Schutz
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In der Bucht von Anse Caffard geschah im Jahr 1830 mit dem Sinken eines Sklavenschiffs ein Unglück, an das nun 15 Statuen erinnern. Die imposanten, über zwei Meter hohen Figuren stehen in Dreiecksformation dicht beisammen und sind bewusst in Weiß gehalten – der Farbe der Trauer auf Martinique.
Nice to know: Die Bucht mit ihrem wunderschönen Blick über das Meer lädt zum Verweilen ein.

In Le François, an der Ostküste von Martinique, kannst du in der ehemaligen Destillerie Habitation Clément zeitgenössische Kunst betrachten und in die Welt des Rums eintauchen. Umgeben von Zuckerrohrplantagen, bietet die Sehenswürdigkeit auf Martinique den idealen Ort, um alles über die Techniken und Herstellungsweisen der Spirituose zu erfahren.
Must-do: Durch den 16 Hektar großen umliegenden Garten spazieren, der mehr als 300 tropische Pflanzen beherbergt, darunter Flammen-, Tamarinden- und Mahagonibäume.
Wissenswertes rund um die Insel Martinique
Damit lässt sich der Urlaub noch besser verbringen und vielleicht sogar bei Einheimischen glänzen – 8 Fakten über die Blumeninsel:
- Martinique gehört zu den Kleinen Antillen, einer Vulkankette, die das Karibische Meer vom Atlantik abgrenzt.
- Der schnellste Flug von Deutschland nach Martinique dauert knapp 10 Stunden, im Schnitt solltest du aber mit 15 Stunden rechnen.
- Das Klima auf Martinique ist ganzjährig tropisch, die beste Reisezeit ist zwischen Dezember und April. Von Juni bis Oktober ist Regenzeit und es kann zu Wirbelstürmen kommen.
- Die Temperatur liegt durchschnittlich bei 25 Grad Celsius, die Wassertemperatur bei etwa 26 Grad.
- Die Insel gehört zu Frankreich und somit zur EU, daher genügt ein gültiger Personalausweis für die Einreise, vor Ort kannst du in Euro bezahlen.
- Die offizielle Landessprache ist Französisch, viele Einheimische sprechen aber Kreolsprache, eine Mischung aus Französisch, Englisch und Spanisch.
- Die Küche ist vorwiegend kreolisch und ein Mix aus afrikanischen und indianischen Gerichten mit viel Fisch und Meeresfrüchten.
- Die Hauptstadt Martiniques ist Fort-de-France.
Moosbewachsene Felswände, artenreiche Botanik, schmale Pfade, rauschendes Wasser – ein Ausflug zu den Falaise-Schluchten ist ein Abenteuer inmitten unberührter Natur. Diese Sehenswürdigkeit auf Martinique liegt im Norden der Insel, bei Ajoupa-Bouillon in der Nähe des Vulkans Pelée. Unterwegs gelangst du zwischen Klippen hindurch zu einem kristallklaren Wasserfall, an dem du dich erfrischen kannst.
Good to know: Erkunde das Gebiet nur mit einem professionellen Guide. Außerdem ist eine Tour zu den Schluchten recht sportlich und führt nicht selten durchs Wasser.
Der französische Maler Paul Gauguin verbrachte fünf Monate auf Martinique, um die wunderschöne Landschaft und seine Einwohner:innen zu studieren. Das Centre d’interprétation Paul Gauguin in Saint-Pierre setzt sich mit dem Aufenthalt Gauguins auf der Insel auseinander und zeigt einige Originalwerke des Künstlers.
Must-do: Die ehemalige Hauptstadt Saint-Pierre besuchen, die einst als Paris der Karibik bekannt war, ehe sie im Jahr 1902 durch den Ausbruch des Vulkans Pelée verschüttet wurde.
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Ein Urlaub auf den karibischen Inseln ist für viele ein Traum – und Martinique ist ideal für alle, die es abwechslungsreich mögen: Die Blumeninsel bietet eine wilde Berg- und Waldlandschaft mit tollen Wanderwegen im Norden, malerische Strände und Buchten im Süden, perfekten Bedingungen für Wassersportler:innen im Osten und an jeder Ecke ein Stück kreolische Kultur, Kulinarik und Leichtigkeit. Bienvenue im Paradies!
Du machst dir Gedanken, dass du die lokale Küche nicht verträgst? Beim durch American Express vermittelten Reisekomplettschutz von AXA Partners ist unter anderem eine Auslandsreisekrankenversicherung inkludiert, die im Fall der Fälle die Kosten für die notwendige medizinische Versorgung und Behandlung vor Ort übernimmt.*
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Was sollte ich auf Martinique gesehen haben?Martinique bietet viele schöne Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele, von Abenteuer über Kultur bis zur Entspannung am Strand. Ein paar der Highlights: eine Wanderung auf dem Vulkan Pelée, ein Besuch in den Gärten von Balata, Stöbern in der Bibliothèque Schœlcher und eine Besichtigung der Fondation Clément in Le François.
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Wo liegt Martinique?Martinique gehört zu den Kleinen Antillen und liegt zwischen den beiden Inseln Dominica im Norden und St. Lucia im Süden und etwa 440 Kilometer vom südamerikanischen Festland entfernt.
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Wie groß ist Martinique?Martinique umfasst eine Fläche von etwa 1.108 Quadratkilometern. Die Karibikinsel hat eine Länge von 73 Kilometern sowie eine Breite von 39 Kilometern und eine Küstenlinie von rund 350 Kilometern.
