
Polarlichter in Schweden: Dein Guide für magische Nächte
Die Nacht ist still, die Luft kristallklar. Plötzlich beginnt der Himmel zu flackern, erst sanft, dann intensiver: grüne Schleier am Firmament, gefolgt von violetten und rosa Farbtupfern. Die Polarlichter in Schweden sind ein magisches Schauspiel. Was du wissen solltest, um das eindrucksvolle Naturphänomen vor Ort zu sehen, erfährst du hier.
Alles Wichtige auf einen Blick
Polarlichter in Schweden sind am besten in Schwedisch-Lappland zu beobachten – etwa im Nationalpark Abisko und rund um Kiruna, wo geringe Lichtverschmutzung gute Bedingungen schafft. Voraussetzung für eine erfolgreiche Polarlichtjagd sind ein wolkenloser Himmel und ein Standort fernab künstlicher Lichtquellen.
Die optimale Reisezeit ist von Ende September bis Ende März, wobei die Nordlichter am intensivsten zwischen 22 und 23 Uhr erscheinen. Dezember bis Februar bieten die längsten und dunkelsten Nächte – perfekt für magische Aurora-Erlebnisse.
Die Polarlichtsaison in Schweden erstreckt sich von Anfang September bis Ende März, wobei die Chancen auf eine Sichtung in den Monaten Oktober sowie Februar und März als besonders vielversprechend gelten.
In den Monaten Dezember und Januar sind die Nächte am längsten und dunkelsten, das erhöht ebenfalls die Chance, Polarlichter in Schweden zu sehen.
Auch nach März ist Aurora borealis – so werden die Nordlichter auch genannt – übrigens nicht verschwunden – du kannst sie nur nicht mehr sehen. Grund dafür ist die Mitternachtssonne, die dafür sorgt, dass es im schwedischen Sommer nie richtig dunkel wird.
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Das Nordlicht ist in ganz Schweden zu sehen, die besten Chancen hast du jedoch oberhalb des Polarkreises. Die Region Lappland ist das ideale Reiseziel, wenn du in Schweden Polarlichter live erleben möchtest.
Der Nationalpark Abisko gilt als einer der besten Orte zur Nordlichtbeobachtung – weltweit. Ein einzigartiges Mikroklima hinter den Bergen sorgt dafür, dass der Himmel in der Region häufig klar bleibt, selbst wenn er im übrigen Lappland wolkenverhangen ist. So hast du ungehinderte Sicht auf die Polarlichter.
Eine besondere Aussicht bietet die Aurora Sky Station in Abisko. Mit dem Sessellift geht es auf den Berg Nuolja, dort befindet sich in 900 Metern Höhe ein Aussichtsturm mit Restaurant und Nordlichtausstellung.
Der Nationalpark selbst hat eindrucksvolle Landschaften zu bieten: Der gewaltige See Torneträsk, die majestätischen Birkenwälder und die berühmte Felsformation Lapporten sind beinahe so beeindruckend wie die Polarlichter selbst. In dem Nationalpark kannst du also tagsüber viel erleben.

Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens und ein hervorragender Ausgangspunkt für Nordlichtjäger:innen. Von hier aus kannst du organisierte Touren per Hundeschlitten, Schneemobil oder Schneeschuhen unternehmen.
In Jukkasjärvi, nur 20 Autominuten von Kiruna entfernt, befindet sich das berühmte Icehotel, ein Hotel aus Eis und Schnee. Jeden Winter, sobald die Temperaturen unter null fallen, wird das Hotel aus massiven Eisblöcken gebaut, die aus dem nahe gelegenen Fluss Torne älv gewonnen werden.
Internationale Künstler:innen und Designer:innen gestalten die Suiten – jede ein einzigartiges Kunstwerk mit aufwendigen Eisskulpturen, beleuchteten Wänden und teils farbigen Lichtspielen.
Nice to know: Das Hotel schmilzt jeden Frühling und fließt zurück in den Fluss. In einem der kunstvoll gestalteten Zimmer zu schlafen, ist also wirklich ein einmaliges Erlebnis.
Nordlichter und das solare Maximum
Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen von der Sonne auf das Magnetfeld der Erde treffen. Die Teilchen kollidieren mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen in der Atmosphäre. Dabei wird Energie in Form von Licht freigesetzt. Je stärker die Sonnenaktivität, desto intensiver und häufiger erscheinen die tanzenden Lichter am Nachthimmel.
Die Sonne durchläuft einen Zyklus aus aktiven und inaktiven Phasen, der alle elf Jahre seinen Höhepunkt erreicht – das solare Maximum. Zuletzt war es im Herbst 2024 so weit. In den Wintern 2025/26 und 2026/27 sind die Bedingungen für Polarlichtjäger:innen deshalb besonders gut.
Der Luleå archipelago bietet eine ganz besondere Kulisse zum Polarlichtsichten. Der riesige Schärengarten aus mehr als 1.300 Inseln verwandelt sich im Winter in eine surreale Eislandschaft. Tanzen dann noch die Polarlichter über dem Packeis, ist das ein wunderbares Naturschauspiel.
Auf den Inseln leben nur etwa 100 Menschen, die Lichtverschmutzung ist entsprechend gering. Du kannst geführte Schneemobiltouren buchen, bei denen du von Insel zu Insel über das gefrorene Meer gleitest und an abgelegenen Spots nach den grünen Himmelsschleiern Ausschau hältst.
Klare, wolkenlose und vor allem dunkle Nächte sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Polarlichtjagd. Beachte bei der Planung deiner Reise nach Schweden folgende Tipps:
- Lichtverschmutzung, selbst durch kleinere Städte, trübt die Sicht. Daher gilt: Je einsamer die Region ist, desto besser.
- Aurora borealis zeigt sich in der Regel zwischen 18 und 2 Uhr, am intensivsten ist die Aktivität statistisch zwischen 22 und 23 Uhr.
- Hilfreich sind Apps, die Echtzeitvorhersagen liefern und Push-Benachrichtigungen bei hoher Polarlichtwahrscheinlichkeit senden.
- Eine Garantie gibt es nie, Geduld und Flexibilität bei der Reise erhöhen die Erfolgschancen auf eine Sichtung deutlich.
- Packe ausreichend warme Kleidung ein. In Nordschweden können die Temperaturen im Winter weit unter dem Gefrierpunkt liegen, besonders kalt ist es nachts.
- Um Polarlichter zu fotografieren, solltest du eine Kamera mit Stativ, ein Weitwinkelobjektiv und Fernauslöser mitnehmen.

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Schweden ist neben Finnland, Norwegen und Island eine der besten Destinationen für Polarlichtreisen. Von Top-Spots wie Abisko bis hin zum Luleå archipelago bietet das Land tolle Möglichkeiten zur Sichtung von Polarlichtern. Schwedens traumhafte Natur, die hervorragende Infrastruktur und viele außergewöhnliche Unterkünfte sprechen ebenso für einen Winterurlaub in den nördlichen Gefilden.
Ein Tipp für deine Reise: Du zahlst in Schweden am besten mit Kreditkarte, die wird nahezu überall akzeptiert. Wenn du deinen Trip über den Online-Reise-Service von American Express buchst, profitierst du mit deiner Platinum Card zudem von besonderen Vorteilen.*
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Wo in Schweden kann ich Polarlichter sehen?Die größten Chancen hast du in Nordschweden, vor allem in Lappland oberhalb des Polarkreises. Top-Spots sind zum Beispiel der Nationalpark Abisko und die Region rund um Kiruna.
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Wann kann ich in Schweden Polarlichter sehen?In Schweden kannst du Polarlichter hauptsächlich von Anfang September bis Ende März sehen, wenn es nachts wirklich dunkel wird. Die besten Chancen hast du in den späten Abend- und Nachtstunden zwischen 18 und 2 Uhr, besonders häufig zeigen sich Nordlichter zwischen 22 und 23 Uhr bei klarem, wolkenlosem Himmel.
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Wann ist die beste Reisezeit für Polarlichter in Schweden?Als beste Reisezeit für Polarlichter in Schweden gelten die Monate von Ende September bis Ende März. Besonders beliebt sind Dezember und Januar, weil die Nächte dann am längsten sind. Am Himmel ergeben sich zudem oft sehr gute Bedingungen im Oktober sowie Februar und März, wenn es lange dunkel ist und das Wetter in der Regel stabil.
