- Cindy Sherman: „Untitled Film Still # 48“
- Banksy: „Love is in the Bin“
- Georgia O’Keeffe: „Jimson Weed/White Flower No. 1“
- Frida Kahlo: „El sueño (La cama)“
- Jackson Pollock: „No. 5, 1948“
- Francis Bacon: „Three Studies of Lucian Freud“
- Pablo Picasso: „Les Femmes d’Alger (Version O)“
- Gustav Klimt: „Bildnis Elisabeth Lederer“
- Leonardo da Vinci: „Salvator Mundi“
- Die teuersten Kunstwerke auf einem schier grenzenlosen Mark
- FAQ: Häufige Fragen und Antworten
Das Wichtigste im Überblick
Neben den Alten Meistern prägen moderne und zeitgenössische Künstler:innen wie Banksy, Cindy Sherman oder Frida Kahlo den globalen Kunstmarkt. Faktoren wie Provenienz, Seltenheit, Zuschreibung und kultureller Mythos entscheiden maßgeblich über den Marktwert eines Kunstwerks. Das Ergebnis ist ein nahezu grenzenloser Kunstmarkt mit stetig neuen Preisrekorden.
Cindy Sherman: „Untitled Film Still # 48“
Die Schwarz-Weiß-Fotografie „Untitled Film Still #48“ zeigt eine junge Frau mit Koffer am Straßenrand, den Blick in eine ungewisse Zukunft gerichtet. Das Werk ist Teil der berühmten Serie „Untitled Film Stills“, die zwischen 1977 und 1980 aufgenommen wurde, in der Cindy Sherman stereotype Frauenrollen aus Film und Werbung dekonstruiert.
Sherman tritt – wie so oft in ihren Arbeiten – selbst als Modell auf und nutzt Fotografie als Mittel konzeptueller Kunst. Ein Abzug von „Untitled Film Still #48“, auch bekannt als „The Hitchhiker“, wurde 2015 für 2,97 Millionen US-Dollar verkauft. Damit zählt das Werk zu den teuersten Fotografien der Kunstgeschichte.
Nice to know: Abzüge des Bildes hängen im MoMA und Met in New York sowie im Institute of Contemporary Art in Boston und in der Tate Modern in London.
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Banksy: „Love is in the Bin“
Der wohl bekannteste Street-Art-Künstler Banksy ist immer für Überraschungen gut: Direkt nachdem sein Werk „Girl with Balloon“ 2018 bei Sotheby’s versteigert wurde, begann es, sich selbst zu schreddern – eine inszenierte Aktion gegen die Mechanismen des Kunstmarkts.
Das teilzerstörte Werk erhielt später den neuen Titel „Love is in the Bin“ und wurde 2021 erneut versteigert. Der Verkaufspreis lag bei 18,5 Millionen Britischen Pfund und übertraf den ursprünglichen Wert um ein Vielfaches. Es handelt sich um das teuerste Banksy-Kunstwerk aller Zeiten.
Nice to know: Banksy erzielte 2021 mit „Game Changer“ fast 17 Millionen Pfund, die vollständig an die Universitätsklinik Southampton sowie an weitere Organisationen des englischen National Health Service gespendet wurden.
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Georgia O’Keeffe: „Jimson Weed/White Flower No. 1“
Zentral und plakativ ragt die weiße, geschwungene Blüte den Betrachtenden entgegen und scheint sie förmlich ins Bild zu ziehen. Die edle Stechapfelblüte ist das Motiv jenes Bildes, das Georgioa O’Keeffe lange zur teuersten Künstlerin der Auktionsgeschichte machte. Für insgesamt 44,4 Millionen US-Dollar wurde „Jimson Weed/White Flower No. 1“ im Jahr 2014 bei Sotheby’s versteigert.
Das Ölgemälde aus dem Jahr 1936 verkörpert besonders gekonnt den femininen Stil von O’Keeffe, einer der bekanntesten Maler:innen des 20. Jahrhunderts. Ihre farbintensiven und oftmals abstrakten Motive stellen meist Blumen, Flammen oder auch Landschaften dar und haben nicht selten etwas Morbides an sich. Mit ihren Bildern wirkte die Künstlerin aktiv an der Entstehung der amerikanischen Moderne mit.
Nice to know: Bereits 1928 erzielte O’Keeffe mit sechs Gemälden einen Erlös in Höhe von 25.000 US-Dollar – ein Rekord für amerikanische Kunstschaffende ihrer Zeit.
Frida Kahlo: „El sueño (La cama)“
Mit ihrem Selbstporträt „El sueño (La cama)“ hat Frida Kahlo im November 2025 Kunstgeschichte geschrieben. Das 1940 entstandene Gemälde wurde bei Sotheby’s in New York für 54,7 Millionen US-Dollar versteigert und ist damit das teuerste jemals bei einer Auktion verkaufte Werk einer Frau.
Das Bild zeigt Kahlo im Bett liegend – ein Motiv, das eng mit ihrer Biografie verbunden ist. Zwei Bieter:innen lieferten sich laut Sotheby’s einen minutenlangen Wettstreit, bevor der Zuschlag fiel. Der Käufer oder die Käuferin blieb anonym. Mit dem Rekord löste Kahlo Georgia O’Keeffe ab.
Bemerkenswert ist auch die Wertentwicklung: „El sueño (La cama)“ wurde zuletzt 1980 versteigert – damals für lediglich 51.000 US-Dollar. Sotheby’s wertete den Verkauf als Meilenstein für die Anerkennung weiblicher Kunstschaffender auf dem internationalen Kunstmarkt.
Nice to know: Das Gemälde stammt aus einer Privatsammlung und bildet eine Ausnahme, da Frida Kahlos Werke in Mexiko als nationales Kulturerbe gelten und in der Regel nicht ins Ausland verkauft werden dürfen.
Jackson Pollock: „No. 5, 1948“
Mit „No. 5, 1948“ schuf Jackson Pollock ein Schlüsselwerk des abstrakten Expressionismus. Das Gemälde wurde 2006 für rund 140 Millionen US-Dollar versteigert.
Pollocks Drip-Painting-Technik, bei der Farbe getropft und geschleudert wird, brach radikal mit traditionellen Malweisen. Auf einer großformatigen Holzfaserplatte entstand ein dichtes Geflecht aus Linien und Farbspritzern. Ergebnis ist eines der bekanntesten und teuersten Werke des 20. Jahrhunderts.
Nice to know: Pollock erhielt wegen seiner Technik den Spitznamen „Jack the Dripper“.
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Francis Bacon: „Three Studies of Lucian Freud“
Das Triptychon „Three Studies of Lucian Freud“ entstand 1969 und zeigt den Maler Lucian Freud in drei deformierten, isolierten Darstellungen. Jede Tafel misst knapp zwei Meter Höhe.
2013 wurde das Werk für 142,4 Millionen US-Dollar versteigert. Bacons grotesk-figurativer Stil, der dem Surrealismus, Expressionismus und Kubismus nahesteht, zeigt den Menschen als verletzliches und gequältes Wesen – ein zentrales Motiv seines Œuvres.
Nice to know: Der Protagonist Lucian Freud war ein Freund Bacons und Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud.
Pablo Picasso: „Les Femmes d’Alger (Version O)“
Auch wenn „Guernica“ zu den berühmtesten Kunstwerken von Pablo Picasso zählt, ist die Reihe „Les Femmes d’Alger“ aus dem Jahr 1954/55 die am höchsten gehandelte. Die 15-teilige Serie mit den Versionen A bis O entstand als Hommage an seinen verstorbenen Künstlerfreund Henri Matisse und wird von gut 100 Zeichnungen und Lithografien begleitet.
Inspirieren ließ sich Picasso damals von Eugène Delacroix‘ berühmter Darstellung „Die Frauen von Algier“ von 1834, die er zuvor im Louvre studierte, um sie dann in unterschiedlichen Interpretationen darzustellen.
Die farbintensive und komplexeste Version O gilt als Höhepunkt der Reihe. Sie wurde 2015 für 179,4 Millionen US-Dollar versteigert und ist damit das teuerste Picasso-Gemälde aller Zeiten.
Nice to know: 1997 lag der Verkaufspreis noch bei 32 Millionen US-Dollar – eine der spektakulärsten Wertsteigerungen der Kunstgeschichte.
Gustav Klimt: „Bildnis Elisabeth Lederer“
Mit einem Zuschlag von 236,4 Millionen US-Dollar wurde Gustav Klimts „Bildnis Elisabeth Lederer“ im November 2025 in New York versteigert und ist damit das zweitteuerste jemals bei einer Auktion verkaufte Kunstwerk der Geschichte.
Das zwischen 1914 und 1916 entstandene Porträt zeigt Elisabeth Lederer, die Tochter eines Wiener Industriellen-Ehepaars, das Klimt über Jahre hinweg förderte. Bei Sotheby’s lieferten sich zahlreiche Interessent:innen einen 20-minütigen Bieterwettstreit, bevor der Hammer fiel. Der Käufer oder die Käuferin blieb anonym.
Nice to know: Das Gemälde stammte aus der Sammlung des 2024 verstorbenen Milliardärs Leonard Lauder. Aus seinem Nachlass erzielte Sotheby’s bei den Herbstauktionen insgesamt 527,5 Millionen US-Dollar.
Leonardo da Vinci: „Salvator Mundi“
„Salvator Mundi“ ist mit Abstand das teuerste Gemälde der Welt. Dieses wohlklingende und vielversprechende Ölgemälde („Salvator mundi“ bedeutet „Erlöser der Welt“) von Leonardo da Vinci wurde 2017 für die Rekordsumme von 450,3 Millionen US-Dollar durch das Auktionshaus Christie’s an Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien, verkauft.
Besonders kontrovers: Die Zuschreibung an Leonardo da Vinci ist bis heute umstritten. Das gerade einmal 65,6 mal 45,3 Zentimeter große Ölgemälde wurde stark restauriert und lange als Schülerarbeit angesehen. Gerade diese Unsicherheit trug maßgeblich zum Mythos und zur Preisbildung bei.
Nice to know: Eigentlich ist da Vincis „Mona Lisa“ mit einem geschätzten Versicherungswert von etwa 850 Millionen das wertvollste und auch teuerste Gemälde der Welt. Da es sich aber im Besitz des Pariser Louvre befindet, kann sein exakter Wert nicht ermittelt und somit auch nicht erfasst werden.
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Die teuersten Kunstwerke auf einem schier grenzenlosen Markt
Es gibt viele weitere teure Kunstwerke auf dem Markt, etwa „Der Schrei“ von Edvard Munch, „Woman III“ von Willem de Kooning oder „Abstraktes Bild 599“, das mit etwa 46,3 Millionen US-Dollar bisher teuerste Bild von Gerhard Richter. Ob du nun Werke Alter Meister oder zeitgenössischer Künstler:innen bevorzugst – der Wert eines Kunstwerks liegt auch immer im Auge der Betrachtenden.
Den Titel des teuersten lebenden Künstlers verteidigt übrigens Jeff Koons, dessen stählerner „Rabbit“ im Mai 2019 für 91,1 Millionen US-Dollar versteigert wurde.
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