
Kreditkartennummer: Dein Leitfaden für sicheres Bezahlen
Die Kreditkartennummer befindet sich oft auf der Vorderseite einer Kreditkarte und besteht aus zwölf bis 16 Ziffern. Diese enthalten verschiedene Informationen über die Kreditkarte, etwa das Kreditkarteninstitut, den Kartentyp, die Kontonummer sowie die Prüfziffer. Was du noch über die Kreditkartennummer wissen solltest, erfährst du hier.
- Kreditkartennummer: Dein Leitfaden für sicheres Bezahlen
- Was ist die Kreditkartennummer und wie lang ist sie?
- Wo steht die Kreditkartennummer?
- Der Aufbau der Kreditkartennummer
- Dann brauchst du die Kreditkartennummer
- Kreditkartennummer vs. Kartenprüfnummer: Wichtige Unterschiede
- Wann sich die Kreditkartennummer ändert
- Zahlen bitte: Die Kreditkartennummer
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Das Wichtigste aus diesem Artikel
- Kreditkartennummer: Sie steht meist auf der Vorderseite der Karte und besteht aus 12 bis 16 Ziffern, die in Blöcken organisiert sind.
- Länge der Kreditkartennummer: Abhängig von der Kreditkartengesellschaft, kann sie aus 12, 14, 15 oder 16 Ziffern bestehen.
- Aufbau: Die Kreditkartennummer besteht aus dem IIN-Code (Bankinformationen), Kontonummer und Prüfziffer.
- Nutzung: Du brauchst die Kreditkartennummer beim Online-Bezahlvorgang. Dabei werden auch das Ablaufdatum und die Sicherheitsnummer abgefragt.
- Kreditkartennummernwechsel: Deine Nummer ändert sich nur bei Verlust, Diebstahl oder einem Bankwechsel.
Eine Kreditkartennummer ist mehr als nur eine Ziffernfolge. Mit deiner Kreditkarte tätigst du Einkäufe online und offline, reservierst Hotelzimmer oder mietest ein Auto. Doch damit ist auch Verantwortung verbunden. Wer seine Kreditkartennummer versteht und schützt, kann sorgenfrei bezahlen und sich vor potenziellen Betrugsversuchen wappnen.
Hier erfährst du mehr über deine Kreditkartennummer: wo du sie findest, wie sie aufgebaut ist, wann du sie benötigst und wie du sie optimal schützt. Dabei gehen wir auch auf die besonderen Merkmale von American Express Kreditkarten ein.
Abhängig von der ausgebenden Kreditkartengesellschaft besteht eine Kreditkartennummer aus 12, 14, 15 oder 16 Ziffern. Hier ein Überblick der gängigen Gesellschaften:
- American Express: 15 Ziffern
- Mastercard: 16 Ziffern
- Visa: 13 oder 16 Ziffern
- Diners Club: 14 Ziffern
Quick-Info
Wer eine virtuelle Kreditkarte besitzt, findet die Kreditkartennummer ausschließlich online. Das liegt daran, dass eine virtuelle Kreditkarte nicht physisch vorliegt, sondern – wie der Name schon sagt – rein virtuell.
Eine virtuelle Kreditkarte besteht also aus den online gespeicherten Kreditkartendaten. Im Detail sind das die Kreditkartennummer, das Ablaufdatum der Kreditkarte sowie die dreistellige Sicherheitsnummer.
Die Kreditkartennummer steht meist auf der Vorderseite der Kreditkarte. Dabei handelt es sich um die aufgedruckte 12- bis 16-stellige Kreditkartennummer, oft unterhalb des Sicherheitschips. Es gibt aber auch Kreditkarten-Designs, bei denen sie auf der Rückseite zu finden ist.
Je nachdem, ob die Kreditkartennummer aus 12, 14, 15 oder 16 Ziffern besteht, ist sie in drei bis maximal vier Ziffernblöcke gegliedert. Das sorgt für mehr Übersichtlichkeit – zum Beispiel, wenn du bei einer Online-Transaktion deine Kartennummer eingeben musst.
Grundsätzlich gliedert sich der Aufbau einer Kreditkartennummer in drei Teile und folgt einer festen Reihenfolge:
- IIN-Code (früher BIN-Code)
- Kontonummer
- Prüfziffer
Die Issuer Identification Number, kurz IIN-Code (früher BIN-Code beziehungsweise Bank Identification Number), sind die ersten sechs Ziffern der Kartennummer. Sie geben Auskunft über die Bank der Karteninhaber:in sowie die Kartengesellschaft.
- Die ersten vier Ziffern stehen für die Bank und das Kreditkarteninstitut, wobei die erste oder die ersten beiden Ziffern die Gesellschaft und die zweite bis vierte beziehungsweise dritte und vierte Ziffer die Bank oder einen anderen Herausgeber identifizieren.
- Die fünfte Ziffer steht für die Kreditkartenart von verschiedenen Herausgebern (zum Beispiel Classic, Gold, Platin, etc.)
- Die sechste Ziffer bezeichnet, ob es sich um eine Zweitkarte, Partnerkarte oder Firmenkreditkarte handelt
Auf den sechsstelligen IIN-Code folgt generell die neunstellige Kontonummer. Dabei muss es sich nicht um die Kontonummer des Girokontos handeln. Denn oftmals gibt es zu Kreditkarten ein eigenes Kreditkartenkonto. Das heißt auch, dass die Kreditkartenummer nicht identisch mit der IBAN ist.
Die Prüfziffer ist immer die letzte Ziffer der Kreditkartennummer. Wenn du zum Beispiel mit deiner Kreditkarte einen Mietwagen bezahlst, kann der Mietwagenanbieter mit der Prüfziffer kontrollieren, ob die Nummer deiner Kreditkarte tatsächlich existiert.
Deine Kreditkartennummer brauchst du, wenn du mit der Kreditkarte online bezahlen möchtest. Standardmäßig musst du folgende Karteninformationen nennen:
- Kreditkartennummer
- Ablaufdatum deiner Kreditkarte
- Kartenprüfnummer beziehungsweise Sicherheitsnummer deiner Kreditkarte
Um dem Missbrauch deiner Kreditkartendaten vorzubeugen, solltest du deine Kreditkarte nach Möglichkeit niemandem aushändigen und umsichtig mit den Kartendaten umgehen.
Bei Kreditkarten gibt es nicht nur eine „Kartennummer“. Verschiedene Nummern erfüllen unterschiedliche Funktionen:
Kreditkartennummer
Die 15-16 stellige Ziffernfolge auf der Vorderseite deiner Karte, die dein Kreditkartenkonto eindeutig identifiziert.
Primary Account Number (PAN)
Der technische Begriff für die Kreditkartennummer im Zahlungsverkehr. Die PAN ist die eindeutige Identifikation deines Kartenkontos.
Kartenprüfnummer (CVV/CVC)
Eine drei- bis vierstellige Sicherheitsnummer, die auf der Vorderseite (bei American Express) oder Rückseite (andere Anbieter) steht. Sie wird zusätzlich zur Kreditkartennummer bei Online-Einkäufen abgefragt.
Funfact: Frank McNamara, Erfinder der Kreditkarte
Die weltweit erste Kreditkarte wurde Anfang des Jahres 1950 vom US-amerikanischen Unternehmer Frank McNamara in New York ins Leben gerufen. Die 200 Mitglieder des von ihm gegründeten Diners Clubs konnten mit der Karte in 27 Restaurants in der Stadt bezahlen. McNamaras Plan ging auf, denn Ende 1950 nutzen bereits 20.000 Mitglieder die Diners-Club-Kreditkarte.
Die Idee soll er übrigens bei einem Abendessen mit seiner Frau und Geschäftskund:innen im Jahr 1949 gehabt haben. Dabei soll McNamara sein Portemonnaie vergessen haben, weshalb seine Gattin die Rechnung begleichen musste. Um ähnliche Situationen künftig zu vermeiden, kam er auf die Idee der Kreditkarte.
Mit sensiblen Daten wie Kreditkartennummer, Kartenprüfnummer und Co. solltest du sorgsam umgehen. Praktische Tipps für den Alltag:
- Bezahlst du online mit deiner Kreditkarte, prüfe, wo und wie du deine Kreditkartendaten angeben musst und ob die Seite seriös ist.
- Überprüfe regelmäßig deine Abrechnungen auf Unregelmäßigkeiten bei gelisteten Transaktionen.
- Reagiere sofort, wenn du eine Unstimmigkeit bemerkst und einen Verdacht auf Missbrauch hast.
- Bei Verlust oder Diebstahl deiner Karte lasse diese umgehend sperren.
Wenn du nach Ablauf der Gültigkeit deiner Kreditkarte eine neue bekommst, erhältst du zwar eine neue Kreditkarte mit neuer Prüfnummer auf der Rückseite. Doch deine Kreditkartennummer ändert sich nicht.
Diese ändert sich erst dann, wenn du deine Kreditkarte wegen Verlust oder Diebstahl sperren musst und dafür eine neue Karte erhältst. Darüber hinaus ändert sich deine Kreditkartennummer, wenn du deine Bank wechselst oder dich für einen anderen Anbieter entscheidest.
Deine Kreditkarte hast du beantragt und erhalten, jetzt willst du mit ihr online shoppen und bezahlen – dabei kommst du um die Kreditkartennummer nicht herum. Erst mit Eingabe dieser zwölf- bis 16-stelligen Nummer, dem Ablaufdatum der Kreditkarte sowie der drei- beziehungsweise vierstelligen Sicherheitsnummer kannst du im Web einkaufen.
Das ist auch gut so, denn erst mit Eingabe dieser Daten kann dir die Kreditkarte zweifelsfrei zugeordnet werden. Willst du Kreditkartenmissbrauch vorbeugen, solltest du sensibel mit den Daten deiner Kreditkarte umgehen.
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Wo finde ich die Kreditkartennummer?Die Kreditkartennummer findest du meist auf der Vorderseite der Kreditkarte. Es ist die zwölf- bis 16-stellige Nummer, die häufig unterhalb des Sicherheitschips steht. Je nachdem, ob sie aus zwölf, 14, 15 oder 16 Ziffern besteht, ist die Nummer in drei bis maximal vier Ziffernblöcke unterteilt.
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Ist die Kreditkartennummer die IBAN?Nein, die Kreditkartennummer ist nicht die IBAN. Das liegt daran, dass die neunstellige Kontonummer in der Kreditkartennummer nicht der Kontonummer des Girokontos des Karteninhabers oder der Karteninhaberin entsprechen muss. Der Grund dafür ist, dass Kreditkarten meist über ein eigenes Kreditkartenkonto laufen.
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Wie gebe ich meine Kreditkartennummer richtig ein?Die richtige Eingabe der Kreditkartennummer erfolgt immer von links nach rechts. Das heißt, erst der sechsstellige IIN-Code (früher BIN-Code), dann die neunstellige Kontonummer und schließlich die einstellige Prüfziffer.
