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Scampi oder Garnele: Wo ist der Unterschied?

Scampi und Garnelen am Meer
Florian Heil
Florian Heil
Da kommt die dampfende Tonschale, in der das Knoblauchöl vor Hitze noch leicht blubbert. Der betörende Duft steigt in die Nase, das Baguette wird gezückt und in die heiße Flüssigkeit getunkt. Die Vorfreude auf die kleinen, rosaroten Meeresfrüchte, die gleich verspeist werden, ist riesig. Doch worum handelt es sich eigentlich genau? Shrimps? Scampi? Garnelen? Dieser Artikel zeigt dir die Unterschiede der verschiedenen Krustentiere auf.
  1. Scampi und Garnele: Ähnlichkeit (nur) auf dem Teller
  2. Scampi: Hummerartig und rötlich
  3. Garnele: Scherenlos und graublau
  4. Die edelsten Meeresfrüchte: Hummer und Langusten
  5. Scampi und Garnele: Unterschiedlich, aber ähnlich schmackhaft

Scampi und Garnele: Ähnlichkeit (nur) auf dem Teller

Viele Gourmetperlen kommen aus dem Meer. Neben der Delikatesse Kaviar und weiteren Meeresfrüchten stehen vor allem die Vertreter der Krustentiere bei Feinschmecker:innen hoch im Kurs. Garnelen, Shrimps, Gambas, Crevetten, Scampi, Krabben oder Kaisergranat – den meisten ist gar nicht klar, worin überhaupt der Unterschied zwischen diesen Köstlichkeiten liegt.

Gerade die Bezeichnungen Garnelen und Scampi werden häufig synonym verwendet. Auf dem Teller ähneln sich beide Krebstiere durchaus. Doch siehst du die Tiere in lebendigem Zustand nebeneinander, kannst du dir kaum vorstellen, dass Verwechslungsgefahr besteht. Und auch der Geschmack ist keineswegs identisch.

Scampi: Hummerartig und rötlich

Scampi leben an der europäischen Atlantikküste und fast im gesamten Mittelmeerraum. Im Handel werden Scampi auch unter dem Namen Kaisergranat angeboten.

Scampi und Austern auf Eis

Garnele: Scherenlos und graublau

Garnelen sind weit verbreitet, von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Weltweit sind mehr als 3.000 Arten ausgemacht worden.

Essstäbchen mit Garnele

Die edelsten Meeresfrüchte: Hummer und Langusten

Bei Hummer, auch Lobster genannt, und Langusten handelt es sich wie bei Garnelen um Zehnfußkrebse. War der Hummer früher noch ein Arme-Leute-Essen, ist er heute in freier Wildbahn sehr selten geworden und deshalb eine kostspielige Delikatesse. Die größten Exemplare wiegen ein knappes Kilo, das Fleisch ist fest, aber gleichzeitig zart.

Die Languste ist mit dem Hummer verwandt, hat aber keine Scheren. Ihr Fleisch ist etwas fettärmer, genauso lecker und kostet ähnlich viel. Das meiste und beste Fleisch ist in den Schwänzen der Languste. Diese schmecken genauso wie Hummerschwänze vor allem gegrillt köstlich.

*Detaillierte Informationen zu Leistungen, insbesondere zu Ausschlüssen, kannst du den jeweiligen Bedingungen des Kartenproduktes entnehmen.

Scampi und Garnele: Unterschiedlich, aber ähnlich schmackhaft

Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über die sich ähnelnden Krustentiere zu behalten. Einige Exemplare sind gänzlich verschiedene Arten, andere unterscheiden sich nur marginal und wieder andere tragen nur unterschiedliche Namen, je nach Region oder Restaurant.

Scampi haben Scheren und gehören zu den Hummerartigen. Meist wird nur ihr Schwanz serviert und das Fleisch schmeckt leicht nussig, marzipanähnlich. Garnelen haben zehn Füße und keine Scheren. Sie sind in der Regel kleiner als Scampi, im Biss fester und schmecken etwas süßlich. Gemein ist beiden Tieren: Sie sind äußert schmackhafte Meeresbewohner.

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