Ein Mann mit Fahrradhelm liegt mit den Beinen unter seinem Fahrrad auf der Straße und hält sich sein Knie. © Big Shot Theory/iStock
Ärgerlicher Sturz: Bei einem Fahrradunfall in der Freizeit sichert dich die Unfallversicherung von Chubb ab.
Unfallversicherung

Fahrradunfall: So schützt dich deine Versicherung

Am liebsten bist du mit dem Fahrrad unterwegs und düst damit zur Arbeit, zum Einkaufen und Co. Damit du auf deinen Touren im Straßenverkehr auch bestens abgesichert bist, solltest du dich nicht aufs Glück verlassen, sondern lieber auf eine Versicherung. Aber welche greift bei einem Fahrradunfall und was ist im Notfall zu tun? Hier erfährst du es.

Alles Wichtige auf einen Blick

Welche Versicherung bei einem Fahrradunfall zahlt, hängt davon ab, ob es bei dem Vorfall um eigene Verletzungen, Schäden am Fahrrad oder um Ansprüche Dritter geht. Die Unfallversicherung kann bei Personenschäden greifen, während die Haftpflichtversicherung wichtig ist, wenn andere durch den Unfall geschädigt wurden. 

Für Schäden am Fahrrad selbst kann je nach Tarif eine zusätzliche Absicherung wie eine Gegenstandsversicherung sinnvoll sein. Wichtig ist außerdem, den Unfall richtig zu dokumentieren, die Daten der Beteiligten zu erfassen und den Schaden schnell der Versicherung zu melden, damit der Versicherungsschutz nicht gefährdet wird.

Versicherungsschutz: Wer zahlt bei einem Fahrradunfall

Einmal nicht richtig aufgepasst und schon kracht es. Täglich passieren auf Deutschlands Straßen Verkehrsunfälle, darunter auch viele, in die Fahrradfahrer:innen verwickelt sind. Das kann nicht nur weitreichende gesundheitliche Folgen haben, sondern unter Umständen auch teuer werden.

Daher ist es wichtig, dass du auch für Ausfahrten mit dem Fahrrad ausreichend abgesichert bist. Aber welche Versicherung zahlt bei einem Fahrradunfall? Tatsächlich kommt es dabei auf den Sachverhalt und die Art des entstandenen Schadens an.

Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung sichert dich selbst bei einem Fahrradunfall ab. Dabei ist zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung zu unterscheiden: 

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt dich, wenn du auf dem Weg von oder zu deiner Arbeit, Schule oder Uni einen Fahrradunfall baust. Aber Vorsicht: Nimmst du einen Umweg, bist du auf diesem nicht versichert. 

In diesem Fall und bei Fahrradunfällen in deiner Freizeit greift die private Unfallversicherung. Das ist eine Versicherung, die du individuell zusätzlich zur gesetzlichen Absicherung abschließen kannst. 

Zum Beispiel bist du mit der Unfallversicherung von Chubb, vermittelt durch American Express®, im Alltag bestens abgesichert.  Die Versicherung deckt Invaliditätsleistungen, Todesfallleistungen und Schmerzensgeld bei Knochenbrüchen ab.* Und bist du mit dem Fahrrad gerne sportlich unterwegs, erhältst du mit dem Unfallschutz Sports Protect ein noch besser auf deine Bedürfnisse zugeschnittenes Versicherungspaket.  

Eine Frau mit Fahrradhelm sitzt neben ihrem Rennrad auf der Straße und hält sich das Knie, im Hintergrund steht ein Auto. © ArtistGNDphotography/iStock
Fährst du Rennrad, kannst du dich mit dem Unfallschutz Sports Protect von Chubb extra absichern.

Haftpflichtversicherung

Eine Haftpflichtversicherung schützt dich, wenn bei einem Fahrradunfall Dritte zu Schaden kommen. Die Haftpflichtversicherung der Partei, die den Unfall verursacht hat, übernimmt den Schaden. Ohne Versicherungsschutz können die Kosten im Ernstfall sehr hoch liegen, da auch Schmerzensgeldforderungen geltend gemacht werden können.  

Übrigens: Bei der Haftpflichtversicherung kommt es auch auf die Art des Fahrrads an, ob der Versicherungsschutz greift: E-Bikes mit Tretunterstützung und einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 25 Kilometern pro Stunde sind über die normale Haftpflicht versichert. Für leistungsstarke Pedelecs mit Höchstgeschwindigkeiten bis zu 45 Kilometern pro Stunde ist jedoch eine Kfz-Haftpflicht nötig. 

Zusätzliche nützliche Versicherungen

Ein Fahrrad kannst du auch über die Hausratversicherung absichern. Aber Achtung, der Schutz greift in der Regel nur, wenn dein Rad gestohlen wird. Möchtest du dein Rad gegen Schäden durch einen Fahrradunfall versichern, brauchst du eine zusätzliche Gegenstandsversicherung. Besonders bei sehr teuren Rädern kann das empfehlenswert sein. Sind als Folge eines Unfalls Reparaturen nötig, zahlt diese Versicherung. 

Kommt es zu einem Unfall im Straßenverkehr, zum Beispiel mit dem Fahrrad, kann sich auch eine zuvor abgeschlossene Verkehrsrechtsschutzversicherung für dich lohnen: Im Falle eines Rechtsstreits bist du bei möglichen Gerichtskosten finanziell abgesichert. 

Im Ernstfall: Das ist zu tun bei einem Fahrradunfall

Kommt eins zum anderen und du bist in einen Fahrradunfall verwickelt, gibt es ein paar Punkte noch direkt am Unfallort zu beachten: 

  • Zuerst sollte die Unfallstelle gesichert und Erste Hilfe für verletzte Personen geleistet werden. 
  • Du solltest den Unfallvorgang so gut wie möglich dokumentieren, etwa Beweisfotos von Schäden und dem Unfallort machen und den Ablauf detailliert beschreiben. 
  • Unter Umständen muss die Polizei gerufen werden, besonders falls es zu einem Streit kommt. Ist die Lage eindeutig oder gibt es keine Sachschäden, ist das nicht unbedingt nötig. 
  • Die Unfallbeteiligten sind verpflichtet, auf Nachfrage ihre Papiere vorzuzeigen. Du solltest dir Namen, Anschriften und Telefonnummern notieren. 

Außerdem solltest du den Unfall und mögliche daraus entstandene Schäden so bald wie möglich der Versicherung melden, damit der Versicherungsschutz greift: als Unfallverursacher:in der Haftpflichtversicherung und bei Verletzungen der Unfallversicherung. 

Ein Mann nimmt ein Erste-Hilfe-Set aus einem Rucksack, neben ihm liegt eine andere Person unter einem Fahrrad und hält sich das Knie. © DragonImages/iStock
Für Notfälle: Ein Erste-Hilfe-Set ist auch bei Fahrradunfällen sinnvoll.

Achtung: Wann greift die Versicherung nicht?

Damit der Versicherungsschutz deiner Unfallversicherung oder Haftpflichtversicherung bei einem Fahrradunfall tatsächlich greift, gelten bestimmte Voraussetzungen. Diese können von Anbieter zu Anbieter variieren. In jedem Fall ist es ratsam, vor Unterzeichnung der Police die Bedingungen genau zu prüfen.

Zum Beispiel kann es sein, dass die Versicherung bei einem Fahrradunfall nicht zahlt, wenn der Vorfall zu spät gemeldet wurde. Oder die Leistungen werden unter Umständen gekürzt. Angaben zu Meldefristen findest du in deinem Vertrag. Darüber hinaus müssen die Beiträge regelmäßig bezahlt werden, damit der Schutz gilt.  

Reparaturen am Rad sind bei der Unfallversicherung ebenfalls nicht gedeckt. Dazu benötigst du eine zusätzliche Gegenstandsversicherung. Grob fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr führt auch dazu, dass die Versicherung nicht zahlt, etwa wenn du den Fahrradunfall aufgrund von Alkoholeinfluss verursacht hast. 

Vorsicht im Straßenverkehr: Fahrradunfälle vermeiden

Gründe für Fahrradunfälle können vielseitig sein, zum Beispiel fehlende Fahrradinfrastruktur im Straßenverkehr, etwa wenn es keine eigene Fahrradspur gibt. Auch unaufmerksames Fahren durch Ablenkung kann einen Unfall auslösen, zum Beispiel durch Kopfhörer, Smartphones und Co. Faktoren wie Alkohol- oder Drogenkonsum spielen ebenfalls eine Rolle.  

Um Unfälle und daraus resultierende Schäden zu vermeiden, solltest du die folgenden Tipps berücksichtigen: 

  • Zwar gibt es in Deutschland keine Helmpflicht, der Kopfschutz kann dich aber vor schwerwiegenden Verletzungen mit bleibenden Folgen bewahren. Good to know: Der Versicherungsschutz greift, auch wenn du keinen Helm getragen hast. 
  • Beachte die Verkehrsregeln und bewege dich aufmerksam im Straßenverkehr. Halte Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmer:innen. 
  • Kontrolliere regelmäßig die Beleuchtung an deinem Fahrrad. 
  • Trage bei Dunkelheit helle Kleidung auf dem Fahrrad, um besser von Autofahrenden gesehen zu werden. 

Sicher im Sattel dank Versicherungsschutz

Eine Versicherung bewahrt dich zwar nicht vor einem Fahrradunfall an sich, aber sie bietet finanzielle Sicherheit im Ernstfall, wenn durch Verletzungen, Schäden oder Ansprüche Dritter hohe Kosten entstehen. Achte dabei darauf, dass verschiedene Versicherungen in unterschiedlichen Situationen greifen. 

Wer regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist, schafft sich besonders mit einer privaten Unfallversicherung Sicherheit. Zum Beispiel kannst du dich im Ernstfall auf die Leistungen der Chubb Unfallversicherung verlassen, die durch American Express vermittelt wird. Sogar mit Extra-Absicherung dank optional buchbarem Unfallschutz Sports Protect, wenn du gerne sportlich auf dem Zweirad unterwegs bist.* 

FAQ: Häufige Fragen und Antworten

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes oder des Versicherungsproduktes entnehmen.
Erfahre hier mehr zu den Bedingungen.
Als Versicherungsvermittler nach §34d GewO vermitteln wir Produkte unserer Versicherungspartner. Informationen zum Versicherungsschutz und Bedingungen findest du unter www.americanexpress.com/de/versicherungen. Bei individuellen Fragen hilft unser Service Team unter 069 9797-2424 den richtigen Kontakt zum Versicherer zu identifizieren.